EUR[D] 17,99
Die Hoffnung ihrer Tochter
Roman.
- Nr. 816699
- · Gebunden, 576 Seiten
- · 09/2012
- · Gerth Medien
ab Lager lieferbar ·
17,99 EUR
"Die Hoffnung ihrer Tochter" ist der zweite Band einer zweiteiligen Familien-Saga und dreht sich in der Zeit des Kalten Krieges um Hildemara Rose, der Tochter von Marta, und die Hindernisse, die ihre Familie überwinden muss, um zu einer heilen Beziehung zueinander zu finden.
Francine Rivers verarbeitet Teile ihrer eigenen Geschichte zu einem bewegenden Drama über Glaube und Träume und die Unbezwingbarkeit der Liebe zwischen Müttern und Töchtern.
Francine Rivers verarbeitet Teile ihrer eigenen Geschichte zu einem bewegenden Drama über Glaube und Träume und die Unbezwingbarkeit der Liebe zwischen Müttern und Töchtern.
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Stimmen zum Produkt
- „Autoren wie Rivers sind der Grund, warum Menschen Bücher mit christlichem Inhalt lesen.“
- „Die Geschichten von Rivers werden besonders denjenigen gefallen, die historische Romane und große Familiensagen vor außergewöhnlichem Hintergrund lieben.“
- „Normalerweise fange ich bei einem Buch nie an zu weinen, aber bei diesem war es anders. Die Autorinwusste, wie man die Geschichte den Lesern ans Herz legt und das schätzte ich sehr.Der Schreibstyle der Autorin ist sehr flüssig und gut. Man merkt gar nicht, dass man schon 50 Seiten gelesen hat, weil man richtig mit den Menschen im Buch mit lebt. Es ist beeindruckend, wie stark das Gott Vertrauen in der Familie ist, obwohl sie so viel schlimmes Herzeleid ertragen mussten.Ein Buch, das einen bereichern kann.“
Auch erhältlich als
News & Beiträge
14.06.2012
Autoren-Interview„Liebe wird durch Handeln sichtbar“
Sie gehört zu den meistgelesenen christlichen Roman-Autorinnen unserer Zeit. In ihrer Familiensaga hat Francine Rivers nicht nur eine großartige Geschichte geschrieben, auch die Tragödien und Erlebnisse ihrer eigenen Familie kommen darin zum Tragen ...
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Wie im ersten Band bestimmen die nicht einfachen Beziehungen zwischen Mutter und Tochter bzw. Großmutter und Enkeltochter die Thematik dieser Bücher. Man leidet mit ihnen mit. Oft gut gemeinte Gesten werden falsch verstanden und man merkt, dass die zwischenmenschlichen Beziehungen bis heute ein wirklich kompliziertes und schwieriges Thema sind.
Auf spannende und berührende Weise wird man mit hineingenommen in die Hoffnung und Sehnsucht, Heilung zu erfahren und freut sich darüber, dass mit Gottes Hilfe das auch teilweise geschieht.
Ich empfehle, den ersten Band auch zu lesen, denn beide Bücher gehören meiner Meinung nach untrennbar zusammen.
Viel Spaß beim Lesen!
Rivers gelingt es in diesem Buch auf fesselnde Weise, Bedürfnisse, Erlebnisse, Gefühle und Entscheidungen der Protaginstinnen in intensiven Spotlights und Briefen über einen 50-Jahre-Zeitraum zu beschreiben. Die doch so gut gemeinten Motive beim Handeln führen zu Mißverständnissen und Schuldverstrickungen, wie so oft in jedem Leben. Themen wie Missbrauch, geistliche Gewalt, Grenzüberschreitungen, schaffen eine Betroffenheit und lassen erkennen, dass oft erst im Rückblick, in Distanz und mit Hilfe dritter eine Aufarbeitung von Vergangenem möglich ist. Das Buch macht Mut, Probleme mit Gottes Hilfe offen anzusprechen und ihm durch Ausdauer und Dranbleiben Unmögliches zuzutrauen - sehr empfehlenswert für Omas, Enkelinnen, Mütter und Töchter, egal ob lebenserfahren oder „unschuldig“.
