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DVD Ben Hur

Die große Neuverfilmung!
  • Nr. 924942
  • · DVD-Box
  • · 01/2017
  ab Lager lieferbar · 15,00 EUR
Von seinem Adoptivbruder Messala verraten, wird der jüdische Fürst Judah Ben Hur zu Unrecht eines Attentats auf den römischen Statthalter von Judäa beschuldigt und als Sklave auf eine römische Galeere geschickt. Nach Jahren auf See und einer Zeit unglaublichen Leids kehrt er in seine Heimat zurück und schwört Rache: am Römischen Reich und an seinem nunmehr erbittertsten Widersacher Messala. Doch dann stellt die Begegnung mit Jesus von Nazareth sein Leben auf den Kopf ...

Das berühmte Heldenepos basiert auf Lew Wallaces gleichnamiger Romanvorlage, die für dieses Monumental-Spektakel neu bearbeitet und spektakulär in Szene gesetzt wurde. Dabei haben die Macher besonders viel Wert auf die Vermittlung christlicher Inhalte gelegt. Bemerkenswert ist auch die hochrangige Besetzung mit Hollywood-Star Morgan Freeman und einem starken Jack Huston in den Hauptrollen.

Bildformat: 2.40.1 Widescreen
Tonformat: Dolby Surround 5.1 in Deutsch, Englisch, Italienisch und Türkisch
Untertitel: Deutsch, Englisch, Italienisch und Türkisch
Länge ca. 118 Minuten
FSK: 12

Artwork: (c) 2017 Paramount Pictures. All Rights Reserved. Vermarktung und Vertrieb durch Universal Pictures Germany GmbH in Lizenz.
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Video

Stimmen zum Produkt

  • „[...] Im Verlauf des neuen "Ben Hur" zeigt sich zunehmend seine ganz eigene Qualität: eine Botschaft, die unter die Haut geht.“
    » Lydia
  • „Eine wagemutige Neu-Verfilmung. [...] Im Kern ist Ben Hur eine Versöhnungsgeschichte.“
    » PRO Medienmagazin
  • „Spannungsgeladenes Hollywood-Kino, das authentisch und unaufdringlich die Botschaft Christi vermittelt. Absoluter Pflichtfilm!“
    » Matthias Rau, SCM Verlag
  • „Besonders bleibt die Erzählung über das Hineinwirken von Jesus in die Gesellschaft, aus der Perspektive einer persönlichen Lebensgeschichte. Dem Zuschauer wird das Ungeheuerliche der Botschaft des Nazareners bewusst, in der völlig aufgewühlten Zeit damals - und heute.“
    » Movo
  • „Die christliche Botschaft der Vergebung kommt gut heraus. Es ist ein actionreicher Abenteuerfilm, der besonders die männlichen Zuschauer erfreuen dürfte, [...].“
    » Rezension auf Amazon.de

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Produktbewertungen

4.00 von 5 Sternen 2 Stimme(n) insgesamt
M. Lahnstein, 13.02.2017
Wie viele andere Zuschauer kenne ich die alte „Ben Hur“-Verfilmung mit Charlton Heston. Um es gleich zu sagen: Die Neuverfilmung kommt nicht annährend dran. Da stimmt vieles nicht, die Geschichte ist anders, das schauspielerische Talent, die Atmosphäre ... Dieser Film wirkt dagegen wie ein Nichts. Von Vorteil ist es hier sicherlich, wenn man die alte Verfilmung nicht kennt. Das soll es ja auch noch geben.

