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Wie backe ich mir einen Mann?

Texas, 1896:Abigail Kemp, eine pragmatische, entschlossene junge Frau, will nach dem Tod ihres Vaters die kleine Bäckerei in Honey Grove weiterführen. Als der Stadtrat ihr mitteilt, dass nur Männer als Geschäftseigentümer zugelassen sind, sucht Abigail fieberhaft nach einem Ausweg. Schnell hat sie eine kreative Lösung gefunden: Ein "Schein-Ehemann" muss her! Also macht sie sich auf die Suche nach einem geeigneten Junggesellen. Ihre Wahl fällt auf den wortkargen Handwerker Zach Hamilton, der sich jedoch als längst nicht so formbar erweist wie Abigails Brotteig ...
  • Nr. 332158
  • · Broschur, 352 Seiten
  • · 06/2020
  • · Francke
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Marianne, 03.07.2020

Am Ende des 19. Jahrhunderts gräbt der Bürgermeister einer texanischen Kleinstadt ein längst vergessenes Gesetz aus. Ladenbesitzer der Stadt dürfen nicht weiblich sein. Das ist für die junge Abigail ein großes Problem, denn sie möchte die Familienbäckerei, die sie von ihrem verstorbenen Vater übernommen hat, unbedingt weiterführen. Diese Bäckerei ist ihre Leidenschaft und die Lebensgrundlage von Abigail und ihrer jüngeren Schwester.

Auf einmal hat sie eine verrückte Idee. Sie könnte heiraten, dann wäre ihr Mann der offizielle Besitzer. Natürlich muss er vorher zustimmen, dass er sich aus dem Backgeschäft raushalten wird.

Abigail zieht drei alleinstehende Männer in die engere Auswahl. Wobei ihr und ihrer Schwester klar ist, dass nur eins dieser drei Kandidaten wirklich in Frage kommt. Das Problem ist, wie macht man diesem jungen Mann klar, dass er innerhalb von Tagen eine Frau heiraten soll, die er kaum kennt?

Dieser junge Mann heißt Zach und er freut sich, dass er endlich frei ist und für keinen anderen sorgen muss. So gern er Abigail helfen möchte, mit ihrer Idee kann er sich zuerst nicht anfreunden. Erst auf das Drängen ihrer Schwester hin, denkt er ernsthaft über das Angebot nach.

Dieses Buch zeigt auf gefühlvolle Weise, wie eine zarte Liebe zwischen den beiden entsteht. Sie haben einen längeren Weg des Kennenlernens vor sich. Dabei offenbaren sie sich gegenseitig ihre dunklen Geheimnisse und finden dadurch Erleichterung. Das Thema Schuld spielt in diesem Buch eine große Rolle, vor allem auch die Frage nach der Befreiung von plagenden Schuldgefühlen.

Es ist schön von der wachsenden Anziehung zwischen Zach und Abigail zu lesen, die sehr rücksichtsvoll miteinander umgehen. Beide haben Eigenschaften an sich, die sie trotz ihrer Fehler zu Helden machen. Auch wenn die wachsende Liebesbeziehung im Mittelpunkt steht, gibt es spannungsgeladene Intrigen, denen sich die Zwei stellen müssen.

Dieses Buch folgt auf „Ganz aus Versehen verliebt“, kann aber sehr gut unabhängig vom ersten Band gelesen werden.

Fazit: Ein Wohlfühlbuch mit einer romantischen historischen Erzählung, gepaart mit einigen wertvollen Lebensweisheiten. Sehr empfehlenswert!

