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Das Haus der Geschichten

Roman.

Mit seinem Leihkater Poseidon lebt Marvin Heider in einer sanierungsbedürftigen Berliner Altbauwohnung. Dank eines unerwarteten Jobangebotes findet er sich plötzlich als Gehilfe eines geheimnisvollen alten Buchhändlers wieder. Dieser betreibt im Keller seines Antiquariats die "narratorische Apotheke" - eine Sammlung von Geschichten, die den Leser mit auf ungewöhnliche Reisen nehmen, an Orte jenseits des Gewohnten. Schon bald kann auch Marvin sich der Faszination dieser Geschichten nicht mehr entziehen ...

Ein großartiger Roman voller kreativer Einfälle und überraschenden Reisen zum Sinn des Lebens.
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  • Nr. 816572
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 288 Seiten
  • · 07/2010
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Thomas Franke
Das Haus der Geschichten (eBook)
Nr. 5516572
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  • „Ein Buch, das mein Herz erobert hat und dort eine erstaunliche Kraft entwickelt. Ich finde, es hat Zehntausende Leser verdient! Der beste christliche Roman des Jahres.“ Titus Müller, Autor
  • „Ein Apotheker, der Geschichten verschreibt, eine junge Frau, die sich nicht den Mund verbieten lässt, und ein arbeitsloser Autor, für den Gott ein Fremdwort ist, geraten in ein Abenteuer aus Büchern, Liebe und Gott. Spannend geschrieben und voller Fantasie.“ Albrecht Gralle, Theologe und Autor
  • „Die Handlung ist pfiffig, die ganze Idee genial!“ ein Leser
  • „Die literarische Qualität, die Thomas Franke nun an den Tag legt, ist beeindruckend, erinnert an den Bestseller 'Die Hütte', der uns im letzten Jahr unter die Haut ging.[...] 'Das Haus der Geschichten' ist für mich die deutsche Antwort auf 'Die Hütte'. Nicht nur aufgrund der literarischen Qualität, sondern auch, weil das Buch so unmißverständlich in den Lebensalltag eingreift. Jeder Leser findet sich in mindestens einer Person dieses Romans wieder. Vorsicht beim Lesen: Dieser Roman hat das Potenzial, Menschen zu verändern. Dieser Roman wird beweisen, wie sehr sich die Leserschaft nach guter christlicher deutscher Gegenwartsliteratur sehnt.“ www.sound7.de
  • „Thomas Franke hat mit 'Das Haus der Geschichten' einen besonderen Roman geschrieben, der - in der Tradition von C. S. Lewis - viele Aspekte des christlichen Glaubens in einprägsamen Geschichten behandelt.“ Charisma
  • „Sie alle nehmen den Leser in mal humorvolllen, mal neachdenklichen, aber immer tiefgehenden Geschichten mit auf ungwöhnliche Reisen, teilweise auch an Orte jenseits des Gewohnten.“ anruf
  • „Das Buch ist ein wuderschöner Schmöker und hallt noch lange nach, nachdem man es aus der Hand gelegt hat.“ dran
  • „Wer auf der Suche nach einem Buch ist, das einen geradewegs in die Arme Gottes führt, der liegt mit diesem Buch definitiv richtig.“ suite101.de

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keine Angabe, 02.01.2012

Mit Geschichten Herzen berühren zu wollen und zum Nachdenken über das eigene Leben zu bewegen, ist nicht neu. Aber - ohne zuviel zu verraten - die Art wie dieses Element in den Roman eingeflochten wird und die enorme Andersartigkeit jeder einzelnen Geschichte, die in das Buch eingearbeitet ist, haben mich und inzwischen auch "angesteckte" Leser völlig begeistert!

keine Angabe, 17.09.2013

„...Entscheidend ist, dass die Menschen wieder anfangen Fragen zu stellen...“

 

Marvin Heider hat trotz seiner jungen Jahre schon ein abwechslungsreiches Arbeitsleben hinter sich. Von seinen Ambitionen als Schriftsteller kann er nicht leben. Heute aber hat die Angestellte des Arbeitsamtes ein Jobangebot für ihn, was seinen Interessen entspricht. Er soll sich bei Rasmus-Salomon Eichdorff in der Buchhandlung Eichdorff melden. Es handelt sich um ein Antiquariat und eine narratorische Apotheke.