Ich versuche daher, den Film als etwas Eigenes zu bewerten, wobei ich es echt schade finde, dass man solche Filme wie die „Ben Hur“-Verfilmung von 1959 nicht stehenlassen kann. Diese Verfilmung ist einmalig und kann in dieser Form und Intensität nicht mehr wiederholt werden. Klar gibt es heute bessere Technik, doch so manche Szene lässt sich nicht einfach heute besser spielen. Wenn ich ihn direkt mit der alten Verfilmung vergleiche fehlt so vieles. Besonders fehlt mir die Atmosphäre, auch die Schauspieler kommen mir viel zu emotionslos vor. Die Figur von Jesus gefällt mir hier weniger. Schon in der ersten Szene kommt er mir viel zu rebellisch/wütend rüber. Welche Ruhe und auch Autorität strahlte Jesus in der alten Verfilmung aus, selbst wenn man ihn nur von hinten sah! Am Ende des Films finde ich die Figur von Jesus besser dargestellt.

Diese Neuverfilmung ist sehr kampfdurchtränkt. Es gibt viele Actionszenen. Die damalige Zeit war natürlich auch sehr unruhig. Hier in dem Film geht mir die Handlung manchmal ein wenig zu sehr im Kampfgetümmel unter. Die Wasserszene mit Jesus ist auch hier recht eindrucksvoll. Die Szenen auf der Galeere hingegen sind manchmal so grausam, dass ich sie nicht mit einem 12-jährigen Kind anschauen würde (Dieser Film ist ab diesem Alter freigegeben). Die alte Verfilmung arbeitet hier mit ganz anderen Mitteln, wirkt auf mich auch eindrucksvoller. In der neuen Verfilmung wirken die Szenen durch die Gewalt, in der alten Verfilmung durch eindrucksvolle Persönlichkeiten.

Auch das Wagenrennen, das ja auch schon in der alten Verfilmung nicht ohne war, fällt hier noch etwas actionreicher aus, auch Szenen, die ich nicht unbedingt mit einem Kind ansehen würde. Eher ab ca. 14 Jahren finde ich bestimmte Szenen angemessen. Das Ende des Films ist anders, aber nicht schlecht. Mir gefällt hier auch die Kreuzigungsszene sehr. Gerade zum Ende hin gewinnt der Film an Tiefe und man muss ihn für sich sehen und nicht als Neuverfilmung von „Ben Hur“. Als Neuverfilmung von „Ben Hur“ kommt er nicht an die alte Fassung heran. Als selbständiger Film ist er durchaus ein Blick mehr wert. Insgesammt hat mir der Film sehr gut gefallen. Die christliche Botschaft der Vergebung kommt gut heraus. Es ist ein actionreicher Abenteuerfilm, der besonders die männlichen Zuschauer erfreuen dürfte, wenn sie diesen Film unabhängig von der alten Verfilmung sehen und ihm eine Chance geben.

Der Film kann ihm Orginal und mit Untertitel angeschaut werden. Es gibt auch Bonusmaterial.
M. Seiler, 08.02.2017
Es hätte schlimmer kommen können. Timur Bekmambetov hat mit Actionreißern wie „Wanted“ und „Wächter der Nacht“ bewiesen, dass man auch reichlich bediente Genres noch optisch interessant inszenieren kann. Neben dem Stemmen dieser monumentalen Produktion finden er und sein Kameramann Oliver Wood sogar noch Zeit, um ungewöhnliche Perspektiven auszuprobieren und der Sparte Historienfilm eine zeitgenössische Ästhetik zu verpassen. Klar wird da auch viel digital geklotzt, aber selbst William Wylers Version von 1959 konnte nicht gänzlich auf die modernsten Spezialeffekte der damaligen Zeit verzichten, um die Größe der römischen Architektur abzubilden. CGI ist eben die neue Rückprojektion. Das legendäre Wagenrennen wurde im Remake spannend umgesetzt, die dynamische Arbeit mit GoPro-Kameras, Drohnen und fahrbaren Kamerakränen bringt den Zuschauer näher an das Geschehen heran als je zuvor.

