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Hoffnung eines neuen Tages

Roman.
  • Nr. 816927
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 480 Seiten
  • · 2. Auflage
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 16,99 EUR
Während der Erste Weltkrieg seinen unheilvollen Lauf nimmt, versucht die junge Demy in Berlin weiter unermüdlich, sich und ihre Schützlinge durch die schwere Zeit zu bringen. Als sie unter der Last zusammenbricht, steht ihr Philippe Meindorff unverhofft zur Seite. Doch dann erhält die Familie eine niederschmetternde Nachricht, die alles erneut ins Wanken bringt ...

Anki und Robert geraten in Petrograd in die Unruhen der Februarrevolution und müssen mit den vier Fürstenkindern fliehen. Bei dem fast aussichtslosen Versuch, nach Berlin zu entkommen, wird die Schicksalsgemeinschaft auseinandergerissen. Wird das nahe Kriegsende alle wieder zusammenführen?

Der dritte und letzte Teil der großen Meindorff-Saga.

Band 1: Himmel über fremdem Land, Nr. 816750
Band 2: Sturmwolken am Horizont, Nr. 816921
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Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „Durch die verschiedenen Handlungsstränge erhält der Leser einen guten Einblick über die unterschiedlichen Orte und Lebensumstände in Deutschland und Russland 1917/1918. Die packende Geschichte ist wie immer gut recherchiert und erzählt viele interessante Details.“
    » sound7.de
  • „In der Meindorff-Saga (Band 3) stecken Wort- und Waffengefechte, facettenreiche Unterhaltungen, Wissens- und Wertevermittlung auf ansprechendem Niveau. Geschichtsunterricht zum Greifen nah. (...) Elisabeth Büchles Kunst, umfangreich zu recherchieren und mit einem gewaltigen Wort-Schatz einer besonderen, tragisch-großen Epoche Leben einzuhauchen, ist brillant gelungen, einmal mehr. Vielen Dank!“
    » Leserstimme
  • „Was für ein Abschluss. Ich habe diese Reihe geliebt und auch der dritte und somit abschließende Teil der Reihe konnte mich wieder vollends begeistern.“
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Elisabeth Büchle
Hoffnung eines neuen Tages (eBook)
Nr. 5516927
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News & Beiträge

18.03.2014

Elisabeth Büchle im InterviewZwischen den Zeilen ...

Das Markenzeichen von Elisabeth Büchle sind gründlich recherchierte historische Romane. Nicht von ungefähr wurde ihr Buch „Der Klang des Pianos“ vom Online-Magazin histo-couch.de zum Roman des Jahres 2012 gekürt. Jetzt legt die Schwäbin und fünffache Mutter den Abschluss ihrer furiosen Meindorff-Saga vor.  weiterlesen »
 

Produktbewertungen

5.00 von 5 Sternen 10 Stimme(n) insgesamt
ohne Angabe, 04.10.2014
Hoffnung eines neuen Tages: Treffender Titel für den letzten Band der großen Meindorff-Saga von Elisabeth Büchle. Endlich wird die Geschichte um die Familie van Campen fertig erzählt. Ein Ende a la Friede, Freude, Eierkuchen? Wohl kaum. Demy hat alle Hände voll zu tun, um das Überleben der Gäste im Hause Meindorff zu sichern. Dabei geht sie oft über das Limit ihrer Grenzen hinaus. Phillipe genießt derweil die Vorzüge seiner Scheinverlobung mit Demy und konzentriert sich auf die Konstruktion neuer Kriegsflugzeuge.
Sind die beiden nur Freunde oder mehr? Wie lang wird Hannes sich an der Front halten? Und was ist zwischen ihm und seiner Frau Edith geschehen? Nicht für alle Personen gibt es am Ende des Buches das große Glück. Es dominiert jedoch die Hoffnung: Der zweite Weltkrieg ist vorbei, Anki gelingt mit ihrem Mann und ihren Schutzbefohlenen die Flucht aus Russland und auch manch andere hoffnungsvolle Überraschung liegt bereit.
Elisabeth hat ihrer Trilogie mit diesem Buch die Krone aufgesetzt. Sie schreibt spannungsvoll und authentisch, manchmal traut man sich kaum zu atmen. Sie löst ungeklärte Fragen und führt alle Fäden wieder zusammen.
Ein gelungenes Meisterwerk der Autorin!
ohne Angabe, 07.05.2014
Die junge Demy ist zu einer jungen, lebendigen und verantwortungsvollen Frau mit einem großen Herzen herangereift. Die nie an sich denkt sondern nur für andere da ist. Auch ihre Schützlinge werden von ihr umhegt und gepflegt, unermüdlich ist sie im Einsatz. Doch sie besitzt auch ein großes Durchsetzungsvermögen, so wie sie das Haus in den letzten Kriegsjahren "wie ein Kapitän" sicher durch viele Stürme steuert. Der Krieg, mit all seinem Elend, Hunger und der tägliche Kampf ums nackte Überleben haben auch in Berlin Einzug gehalten. Die Bewohner der Meindorff Villa müssen auch traurige Schicksale und Nachrichten hinnehmen, aber trotzdem bleibt auch Zeit für Hoffnung und Freude, sie meistern ihr Leben mit Bravur.
Anki und Robert müssen mit ihren Ziehkindern der Fürstenfamilie aus Russland fliehen. Die Revolution hat dort Einzug gehalten. Eine gefahrvolle, entbehrungsreiche und abenteuerliche Flucht beginnt. Ob sie heil Berlin erreichen ... ?
Auch Demy hat sich unbedacht in eine gefahrvolle Situation gebracht. Karl Roth trachtet nach ihrem Leben. Sie flieht vor ihm durch die halbe Stadt Berlin, ob ihr diese Flucht gelingt und Philippe sie retten kann steht auf einem anderen Blatt geschrieben ... Die ganze Welt ist im Umbruch - wird es bald zum Frieden kommen und alle nach diesem sinnlosen Krieg ihr Glück und eine neue Heimat finden? Wird alles sich am Ende zum Guten fügen ... ?

