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Das vorwitzige Frauenzimmer

Roman.
  • Nr. 817234
  • · Gebunden, 352 Seiten
  • · 06/2017
  • · Gerth Medien
  ab Lager lieferbar · 17,00 EUR
Missouri, 1885: Betsy Huckabee lebt in Pine Gap, einem kleinen Ort am Ende der Welt. Doch sie hat große Träume: Als Reporterin möchte sie für eine bekannte Zeitung schreiben. Allerdings ist diese wenig interessiert an Nachrichten aus dem Hinterland. Da kommt es Betsy ganz gelegen, dass der texanische Deputy Joel Puckett einen Neuanfang in Pine Gap wagt. Betsy heftet sich an seine Fersen, um Inspirationen für neue Geschichten zu bekommen. Ein Entschluss mit Folgen ...
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Leseprobe

Stimmen zum Produkt

  • „Die perfekte Mischung aus Liebesgeschichte, Humor und Spannung.“
    » Publishers Weekly

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Regina Jennings
Das vorwitzige Frauenzimmer - eBook
Nr. 5517234
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Produktbewertungen

4.25 von 5 Sternen 4 Stimme(n) insgesamt
ohne Angabe, 19.07.2017
Betsy Huckabee ist es leid, immer noch auf ihren Onkel und deren Familie angewiesen zu sein. Und so versucht sie immer wieder Artikel bei einer großen Zeitung anzubringen, um endlich auf eigenen Beinen stehen zu können. Doch bis jetzt hat noch keine Zeitung angebissen, zu provinziell sind die Geschichten über Bürgerwehren und unfähige Sheriffs, die sich 1885 im kleinen Pine Gap abspielen.
Doch als der neue Deputy, der Zucht und Ordnung in die Stadt bringen soll, ankommt, beschließt Betsy, dass er ihr Sprungbrett zu Ruhm und Erfolg sein wird. Doch leider eignet sich der Texaner Joel Puckett (mal abgesehen von seinem blendenden Aussehen) so gar nicht zum Traummann für die Damensparte. Betsy muss in ihren Geschichten also ordentlich nachhelfen, damit die Leserinnen etwas zu schmachten haben. Doch als der ersehnte Vertrag mit der Zeitung zustande kommt, geht der Ärger für Betsy und Joel erst richtig los. Denn nicht nur Betsys Karriereambitionen werden zu einem Selbstläufer, auch die selbsternannte Bürgerwehr scheint die Grenzen von Recht und Gesetz immer weiter zu überschreiten...

Wie gewohnt begeistert die Autorin Regina Jennings auch in diesem Buch mit ihrem bildhaften Schreibstil und noch mehr mit ihrem Humor. Subtil nimmt sie hier und dort das Geschäft mit dem Geschichtenschreiben auf die Schippe, spinnt aber in ihrer lockeren Art auch eine spannende Hintergrundstory um die Frage, ob Gerechtigkeit und Gesetze immer Hand in Hand gehen. Die Liebesgeschichte im Buch ist recht konventionell gehalten (was für mich kein Manko ist, man will ja auch irgendwie sein Happy-End), doch das Spannungselement hat durchaus seine überraschenden Wendungen.

Mit ihren Protagonisten hat Regina Jennings ebenfalls wieder zwei Volltreffer gelandet. Die Charaktere sind sympathisch und nachvollziehbar gezeichnet, haben aber auch ihre Ecken und Kanten, was sie erst wirklich lebendig macht. Und dank der Entwicklung, die die beiden durchlaufen, sind mir die Hauptfiguren während des Lesens auch immer noch sympathischer geworden. Die Randfiguren haben ebenfalls alle Wiedererkennungswert und machen die Geschichte bunt.

Auch die Beschreibung der Zeit um 1885 im Hinterland der Ozark Mountains ist gut gelungen. In erster Linie ist "Das vorwitzige Frauenzimmer" natürlich ein locker-leichter Liebesroman, aber mit vielen kleinen Einschüben erhält man eine ganz gute Vorstellung vom Leben zu dieser Zeit. Seien es die Beschreibungen über das Drucken einer Zeitung, das Leben mit vielen Menschen auf kleinsten Raum oder die simple Tatsache, dass nicht jeder in der Familie sich einen Wintermantel leisten konnte. All diese Tatsachen und noch viele mehr werden sehr geschickt in die Geschichte eingewoben.

