EUR[D] 17,00

Das Haus der Geschichten

Roman.
  • Nr. 816572
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 288 Seiten
  • · 5. Auflage
  ab Lager lieferbar · 17,00 EUR
Mit seinem Leihkater Poseidon lebt Marvin Heider in einer sanierungsbedürftigen Berliner Altbauwohnung. Dank eines unerwarteten Jobangebotes findet er sich plötzlich als Gehilfe eines geheimnisvollen alten Buchhändlers wieder. Dieser betreibt im Keller seines Antiquariats die "narratorische Apotheke" - eine Sammlung von Geschichten, die den Leser mit auf ungewöhnliche Reisen nehmen, an Orte jenseits des Gewohnten. Schon bald kann auch Marvin sich der Faszination dieser Geschichten nicht mehr entziehen ...

Ein großartiger Roman voller kreativer Einfälle und überraschenden Reisen zum Sinn des Lebens.
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Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „Ein Buch, das mein Herz erobert hat und dort eine erstaunliche Kraft entwickelt. Ich finde, es hat Zehntausende Leser verdient! Der beste christliche Roman des Jahres.“
    » Titus Müller, Autor
  • „Ein Apotheker, der Geschichten verschreibt, eine junge Frau, die sich nicht den Mund verbieten lässt, und ein arbeitsloser Autor, für den Gott ein Fremdwort ist, geraten in ein Abenteuer aus Büchern, Liebe und Gott. Spannend geschrieben und voller Fantasie.“
    » Albrecht Gralle, Theologe und Autor
  • „Die Handlung ist pfiffig, die ganze Idee genial!“
    » ein Leser
  • „Die literarische Qualität, die Thomas Franke nun an den Tag legt, ist beeindruckend, erinnert an den Bestseller 'Die Hütte', der uns im letzten Jahr unter die Haut ging.[...] 'Das Haus der Geschichten' ist für mich die deutsche Antwort auf 'Die Hütte'. Nicht nur aufgrund der literarischen Qualität, sondern auch, weil das Buch so unmißverständlich in den Lebensalltag eingreift. Jeder Leser findet sich in mindestens einer Person dieses Romans wieder. Vorsicht beim Lesen: Dieser Roman hat das Potenzial, Menschen zu verändern. Dieser Roman wird beweisen, wie sehr sich die Leserschaft nach guter christlicher deutscher Gegenwartsliteratur sehnt.“
    » www.sound7.de
  • „Thomas Franke hat mit 'Das Haus der Geschichten' einen besonderen Roman geschrieben, der - in der Tradition von C. S. Lewis - viele Aspekte des christlichen Glaubens in einprägsamen Geschichten behandelt.“
    » Charisma
  • „Sie alle nehmen den Leser in mal humorvolllen, mal neachdenklichen, aber immer tiefgehenden Geschichten mit auf ungwöhnliche Reisen, teilweise auch an Orte jenseits des Gewohnten.“
    » anruf
  • „Das Buch ist ein wuderschöner Schmöker und hallt noch lange nach, nachdem man es aus der Hand gelegt hat.“
    » dran
  • „Wer auf der Suche nach einem Buch ist, das einen geradewegs in die Arme Gottes führt, der liegt mit diesem Buch definitiv richtig.“
    » suite101.de

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Thomas Franke
Das Haus der Geschichten (eBook)
Nr. 5516572
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Produktbewertungen

5.00 von 5 Sternen 3 Stimme(n) insgesamt
S. Wink, 18.09.2013
Bis dato hatte Marvin Heider, der mit dem Leihkater Poseidon in einer Berliner Altbauwohnung wohnt, nicht viel Erfolg mit der Arbeitssuche. Er versucht sich so nebenbei als Fantasy-Autor und lebt so in den Tag hinein. Durch seine Sachbearbeiterin auf dem Arbeitsamt erhält er die Chance, sich auf eine Stelle als Gehilfe in dem Antiquariat mit narratorischer Apotheke von Rasmus-Salomo Eichdorff zu bewerben...

Meinung / Fazit:
Die Brücke ist nicht das, was du siehst, sondern das, was dich trägt. (S.98 )

Schon das Cover ist außergewöhnlich.
Es ist das erste Mal, dass ich so ein Cover gesehen habe. Ein Wendecover, was mir bisher noch nie untergekommen ist. Beide Seiten haben ihren eigenen Reiz.
Einmal die gemütliche Bücherstube innen im Haus, die zum Lesen und Verweilen einlädt - einmal der Weg über eine Brücke zu einem erleuchteten Haus, wartend auf den Gast, der den Weg über die Brücke nimmt.

Ebenso außergewöhnlich ist die Geschichte über das „Haus der Geschichten“.
Der Begriff narratorische Apotheke war mir, genau wie Marvin kein Begriff. Doch anders als in einer herkömmlichen Apotheke, in der Medizin verkauft wird, gibt es in dieser Apotheke Geschichten, die Rasmus in seinem Keller in Schubladen aufbewahrt. Tiefgründige Geschichten zum Nachdenken, mit den unterschiedlichsten Themen.
Marvin war zu Beginn schon verwirrt und überrascht, dass die Menschen, die ins Antiquariat kamen, meist ohne Bücher aber mit Geschichten wieder gingen.
Auch Marvin kommt recht bald durch Rasmus mit den Geschichten in Kontakt. Er beginnt, atheistisch erzogen, seine Einstellung zu Gott zu überdenken, über sein Leben nachzudenken. Es wird ihm - sowie auch den anderen Besuchern der Apotheke - nichts aufgezwungen, er kann seine Meinung frei äußern, bekommt Denkanstöße.

