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Der wundersame Adventskalender

Eine Weihnachtserzählung.

Ein Mann hastet am Abend des 24. Dezembers durch die Straßen. Die viel zu spät bestellten Geschenke sind nicht rechtzeitig angekommen. Kein Wunder, dass Martin Harnack deswegen zu Hause Ärger hat. Denn für seine Frau ist das verpatzte Weihnachtsfest ein Symbol für den geringen Stellenwert der Familie in Martins Leben. Nun versucht er zu retten, was zu retten ist. Ein einziger verkramter alter Laden hat noch geöffnet. Dort erhält er ein seltsames Geschenk. Es ist ein mechanischer Adventskalender, der Martin an den Morgen des 1. Dezembers zurückversetzt und noch so manch weitere Überraschung bereithält ...

Eine ungewöhnliche Weihnachtsgeschichte darüber, was im Leben wirklich von Bedeutung ist.
  • Nr. 817583
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 208 Seiten
  • · 08/2019
  • · Gerth Medien
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Thomas Franke
Der wundersame Adventskalender (eBook)
Nr. 5517583
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  • „Eine Weihnachtserzählung, die von geheimnisvollen Begebenheiten erzählt, leicht und humorvoll geschrieben - und verpackt in eine sehr originelle Handlung, die viel geistliche Tiefe offenbart.“ Verena Keil, Lektorin

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claudi-1963, 04.10.2019

"Das Wunderbare an Wundern ist, dass sie sich weder herbeiwünschen noch wiederholen lassen. Sie geschehen an den seltsamsten Orten, in den unwahrscheinlichsten Augenblicken und lassen jene, die am wenigsten damit gerechnet haben, wundersam verändert zurück." (Buchauszug)

Es ist Heiligabend, die Straßen sind fast leer, nur Martin Harnack eilt noch durch die Gegend. Den seine bestellten Weihnachtsgeschenke sind nicht angekommen. Kein Wunder das es nun Ärger zu Hause gegeben hat, den wieder einmal hat seine Frau bemerkt, wie wenig Interesse er noch an seiner Familie hat. Das Einzige was Martin nun noch bleibt, ist zu retten, was noch irgendwie geht. Als er sieht, dass ein alten Laden noch geöffnet hat, tritt er ein in der Hoffnung, dort etwas Passendes zu finden. Dem Besitzer ist auch sofort klar, dass er das Richtige für Martin und seine Familie hat und gibt ihm einen seltsamen Adventskalender mit. Als Martin am nächsten Morgen erwacht und sieht, dass der Kalender den 1. Dezember anzeigt, denkt er, das Ganze war nur ein Traum, bis er den Adventskalender auf dem Dachboden entdeckt.

Meine Meinung:

Das warme, weihnachtliche Cover lässt bei mir sofort die ersten Weihnachtsgefühle hochkommen. Der Schreibstil war flüssig, unterhaltsam, humorvoll und streckenweise zwischen Fantasie und Mystik. Den dieser sonderbare Adventskalender hat es wirklich in sich, er beschert Martin Geschenke, mit denen er zu anfangs gar nichts anfangen kann. Erst nach und nach erkennt er, dass hinter allem eine Bestimmung ist und das, sogar Gott seinen Finger da im Spiel hat. Martin ist ein bisschen ein Workaholiker, die Arbeit als Dozent füllt ihn sehr aus. Zudem will er nun die Karriereleiter noch weiterklettern und muss dafür unbedingt sein Manuskript fertig bekommen. Kein Wunder also das man dabei seine drei Kinder Anton, Leonie, Ben und seine Ehefrau Swenja vernachlässigt. Die vier allerdings scheinen diese Leben schon länger zu kennen. Den man spürt förmlich schon auf den ersten Seiten, wie sehr jeder sein eigenes Leben lebt. Swenja arbeitet als Erzieherin in einer Kindertagesstätte, Anton der meist über seinem Tablet hängt, die ruhige Leonie die sehr auf ihren Körper und das Essen achtet und Ben der Jüngste, der einfach so nebenher läuft und alles erduldet. Thomas Franke hat hier ein Bild von einer Familie dargestellt, wie man sie sicher mehrfach heutzutage vorfindet. Nur das hier Martin langsam die Augen geöffnet werden, den Martin ist Christ und eigentlich sollte sein Glaube das Zentrum in ihm und seiner Familie sein. Doch irgendwo und -wann muss dieser Glaube ein wenig in Vergessenheit gerückt worden sein. Da kommt die Weihnachtszeit mit der Geburt Jesu genau zur richtigen Zeit. Den durch die Geschenke aus dem Adventskalender lernt auch Martin wieder, wichtig seine Familie für ihn ist und wie sehr er sie bisher vernachlässigt hat. Zwar war mir dieser suspekte Adventskalender am Anfang nicht ganz so geheuert, da dieses Mystische nicht so ganz mein Fall ist. Doch ich muss sagen, der Autor hat sich mit den Geschenken und den daraus entstehenden Situationen und Geschichten wirklich was einfallen lassen. Selbst die Weihnachtsgeschichte und die Geburt Jesu wird hier in moderner Form dargestellt, als er sie seinen Sohn Ben erzählt. Und so ist es dann auch kein Wunder, das er nach und nach nicht nur seine Kollegen besser kennenlernt, sondern auch der Familie wieder näherkommt. Für mich war dies eine wunderschöne Geschichte, die mir zeigt das Familie, Glaube, Nächstenliebe und Liebe wieder mehr in den Vordergrund rücken sollten und das es Wunder immer wieder gibt. Von daher lassen sie sich mit diesem Buch auf Weihnachten einstimmen, ich kann es nur empfehlen und gebe 5 von 5 Sterne.

Lujoma, 10.10.2019

Eine Adventszeit voller Wunder

24. Dezember, 22.35 Uhr… ein Mann hastet durch die winterlichen Straßen auf der Suche nach einen geöffneten Geschäft. Er hat keine Weihnachtsgeschenke für seine Familie und nun hängt der „Haussegen“ arg schief. In einem kleinen Antiquitätenladen hat er Glück, zwischen vielen alten Dingen hindurch führt der Besitzer den Mann zu einem mechanischen Adventskalender und sagt ihm, dass er an der Kurbel drehen soll. Als der Mann das tut, geschieht etwas Seltsames…. Die Zeit springt zurück zum 1. Dezember und eröffnet Martin neue Chancen und hält so manche Überraschung bereit.

In „Der wundersame Adventskalender“ erzählt Autor Thomas Franke eine phantasievolle und doch so realistische Geschichte für die Adventszeit. Das Buch hat mich von der 1. Seite an in seinen Bann gezogen. Es ist in Ich-Perspektive von Martin erzählt und man spürt deutlich sein Gehetzt-Sein, die Arbeit und ein wichtiges Buchprojekt für das er sich Förderung erhofft, dazu die Familie mit berufstätiger Frau und drei Kindern zwischen 8 und 18 Jahren…. ganz normaler Alltag also, wie ihn viele Leute erleben. Als Leser taucht man tief ein in diesen Alltag, liest von Stress und Überforderung, von Konflikten und schlechtem Gewissen, von Sprachlosigkeit zwischen den Eheleuten... Dass er eine 2. Chance bekommen hat, merkt Martin erst nach und nach und es dauert auch recht lange bis er sich langsam verändert…

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Cover ist in Brauntönen gehalten und zeigt die erleuchteten Schaufenster eines Antiquitätengeschäftes, Schneeflöckchen stimmen auf die Weihnachtszeit ein. So passt es wunderbar zum Buchinhalt. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, es gibt Situationen und Dialoge, die mich zum Lachen brachten und sehr viel, was nachdenklich macht… Fragen, nach dem was wichtig ist im Leben – Karriere oder Familie? Fragen nach Gottes Handeln in unserem Leben?

Martin erlebt in dieser Adventszeit eine große Verwandlung, eine Besinnung auf wirklich Wichtiges. Und so wird auch der Leser zum Nachdenken angeregt.

Fazit:

„Der wundersame Adventskalender“ ist eine wunderschöne, berührende Geschichte für die Advents- und Weihnachtszeit, voller Phantasie und Tiefgang und Humor. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter und vergebe verdiente 5 Sterne.

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