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Unter dem Sternenhimmel

Roman.
  • Nr. 817135
  • · Broschur, 13,5 x 21,5 cm, 208 Seiten
  • · 2. Auflage
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 12,99 EUR
Noa erhält endlich die Chance, ihren großen Traum zu verwirklichen. Sie eröffnet in Freiburg ein Café mit Bücher- und Dekoshop. Alles läuft prima an, und Noa hofft, dass sie endlich eine Heimat gefunden hat. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt. Erneut muss sie gegen die Schatten ankämpfen, die sie hinter sich gelassen zu haben glaubte ...

Der Schreiner Jonas hilft Noa bei der Einrichtung des Cafés in der alten Stadtvilla und fühlt sich bald sehr zu ihr hingezogen. Aber irgendetwas an Noa ist seltsam und beunruhigt ihn. Wer ist diese Frau, für die seine Freunde Chiara und Florian so viel riskiert haben?
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Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „Wenn Gott Träume in unser Herz legt, dann sorgt er auch dafür, dass sie wahr werden können. Und manchmal schenkt er dadurch Heilung, Hoffnung und einen Neuanfang. Dies erlebt auch Noa in "Unter dem Sternenhimmel".“
    » Christiane Kathmann, Rezensentin

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Elisabeth Büchle
Unter dem Sternenhimmel (eBook)
Nr. 5517135
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4.85 von 5 Sternen 13 Stimme(n) insgesamt
nirak03, 12.10.2016
Von Liebe und Vertrauen

Chiara arbeitet in einer Bank, als sie dort auf Noa trifft. Diese möchte einen Kredit, um sich ihren Lebenstraum von einem eigenen Cafe mit Bücher und Dekoshop zu verwirklichen. Die Bank lehnt zwar ab, aber Chiara gefällt die Idee so gut, dass sie beschließt, der jungen Frau zu helfen. So entsteht in ihrer alten Stadtvilla ein Cafe. Maßgeblich daran beteiligt wird der Schreiner Jonas. Er soll den Innenausbau bewerkstelligen und fühlt sich schnell zu Noa hingezogen, aber irgendetwas hält ihn davon ab, sich der Frau zu nähern. Noa's Vergangenheit ist unklar, niemand weiß genau, wo sie eigentlich herkommt oder was sie vorher gemacht hat.

„Unter dem Sternenhimmel“ ist zwar der Nachfolgeband zu „Unter dem Polarlicht“ kann aber trotzdem einzeln gelesen werden. Die eigentliche Geschichte hier hat ihren Fokus auf Noa und Jonas, Chiara tritt mehr in den Hintergrund. Noa wird als junge Frau beschrieben, die sehr ängstlich ist. Ihr Selbstvertrauen ist quasi nicht vorhanden. Mithilfe ihres Shops will sie sich selbst beweisen, dass sie was kann und ein wertvolles Mitglied der Gesellschaft sein kann. Für Noa ist es ein harter Weg, denn schnell holt sie die Vergangenheit ein. Sie muss für ihre Ziele und Ideale kämpfen. Leider steht sie sich dabei oft selbst im Weg und es fällt ihr schwer, den Menschen in ihrer neuen Umgebung zu vertrauen. Vor allem ihre Beziehung und Freundschaft zu Jonas hat darunter zu leiden. Für Jonas wird es eine harte Geduldsprobe, um Noa's Herz zu gewinnen. Leider hat auch er seine Vergangenheit, die nicht einfach war und die er verarbeiten muss. So haben die Zwei einige Höhen und Tiefen zu überwinden bevor sie eine Zukunft haben. Mir hat gut gefallen, wie die Charaktere sich so nach und nach in ihrer Geschichte entwickeln, Vertrauen aufbauen und den richtigen Weg finden.

Elisabeth Büchle beschreibt mit leisen Worten die Schwierigkeiten der Protagonisten. Sie erzählt von Glauben und vor allem von Vertrauen. Egal jetzt ob Vertrauen zu anderen Menschen oder Vertrauen zu Gott. Denn auch der christliche Glaube spielt eine wichtige Rolle. Büchle schafft es auch hier wieder, die richtige Mischung aus Glaube und Liebesroman zu erzählen. So fügen sich die Handlung und der Glaube zu einem Ganzen zusammen.

