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Im Herzen die Freiheit

Roman.

Bei einem mysteriösen Unfall in den Wirren der Märzrevolution 1849 kommen die Eltern der zehnjährigen Antoinette ums Leben. Daraufhin wird sie quer über den Atlantik zu ihrem Patenonkel nach New Orleans gebracht. Dort erwartet Antoinette eine fremde Familie, eine fremde Umgebung und fremde gesellschaftliche Umstände. Vor allem die Sklaverei stößt auf ihr Unverständnis. Warum sollten Menschen das Recht haben, andere zu ihrem Besitz zu machen?

Jahre später folgt sie ihrem Herzen und schließt sich heimlich einer Gruppe von Sklavenbefreiern an. Doch verhindert sie damit womöglich ihr Liebesglück? Und was ist mit dem Rätsel um den Tod ihrer Eltern? Wird sie jemals erfahren, was damals tatsächlich geschehen ist?
  • Nr. 817648
  • · Taschenbuch 11,8 x 18,7 cm, 544 Seiten
  • · 01/2020
  • · Gerth Medien
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Elisabeth Büchle
Im Herzen die Freiheit (eBook)
Nr. 5517648
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  • „Dieses Buch ist spannend von Anfang bis Ende. Der Leser taucht ein in das New Orleans des 19. Jahrhunderts. Das kleine Mädchen Antoinette, das sich nach dem Tod ihrer Eltern in dieser Welt zurechtfinden muss, schließt man schnell ins Herz. Man hofft, bangt, zittert, möchte sie gerne beschützen. Und hält die Luft an, als die junge Frau ihr Leben für die Sklaven riskiert.“ Christa Keip, jesus.de
  • „Die Geschichte ist intelligent aufgebaut und der Spannungsbogen zieht sich durch das ganze Buch. Die Charaktere sind liebevoll und glaubwürdig ausgestaltet. Ich hab mit Antoinette gelitten, gelacht und den Atem angehalten.“ büchereule.de

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katikatharinenhof, 12.01.2020

Unter mysteriösen Umständen kommen Antoinettes Eltern 1849 ums Leben. In einer Nacht-und- Nebel-Aktion wird das zehnjährige Mädchen aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen und quer über den Atlantik zur ihrem Patenonkel nach New Orleans gebracht. Doch nicht nur die fremde Umgebung macht Antoinette zu schaffen, sondern auch der Umgang mit den Menschen, die eine andere Hautfarbe haben. Warum macht man diese Menschen zu Sklaven? Warum dürfen sie nicht in Freiheit leben?

Getrieben von dieser Frage folgt sie Jahre später ihrem Herzen und wird Mitglied einer Untergrundbewegung, die die Sklaven befreit. Doch nicht nur die nächtlichen Aktionen bedeuten für sie große Gefahr, denn der Tod ihrer Eltern wirft immer noch seine Schatten auf ihr Leben…

Wow, wow, wow – Elisabeth Büchle hat mit „Im Herzen die Freiheit“ in meinen Augen das bisher beste Buch veröffentlich, was ich bisher von ihr gelesen habe.

Mit der kämpferischen, freiheitsliebenden und auf Gott vertrauenden Antoinette hat sie eine bezaubernde und gesellschaftskritische Figur zum Leben erweckt, die sich den herrschenden Konventionen der Südstaaten mutig entgegenstellt und wagemutig ihr Leben riskiert. Wie sie sich für die Freiheit und Gleichberechtigung der versklavten Menschen einsetzt, ist einfach bewundernswert und ihr zolle ihr meinen ganzen Respekt für ihr Leidenschaft, ihren Mut und ihren Glauben an Gott.

Die Geschichte ist raffiniert angelegt, geizt nicht mit unvorhergesehenen Wendungen, entführt in die schillernde Welt der reichen angesehenen Südstaatler mit all ihren Bällen, Festen und Empfängen und man hört regelrecht die vielen rüschenbesetzten Unterröcke rascheln, wenn Antoinette sich mit ihrem Freigeist durch die feine Gesellschaft bewegt. Sie ist sehr reif für ihr Alter, klug und abenteuerlustig, scheut nicht davor zurück, ihr Leben zu riskieren, um andere Leben zu retten. Sie ist mir im Verlauf des Buches zu einer echten Freundin geworden, die ich gerne bei ihren Vorhaben unterstütz habe.