Nach einem ungewöhnlichen Empfang und einem unorthodoxen Bewerbungsgespräch unterschreibt Marvin den Arbeitsvertrag.

 

Der Autor hat ein außergewöhnliches Buch geschrieben. In der Rahmenhandlung sind geschickt die unterschiedlichsten Geschichten integriert. Sehr gut charakterisiert werden die Protagonisten.

Marvin ist ein Kind unserer Zeit. Er lebt allein und hat als Gast den Kater Poseidon bei sich. Beide verbindet eine Art Hassliebe. Marvin sieht sich als Agnostiker. Er weiß noch nicht, dass sein neuer Arbeitgeber sein gesamtes Weltbild ins Wanken bringen wird.

Rasmus-Salomon Eichdorff würde ich als weisen, alten Mann bezeichnen. Ihn zeichnet seine Liebe zu Büchern und zu Menschen aus. Er kennt auch die dunklen Seiten des Lebens. Seine Enkelin Linnèa bringt frischen Wind ins Antiquariat. Sie liebt ihren Großvater.

Zwei Dinge machen das Buch zu etwas Besonderen. Das sind zum einen die Gespräche zwischen Marvin und Rasmus bzw. Marvin und Linnèa, zum anderen die Geschichten.

Acht Geschichten verbergen sich im Roman. Jede ist anders, aber auf ihre eigene Art beeindruckend. In allen Geschichten geht es um Glaube und Vertrauen, mal mehr, mal weniger. Erzählt werden sie in Form von Märchen oder Sagen, Träumen oder Fantasy. Der Autor ließ mir als Leser viel Raum, diese Gleichnisse, so möchte ich sie alle nennen, zu interpretieren. Durch Rasmus wurde nur Denkanstöße gegeben, die den Inhalt der einzelnen Geschichte nicht ausschöpften. Sie sind wie Bilder, an denen man beim Betrachten immer neue Seiten entdeckt. Und es gibt darin Sätze, die bleiben hängen und wirken nach. Trotzdem waren die Geschichten nicht nur ernst. So unterschiedlich wie ihr Inhalt war ihre sprachliche Gestaltung. Manche haben mich emotional tief berührt, der Kindermund der einen hat mich wiederholt zum Schmunzeln gebracht. Alle aber haben mich nachdenklich gemacht.

Durch die Geschichten und die Gespräche wird Marvin mit der Frage konfrontiert, ob es Gott gibt. Das geschieht nie vordergründig. Er darf selbst nachdenken und seine Meinung äußern. Meist ist danach eine Geschichte dran, die ihm neue Anregungen gibt. Seine inneren Kämpfe und seine Auseinandersetzung mit sich selbst werden sehr anschaulich dargestellt.

Immer wieder klingt auch der feine Humor des Autors durch. Aber all die Worte sagen nur ungenügend aus, was wirklich in dem Buch steckt. Ich kann nur jedem ehrlich an Glaubensfragen Interessierten empfehlen, das Buch zu lesen und auf sich wirken zu lassen.

Kürzer als mit der Formulierung, dass Toleranz eine kultivierte Form von Gleichgültigkeit ist, kann man eines der Probleme unserer Zeit nicht auf den Punkt bringen. Und ein solches Aha-Erlebnis hatte ich an vielen Stellen.

Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Die Bücher vermitteln eine besondere Atmosphäre der Ruhe und Gelassenheit.