„Unter dem Sternenhimmel“ ist ein schöner, kleiner Liebesroman, der sich wunderbar lesen lässt. Vielleicht regt er auch den einen oder anderen dazu an, mal über das eigene Vertrauen zu anderen nachzudenken, eine schöne Liebesgeschichte erzählt er alle mal. Mir hat „Unter dem Sternenhimmel“ gut gefallen.
Martinas Buchwelten, 05.10.2016
"Unter dem Sternenhimmel" ist die Fortsetzung zu "Unter dem Polarlicht", kann jedoch ohne Probleme eigenständig gelesen werden. Auch ich kenne das erste Buch nicht und fand den Roman eigentlich eher eigenständig.
Die Geschichte erzählt hier von Noa, einer jungen, sehr sensiblen Frau voller Selbstzweifel. Auf der anderen Seite ist sie ein Wirbelwind, sprudelt voller neuer Ideen und ist künstlerisch sehr begabt. Ihr Traum ist ein eigener Blumenladen mit integriertem Café und Geschenkeartikelshop. Nach unzähligen Absagen betreffend der Finanzierung, erhält sie von Chiara die Chance ihren Traum zu leben. Die Bankangestellte erkennt ihr Potential und bietet Noa das Untergeschoß ihrer Stadtvilla als Geschäftsladen an. Bei den Einrichtungsarbeiten soll Chiaras Bekannter Jonas, ein Tischler, helfen. Die Beiden sind bald ein eingespieltes Team und Jonas hat auch sehr schnell ein Auge auf die rotlockige junge Frau geworfen.
Mit dem neuen Laden "Noas Arche" gelingt Noa das Unmögliche und schon bald hat sie in ihrer neuen Heimat Freiburg jede Menge neue Freunde gefunden. Doch Noa umgibt ein Geheimnis und bald greifen die Schatten der Vergangenheit nach ihr....
Der sehr einfühlsame Roman beginnt eher ruhig, verspricht viel Romantik und hat eine besinnliche Grundstimmung. Nachdem Noa ihre Vergangenheit hinter sich gelassen hat, bekommt sie endlich die Möglichkeit ihren Traum zu leben und startet in eine ereignisreiche Zukunft. Gefallen hat mir neben dem sehr einnehmenden und lebendigen Schreibstil auch die Atmosphäre des Romans, der im Spätsommer/Frühherbst beginnt und zu Weihnachten endet. Die Autorin greift hier auch die Entstehung des ersten Adventskranzes auf, die in einer sehr atmosphärischen Geschichte in der Geschichte erzählt wird. Im letzten Drittel wird es dann etwas turbulenter und die Handlung zieht so richtig an.

Charaktere:
Noa, unsere Hauptprotagonistin, hat eine schwere Kindheit hinter sich und ist kein unbeschriebenes Blatt. Ich empfand sie als sympathischen Wirbelwind, die voller wunderbaren Ideen steckt und sich doch mit jeder Menge Selbstzweifel plagt. Doch die Gegensätzlichkeit ihrer Darstellung als tolpatschige Frau auf der einen Seite und einer Künstlerin auf der anderen Seite, die nie zuvor ein Schnitzmesser in der Hand hatte und plötzlich kunstvolle Ornamente aus dem Holz schnitzen kann, fand ich leider nur unglaubwürdig.
Während mir Noa sonst gut gefiel, fand ich Jonas nicht ganz greifbar. Er ist zwar in Noa verliebt, doch während alle anderen an die junge Frau glauben, ist es gerade er, der immer wieder Zweifel hat und das Schlimmste von der jungen Frau annimmt. Liebe bedeutet für mich Vertrauen und nachdem sogar die Nachbarn hinter Noa stehen, vertraut Jonas ihr noch immer nicht ...
Die Seniorengang rund um Elsa und Walter waren für mich die Lieblinge in diesem Roman. Sie unterstützen Noa tatkräftig und geben ihr Rückhalt. Die sehr humorvollen Sequenzen mit der Seniorengang fand ich richtig erfrischend.

Schreibstil:
Der Schreibstil von Elisabeth Büchle ist sehr einfühlsam, lebendig und atmosphärisch. Er liest sich ausgesprochen gut und ich habe schon ein paar weitere Romane der Autorin auf meinem SuB und auf meiner Wunschliste. Die Kapitel sind kurz gehalten und passen perfekt zu den leider nur 208 Seiten des Romans.