Elisabeth Büchle versteht es vortrefflich, den Leser regelrecht in die Seiten hineinzuziehen und so der aufregenden Geschichte mit angehaltenem Atem zu folgen. Man steht immer wieder selbst vor der Frage, wem man vertrauen kann und wen man besser meiden sollte.

Die Szenen sind sehr vielfältig angelegt, bieten dem Leser taktisch kluge Schachzüge im Wechsel mit Nervenkitzel und Anspannung, dann wieder gibt es ruhigere Sequenzen mit rauschenden Festen, Herzklopfen und Schmetterlingen im Bauch. Man ist unweigerlich mittendrin im Geschehen, verfolgt aufgeregt die nervenaufreibenden Szenen bei Nacht in den sumpfigen Gebieten der Bayous, hofft, dass alles ein gutes Ende nehmen wird, lacht und feiert mit Antoinette und ihren Freunden, leidet mit den Unterdrückten und betet für die Verstorbenen.

Das Buch strotzt nur so vor Spannung und guten Ideen, die sich dank der akribischen Recherche der Autorin zu einer atmosphärisch dichten Erzählung verweben, die nie an Dramatik und aufregenden Höhepunkten verliert.

Ein echter Pageturner, der mit liebevoll in Szene gesetzten Charakteren punktet, der die Zeit der Sklaverei und ihrer Gegner lebendig werden lässt und der mit einem großen Herzen voller Freiheit und dem Glauben an Gott den Leser begeistert.

Schon jetzt ein Highlight im gerade begonnen Buchjahr 2020 !

Christina, 04.02.2020

Ein Buch über Nächstenliebe, Hass, Machtgier und ein Hauch Romantik …

Gott hätte sicherlich so ein Wesen wie den Menschen nicht nur für einen Tag geschaffen. Nein, der Mensch ist für die Unsterblichkeit geschaffen. Abraham Lincoln

Die Geschichte spielt in der Zeit von 1849-1862. Antoinette ist ein Mädchen im Alter von 10 Jahren als Sie plötzlich und völlig unvorhergesehen Ihre Eltern durch einen Unfall verliert. Sofort nach dem verheerenden Unfall wird Antoinette außer Landes gebracht. Doch was ist passiert? Sind Ihre Eltern wirklich bei einem Unfall gestorben, oder handelte es sich dabei doch eher um Mord. Eine Frage, die zwar nicht das Hauptthema des Buches ist, jedoch immer wieder aufkommt.

Auf Ihrer Überfahrt nach Amerika lernt Antoinette Max Wiese kennen. Sie versteht sich auf Anhieb sehr gut mit dem semmelblonden Frechdachs und versorgt Max und seine Familie, die lediglich als Passagiere 3. Klasse reisen, heimlich mit Lebensmitteln.

In New Orleans lebt Antoinette bei Ihrem Patenonkel und seiner Familie. Die Familie duldet Antoinette, doch Sie wird niemals ein richtiger Teil von ihnen. Antoinette fügt sich gut in das Leben der reichen Kreolen von New Orleans ein, doch innerlich lehnt Sie sich gegen die ungerechte und harte Behandlung der Sklaven auf.

Durch einen Zufall wird Antoinette auf eine Gruppe von Sklavenbefreiern aufmerksam und schließt sich diesen an.