S. Wink, 18.09.2013

Bis dato hatte Marvin Heider, der mit dem Leihkater Poseidon in einer Berliner Altbauwohnung wohnt, nicht viel Erfolg mit der Arbeitssuche. Er versucht sich so nebenbei als Fantasy-Autor und lebt so in den Tag hinein. Durch seine Sachbearbeiterin auf dem Arbeitsamt erhält er die Chance, sich auf eine Stelle als Gehilfe in dem Antiquariat mit narratorischer Apotheke von Rasmus-Salomo Eichdorff zu bewerben...

 

Meinung / Fazit:

Die Brücke ist nicht das, was du siehst, sondern das, was dich trägt. (S.98 )

 

Schon das Cover ist außergewöhnlich.

Es ist das erste Mal, dass ich so ein Cover gesehen habe. Ein Wendecover, was mir bisher noch nie untergekommen ist. Beide Seiten haben ihren eigenen Reiz.

Einmal die gemütliche Bücherstube innen im Haus, die zum Lesen und Verweilen einlädt - einmal der Weg über eine Brücke zu einem erleuchteten Haus, wartend auf den Gast, der den Weg über die Brücke nimmt.

 

Ebenso außergewöhnlich ist die Geschichte über das „Haus der Geschichten“.

Der Begriff narratorische Apotheke war mir, genau wie Marvin kein Begriff. Doch anders als in einer herkömmlichen Apotheke, in der Medizin verkauft wird, gibt es in dieser Apotheke Geschichten, die Rasmus in seinem Keller in Schubladen aufbewahrt. Tiefgründige Geschichten zum Nachdenken, mit den unterschiedlichsten Themen.

Marvin war zu Beginn schon verwirrt und überrascht, dass die Menschen, die ins Antiquariat kamen, meist ohne Bücher aber mit Geschichten wieder gingen.

Auch Marvin kommt recht bald durch Rasmus mit den Geschichten in Kontakt. Er beginnt, atheistisch erzogen, seine Einstellung zu Gott zu überdenken, über sein Leben nachzudenken. Es wird ihm - sowie auch den anderen Besuchern der Apotheke - nichts aufgezwungen, er kann seine Meinung frei äußern, bekommt Denkanstöße.

 

Durch seinen angenehmen Schreibstil, die gelungene Beschreibung der Protagonisten, der Orte und Geschehen, sowie den tiefgehenden Inhalten der Geschichten, ist es dem Autor gelungen, mich für dieses Buch aus der christlichen Literatur zu begeistern.

 

Dieses Buch zu lesen, war eine Bereicherung für mich. Ich werde es bestimmt noch mal zur Hand nehmen und kann es weiterempfehlen.

ohne Angabe, 14.08.2017

Auf „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke bin ich schon vor Längerem dank begeisterter Rezensionen aufmerksam geworden, aber es hat jetzt scheinbar doch einer Leserunde zum Buch bedurft, damit wir endlich zueinander finden ;-)

 

Marvin kann mit seinen drei Lebensjahrzehnten bisher nicht unbedingt auf eine stabile und erfolgreiche Berufslaufbahn zurückblicken. Er hangelt sich von Job zu Job und seine Betreuerin beim Arbeitsamt ist mehr als nur ein wenig genervt von ihrem Schützling.

Ein unerwartetes Jobangebot führt Marvin in das Antiquariat von Rasmus Salomon-Eichdorff. Hier sind seine Dienste als Gehilfe gefragt. Seltsame Dinge scheinen in der Buchhandlung und dem dazugehörigen Kellergewölbe vor sich zu gehen und Marvin stösst schon bald auf die „narratorische Apotheke“, eine ganz besondere Sammlung von Geschichten, die ihre Wirkung auch bei Marvin nicht verfehlt.

 

Meine Erwartungen an das Buch waren durch die begeisterten Rezensionen recht hoch und nach dem Lesen kann ich auch sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde.