Der Autorin Elisabeth Büchle ist mit ihrem 3. Teil ihrer Trilogie um den 1. Weltkrieg mal wieder ein großer Wurf gelungen. Sie versteht es, den Leser in ihren Bann zu ziehen. Geschickt versteht sie es Liebe, Drama, Schicksale und politisch-historisches Zeitgeschehen spannend miteinander zu verweben. Die politischen Hintergründe und das ganze Geschehen sind hervorragend und akribisch recherchiert - und faszinierend erzählt. Sie spannt eine Brücke zwischen Deutschland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Nimmt uns mit an die einzelnen Kriegsschauplätze.
Erzählt von den einzelnen Schicksalen ihrer Protagonisten, teils traurige und auch humorvolle Begebenheiten. Alles ist sehr lebendig und bildhaft geschildert, man fühlt sich mittendrin. Die Geschichte wirkt an keiner Stelle langweilig - im Gegenteil! Von Seite zu Seite baut sich ein unglaubliche Spannung auf. Eine grandiose Familiensaga die einem fesselt und nicht mehr loslässt. Ihre Protagonisten lernt man zu lieben, aber auch einige die man ablehnt. Eine Geschichte so real wie das Leben.

Eine Trilogie die man verfilmen sollte. Ein Buch voller Herzenswärme, das einen ergreift und tief bewegt.
ohne Angabe, 12.04.2014
1917/1918: Der 1. Weltkrieg ist noch in vollem Gange und die van Campen-Mädels mittendrin. Demy in Berlin kümmert sich rührend um ihre "Gäste", mittellose Freunde und Bekannte, die bei ihr ein Dach über dem Kopf und ein kleines Stückchen Sicherheit finden. Ohne Rücksicht auf die eigene Gesundheit ist sie bemüht trotz der miesen Versorgungslage alle satt zu bekommen. Es kommt was kommen muss: Sie bricht zusammen. Kaum genesen erfährt sie, dass das Haus der Meindorffs, ihr Zuhause, einen neuen Besitzer hat. Dieser lässt ihr zwar ein Wohnrecht, bis der Krieg zu Ende ist, aber wie soll es danach weitergehen? Eine Zukunft mit Philippe Meindorff, ihrem Zwangsverlobten, scheint aussichtslos, da der Krieg alles ändert. Oder doch nicht?
Währenddessen müssen Anki, ihr Mann Robert und die vier Chabenski-Kinder aus Petrograd fliehen. Bei ihrer odysseereifen Flucht werden sie getrennt. Ob sie je wieder zusammenfinden?
Hannes Meindorff, der an der vorderster Front kämpft, hat nicht nur mit dem Grauen des Krieges zu kämpfen. Auch seine Ehe bröckelt, nicht zuletzt deswegen, weil er ein Geheimnis vor seiner Frau Edith hat. Kommen die beiden wieder zusammen?