Das Buch umfasst über 500 Seiten. Die einzelnen Begebenheiten werden somit gut und ausführlich dargestellt. Man lernt Antoinette als Kind kennen und später auch als junge Frau. Antoinette ist anders als die Frauen der damaligen Gesellschaft. Sie ist lange Zeit unverheiratet, widmet sich jedoch vielen Komitees und hilft Ihren Freunden wo Sie nur kann. Da Sie keinen Mann hat, wird oft über Sie getratscht. Doch trotz allem ist Antoinette eine kluge und mutige Frau, die sich gerne auch schon mal den Regeln widersetzt. Antoinette war mir von Anfang an sympathisch. Eine solche warmherzige und freundliche Person muss man einfach mögen. Auch hatte ich großen Respekt vor Ihrer Tapferkeit. Nächtelang allein mit einem Pferd durch den dunklen Wald zu reiten und sich ständig von der eigenen Gesellschaftsschicht gejagt zu wissen, ist nicht einfach und verlangt großen Mut. Ich konnte an einigen Stellen Ihre Angst richtig spüren und habe sehr mit ihr mit gefiebert.

Mathieu schien mir Anfangs etwas ungehobelt und unzugänglich zu sein. Ich wurde lange Zeit nicht richtig warm mit ihm und konnte ihn nicht richtig einschätzen. Erst als von Mathieus nächtlichen geheimen Aktivitäten berichtet wurde, konnte ich so manch eine Handlung von ihm besser nachvollziehen. Ich habe zusammen mit ihm und Antoinette gelitten, sprühen zwischen beiden doch ziemlich die Funken und doch glauben beide, dass der Andere für einen unerreichbar ist.

Viel Schmunzeln musste ich bei Caro, Antoinettes Mädchen. Die Arme war ein solch tollpatschiger Mensch, dass man manchmal einfach nur noch den Kopf schütteln konnte! Ach, was für ein toller Charakter! Auch Mathieus Großmutter Nathalie war eine klasse Person. Eine scharfsinnige Frau, die nie ein Blatt vor den Mund nimmt und viel Humor besitzt.

An dem Buch wird deutlich, wie groß die Schere zwischen der gehobenen weißen Schicht und den Sklaven war. Die sonst so vornehmen Menschen waren sich nicht zu schade Schläge auszuteilen und erfreuten sich sogar an dem Leid der Schwarzen. Es war nicht wichtig, ob Familien und Ehen auseinandergerissen wurden. Kleinste Fehler und Unachtsamkeiten wurden hart bestraft. Einfach, weil das halt so war. Es ist schön zu lesen, dass nicht alle Menschen sich an der Sklaverei erfreuten. Manche gaben Ihren Sklaven für Ihre Arbeit sogar Lohn, damit diese sich später freikaufen konnten.

Ich hatte Gänsehaut, musste lachen und an einigen Stellen auch weinen. Das Buch hat mich in Atem gehalten und mitgerissen. Immer wenn ich dachte, dass sich die Geschichte nun in die Länge zieht, passierte etwas Unvorhergesehenes. Die Spannung über so viele Seiten hinweg aufrecht zu erhalten ist nicht einfach, daher ein großes Lob an die Autorin!

Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, in dem man viel über die Zeit der Sklavenhaltung lernt, ein Buch in dem man lernt, wie wichtig ein moralisches Leben ist und ein Buch in dem man lernt, dass Gott einen liebt wie man ist.

Ich habe die Seiten förmlich verschlungen und war am Ende traurig, als die Geschichte zu Ende war. Schön war, dass man am Ende noch einen kleinen Einblick in das weitere Leben der Romanfiguren bekommen hat, aber ich möchte nicht zu viel verraten und kann die Geschichte nur weiter empfehlen!

Ich finde es super, dass die Autorin mit Ihren Büchern viele unterschiedliche Themen behandelt. Man findet alles zwischen: historisch gut recherchierten Büchern, Krimis und einfacher Unterhaltungslektüre. Da ist mit Sicherheit für Jeden etwas dabei!

Wunderschöner und authentischer Südstaatenroman, 07.02.2020

Während der Märzrevolution 1849 kommen die Eltern der 10jährigen Antoinette ums Leben. Das Mädchen wird erst zu ihren Großeltern nach Paris gebracht und dann zu ihrem Patenonkel nach New Orleans. Antoinette findet sich in einer anderen Welt wieder. Sie ist bei Menschen zu Hause die sie nicht kennt und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihr fremd. Vor allem die Sklaverei stößt sie ab. So schließt sich Antoinette später auch einer Organisation an die Sklaven hilft in die Freiheit zu kommen.