 

Der Autor hat mit dem Antiquariat und der narratorischen Apotheke ein unglaublich interessantes Setting geschaffen und der erzählerische Kniff in die Rahmenhandlungen kurze Geschichten mit ganz eigenen Botschaften einzubauen verleiht dem Ganzen eine unglaubliche Tiefe.

An Marvins Seite taucht man in diese Welt ab, lässt sich entführen, unterhalten, ins Nachdenken bringen und beginnt über die Botschaften der Geschichten in der Geschichte zu philosophieren.

 

Für mich ist „Das Haus der Geschichten“ kein Buch, dass man einfach so nebenbei liest. Auf der einen Seite wäre das dank des gut verständlichen Schreibstil sicher kein großes Problem, aber der Inhalt fordert mich heraus, dass ich mich auf die unterschiedlichen Gedanken und Botschaften einlasse und selbst nach dem Ende eines Kapitels oder Abschnitts wirkt das Gelesene nach und nicht nur einmal habe ich mich bei einer inneren Diskussion mit mir selbst erwischt ;-)

Ich liebe es, wenn Bücher das in mir bewirken.

 

Dafür kann ich nur 5 Sterne geben!!!

vielleser18, 07.08.2017

Marvin ist 30, mit einem Job hat es bisher nicht so richtig geklappt, am liebsten würde er nur Geschichten schreiben, aber davon kann man nicht leben. Ein erneuter Gang zum Arbeitsamt offenbart ihm aber ein unerwartetes und sonderbares Jobangebot: Ein Antiquariat mit "narratorische Apotheke" sucht einen Mitarbeiter. Neugierig geworden macht sich der etwas chaotische Marvin auf den Weg dorthin. Er lernt den betagten Besitzer Rasmus kennen und seine Enkelin Linnéa, lernt, dass es sich bei der "narratorischen Apotheke" um eine Geschichtensammlung hält, die Menschen in Not Anreize zum Nachdenken schafft und dadurch zum Überdenken der eigenen Situation.

 

Immer wieder werden in die eigentliche Geschichte solche Geschichten integriert. Der Hauptprotagonist ist Marvin, aus seiner Sicht wird in der 3. Person erzählt. MIt ihm machen wir uns auf in zu diesem interessanten Antiquariat, erleben durch ihn auch diese kleineren Geschichten mit, lernen durch ihn die anderen Protagonisten kennen. Thomas Franke spart in diesem Erzählstrang auch nicht mit Humor. Wir erleben den Wandel von Marvin mit, der nicht nur Arbeit findet, sondern sich auch auf die Suche nach Gott begibt.

 

Die Highlights des Romans sind die fantasievollen Geschichten in der Geschichte. Jede anders als die vorherige, alle mit "doppeltem Boden" - mit einer Botschaft - für den Zuhörer im Roman und dem Leser des Buches. Dabei schafft es der Autor die Geschichten so in den eigentlichen Erzählstrang zu verweben, dass sie zusammen ein wunderbares Buch, einen abwechslungsreichen, wunderbaren, christlichen Roman ergeben.

 

Ich jedenfalls habe dadurch nicht nur kurzweilige, spannende, interessante und humorvolle Lesestunden verbracht, sondern auch selbst genug Stoff zum Nachdenken erhalten. Dieses Buch stärkt den christlichen Glauben und ich kann es allen, die christliche Literatur mögen, von ganzem Herzen empfehlen.

ohne Angabe, 30.07.2017

Marvin ist um die 30 Jahre alt, hat einige Fächer angefangen zu studieren, nichts davon fertig gemacht und ist mal wieder auf der Suche nach einer Arbeitsstelle. Er bekommt einen Job in einem Antiquariat, das dem älteren Herrn Rasmus-Salomo Eichdorff gehört. Im Keller des Hauses befindet sich eine narratorische Apotheke. Es gibt Krankheiten, die durch die Macht der Erzählungen in dieser Apotheke geheilt werden können.