Durch seinen angenehmen Schreibstil, die gelungene Beschreibung der Protagonisten, der Orte und Geschehen, sowie den tiefgehenden Inhalten der Geschichten, ist es dem Autor gelungen, mich für dieses Buch aus der christlichen Literatur zu begeistern.

Dieses Buch zu lesen, war eine Bereicherung für mich. Ich werde es bestimmt noch mal zur Hand nehmen und kann es weiterempfehlen.
keine Angabe, 17.09.2013
„...Entscheidend ist, dass die Menschen wieder anfangen Fragen zu stellen...“

Marvin Heider hat trotz seiner jungen Jahre schon ein abwechslungsreiches Arbeitsleben hinter sich. Von seinen Ambitionen als Schriftsteller kann er nicht leben. Heute aber hat die Angestellte des Arbeitsamtes ein Jobangebot für ihn, was seinen Interessen entspricht. Er soll sich bei Rasmus-Salomon Eichdorff in der Buchhandlung Eichdorff melden. Es handelt sich um ein Antiquariat und eine narratorische Apotheke.
Nach einem ungewöhnlichen Empfang und einem unorthodoxen Bewerbungsgespräch unterschreibt Marvin den Arbeitsvertrag.

Der Autor hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben. In der Rahmenhandlung sind geschickt die unterschiedlichsten Geschichten integriert. Sehr gut charakterisiert werden die Protagonisten.
Marvin ist ein Kind unserer Zeit. Er lebt allein und hat als Gast den Kater Poseidon bei sich. Beide verbindet eine Art Hassliebe. Marvin sieht sich als Agnostiker. Er weiß noch nicht, dass sein neuer Arbeitgeber sein gesamtes Weltbild ins Wanken bringen wird.
Rasmus-Salomon Eichdorff würde ich als weisen, alten Mann bezeichnen. Ihn zeichnet seine Liebe zu Büchern und zu Menschen aus. Er kennt auch die dunklen Seiten des Lebens. Seine Enkelin Linnèa bringt frischen Wind ins Antiquariat. Sie liebt ihren Großvater.
Zwei Dinge machen das Buch zu etwas Besonderen. Das sind zum einen die Gespräche zwischen Marvin und Rasmus bzw. Marvin und Linnèa, zum anderen die Geschichten.
Acht Geschichten verbergen sich im Roman. Jede ist anders, aber auf ihre eigene Art beeindruckend. In allen Geschichten geht es um Glaube und Vertrauen, mal mehr, mal weniger. Erzählt werden sie in Form von Märchen oder Sagen, Träumen oder Fantasy. Der Autor ließ mir als Leser viel Raum, diese Gleichnisse, so möchte ich sie alle nennen, zu interpretieren. Durch Rasmus wurde nur Denkanstöße gegeben, die den Inhalt der einzelnen Geschichte nicht ausschöpften. Sie sind wie Bilder, an denen man beim Betrachten immer neue Seiten entdeckt. Und es gibt darin Sätze, die bleiben hängen und wirken nach. Trotzdem waren die Geschichten nicht nur ernst. So unterschiedlich wie ihr Inhalt war ihre sprachliche Gestaltung. Manche haben mich emotional tief berührt, der Kindermund der einen hat mich wiederholt zum Schmunzeln gebracht. Alle aber haben mich nachdenklich gemacht.
Durch die Geschichten und die Gespräche wird Marvin mit der Frage konfrontiert, ob es Gott gibt. Das geschieht nie vordergründig. Er darf selbst nachdenken und seine Meinung äußern. Meist ist danach eine Geschichte dran, die ihm neue Anregungen gibt. Seine inneren Kämpfe und seine Auseinandersetzung mit sich selbst werden sehr anschaulich dargestellt.
Immer wieder klingt auch der feine Humor des Autors durch. Aber all die Worte sagen nur ungenügend aus, was wirklich in dem Buch steckt. Ich kann nur jedem ehrlich an Glaubensfragen Interessierten empfehlen, das Buch zu lesen und auf sich wirken zu lassen.
Kürzer als mit der Formulierung, dass Toleranz eine kultivierte Form von Gleichgültigkeit ist, kann man eines der Probleme unserer Zeit nicht auf den Punkt bringen. Und ein solches Aha-Erlebnis hatte ich an vielen Stellen.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die Bücher vermitteln eine besondere Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit.
keine Angabe, 02.01.2012
Mit Geschichten Herzen berühren zu wollen und zum Nachdenken über das eigene Leben zu bewegen, ist nicht neu. Aber - ohne zuviel zu verraten - die Art wie dieses Element in den Roman eingeflochten wird und die enorme Andersartigkeit jeder einzelnen Geschichte, die in das Buch eingearbeitet ist, haben mich und inzwischen auch "angesteckte" Leser völlig begeistert!

Details

07/2010
9783865915726
Preisgebundener Titel

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