EUR[D] 16,99

Der vertauschte Bräutigam

Roman.
  • Nr. 817121
  • · Gebunden, 384 Seiten
  • · 06/2016
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 16,99 EUR
Ohio, 1865: Abigail Stuart kümmert sich um verwundete Bürgerkriegssoldaten. Als Jeremiah Calhoun, einer von ihnen, im Sterben liegt, macht er ihr ein ungewöhnliches Angebot: Wenn sie ihn heiratet, dann überträgt er ihr seine Farm. Dafür aber soll sie sich um seine Mutter und Schwester kümmern. Abigail geht auf das Angebot ein. Nach seinem Tod reist Abigail nach Missouri und fängt dort ein neues Leben an. Bis eines Tages der wahre Jeremiah Calhoun vor ihr steht und zu seiner Überraschung feststellt, dass eine ihm Unbekannte behauptet, mit ihm verheiratet zu sein ...
weiterlesen ...

Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „Wer historische Romane mit einem guten Schuss Romantik mag, kommt voll auf seine Kosten.“
    » Library Journal

Auch erhältlich als

EUR[D]
13,99
Regina Jennings
Der vertauschte Bräutigam (eBook)
Nr. 5517121
  Download
EUR[D]
16,99
Regina Jennings
Der vertauschte Bräutigam
Nr. 17121
  ab Lager lieferbar
 

Produktbewertungen

4.58 von 5 Sternen 12 Stimme(n) insgesamt
keine Angabe, 10.01.2017
„...Abigail wusste nur zu gut, wozu falsch verstandenes Pflichtgefühl führen konnte. In den Gräben draußen vor dem Gefängnis lagen unzählige Soldaten, denen dieses fehlgeleitete Pflichtgefühl den Tod gebracht hatte...“

Abigail Stuart arbeitet als Krankenschwester im Gefängnis. Sie behandelt Kriegsgefangene. Wir schreiben das Jahr 1865. Der Bürgerkrieg zwischen den Nord- und den Südstaaten ist in vollem Gange. Abigail selbst stammt aus Ohio. Dorthin aber kann sie nicht mehr. Einer ihrer Patienten ist Jeremiah Calhoun. Er weiß, dass er an Wundbrand sterben wird. Trotzdem fällt er durch sein fröhliches Wesen auf. Er bittet Abigail, ihn zu heiraten. Dann kann sie sich um seine Schwester Rahel und seine Mutter kümmern, die sicher mit der Farm allein nicht zurecht kommen, zumal Rahel an Gelenkrheumatismus leidet. In diesem Zusammenhang fällt obiges Zitat. Nach einigem Zögern willigt Abigail ein. Auf der Farm wird sie von Jeremiahs Mutter herzlich aufgenommen. Dann aber erscheint der wahre Jeremiah Calhoun.
Die Autorin hat einen spannenden historischen Roman geschrieben. Die Geschichte ist vielschichtig und hat mich schnell in ihren Bann gezogen.
Die Themen Verantwortungsbewusstsein und Vergebung sind gekonnt in den historischen Rahmen eingebettet.
Die Protagonisten werden gut charakterisiert. Abigail ist eine pflichtbewusste junge Dame. Sie nimmt ihre Aufgaben ernst und versteht es, mit Rahel umzugehen. Ihre besondere Liebe gilt den Pferden. Jeremiah weiß, dass er Schuld auf sich geladen hat. Sein Problem ist es, dass er immer die Zügel in der Hand behalten und die Richtung bestimmen will. Rahel ist durch ihre Krankheit verbittert.
Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Trotz der ernsten Thematik durchzieht ein feiner Humor die Geschichte. Besonders die Dialoge zwischen Abigail und Jeremiah haben mir oft ein Lächeln auf die Lippen gezaubert. Die beiden schenken sich nichts. Dabei übersehen sie, das es recht schnell zwischen ihnen knistert. Auch zwei Nachbarskinder sorgen mit ihren unbekümmerten Streichen für Auflockerung. Sehr genau hat die Autorin die Zeitverhältnisse wiedergegeben. Zwar ist der Krieg nun vorbei, doch der innere Frieden ist noch lange nicht wiederhergestellt. Anfeindungen gehören zur Tagesordnung. Das geht so weit, dass Abigails Dienste als Krankenschwester abgelehnt werden, weil sie aus dem Norden stammt. Gleichzeitig hat der Krieg einiges an Strandgut zurückgelassen. Anstatt sich um ihre Farm zu kümmern, müssen sich die Bewohner vor Pferdedieben schützen, die auch vor Mord nicht zurückschrecken. Nach und nach erfahre ich als Leser, warum Abigail ihr Elternhaus verlassen hat. Dieses Geschehen hat Spuren bei ihr hinterlassen. Trotzdem vertraut sie darauf, dass Gottes Wege für sie die richtigen sind. Gekonnt verpackt die Autorin christlichen Themen in eine fesselnde Handlung, ohne das sie vordergründig wirken. Sie gehören ganz einfach zum alltäglichen Leben. Besonders berührend sind dabei die Gespräche, die Abigail mit Rahel führt. Die Emotionen der Protagonisten nehmen einen breiten Rahmen ein. Abigails Verletzlichkeit, Rahels Sturheit, Jeremiahs Schuldbewusstsein sind nur wenige Beispiele dafür.
Das Cover mit der jungen Frau, die den Brautstrauß hinter sich wirft, verspricht eine gewisse Leichtigkeit.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte geht in die Tiefe. Zwei Punkte möchte ich insbesondere nochmals herausstellen. Zum einen macht die Autorin deutlich, dass auch nach einem Krieg das Leben nie wieder so unbeschwert ist wie zuvor, zum andern zeigt sie, dass es nie zu spät ist, aufeinander zuzugehen.
keine Angabe, 09.11.2016
Also ich verstehe nicht, wieso das Buch nur so gut bewertet wurde... Ich habe es mir aufgrund der guten Rezessionen bestellt und wurde schwer enttäuscht. Ich kann zustimmen, dass es an sich gut und anschaulich geschrieben ist, aber die Handlung ist absolut nicht mein Geschmack. Die Idee des Buches an sich ist gelungen, doch wie die Autorin das ganze ausbaut gefällt mir nicht. Besonders am Ende gibt es ein ständiges Hin und Her und der Aspekt Glaube ist auch irgendwie (wie leider bei den meisten christlichen Büchern) ziemlich reingequetscht. Schade...
ohne Angabe, 05.09.2016
Meine Meinung

