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Liebe statt Furcht

Muslimin. Atheistin. Pastorin. Mein langer Weg in die Freiheit.
  • Nr. 817193
  • · Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, 256 Seiten
  • · 01/2017
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 17,00 EUR
Als Tochter einer kurdischen Sunnitin und eines persischen Schiiten geboren, verbringt Flor Namdar eine unbeschwerte, privilegierte Kindheit in ihrer Heimat Iran. Doch als junges Mädchen gerät sie in die Wirren der Islamischen Revolution. Sie verliert ihre gesellschaftliche Stellung, ihre Freiheit und schließlich ihren muslimischen Glauben. Um einer lebensgefährlichen Situation zu entkommen, flüchtet sie sich in eine unglückliche Ehe. In tiefer Verzweiflung beschließt sie, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Doch Gott hat andere Pläne. Am Tiefpunkt ihres Lebens begegnet Flor Jesus. Und diese Begegnung verändert alles.
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Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „Ein Mut machendes Buch, das authentisch von Gottes Wirken berichtet. Viele Ereignisse im Leben der Autorin werden äußerst spannend geschildert. Faszinierend!“
    » Esther Lindner-Haehl, Korrektorin
  • „Die Biografie von Flor Namdar liest sich wie ein Abenteuerroman. Aber an dieser Geschichte ist nichts Fiktives. Es ist alles erlebt, nicht selten erlitten, immer wieder auch erkämpft. Sie ist ein Zeugnis dafür, wie Gott im Leben eines Menschen wirken kann und wie am Ende die vielen krummen Linien zu einem guten Ziel führen.“
    » Michael Noss, Pastor und Präsident des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden

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Flor Namdar
Liebe statt Furcht (eBook)
Nr. 5517193
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News & Beiträge

03.01.2017

Flor NamdarFremd im eigenen Land

Flor Namdar stammt aus dem Iran. Als sie zum christlichen Glauben konvertiert, muss sie in den Untergrund gehen. Als Missionarin und Übersetzerin gelangt sie nach Deutschland, studiert Theologie und gründet als evangelische Pastorin eine persischsprachige Gemeinde. Jetzt erzählt sie ihre Geschichte.  weiterlesen »
 

Produktbewertungen

5.00 von 5 Sternen 2 Stimme(n) insgesamt
M. Lahnstein, 19.01.2017
Als Tochter einer kurdischen Sunnitin und eines persischen Schiiten geboren, verbringt Flor Namdar einen Großteil ihrer Kindheit wohlbehütet im Iran. Als ehemaliger Offizier erhält ihr Vater viele Vergünstigungen, die die Familie vor vielen Sorgen bewahrt. Durch die Islamische Revolution verliert die Familie ihre gesellschaftliche Stellungen. Immer wieder gerät auch Flor in lebensgefährliche Situationen und hofft durch eine Ehe dieser Situation zu entkommen, aber sie wird nur noch unglücklicher in der arrangierten Ehe. Als sie ihrem Leben ein Ende setzen will, wird sie in letzter Minute gerettet. Sie lernt Jesus kennen und das verändert ihr Leben.

Ich durfte diese beeindruckende Biographie vorab lesen. Das Leben von Flor liest sich in der Tat wie ein Abenteuerroman. Allerdings von der Sorte, den man lieber nicht erleben möchte. Sehr interessant fand ich die politischen Zusammenhänge im Iran. Jetzt verstehe ich schon ein wenig mehr, wie es zu den jetzigen Zuständen gekommen ist. Auch kann man in diesem Buch einen Einblick in den Ablauf von arrangierten Ehen erhalten. Das ist kein Spaß und in der Regel für die Frauen eine Situation, die sehr traurig ist. Als Frau hat man so gut wie keine Chance, dem System dort zu entkommen.