 

Marvin ist ein symphatischer Charakter. Er ist ziemlich verplant, meist unpünktlich und lebt mit einer Katze zusammen, die er nicht mag. Das behauptet er zumindest aber ich denke, er hat sich so an seinen Leihkater "Poseidon" gewöhnt, dass er nicht mehr ohne ihn sein möchte. Wir werden mitgenommen in seine Gedankenwelt, die für den Leser meist nachvollziehbar ist.

Auch die anderen Charaktere sind wunderbar gewählt. Es gibt keinen Charakter, den ich beim Lesen nicht mochte, so unterschiedlich sie auch sind.

 

Die Geschichten innerhalb der Geschichte sind sehr unterschiedlich gewählt, behandeln alle andere Themen. Manche sind misteriös, andere bizarr, wieder andere sind eher phantasievoll. Jede Geschichte regt einen zum Nachdenken und Hinterfragen an. Dabei haben alle einen christlichen Hintergrund bzw spielen auf christliche Werte an.

Ich persönlich bin nicht auf eine Art gläubig, wie es die Kirche "vorschreibt", ich habe meine ganz eigene Vorstellung. Dennoch fand ich das Buch äußerst interessant und viele Dinge haben mich zum Nachdenken gebracht. Leider muss ich zugeben, dass ich die Geschichten in der Geschichte oft nicht sofort verstanden habe. Viele werden allerdings danach im Buch "besprochen" und dadurch versteht man wieder mehr. Vermutlich würde man beim zweiten Lesen die Veränderung, die Marvin durchmacht besser auf die Geschichten beziehen können, als das nun beim ersten Lesen der Fall war.

 

Am Anfang fand ich das Buch etwas kompliziert zu lesen. Nicht weil die Geschichte nicht gut ist, sondern weil durch die vielen Kurzgeschichten der Lesefluss immer wieder unterbrochen ist.

 

Fazit: Tolle Geschichte, sowohl für gläubige als auch nicht-gläubige Menschen. Wenn man Kurzgeschichten mag und dennoch einen Roman lesen möchte, ist dieses Buch eine tolle Abwechslung. Da mich die Geschichte aber nicht so gefesselt hat und ich das Buch gerne auch mal aus der Hand gelegt habe, gibt es "nur" 4 Sterne von mir

ohne Angabe, 26.07.2017

Marvin Heider ist mal wieder arbeitslos. Viele verschiedene Jobs hat er schon gehabt, aber eigentlich will er nur Geschichten schreiben. Allerdings hat er darin wenig Erfolg. Mit einem Leihkater wohnt er in Berlin, als ihm über die Arbeitsagentur ein Angebot einer Buchhandlung gemacht wird. Marvin ahnt noch nicht, dass er sich auf das Abenteuer seines Lebens einlassen wird....

 

Meine Meinung:

Thomas Franke hat ein Buch über das Christentum geschrieben. Allerdings kein dogmatisch belehrendes und in die Tiefe erklärendes, nein, eher ein Buch, in dem es um das Fühlen und Verstehen geht. Vertrauen und Liebe sind wichtig bei der Suche nach dem Lebensziel.

Eingebunden in die Rahmenhandlung mit dem Agnostiker Marvin und Rasmus, dem Inhaber der Buchhandlung und narratorischen Apotheke, werden Geschichten erzählt, die tiefer gehen, die sicherlich immer wieder gelesen werden können.

Den Ansatz, Marvin langsam mit dem vertraut zu machen, was das Christentum ausmacht, finde ich hier sehr schön umgesetzt.

 

Unsere beschränkte Sichtweise auf Dinge wird immer wieder vor Augen geführt. Und langsam begreift Marvin, dass Gott existiert.