Mit "Hoffnung eines neuen Tages" hat Elisabeth Büchle einen packenden, spannenden und wie gewohnt sehr gut recherchierten finalen Band der Meindorff-Trilogie geschaffen.

Der Leser wird in das letzte Jahr des 1. Weltkrieges katapultiert. Die damaligen harten Lebensumstände, ob an der Front, in den Lazaretten, in Berlin oder in Russland werden gekonnt verwoben mit der Geschichte der Familien van Campen und Meindorff. Hervorragend herausgearbeitet wird dabei die Rolle der Frau. Da die meisten Männer im Krieg waren, mussten sie ihren Mann stehen. Das fiel der einen leichter als der anderen, aber in diesen schwierigen Zeiten half ihnen ihr Gottvertrauen. Trotzdem zeigen die Protagonistinnen auch ihre zerbrechliche Seite. Demy, Anki und die anderen müssen so manchen Schicksalsschlag einstecken, doch die Verantwortung für Freunde und Familie lässt sie an den Aufgaben wachsen.

Auch mit Hilfe der Liebe.

"...Liebe reicht auch über viele Kilometer hinweg, sogar über Mauern, Grenzen und Schützengräben..."

Wer jetzt vermutet, das das ganze dann doch nur ein kitschiger Liebesroman ist, liegt falsch. Elisabeth Büchle bleibt in ihren Schilderungen sehr realistisch. Nicht für alle liebgewonnen Personen gibt es ein Happy End, während andere, die man beim Lesen am liebsten geschüttelt oder in den Allerwertesten getreten hätte, mit einem blauen Auge davonkommen. Da wird so manche Träne nicht ausbleiben, aber das Leben ist ja manchmal auch ungerecht.

Alles in allem ist der Roman ein grandioses Meisterwerk mit einem mehr als gelungenem Ende, was manchmal bei Mehrteilern keine Selbstverständlichkeit ist. Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, das die Handlung zu sehr gestrafft wurde. Das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch, die Geschichte ist trotzdem rund, aber rein subjektiv hätte ich mir gewünscht, ein kleines bisschen "Mehr" zu lesen.

Ich kann die Meindorff-Trilogie aber allen Liebhabern gut recherchierter historischer (Liebes-) Romane nur wärmstens ans Herz legen. "Himmel über fremdem Land", "Sturmwolken am Horizont" und "Hoffnung eines neuen Tages" sind Lesegenuss pur. Einen spannenderen und emotionaleren Lesestoff, der auch das normale Leben während des 1. Weltkriegs schildert, wird man wohl schwerlich finden.
ohne Angabe, 05.04.2014
Dies ist der letzte Band der Weltkriegstrilogie um die Familien Meindorff und van Campen. Demy van Campen kümmert sich im Haus der Familie Meindorff weiter um das Wohlergehen ihrer Gäste, die mit ihr versuchen, den ersten Weltkrieg zu überstehen. Ihr Zwangsverlobter Philippe arbeitet bei Fokker und gerät auf seinen Flügen teilweise selbst in Gefahr. Demys ältere Schwester Anki muss mit ihrem Mann Robert und den ihr anvertrauten Fürstenkindern aus Russland fliehen, da dort die Revolution in vollem Gang ist. Sie wollen sich nach Deutschland zur Familie ihres Mannes durchschlagen. Als wäre dies alles nicht schon schlimm genug, hat es Karl Roth aus Rache weiterhin auf Demy abgesehen ... Dieses Buch vereint Spannung und viel Gefühl. Es gibt Tod und Gefahr, aber natürlich auch Liebe, manchmal auch unerwartet. Das lang ersehnte Kriegsende wirbelt erneut das Leben der Hausbewohner durcheinander und die Überlebenden müssen für sich entscheiden, wie es nach dem Krieg nun weiter geht. Das Buch liest sich sehr flüssig. Für weitere Informationen gibt es diverse Fußnoten, die manche Fakten genauer erklären. Besonders das schwierige Verhältnis zwischen den verschiedenen Personen (Demy und Philippe, Edith und Hannes, Henny und Theodor) wird gut dargestellt.