Flor hatte Glück und lebt nun in Deutschland als Pastorin. In ihrem Buch erfährt man, wie sie Jesus kennenlernte und wie das ihr Leben verändert hat. Flor, so mein Eindruck, schätzt die Bibel mehr als mancher von uns. Hier in Europa kann man lesen, wann man möchte. Dort bedeutet der Besitz einer Bibel Gefahr. Flors Schicksal lässt uns auch ein wenig erahnen, wie es manchem Flüchtling geht, der unter Lebensgefahr auf der Flucht ist. Es gibt einige Menschen, deren Leben in ihrem Heimatland ernsthaft in Gefahr ist und die sich schweren Herzens entschließen, ihre Heimat zu verlassen, um ihr Leben in der Fremde zu retten. Dieses Buch lässt ein wenig erahnen, wie es diesen Menschen geht.

Ich kann nur empfehlen, dieses Buch zu lesen, weil es einen Einblick in ein Geschehen gibt, wie es gerade oft in dieser Welt passiert und den Menschen hierzulände täte es gut, mal daran zu denken und diese Menschen nicht zu vergessen.
ohne Angabe, 16.01.2017
Flor wächst als Muslima in einer wohlhabenden Familie im Iran auf. Ihr Vater ist Offizier, daher stehen der Familie einige Bedienstete zu. Leider müssen sie auch oft umziehen, sodass Flor nur schwer Freunde findet.
Die Konflikte zwischen Kurden und anderen Persern, Sunniten und Schiiten ziehen sich durch Flors Familie, da ihre Eltern zu unterschiedlichen Völkern und Glaubensansichten gehören. Als Kind erlebt sich Flor als nie zugehörig und wird angefeindet - bei den Kurden ist sie Perserin, bei den Persern Kurdin. Später gibt sie ihren Glauben an Allah auf und wird Atheistin.
Durch die politischen Umwälzungen im Land verliert Flors Vater seine Arbeit, das Leben der Familie gerät in Gefahr und sie müssen fliehen. In der Flüchtlingsunterkunft erhält Flor ihren ersten Heiratsantrag. Der Teenager lehnt ab und zieht dadurch den Hass der Familie ihres Werbers auf sich. Um dieser Situation zu entfliehen, heiratet sie einen anderen Mann, doch sie ist in der Ehe so unglücklich, dass sie zu ihren Eltern zurückkehrt und sich scheiden lässt. Alleinstehend und mit einem Kind fällt sie in schwere Depressionen und will schließlich ihrem Leben ein Ende setzen. Doch dann entdeckt sie in der Bibel einen Glauben, der ihr neuen Lebensmut gibt. Sie wird Christin - im Iran verboten - und arbeitet sogar für eine Bibelgesellschaft. Schließlich wird sie Missionarin in Deutschland und arbeitet als Pastorin unter Kurden und Iranern.
Flors Leben ist beeindruckend. Das Buch wurde unter einem Pseudonym veröffentlicht und es fehlen einige persönliche Daten. So war ich an einer Stelle sehr verwundert, dass plötzlich 15 Jahre vergangen waren. Der Schreibstil ist einfach, sicherlich auch bewusst einfach. Doch Flors Geschichte ist so interessant und führt auf so vielen krummen Wegen zum Ziel, dass das nach den ersten Seiten nicht mehr stört.
Das Buch vermittelt sehr viel von Flors Kultur und zeigt auch, wie wichtig es ist, im Kontakt mit Flüchtlingen einige Grundregeln zu beachten - zum Beispiel, dass der Anblick nackter Fußsohlen für die Orientalen eine Beleidigung ist.
"Liebe statt Furcht" ist die Geschichte einer starken Frau, die beinahe an ihrem Schicksal zerbrochen wäre. Ihr Weg zu und mit Gott ist außergewöhnlich. Gleichzeitig ist das Buch sehr lesenswert für alle, die unter persischen oder kurdischen Flüchtlingen und Migranten arbeiten.

Details

01/2017
9783957341938
Preisgebundener Titel

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Biografien
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