 

Zitat: "Lass das Kleine nicht links liegen, weil du Großes erwartest. Wer in der Gegenwart lügt, weil er in der Zukunft die Wahrheit sagen will, der betrügt sich selbst. Und wer den Schicksalsschlägen der Vergangenheit die Macht über das Jetzt überlässt, der beraubt sich selbst. Alles ist nur in der Gegenwart möglich. Hoffen, glauben, lieben - all das kann ich nur jetzt tun."

 

Mich hat das Buch sehr berührt. Jede einzelne Geschichte ist etwas Besonderes und auch die Rahmenhandlung hat mich überzeugt. Gerne vergebe ich 5 Sterne.

ohne Angabe, 24.07.2017

Marvin lebt mit eine Kater Poseidon und sucht dringend ein Job, er bekommt ein Agebot - ein Antiquariat sucht Mitarbeiter, Marvin nimmt der Arbeit und gleich am nächsten Tag fängt an. Der Besitzer, Rasmus- Salomo Eichdorff ist alt mit einer gehemnisvoller Aura , neben der vielen Bücher besitzt er auch eine narratorische Apotheke, wo sind kleine Geschichte in Schrank aufbewahrt , die helfen beim bestimmten Krankheiten wie zum Beispiel bei chronischen Agnostizismus oder bei bei rezdivierenden Materialismus . Marvin fühlt sich wohl in die neuen Arbeit und die lange Gespräche mit Rasmus über Gott, Leben und über das war wirklich in Leben wichtig ist helfen ihm das Welt und seine Glaube aus ganz neuer Perspektive beobachten. Durch Linnea , die Enkelin von Rasmus, Marvin nimmt der Bibel in der Hand und sucht dort nach Antworten...

 

Thomas Franke hat schöne warme, nostalgische Geschichte geschrieben wo der Protagonist schlägt sich tapfer durch das Leben, hat ganz normale Probleme so wie Du oder ich und sucht nach Antworten. Das Besonderheit von diesem Buch liegt in die kleinen Nebengeschichten, die sind stark mit den Text verbunden und geben unserem Protagonist und auch uns viel zum nachdenken. Die kleine Geschichten sind mal düster, mal witzig, mal sehr poetisch aber alle haben versteckte Botschaften und viele Lebensweissheiten in sich, dank die kleinen Geschichten das Buch ist tiefgründig mit eine philosophische Note.

 

Sehr gut ist auch die innerliche Veränderung von Marvin dargestelt , am Anfang er verbindet Gott (so wie viele von uns auch ) mit "kalten Kirchen, strengen, alten Damen, Männer in schwarzen Roben, die salbungsvoll Nichtsagendes von sich geben, oder religiöse Fanatiker, die aller Welt ihre Überzeugungen aufzwingen wollen" und dann dank Rasmus, Linnea und die kleinen Geschichten sein Blick auf das ganze langsam geht in die andere Richtung, Marvin, grübelt, Marvin zweifelt, Marvin findet die Antworten, Marvin findet endlich der Weg zum Gott und zum Glaube.

Marvins Beispiel zeigt deutlich, dass jeder von uns wenn sich nur ein bisschen mit der Thema beschäftigt wird, wird bestimmt auch der Weg zum Gott und zum sich selbst finden.

ohne angaben, 09.09.2017

Marvin ist schon länger ohne Job. Seine Jobvermittlerin meint endlich die richtige Arbeit für ihn gefunden zu haben. Er soll in einem Antiquariat als Buchgehilfe mitarbeiten.

Marvin lebt sonst mit seinem Leihkater Poseidon in einer alten sanierungsbedürftigen Wohnung, in Berlin.

Marvin sagt dem Job zu und taucht bei dem Buchhändler auf. Schon die Stimmung ist genial geschrieben als Marvin die Buchhandlung betritt.

Rasmus, der Buchhändler klärt Marvin über die Buchhandlung auf. Er erklärt ihm auch das es im Buchladen, im Keller, ein Antiquariat gibt das sich narratorische Apotheke nennt. In den alten Apothekerschubladen befinden sich unerwartete Geschichten die den Leser auf eine ungewöhnliche Reise nehmen.