Fazit :
Ein leiser Roman mit einer besinnlichen Grundstimmung - einfach perfekt zum Abtauchen und Entspannen in der Herbst- und Winterzeit! Atmosphärischer Schreibstil, nette Liebesgeschichte, jedoch etwas zu kurz, um die Entwicklung der Protagonisten glaubwürdig zu transportieren. Trotzdem eine wunderschöne und zu Herzen gehende Geschichte!
ohne Angabe, 03.10.2016
Noa macht einen Neuanfang und eröffnet mit der Hilfe von der Bankerin Chiara und dem Schreiner Jonas ein Cafe mit Dekoshop und Blumen. Jonas, der langsam Gefühle für Noa entwickelt, möchte mehr über ihre geheime Vergangenheit erfahren. Doch Noa fällt es schwer darüber zu sprechen bis sie ihre Vergangeheit wieder einholt und sie dabei fast Jonas verliert.

Die scheue und liebenswerte Noa hat mich von Anfang an für sich eingenommen. Ihr sicherer Geschmack und ihre handwerkliche Geschicklichkeit macht es ihr möglich ein tolles Cafe zu gestalten.
Ihre Unsicherheit im Umgang mit ihren Kunden verliert sie schnell und sie entwickelt bald ein unglaubliches Feingefühl für deren Wünsche und Stimmungen. Selbst ihre Ängste und Selbstzweifel machen sie sympatisch.
Und mit der Zeit eröffnet sich dem Leser ihre Vergangenheit und man beginnt zu verstehen. Und trotz einiger Tiefschläge hat Noa sich ihren tiefen Glauben bewahrt und findet jetzt auch immer wieder Kraft darin.

Auch Jonas hat Verletzungen erfahren und aus Selbstschutz folgt er seinen Zweifeln an Noas Absichten. Doch mittlerweile hat sich um Noa eine Gemeinschaft gebildet, die den Beiden hilft zueinander zu finden.
Eine tolle Geschichte in einer wunderschönen Umgebung. Dieses Cafe würde ich auch gerne einmal besuchen.

Auch der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist flüssig und gefühlvoll. Er beschreibt die Charaktere und die Umgebung eindrücklich und wunderbar.
Freundschaft und der Glaube an Gott macht es möglich neu anzufangen und gibt auch der Liebe eine Chance. Besonders schön fand ich die Stellen in der Noa aufblüht, wenn sie Lob und Bestärkung erfährt. Geht dies nicht jedem von uns manchmal so und läßt dies nicht unsere eigenen ZWeifel schwinden.
Aas diesem Buch kann man einiges für sich selber mitnehmen. Es unterhält und regt zum Nachdenken an, ganz wie ich das bei guten Büchern mag.
ohne Angabe, 01.10.2016
Einen ganzen Sternenhimmel voller schöner Worte und Gedanken beschert uns Elisabeth Büchle mit diesem bezaubernden, winterlichen Buch!

Wie so oft in den Romanen von Elisabeth Büchle ist eine scheinbar hoffnungs- und ausweglose Situation Ausgangpunkt dieser romantischen Weihnachtsgeschichte. Noa hat kein Geld und auch sonst nichts, wenn auch die Autorin im Hinblick auf ihre Protagonistin zunächst überraschend geheimnisvoll daher kommt. Aber dann erhält sie - ausgerechnet durch Chiara, die Heldin der letztjährigen Weihnachtsgeschichte, eine Chance und zwar eine ganz große, nämlich die, ihren lang gehegten Lebenstraum zu erfüllen und einen Mix aus Café und diversen Läden zu eröffnen. Aber war Chiara nicht zu voreilig mit ihrer umfassenden, bereitwilligen Hilfe? Zunächst scheint es so, als ob Noa vor allem durch die Unterstützung bzw. Mitarbeit anderer zu exisitieren scheint - und das ist bald vor allem der junge Tischler Jonas, der schon einiges in seinem Leben erlebt hat - wird er eine erneute Enttäuschung erleben? Nicht bei Elisabeth Büchle, auch wenn hier trotz der Kürze des Romans etliche Umwege eingeschlagen und Klippen umschifft werden müssen, bevor es zu einem überaus runden, so erhofften, dennoch in vielerlei Hinsicht überraschenden Ende kommt, an dem sich das Herz erfreuen kann.