Story
Das Buch, mit seinen tollen Farben ist mir sofort ins Auge gefallen, als dann auch noch der Klappentext genau nach meinem Geschmack war, war es für mich klar, dass ich das Buch einfach lesen muss.

Es spielt in der Zeit kurz nach dem amerikanischen Bürgerkrieg und handelt von der taffen und selbstbewussten Abigail, die in einem Lazarett arbeitet und einen, im Sterben liegenden Soldaten heiratet um sich anschließend um dessen Mutter und Schwester zu kümmern. Doch alles läuft völlig aus dem Ruder, denn sie hat den falschen geehelicht und der echte Jeremiah Calhoun ist nicht gerade erfreut darüber. Beide sind wie Katz und Maus, doch als Leser merkt man schnell, dass es zwischen beiden ordentlich brodelt. Obwohl Jeremiah einer anderen versprochen war, entwickelt auch er Gefühle für Abigail, die er aber zu unterdrücken versucht, ein spannendes hin und her beginnt, in dem alles sehr gut zusammenpasst.

Schreibstil
Das Buch war sehr bildhaft geschrieben und lies sich leicht und flüssig lesen. Regina Jennings schreibt sehr wortgewandt und man kann laut ihrer Beschreibungen Orte und Landschaft förmlich vor Augen sehen.

Charaktere
Nicht nur die tolle Handlung hat mich begeistert, sondern auch die tollen, sehr tiefgründigen Charaktere, Abigail und Jeremiah wurden so gut beschrieben, dass man meinen könnte sie selber zu kennen. Die Autorin hat ihnen eine spannende Vergangenheit gegeben, die natürlich für die Liebe ein Hindernis darstellt, aber von den Protagonisten wunderbar gemeistert werden und zum ersehnten Happy End führen. Auch die Nebencharaktere hatten Herz und Verstand und rundeten das ganze noch auf.

Mein Fazit
Ein wunderbarer Roman um Liebe, Hoffnung und Glauben. Eine spannende Hintergrundstory, die den Leser sofort fesselt. Die Charaktere sind sehr authentisch und sympathisch und machten das Buch zu einem regelrechten Lesevergnügen. Einmal begonnen möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Viel mehr als nur eine Liebesschnulze. Deswegen vergebe ich volle fünf von fünf Leseratten/Sternen und eine absolute Leseempfehlung.
A. Kaufmann, 21.08.2016
Die romantischen Folgen einer Verwechslung

„Ich glaube, ich habe immer schon zu dir gehört. Ich habe zu Jeremiah Calhoun gehört, bevor ich ihn je gekannt habe.“

Die hübsche blonde Krankenschwester Abigail Stuart befindet sich in einer Zwickmühle, als ein kriegsgefangener Südstaatensoldat ihr auf dem Sterbebett einen Heiratsantrag macht. Die mitfühlende junge Frau hat wegen der Probleme mit ihrem Stiefvater keine Heimat mehr, in die sie nach Kriegsende zurückkehren kann, sie zögert aber dennoch, Jeremiah Calhouns ungewöhnliches Angebot anzunehmen. Der heitere Mann mit den braunen Augen und der warmherzigen Art möchte auf diese Art und Weise die Versorgung seiner Mutter, die Pflege seiner schwerkranken Schwester, und die Bewirtschaftung seiner Farm sicherstellen. Als Tochter eines Pferdezüchters versteht Abigail etwas von ihrem Fach, und in Missouri angekommen, macht sie sich unverzüglich daran, bei den Calhouns eine neue Zuchtlinie aufzubauen. In Jeremiahs sanfter, liebenswürdiger Mutter findet sie herzliche Aufnahme, während die kranke Schwester ihres verstorbenen Ehemannes ihr mit Misstrauen und einer harten Zunge begegnet. Große Schmerzen und die Angst vor den Folgen ihrer Krankheit haben Rachel Calhoun zu einer schwierigen Frau mit einer sehr harten Schale gemacht. Als Abigail eines Tages unvermutet einem Fremden mit einem verkrüppelten Bein und durchdringenden Augen begegnet, die sie voller Misstrauen mustern, wird sie mit der Tatsache konfrontiert, dass der „echte“ Jeremy Calhoun vor ihr steht. Dieser ist alles anderes als begeistert von Abigails Anwesenheit, und gewaltiger Ärger scheint vorprogrammiert…