Ich war gespannt was mich erwartete.

Ich muss ehrlich sagen das ich absolut kein Fan von Fantasygeschichten bin. Bestimmt ist deswegen bei mir der Funken in den Geschichten, absolut nicht übergesprungen. Die Geschichten enthielten schon Fantasy und ausgefallenes an Idee, die aber mich nicht so fasziniert haben.

Die Geschichte rund um Marvin, die Handlung in der Buchhandlung, Rasmus als charakterstarken Menschen und seine liebe Enkelin, haben mich indess sehr verständlich unterhalten. Hier hätte ich mir im ganzen eine Runde Geschichte mit mehr Inhalt gewünscht.

Schade, ich vergebe nur 3,5 Punkte, weil mich die Geschichten in den Geschichte nicht voll überzeugt haben.

Karl Albietz, 02.10.2017

Anfangs hatte ich Mühe, dieses Buch interessant zu finden. Ein Arbeitsloser in einer billigen Mietwohnung Berlins macht sich widerwillig ein weiteres Mal auf die Suche nach Arbeit. Durch ein überraschendes Jobangebot wird er Assistent bei einem geheimnisvollen alten Buchhändler. Dieser hat im Keller seines Antiquariats eine Sammlung von Erzählungen, die den Leser auf ungewöhnliche Reisen mitnehmen. Mit der Zeit wächst die Spannung. Die acht Episoden aus dem "Haus der Geschichten" im Keller des Antiquariats unterbrechen die Handlung immer wieder, ergänzen sie aber (im Nachhinein) auf feinfühlige Art und Weise.

Wo soll man dieses Buch einordnen? Bei der Fantasy-Literatur? "Der Herr der Ringe" wird immer wieder erwähnt – und vor allem C.S. Lewis. Marvin, der jungen Assistent, kommt aus einem völlig nichtchristlichen, ahnungslosen Hintergrund. Er bezeichnet sich selber als Agnostiker, dem nicht nur biblische Begriffe und Geschichten fremd sind, sondern auch der ganze Inhalt. Der Besitzer des Antiquariats, schwer krebskrank im letzten Stadium, führt seinen neuen Mitarbeiter und andere Kunden sukzessive näher an die Möglichkeit heran, dass Gott vielleicht doch Realität sein könnte. Bei den zahlreichen Diskussionen spürt man etwas von seiner Lebenserfahrung, die durch schwere Erlebnisse gereift ist. Marvin wird davon mehr und mehr beeindruckt. Behutsam tastet er sich an die Möglichkeit heran, mit der Existenz dieses unbekannten Gottes zu rechnen und sein eigenes Leben in einen grösseren Zusammenhang zu stellen.

Ein schönes Detail ist die erwachende Liebe zur Enkelin des sonderbaren Antiquars. Zwei skeptische, noch sehr unsichere junge Leute bringen ständig neue, überraschende Aspekte in die Diskussion, die einfachen Patent-antworten nicht standhalten. Erotische Aspekte spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Die gemeinsame Suche nach eindeutigen Antworten verbindet sie. Die Beerdigung des alten Buchhändlers zeigt etwas von der erstaunlichen Wirkung dieses bescheidenen Mannes, der für viele zum Orientierungspunkt wurde und ihnen neuen Mut zum Leben geschenkt hat.

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Interview mit Thomas Franke

„Ein Buch, das mein Herz erobert hat und dort eine erstaunliche Kraft entwickelt. Ich finde, es hat Zehntausende Leser verdient! Der beste christliche Roman des Jahres.“ Das schrieb Bestsellerautor Titus Müller im Jahr 2010, als der Debütroman „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke erschien. Seitdem hat das Buch weite Kreise gezogen und ist jetzt wieder lieferbar.

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