EUR[D] 12,99

Unter dem Polarlicht

Roman.
  • Nr. 817078
  • · Broschur, 208 Seiten
  • · 3. Auflage
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 12,99 EUR
Chiara verliert ausgerechnet zu Beginn der Adventszeit ihren Job. Entsprechend froh ist sie über den Auftrag, für einen berühmten Autor, der sich beide Hände gebrochen hat, sein neuestes Manuskript zu tippen. Hals über Kopf reist sie in die kanadischen Rocky Mountains, wo Florian Forster in einer einsamen Berghütte lebt. Dieser entpuppt sich als wortkarger Eigenbrötler.

Die lebenslustige Chiara lässt sich durch seine schroffe Art nicht beeindrucken, sondern fordert ihn heraus, sich dem Leben zu stellen. Bald ist sie nicht nur von den Polarlichtern, der verschneiten Märchenlandschaft und dem Geheimnis der weißroten Zuckerstangen verzaubert ... Doch dann stoßen Chiaras Freunde aus Deutschland auf ein dunkles Geheimnis aus Florians Vergangenheit. Schwebt sie etwa in großer Gefahr?
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Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „An diesem Buch hat mir besonders gut gefallen mal keine perfekt aussehende Protagonistin zu haben. Wie die meisten Menschen kämpft Chiara damit, mit ihrem Äußeren nicht der Norm zu entsprechen und das macht sie dem Leser unheimlich sympathisch und nahbar. Es fällt einem leicht sich in sie hineinzuversetzen.[...] Wer also einen richtig schönen Roman für lange Winterabende sucht, kann mit diesem Buch nichts falsch machen. Lesegenuss garantiert!“
    » Leserstimme
  • „In 'Unter dem Polarlicht' verschafft Elisabeth Büchle ihren Lesern gewissermaßen einen Blick hinter die Kulissen. Sie lässt sie dem Helden und somit einem Autor bei seiner Arbeit über die Schultern sehen und verstehen, wie ein Buch entsteht. Erfrischend klar wie die winterliche Luft der Rocky Mountains erzählt sie in diesem Kurzroman von Vergeben, Intrigen und neuen Chancen.“
    » Love Letter Magazin

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Elisabeth Büchle
Unter dem Polarlicht (eBook)
Nr. 5517078
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Produktbewertungen

4.94 von 5 Sternen 17 Stimme(n) insgesamt
ohne Angabe, 28.03.2016
Das Buch habe ich zuächst vor allem wegen des Titels gekauft. Dass sich dahinter eine wunderbar romantische, tiefsinnige Geschichte erwartet, hätte ich nicht gedacht. Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden gelesen und konnte es kaum weglegen.
M. Lahnstein, 12.01.2016
Chiara verliert unvorhergesehen ihren Job bei der Bank. Etwas Neues ist erstmal nicht in Aussicht und ein Freund vermittelt ihr einen Aushilfsjob in der kanadischen Wildnis. Chiara soll einem Schriftsteller beim Tippen seines Manuskripts behilflich sein, weil er sich beide Hände gebrochen hat....

Auf diesen Weihnachtsroman der Autorin war ich sehr gespannt. Wirklich toll fand ich, dass mit Chiara mal eine Protagonistin vorhanden war, die nicht mit Modellmaßen daherkommt. Allerdings hat es mich dann auch wieder gestört, dass sie so schlecht von sich denkt und sich "Pummelchen" nennt. In verschiedenen Situationen kam das nun vor und passte so gar nicht zu ihrer sonstigen souveränen Art.

Den männliche Part, Florian, finde ich sehr gelungen. Als Leser rätselt man, was vor 4 Jahren passiert ist und was ihn zu dem gemacht hat, was er nun ist. Hier steckt mehr unter der rauen Schale, was erst nach und nach herauskommt. Der Hund Shakespeare hat mir auch sehr gefallen. Er passte sehr gut zu dieser winterlichen Weihnachtsgeschichte in den einsamen kanadischen Bergen.

Ja, Weihnachten war auch ein Thema des Romans und die weihnachtliche Stimmung kam auch gut rüber. Natürlich weiß man als Leser schon von Anfang an, wie das Buch ausgeht. Das fand ich auch etwas schade. Die Entwicklung zwischen den Protagonisten ist aber wirklich sehr schön und behutsam. Etwas das man heute nur sehr selten bei Romanen noch findet.

Toll ist natürlich auch der Schreibstil der Autorin. Wer Elisabeth Büchle kennt, weiß, dass sie gut schreiben kann und so wird dieser Roman auch nie langweilig und ist sehr schnell gelesen. Einen leichten christlichen Aspekt gibt es auch in diesem Buch, der wunderbar zur Geschichte passt. Ich vergebe 4,5 Sterne, aufgerundet auf 5.