Es erzählt die Geschichte von vier Generationen Müttern und ihren Töchtern. Die Sehnsucht geliebt und angenommen zu werden zieht sich durch die Geschichte wie ein rotes Band. Aber die Unfähigkeit, Liebe zu zeigen, die Verletzungen die daraus entstehen und die Mauern, die selbst durch gut gemeintes Verhalten aufgebaut werden, scheinen unüberwindlich. Man liebt und leidet mit den Frauen beim Lesen und kann nicht unbeteiligt bleiben.
Die Liebe Gottes, der seine Geschichte mit jeder der Frauen schreibt, zieht sich ebenfalls durch die Geschichte. Dennoch halten Bitterkeit und Rückzug die bestehenden Mauern über Jahrzehnte aufrecht. Ein Pastor, der scharf verurteilt anstatt zu ermutigen und Annahme zu vermitteln erschwert den Weg zusätzlich.
Erst in der vierten Generation überwindet eine Tochter ihre eigene Verletztheit, wird von Gottes Liebe geheilt und streckt sich, selbst in einer tiefer Notlage, nach generationsübergreifender Versöhnung aus. Und mit anhaltendem Gebet, festem Vertrauen und dem Segen Gottes gelingt sie. Die Hoffnung der Tochter erfüllt sich am Ende.
Eine große Ermutigung, Liebe so zu zeigen, dass sie beim anderen ankommt. Eine Aufforderung Verletzungen und Enttäuschungen nicht einfach zu akzeptieren und daran festzuhalten, sondern sie mit Gottes Hilfe zu überwinden. Tief beeindruckend!
Zwar geht es vordergründig um das Verhältnis von Müttern zu ihren Töchtern und umgekehrt. Blickt man jedoch tiefer, kommt automatisch ganz allgemein das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, zwischen Kindern und Eltern in den schwierigsten Facetten zum Vorschein. Und schlimmer noch: die Fehler, die eine Generation begeht, pflanzen sich fort und bringen ihre „Früchte“ auch in der oder genauer sogar den kommenden Generationen. Jahrzehnte, bevor dieses Buch endet, hat der Vater Martas eine Entwicklung in Gang gesetzt, einen Teufelskreis begonnen, der auch hundert Jahre später noch seine schlimmen Auswirkungen zeigt. Und seine Nachkommen mit Gott ringen und auch hadern läßt, denn auch das ist ein Motiv, das sich durch das ganze Buch hindurch zieht.
Und genau darin liegt die große Stärke dieses Werkes: im Aufzeigen solcher Ursachen- und Wirkungszusammenhänge, wie ein gesagtes Wort eine Beziehung beeinflussen kann. Oder ein nicht gesagtes vielleicht noch viel mehr. Wie eine gut gemeinte Handlung ins Gegenteil und schließlich eine Katastrophe umschlagen kann.
Francine Rivers hat eine Geschichte über vier Generationen geschrieben, die in einem wahrlich beeindruckenden Finale endet. Ich wünsche ihr möglichst viele Leser.
Auch in diesem Buch geht es insbesondere um die Frauen der Einwanderfamilie Waltert in der Zeit ab 1951. Sowie schon Hildemara Rose hat auch Carolyn das Gefühl, von ihrer Mutter nicht geliebt zu werden. In May Flower Dawn, der Tochter Carolyn`s ist dieses Gefühl auch vorhanden.
Krieg, der Tod geliebter Menschen, Verzweiflung, Mutlosigkeit, die Abwendung vom Glauben an Gott, alles ist ein Thema.
Die Wendung wird schließlich durch May Flower Dawn herbeigeführt. In ihrem Glauben zu Gott gefestigt, ihr eigenes Schicksal akzeptierend, gelingt es ihr, Mutter und Großmutter wieder einander näher zu bringen und zu versöhnen.
Sehr authentisch und realistisch beschreibt die Autorin das Leben der Protagonisten. Manches Schicksal berührt den Leser sehr emotional.
In der Anmerkung der Autorin am Ende des Buches erfährt der Leser, dass viele Ereignisse auf ihrer eigenen Familiengeschichte basieren, auf Dingen, die sie in Tagebucheinträgen ihrer Mutter fand oder auch selbst erlebt hat.