Also Romantik pur? Dazu ein dreifaches lautes "Ja"; aber es ist eine Romantik, die im Hier und Heute stattfindet: also keine mit romantischen Schlittenfahrten, sondern eher eine mit Allradantrieb. Aber keine Sorge, es sind mehr als genug Lichter am Sternenhimmel vorhanden, um die Geschichte und die Herzen sowohl der eingebundenen Charaktere als auch der Lesenden zu erfüllen - es ist schließlich Weihnachten und die Lichter am Himmel - die sind sowohl zeitlos als auch unabhängig von jedweder Technik.

Ebenso zeitlos, wie dies auch wahre Liebe und wahrhaftige Freundschaft sein sollte: zwei Werte, die uns Elisabeth Büchle in diesem Buch eindringlich vor Augen führt und die wie zarte Pflänzchen zu pflegen und zu hegen sind. Man sollte immer wissen, auf wen man sich verlassen kann - und das ist immer auch der christliche Glaube, der in diese Geschichte ganz unauffällig eingebunden und dennoch nicht von ihr zu trennen ist.

Elisabeth Büchle schreibt einfühlsam, feinfühlig und dabei stets humorvoll - und vor allem sehr atmosphärisch - man sieht sich in Noas Cafe sitzen, den duftenden Tee trinkend und vom köstlichen Apfelkuchen (das Rezept steht im Buch drin) naschend. Ein Buch, das wie gemacht ist für die Feiertage, denn es versetzt den Leser in die passende Stimmung. Dennoch ist es auch ein Genuss für trübe Herbsttage, denn die Handlung reduziert sich längst nicht nur auf die Weihnachtszeit.

Wenn Sie das ideale Weihnachtsgeschenk für jemanden suchen, den Sie nicht ohne eine Botschaft, ohne einen Segen belassen wollen - dann greifen Sie zu und schnappen sich am besten gleich zwei Exemplare - man sollte die Selbstfürsorge nicht außer acht lassen!
ohne Angabe, 01.10.2016
Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Unter dem Sternenhimmel“ von Elisabeth Büchle lesen.

Das Buch bildet zusammen mit „Unter dem Polarlicht“ den 2. Band einer geplanten Trilogie, wobei die Geschichten unabhängig voneinander gelesen werden können.

Noa ist eine junge Frau, der etwas sehr Verletzliches und Scheues anhaftet. In einer Bank in Freiburg macht sie einen letzten verzweifelten Versuch einen Kredit für ihren großen Traum von einem eigenen Geschäft mit einer Mischung aus Blumenladen und Cafe zu bekommen. Dabei trifft sie auf Chiara und auch wenn die Bankangestellte ihr wenig Hoffnung für einen Kredit machen kann, unterbreitet sie Noa ein Angebot. Das Untergeschoß der Stadtvilla, in der Chiara lebt, steht leer und da sie an Noas Idee glaubt, schlägt sie ihr vor, ihr Geschäft in diesen Räumlichkeiten zu eröffnen.

Noa kann ihr Glück nicht so wirklich fassen und ist zugleich auch sehr misstrauisch. Gibt es wirklich so selbstlose und nette Menschen? Wo ist der Haken?

Damit der Laden gleich entsprechend eingerichtet wird, holt Chiara Jonas, von Beruf Schreiner mit ins Boot. Jonas ist hin- und hergerissen, einerseits fasziniert ihn etwas an Noa und zugleich ist er skeptisch. Ist die junge Frau wer sie vorgibt zu sein oder sitzen seine Freunde einer Betrügerin auf?

Mit „Unter dem Sternenhimmel“ hat die Autorin das perfekte Buch für die kommende kalte Jahreszeit geschrieben. Die Liebesgeschichte von Noa und Jonas wird mit leisen und doch sehr eindrücklichen Tönen erzählt, ist durchzogen von den ersten weihnachtlichen Düften und kündigt von der Kraft, die Liebe und Vergebung in sich tragen.
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Details

08/2016
9783957341358
Preisgebundener Titel

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