Trotz allem konnte dieses Buch für mich leider nicht ganz an den Vorgänger "Der vertauschte Bräutigam" heranreichen. Die Geschichte ging mir nicht ganz so in die Tiefe, der christliche Glaube war hier eher eine Nebensächlichkeit und leider musste sich an einigen Stellen die Logik leider dem Handlungsablauf unterordnen. Das hat zwar dann hier und da ganz lustige Szenen produziert, die an sich aber nicht stimmig waren und nicht unbedingt Sinn in dieser Form gemacht haben.

Extrem schade fand ich auch, dass Betsys Ambitionen in Sachen Journalismus im Verlaufe des Buches immer mehr auf der Strecke geblieben sind. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass hier vielleicht auch mal eine Lanze für alle Frauen gebrochen wird, für die eine Paarbeziehung und Familie nicht an erster Stelle steht. Betsy hatte ein klares Ziel vor Augen und das war zur Abwechslung mal nicht die große Liebe, sondern Unabhängigkeit und etwas zu tun, was sie wirklich liebt. Schreiben nämlich. Im Verlauf der Story hatte ich allerdings das Gefühl, dass diese Ziele immer mehr in den Hintergrund gerutscht sind, bis sie nur noch schmückendes Beiwerk waren.

Insgesamt war "Das vorwitzige Frauenzimmer" nichtsdestotrotz eine vergnügliche Lektüre mit vielen schönen Elementen und hier und da ein paar kleinen Macken. Entspannte Lesestunden mit so einigen Lachern sind hier garantiert.
S. Janoschke, 11.07.2017
Missouri, 1885: Betsy Huckabee will nur eines - eine richtig gute Reporterin werden. Doch eine bekannte Zeitung will ihre Artikel nicht drucken, weil sie zu langweilig für den Leser wären. Kein Wunder, wohnt sie doch in einem Dorf am Ende der Welt. Wie gut, dass ausgerechnet jetzt der neue Deputy Joel Pucket in dem kleinen Nest Pine Gap auftaucht. Kurzerhand heftet sie sich an seine Fersen und kann so spannende Geschichten erzählen. Doch nicht nur einmal begibt sie sich deshalb in Gefahr. Dass Joel so abweisend zu ihr ist, macht sie stutzig, was für ein Geheimnis hat er? Wird er in Pine Gab für Ordnung sorgen können und wird Betsy eine erfolgreiche Autorin?

Da ich das erste Buch von Regina Jennings sehr gern gelesen habe, war ich gespannt auf diese Geschichte. Schon am Cover kann man erkennen, dass es sich um einen Schmöker handelt. Leider musste ich diesmal etwas länger einlesen, bis ich in der Geschichte drin war. Doch je weiter man liest, desto spannender wird es. Es gibt immer mal Wendungen mit denen man nicht gerechnet hat. Das hat mir gut gefallen. Das schöne Ende hat mich dann mit dem etwas lahmen Anfang versöhnt.

Der Glaube kam meiner Meinung nach etwas zu kurz. Was mir allerdings gut gefallen hat, war der Humor der Autorin, ich musste an so mancher Stelle schmunzeln. Ein bisschen unglaubwürdig fand ich allerdings, dass Betsy sich oft nachts draußen allein herumtreibt um neuen Schreibstoff zu finden. Ich glaube nicht, dass eine unverheiratete Dame das damals getan hätte. Trotz der Kritik ist „Das vorwitzige Frauenzimmer“ ein wunderbarer Schmöker für locker leichte Lesestunden. Wer historische Romane mag, in denen auch die Liebe nicht zu kurz kommt, der wird mit diesem Roman viel Freude haben.
ohne Angabe, 10.07.2017
"Nur ein überschaubares Fleckchen dieser Erde war ein Teil von Texas. Nicht dass er den Rest der Welt verachtete, aber es gab da eben einen gewissen Unterschied."