Elisabeth Büchle hat zahlreiche, sehr erfolgreiche Bücher veröffentlicht. „Im Herzen die Freiheit“ war ihr Debütroman, der jetzt neu aufgelegt wurde. Es wird das Leben im Vieux Carré (dem French Quarter) beschrieben so wie man es sich zur damaligen Zeit vorstellt. Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und kommen sehr authentisch rüber. Besonders Antoinette habe ich gleich ins Herz geschlossen.

Sie reist als 10jähriges Mädchen mit einer Gouvernante und einer Zofe mit dem Schiff nach New Orleans. Auf dem Schiff freundet sie sich mit Max, einem Jungen der mit seiner Familie im Unterdeck reist an. Schon da versorgt sie die Familie mit Lebensmittel vom Oberdeck. Das erste was sie wahrnimmt als sie in New Orleans an Land geht ist ein Sklave der gezüchtigt wurde. Schon hier meint man, dass Antoinette einen körperlichen Schmerz verspürt wenn sie das mitansehen muss. Antoinette hat ein großes Herz. Auch als junge Frau hilft sie wann immer jemand ihre Hilfe braucht.

Ihr Mädchen, eine etwas tollpatschige Sklavin ist ihr mehr eine Freundin als eine Bedienstete und sie hält ihre schützende Hand über sie. So schließt sie sich auch einer Organisation an die den Sklaven zur Freiheit verhilft.

Der Leser erfährt einiges über die Gefahren die lauern wenn es heißt eine Gruppe Sklaven von einem Treffpunkt zum nächsten zu bringen, von der Bürgerwehr die die Plantagenbesitzer aufstellen um die Sklavenbefreier zu überführen.

Mit „Im Herzen die Freiheit“ hat Elisabeth Büchle einen wahnsinnig guten und authentischen Südstaatenroman geschrieben. Das Buch hat alles was ein Buch braucht um den Leser in seinen Bann zu ziehen. Man erlebt das gesellschaftliche Leben, die vielen Feste und die gesellschaftliche Konvention. Man erlebt die Stellung der Frau, die eigentlich nur dazu da ist dem Mann den Haushalt zu führen und Kinder zu gebären. Die wenigsten Mädchen dürfen sich ihren Mann selbst aussuchen.

Auch die weniger schönen Seiten bekommt der Leser hautnah mit, die Sklaverei und die Jagd nach den Menschen die den Sklaven in die Freiheit verhelfen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und unkompliziert so, dass sich die 542 Seiten sehr schnell gelesen haben.

Die Beschreibung der Orte und der Charaktere war so visuell, dass bei mir ein richtiges Kopfkino entstanden ist.

„Im Herzten die Freiheit“ ist ein Roman den ich jedem empfehlen kann und der mindestens 5 Sterne verdient.

Eva, 16.02.2020

Mit ihrem ersten veröffentlichten Roman, gelingt Elisabeth Büchle ein wahres Meisterstück.

Das Buch lässt sich fließend lesen. Die Autorin hat einen sehr schönen Schreibstil, mit Blick fürs Detail, aber dennoch nicht zu langatmig.

Beim Lesen kommt keine Langeweile auf. Von der ersten bis zur letzten Seite gelingt es der Autorin einen Spannungsbogen aufrecht zu erhalten und dabei immer wieder zu überraschen und zu faszinieren. Mal ist es bewegend, dann wieder humorvoll, dann fiebert man wieder mit oder freut sich mit den Charakteren, die man im Laufe des Buches lieb gewinnt.

Das alles gelingt ihr fabelhaft vor einem fundierten historischen Hintergrund und auch der christliche Glaube wird Mut machend, aber nicht aufdrängend, eingebracht.

Alles in allem ist „Im Herzen die Freiheit“ sehr empfehlenswert und hat sich fünf Sterne verdient.

Inzwischen sind auch etliche weitere empfehlenswerte Romane von Elisabeth Büchle, und auch unter ihrem Synonym Noa C. Walker, veröffentlicht worden.

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