Fazit: Wer einen schönen leichten Weihnachtsroman lesen möchte, ist hier genau richtig.
ohne Angabe, 05.01.2016
Über das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Auch wenn das Polarlicht und die Farben auf den ersten Blick kalt wirken finde ich, dass es ein bisschen wie eine wärmende Flamme aussieht.

Chiara ist eine Protagonistin, zu der ich sofort eine Verbindung gespürt habe. Es ist grausam, wenn man seinen Job verliert, noch dazu in der Adventszeit. Sie hat mir wirklich leidgetan. Aber sie blickt nach vorne und nimmt fast bedenkenlos eine neue Aufgabe an. Ich mag Chiaras Art, man spürt ihren festen Glauben. Sie ist eine Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht und ihren Weg geht.

Florian dagegen wirkt auf den ersten Blick etwas ungehobelt und unbeholfen. Er spricht nicht viel und man merkt, dass ihn etwas belastet.

Mein liebster Nebencharakter ist Rose. Sie ist ein richtiger Engel, mitfühlend und steht mit ihren Lebensweisheiten gerne zur Seite. Ihre Aussagen haben mich oft nachdenklich gestimmt.

Die Handlung passt perfekt in die kalte Jahreszeit. Der Klappentext klang zwar etwas unwirklich, denn welcher Autor lässt schon eine völlig fremde Person in sein Ferienhaus? Meine Zweifel wurden aber schnell zur Seite geräumt, denn das Buch ist sehr realitätsnah geschrieben.

Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, auch die Emotionen werden alle sehr glaubwürdig beschrieben. Überhaupt sind die ganzen Landschaftsbeschreibungen sehr ausführlich und detailliert. Das war einer der Gründe, warum mich dieses Buch auch sehr in seinen Bann gezogen hat. Ab auf die Couch und schon ist man mitten in den Rocky Mountains.

Fazit:
Eine Geschichte fürs Herz, die man nicht nur während der Weihnachtszeit lesen kann, sondern immer, wenn man sich nach einer zarten Liebesgeschichte sehnt.
ohne Angabe, 10.11.2015
Meine Meinung

Story
Unter dem Polarlicht war mein erster Roman, den ich von der Erfolgsautorin Elisabeth Büchle gelesen habe. Die Autorin hat hier eine sehr schöne Liebesgeschichte erschaffen, die an sich nicht völlig neu war, dennoch hat sie sie auf ihre Art schön verpackt und dem Buch einen weihnachtlichen Flair gegeben. Die Story ist eigentlich einfach gestrickt. Junge Frau soll Einsiedler Autor helfen, der eigentlich unnahbar ist und lebt mit diesem für sechs Wochen in einer einsamen Berghütte im verschneiten Kanada, weitab von der Zivilisation. Zuerst ist eine eisige Stimmung zwischen den beiden, doch Chiara schafft es immer mehr und mehr zu Florian durchzudringen und merkt schnell, dass sie sich in ihn verliebt hat. Dann, als Chiara merkt, das Florian auch etwas für sie empfindet und die einst eisige Stimmung schon vergangen schien, kommt etwas ans Tageslicht, was alles wieder durcheinander bringt und alte, sehr schmerzliche Gefühle zu Tage bringt, die besser vergraben geblieben wären. All das hat die Autorin sehr schön verpackt und dem ganzen einen weihnachtlichem Flair versehen. Auch der Glaube an Gott spielt eine Rolle in diesem Buch, ist aber sehr schön eingebunden so das es durchaus auch Lesern gefallen könnte, die damit nicht viel zu tun haben.

Schreibstil
Das Buch lässt sich sehr leicht und flüssig lesen. Elisabeth Büchle schafft es mit Worten den Leser nach Kanada zu verfrachten und man kann die Landschaft und die Gegebenheiten förmlich vor Augen sehen. Das Buch wird zu größten Teil aus der Sicht von Chiara erzählt.

Charaktere
Das Buch hat eigentlich nur vier Charaktere, die ich alle auf ihre Art und Weise sehr mochte. Chiara mochte ich besonders, weil sie kein Modepüppchen mit Modellmaßen war, sondern eine gestandenen junge Frau mit gewissen Rundungen, was sie mir noch sympathischer machte. Ich mochte die Art wie sie Florian umgarnt hat und dessen harte Schale geknackt hat. Florian zuerst eher eigenbrötlerisch, war mir dennoch sofort sympathisch. Wenn man erst einmal erfährt, was in seiner Vergangenheit passiert ist, kann man auch nachvollziehen warum er sich so abgekapselt hat.
Last but not least kommt Rose an die Reihe. Sie war für mich die gute Seele des Buches. Sie hat sich rührend um Florian und Chiara gekümmert und letztendlich alle mit ihrem Weihnachtstick angesteckt. Alles in allem tolle authentische Charaktere die ich sehr gerne in mein Leben gelassen habe.