Meine Meinung

Regina Jenning´s Bücher kannte ich bisher noch nicht. Der Klappentext sprach mich gleich an: einen gutaussehenden Deputy und eine neugierige Reporterin und sofort wollte ich den Roman lesen. Ich wurde nicht enttäuscht, ich bin von der ganzen Geschichte absolut begeistert.

Der Einstieg ins Geschehen fiel mir sehr leicht, der Schreibstil war bildlich und flüssig. Abwechselnd kommen Joel und Betsy zu Wort, so entsteht keine Langeweile.

Die Handlung war einzigartig, bisher habe noch nie eine Geschichte gelesen, wo ein Deputy und ein vorwitziges Frauenzimmer vorkommen. Die spannende Verbrecherjagd kam nicht zu kurz.

Die Hauptprotagonisten Joel und Betsy bilden ein sehr gutes Team, waren sehr sympathisch und realitätsnah. Die Nebencharaktere waren allesamt gut durchdacht auch die bösen Buben.

Die Wortwahl bzw. das Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem texanischen Joel und der neugierigen Reporterin war absolut klasse.

Das Ende und der Epilog war ein abschließendes Ergebnis, das mich lächeln und zufrieden zurück ließ. "Hach"

Ich kann Jedem empfehlen, den wunderschönen und spanenden Roman zu lesen.

Ein Jahreshighlight! 5 von 5 Sterne

Fazit

einzigartig, humorvoll, spannend & mit echter Liebe
Smilla507, 24.06.2017
Betsy Huckabee lebt im beschaulichen Pine Gap, einem kleinen Ort in den Ozark Mountains. Beschaulich? Das würde Deputy Joel Puckett wohl nicht bestätigen. Er wurde gerade erst dorthin versetzt und muss sich mit einer Gruppe namens »Bald Knobbers« auseinandersetzten, die bislang für »Recht und Ordnung« gesorgt hat. Die »Bald Knobbers« geben ihre Herrschaft nicht gerne auf, zumal die Bewohner voll hinter ihnen stehen - ebenso Betsy. Trotzdem ist der neue Deputy interessant für sie, obwohl sie sich geschworen hat, für den Rest ihres Lebens unverheiratet zu bleiben.

Nach einem etwas holprigen und verworrenen Start hat mich Regina Jennings wieder mit ihrem lockeren, humorvollen Schreibstil gewonnen. Ich mag ihre Formulierungen, wie bspw. »Ihr Lächeln war so ansteckend wie die Windpocken«. Die »Bald Knobblers« haben eine tragende Rolle, genauso wie der Glaube an Gott, den beide Protagonisten leben und erleben.

Dank Joels Job als Deputy wird die Handlung schon bald turbulent. Man kann seinen schweren Start in Pine Gap mitverfolgen und wie er um die Anerkennung der Bewohner ringt. Betsy mischt natürlich fleißig mit. Als 24jährige, noch unverheiratete Reporterin, nimmt sie sich das Recht heraus, zu jeder Tages- und Nachtzeit vor Ort zu sein, wenn sich etwas Spannendes andeutet. Das hat natürlich der Romantik Vorschub geleistet, ist aber wohl eher unrealistisch, in Anbetracht der damaligen Verhaltensweisen junger Frauen im 19. Jahrhundert.

Auch wenn es sich um den dritten Teil der Ozark Mountain Romance Serie handelt, kann man ihn getrost ohne Vorkenntnisse des ersten lesen. Der zweite wurde bislang noch nicht übersetzt. Abgesehen davon, dass Abigail aus Band eins ab und zu namentlich erwähnt wird, baut die Handlung nicht weiter darauf auf. Der erste Band »Der vertauschte Bräutigam« ist trotzdem sehr empfehlenswert und gefiel mir etwas besser als »Das vorwitzige Frauenzimmer«, das mir stellenweise ein wenig zu langatmig war.

Details

06/2017
9783957342348
Preisgebundener Titel

Einordnung

Romane
historisch, Liebe
Buch
Gerth Medien
Neuheit