Lujoma, 15.07.2020

Eine junge Frau, die ungewöhnliche Wege geht

Texas 1896: Die junge Abigail hat ein Problem. Nach dem Tod ihres Vaters möchte sie die Bäckerei der Familie weiterführen, aber ein uraltes Gesetz verbietet Frauen dies. Man rät ihr zu verkaufen. Doch die junge Frau ist entschlossen sich nicht unterkriegen zu lassen und schmiedet einen Plan. Ganz schnell muss ein Ehemann her - natürlich nur auf dem Papier, denn Abigail will ihre Selbständigkeit nicht aufgeben und sich von niemand in ihrer Bäckerei etwas vorschreiben lassen. Ihre Wahl fällt auf den wortkargen Zacharias Hamilton, der erst zögert, dann aber einverstanden ist. Doch so einfach wie gedacht funktioniert das Zusammenleben nicht… Und wer bereitet Abigail immer wieder Probleme?

„Wie backe ich mir einen Mann?“ erzählt die Geschichte einer mutigen und entschlossenen jungen Frau, die für damalige Zeit sehr emanzipiert ist. Abigail Kemp weiß genau was sie will und was sie kann und ist bereit dafür zu kämpfen. Allerdings glaubt sie nicht hübsch zu sein... Mir war Abigail von Beginn an sympathisch. Sie hatte und hat es nicht leicht im Leben, aber sie lässt sich nicht unterkriegen. Sie will bewahren was ihr wichtig ist, auch wenn sie dafür ungewöhnliche Wege beschreitet. Und sie sorgt für ihre Schwester und gibt auch großzügig denen, die wenig haben...

Zach Hamilton hat sich nie vorstellen können zu heiraten und dann auch noch so plötzlich und ohne Liebe… obwohl ihm Abigail mit ihren Grübchen schon gut gefällt. Das er nach der Hochzeit Abigails Wohl über sein eigenes stellt und bereit ist für die Familie zu kämpfen, dass gefällt mir sehr gut.

Beide Hauptprotagonisten tragen Verletzungen aus der Vergangenheit, doch gemeinsam gelingt es ihnen sich dem zu stellen. So geht der Roman in die Tiefe und vermittelt wichtige Glaubensgrundsätze. Es fehlt aber auch nicht an Humor und knisternder Gefühle füreinander. Zudem ist die Geschichte auch sehr spannend, der irgendwer will Abigail schaden und schreckt auch vor Vandalismus nicht zurück. Aber ich will nicht zu viel verraten. Lest selbst, es lohnt sich!

„Wie backe ich mir einen Mann?“ ist eine humorvolle und spannende Geschichte mit Tiefgang und klarer christlicher Botschaft. Der Roman lässt sich gut lesen und hat mich von Beginn an gefesselt. Gern vergebe ich 5 Sterne!

dreamlady66, 17.07.2020

Zur Autorin:

Karen Witemeyer liebt historische Romane mit Happy-End-Garantie und einer überzeugenden christlichen Botschaft. Nach dem Studium der Psychologie begann sie selbst mit dem Schreiben. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Texas.

 

Gesamteindruck/Schreibstil/Fazit:

Danke an den francke-Verlag für dieses Rezensionsexemplar, ich freute mich! Die Autorin Karen Witemeyer hat einen flüssigen und amüsanten Schreibstil. Ihre Geschichte hat mich sehr beeindruckt. Sie wird im Wechsel zwischen den beiden Protagonisten Abby (Abigail) und Zach erzählt. Der Roman hat Tiefe und Abby hat Gottvertrauen, dass Alles zum Guten ausgehen wird...

Das Buch hat mir gut gefallen. Es zeigt die Probleme auf, wie Zuneigung zur Liebe wächst und ein Familienbetrieb gerettet werden kann.

Daher kann ich hierfür eine Leseempfehlung aussprechen und vergebe gerne für das Gesamtpaket 5*!

Besa, 29.09.2020

Das Buch hat mir sehr gut gefallen!!!

Es wurde ja schon von anderen Lesern ausführlich beschrieben und gelobt und dem kann ich mich nur anschließen.

Mein einziger Kritikpunkt ist der Titel! Warum muss man so einem guten Buch einen so albernen Titel geben? Warum übersetzt man nicht einfach den englischen Originaltitel ins Deutsche?

Ich vergebe für das Buch sehr gerne 5 Sterne

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