Mit Jack Huston hat man zudem einen fähigen Darsteller gefunden, der die Entwicklung Ben Hurs glaubwürdig zu vermitteln versteht. Toby Kebbells Stärke ist und bleibt hingegen seine physische Präsenz, denn gerade in emotionaleren Szenen kann sein Messala nur bedingt überzeugen. Der Däne Pilou Asbæk zeigt nach vielen anspruchsvollen Rollen nun die Seite eines einseitigen Fieslings, der von Anfang an skeptisch gegenüber Juden im Allgemeinen und dem sporadisch auftauchenden Jesus Christus im Besonderen ist. Das passt nicht unbedingt zu den biblischen und historiographischen Quellen, die eher das Bild eines einigermaßen umsichtigen Statthalters zeichnen, der darauf bedacht ist, dass die jüdische Bevölkerung seiner Provinz ihre Probleme unter sich löst.

Trotz vieler weiterer historischer Ungereimheiten (die teils auch schon der Roman enthält) und Abweichungen gegenüber der Buchvorlage bleibt die Grundbotschaft erhalten, und die Handlung steuert zudem angenehm geradlinig auf die finale Konfrontation zwischen Judah und Messala zu. Langweilig wird es höchstens im ersten Viertel ganz kurz, wenn Charaktere und Situationen ein wenig zu ausführlich eingeführt werden. Eine zusätzliche Liebesgeschichte mit einer aus dem Hut gezauberten Ehefrau für Judah hätte ebenso wenig sein müssen wie der Off-Erzähler im Prolog, der viele der noch kommenden Entwicklungen leider schon vorwegnimmt. Da hätte ein wenig mehr Vertrauen in den Zuschauer gut getan. Der im Buch eine größere Rolle spielende Freund der Familie namens Simonides taucht kurz auf, nur um dann auf Nimmerwiedersehen aus der Handlung zu verschwinden. Quintus Arrius (James Cosmo), der in Judahs Leben eigentlich eine weitere wichtige Rolle einnimmt, bekommt hier sogar nicht mehr als einen kurzen Gastauftritt, den nur Kenner früherer Versionen des Stoffes ausmachen können.

Stattdessen wird dem von einem wie so oft äußerst sympathischen Morgan Freeman gespielten Scheich Ilderim eine umfassendere Rolle zugestanden. Das ist soweit in Ordnung, Historienfilme sind heute eben nicht mehr vier Stunden lang, so dass Kürzungen und Zusammenfassungen nötig und sinnvoll sind. Schade ist vor allem, dass die Ereignisse, die der Romanvorlage im englischen Original den Untertitel „A Tale of the Christ“ einbrachten, sehr an den Rand gedrängt werden. Von Aufständen jüdischer Zeloten ist immer wieder mal die Rede, doch die Begegnung mit Jesus, die Ben Hurs Leben am Ende eigentlich radikal verändern sollte, verkommt zu einer Randnotiz, als müsste dieser Punkt eben noch schnell abgefrühstückt werden, damit der Film komplett ist.

Während viele der Kritikpunkte an dieser Version der Geschichte durchaus berechtigt sein mögen, muss man den Filmemachern doch den Mut zugestehen, die auf den ersten Blick etwas angestaubt wirkende Geschichte den Zuschauern des 21. Jahrhunderts nahezubringen. Die bisherigen Verfilmungen, einschließlich des durchwachsenen TV-Remakes von 2010, glänzten vor allem mit Länge und Aufwand, und gingen gleichfalls ganz unterschiedlich mit den einzelnen Elementen der Geschichte um. Hätte es sich das Ende der vorliegenden Fassung nicht ganz so einfach gemacht, dann wäre diese insgesamt sechste Verfilmung des Stoffes durchaus als würdige Adaption zu betrachten. Wer Historienfilme mag und keine zu hohen Ansprüche an die Werktreue stellt, wird mit dieser Neuverfilmung dennoch gut unterhalten.

Details

01/2017
ab 12 Jahren freigegeben
5053083100698

Einordnung

Spielfilme
DVD (Film)