Regina Jennings erzählt diese romantische Liebesgeschichte in äußerst einnehmendem Schreibstil. Die handelnden Personen sind sehr gut charakterisiert, wobei auch einige sehr sympathische Nebenfiguren auftauchen. Die beiden Huckabee-Kinder Josiah und Betsy sorgten zudem für eine Prise Humor im Buch, doch auch die Dialoge der Protagonisten bringen den Leser wiederholt zum Schmunzeln. Die Handlung und das unvermeidliche „happy end“ sind zwar vorhersehbar, diese Tatsache vermochte jedoch mein Lesevergnügen in keiner Weise zu schmälern. Da auch der christliche Glaube einen gewissen Stellenwert im Buch erhielt, kann ich dieses Buch uneingeschränkt weiter empfehlen und es Leserinnen ans Herz legen, die sich besonders für romantische Liebesabenteuer aus den Südstaaten erwärmen.

Das romantisch gestaltete Buchcover passt perfekt zum Inhalt dieses Romans – es zeigt eine junge Braut mit blondem Haar, die ihren Brautstrauß wirft. Bereits diese Optik verspricht Romantik, Humor, eine gewisse Leichtigkeit und wahres Lesevergnügen!
ohne Angabe, 03.07.2016
Ohio, 1865: Abigail Stuart kümmert sich um verwundete Bürgerkriegssoldaten in einem Gefängnis. Heiratsanträge hat sie bereits viele bekommen, doch Jeremiah Calhoun macht ihr ein ernsthaftes Angebot. Da er weiß, dass er bald sterben wird, will er sie heiraten, damit sie seine Farm erbt und sich um seine Mutter und seine kranke Schwester kümmern kann. Sie willigt spontan ein und macht sich nach dem Krieg auf den Weg auf die Farm. Von der Mutter wird sie liebevoll empfangen, die Schwester zeigt unverhohlen, dass sie hier unerwünscht ist. Doch sie lässt sich nicht abschrecken und lebt sich gut ein. Umso erschrockener ist sie, als eines Tages der richtige Jeremiah Calhoun auftaucht, der sich natürlich nicht an eine Eheschließung erinnern kann. Doch wen hat sie da geheiratet? Und wo soll sie nun bleiben?

Das Cover des Buches verspricht wunderbare Unterhaltung und so war es auch. Schon die ersten paar Seiten haben mich in ihren Bann gezogen. Natürlich ahnt man, wie es ausgeht, dennoch konnte mich die Autorin immer wieder überraschen mit ihren Wendungen, ohne dass es irgendwelche Längen gab. Regina Jennings hat einen sehr locker leichten Schreibstil, der einen nur so über die Seiten fliegen lässt. Immer wieder muss man lachen, der Humor verleiht dem Roman das gewisse Etwas. Für die Romantiker gibt es auch genug knisternde Szenen obwohl bis fast zum Schluss unklar ist, wie es für die beiden Enden wird.

Der Glaube an Gott spielt eine große Rolle obwohl er nicht groß diskutiert wird. Es wird oft gebetet und auch viel Nächstenliebe ausgeübt, wenn jemand in Schwierigkeiten ist. Wie wichtig die Versöhnung mit seiner eigenen Vergangenheit ist, ist ein großes Thema im Buch.

Durch Abigails Krankenschwesterntätigkeit bekommt man einen guten Einblick in medizinische Dinge zur damaligen Zeit. Auch die Anfänge der Physiotherapie werden beschrieben, wenn sie auch vom Patienten skeptisch beäugt werden. Wichtig bei einem historischen Roman ist für mich immer die Hauptfigur, wenn man mit ihr nicht warm wird, dann macht das Lesen keine Freude. Doch die Autorin hat mit Abigail eine schlagfeste Frau erfunden, die mir gleich sympathisch war. Sie ist sich für nichts zu schade und ist dennoch nicht zu aufdringlich. Einzig das ständige hin und her der zwei Protagonisten hat mir nicht so gut gefallen, aber da das in die Geschichte passte, kann ich das verzeihen.

Ein wunderbarer historischer Schmöker, den man am besten am Stück lesen sollte, weil man ihn eh nicht mehr aus der Hand legen möchte. Meine (Sommer-) Leseempfehlung!
123 Nächste >

Details

06/2016
9783957341211
Preisgebundener Titel

Einordnung

Romane
historisch, Liebe
Buch
Gerth Medien