Mein Fazit
Ein wirklich schöner Liebesroman, der einen schon auf Weihnachten einstimmen kann. Natürlich war die Geschichte nicht völlig neu, dennoch konnte sie mich in ihren Bann ziehen und ich habe sie in einer Nacht durchgelesen, was ja schon einiges aussagt.
Ich vergebe gute vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung für alle, die weihnachtliche Liebesroman mögen.
keine Angabe, 30.10.2015
„... Die Wolkendecke war dicht und schickte unzählige weiße Schmetterlinge im taumelnden Tanz der Erde entgegen ...“

Kurz vor Weihnachten und einen Tag vor Ende ihrer Probezeit wird Chiara von der Bank entlassen. Patrick, der Ehemann ihrer verstorbenen Freundin Mia, versorgt ihr für den Übergang einen Job. Ein Schriftsteller hat sich beide Hände gebrochen und Chiara soll sein Manuskript abtippen, weil der Fertigstellungstermin drängt. Chiara sagt zu. Doch statt in der Schweiz landet sie in einer einsamen Hütte in Kanada.
Die Autorin hat einen wunderschönen Weihnachtsroman geschrieben. Das Buch lässt sich flott lesen und hat mich schnell begeistert. Das liegt zum einen an der abwechslungsreichen und tiefgründigen Handlung, zum anderen an den teilweise sehr romantischen Schriftstil.
Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Chiara ist eine junge Frau, die im Leben wegen ihrer etwas molligen Figur schlechte Erfahrungen gemacht hat, was zu mangelnder Selbstachtung führt. Dabei verfügt sie über Durchsetzungsvermögen und viel Empathie. Letzteres zeigt sich gleich zu Beginn beim Umgang mit Leo, Mias 4jährigen Sohn.
Florian, der Schriftsteller, ist ein einsamer, wortkarger Mann, jedenfalls seit 4 Jahren. Keiner weiß, welche Erlebnisse sein Leben so grundlegend verändert haben.
Eine besondere Stellung im Roman hat Rose. Sie hat einen Laden in Banff, dem nächstgelegenen Ort zu Chiaras neuem Quartier, Rose versteht es, die freudigen Seiten des Lebens zu sehen. Sie hat für jeden das rechte Wort und scheut sich auch nicht. Florian ein paar ernste Sätze zu sagen.
Und dann gibt es eine Protagonisten, den man am liebsten Knuddeln möchte. Das ist der Neufundländer Shakespeare.
Im Mittelpunkt des Buches stehen die Entwicklung von Chiara und Florian. Beide schleppen keine einfache Päckchen aus der Vergangenheit mit sich. Chiara gelingt es, einen Zugang zu Florian zu bekommen. Trotzdem gehen beide lange Zeit behutsam und vorsichtig miteinander um. Anders reagiert Chiara auf Shakespeare. Frauchen bringt ihm schnell Manieren bei.
Das Buch thematisiert Vergeben und Verzeihen, nicht nur gegenüber dem anderen und auch gegenüber sich selbst.
Das Besondere des Buches ist sein ausgefeilter Schriftstil. Wunderschöne Metapher findet die Autorin führt die winterliche Landschaft in Kanada. Obiges Zitat ist nur ein Beispiel dafür. Dabei werden allerdings auch nicht die Gefahren verschwiegen. Jeder Unfall kann der letzte sein. Auch die Emotionen der Protagonisten werden durch Worte und vor allem Taten ausgezeichnet wiedergegeben. Während die Dialoge von Florian und Chiara sich durch einen feinen Humor auszeichnen, gehen die Gespräche von Rose mit Chiara in die Tiefe. Geschickt werden dabei Fragen des Glaubens und sein Einfluss auf das persönliche Leben angesprochen.
Im Text werden die Kapitel durch kleine Zuckerhirtenstäbchen unterbrochen. Die Geschichte dieser Zuckerhirtenstäbe wird ebenfalls im Buch erzählt.
Das Cover mit den Polarlichtern ist beeindruckend.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte wird durch ihre poetische Sprache lebendig und stimmt schön auf Weihnachten ein.
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Details

08/2015
9783957340788
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