Elisabeth Büchle ist sehr um Authentizität bemüht und daher ist es nur folgerichtig, dass es nicht für alle Personen einen glücklichen Ausgang geben kann. Wer überlebt und wer doch noch zueinander findet, müsst ihr selbst lesen. Es lohnt sich!
ohne Angabe, 01.04.2014
Im Jahr 1917 nimmt der Erste Weltkrieg seinen Lauf. Alle „alte“ Bekannten aus den vorigen beiden Bände müssen schwere Zeiten durchstehen: Demy van Campen ist diejenige, auf der das Hauptaugenmerk dieses dritten Bandes liegt. Ihre Schützlinge halten sie auf Trab, auch Philippe Meindorff weckt in ihr Gefühle, die sie bisher lieber unterdrückt hat. Karl Roth heckt einen perfiden Plan aus, der ihr lebensgefährlich werden könnte. Und Anki muss mit Robert in Begleitung der vier Chabenski Töchter aus Petrograd fliehen, doch sie werden unterwegs getrennt. Keiner weiß, ob sie sich jemals wiedersehen werden. Hannes kämpft weiterhin an der Front und ficht auch innerlich einen schweren Kampf aus. In diesen schweren und grausamen Zeiten wird die Meindorff-Residenz immer wieder zu einer Zufluchtsstätte, doch leider kehrt nicht jeder nach Kriegsende dorthin zurück.

„Betroffen (...) fragte sie sich, wie die Welt nach diesem Krieg, der mittlerweile die ganze Erdkugel in Brand gesteckt hatte, jemals wieder ins Lot geraten sollte. War Frieden überhaupt noch möglich?“ (S. 385)

Wie wir wissen endete der Erste Weltkrieg. Doch wie es den Menschen während der unerwartet langen Zeit während des Krieges erging, das schildert Elisabeth Büchle wieder einmal sehr authentisch und gefühlvoll. Nebenbei erfährt man alle Fakten, um die Hintergründe und das Geschehen des Krieges besser zu verstehen. Das ist eines von Frau Büchles Markenzeichen, weswegen ich ihre Bücher so liebe. Da es sich hierbei um den DRITTEN Band einer Trilogie handelt empfehle ich, die ersten beiden Bände zuerst zu lesen, da die Handlung aufeinander aufbaut. Ohne Band eins (Himmel über fremdem Land) und zwei (Sturmwolken am Horizont) zu kennen dürfte es schwierig sein alles nachzuvollziehen. Eine große Bereicherung ist das Personenregister am Anfang und das Vorwort, welches mich als Leserin auf die politische Lage einstimmte.

Ich hatte mich sehr auf die Fortsetzung gefreut und wurde nicht enttäuscht! Irgendwie ist es für mich wie die Vorfreude auf einen bevorstehenden Urlaub gewesen. Nachdem ich das Buch beendet hatte, war ich sehr mitgenommen – im positiven Sinne. Während im zweiten Band eher Anki im Vordergrund stand kommt nun Demy zum Zug. Sie war auch meine Lieblingsfigur der Trilogie und ich war sehr gespannt, wie sie sich an der Heimatfront schlagen würde. Durch ihre selbstlose Hilfsbereitschaft gerät sie zu Beginn erst einmal an ihre körperlichen Grenzen und später auch in Lebensgefahr. Es gab viele überraschende Wendungen, die ich mir nicht ausgemalt hatte. Wie ich es schon von Elisabeth Büchles Romanen gewohnt bin, baut sich die Spannung stetig auf, bis man das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen mag, weil man mit den Romanfiguren zittert, bangt, sich freut und eine Gänsehaut nach der anderen hat. Durch geschickte Cliffhanger an Kapitelenden wird man als Leser immer wieder dazu verleitet, noch ein Kapitel und noch ein Kapitel zu lesen, bis man es beendet hat und mit einem tiefen Seufzer zuklappt. Für manche Figur hat die Autorin ein Happy End vorgesehen, aber so mancher erlebt das Kriegsende nicht. Sehr gut gefiel mir, dass das Buch glaubwürdig und nicht kitschig endet. Ich hatte das Gefühl, die Personen trotz des Endes weiter begleiten zu können.
Übrigens sind Demy, Anki und einige andere Romanfiguren gläubige Christen, so dass man sich nicht wundern sollte, dass das eine oder andere Gebet gesprochen wird und christliche Bezüge in der Handlung zu finden sind.
Zum Schluss möchte ich noch die Cover der Trilogie lobend erwähnen. Alle drei nebeneinander sind eine wahre Augenweide.

Nun heißt es wieder voller Spannung und freudiger Erwartung auf das nächste Werk von Elisabeth Büchle zu harren. :)
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Details

03/2014
9783865919274
Preisgebundener Titel

Einordnung

Romane
historisch
Buch
Gerth Medien