Warenkorb
 
Ihr Warenkorb enthält zurzeit noch keinen Artikel.
INFOS


Am Anfang der Ewigkeit

Roman.

Liebe Kundin, lieber Kunde,
dieser Artikel ist vergriffen und wird von uns nicht mehr geführt!

  • Nr. 816938
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 288 Seiten
  • · 06/2014
vergriffen - keine Neuauflage

Video

Video

Leseprobe

Stimmen zum Produkt

Stimmen zum Produkt
  • „Dieses Buch sollte jeder lesen, der früher oder später mit seinem Ableben rechnet.“ Eugene Peterson, Theologe und Autor
  • „Ich wünschte, ich hätte dieses Buch geschrieben. Undenkbar, dass jemand keinen Gewinn daraus zieht.“ William Paul Young, Autor des Weltbestsellers "Die Hütte"
  • „Brillant. Dieses Buch entfacht eine tiefe Sehnsucht nach der liebenden Gegenwart Gottes.“ C. Baxter Kruger, Theologe
  • „Selten habe ich aus einem Roman so viel an Inspiration und Wegweisung für meinen eigenen Glauben mitgenommen!“ Christian Döring für buecheraenderleben.wordpress.com

Produktbewertungen

[10]
Produktbewertungen
Durchschnittliche Bewertung: 3 10 Stimmen

Ihre Bewertung

Content ".nncomments-popover-content" wird per jQuery ersetzt.

(klicken Sie auf die Sterne zur Bewertung)

M. Lahnstein, 22.06.2014

Der Autor eines Buches, ein bekennender Atheist, zieht sich zurück in die Berge, um an seinem neuen Buch zu schreiben. Er hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen zu zeigen, dass es keinen Gott gibt. Er hat großen Erfolg, unzählige Menschen werden von ihm beeinflusst. Doch es kommt alles ganz anders wie geplant, nach einem Herzanfall findet sich der Autor in einer ganz anderen Welt wieder. Gibt es doch ein Leben nach dem Tod? Und Gott, den er immer geleugnet hat, gibt es ihn wirklich?

 

Das Thema ist sehr interessant, ein Thema, das uns alle angeht. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt. Aber schon das Vorwort ließ mich innehalten. Es wird schon aufs Nachwort verwiesen und dass man bedenken soll, dass es Fiktion ist. Trotzdem fragen sich Leser der englischsprachigen Ausgabe in ihren Bewertungen: Ist es wahr? Ich weiß es nicht, warten wir ab und sehen was kommt. So und ähnlich sind Reaktionen darauf. Was ich gar nicht mag, wenn der Autor mir sagt, wie ich das Buch zu sehen habe. Trotzdem bin ich unvoreingenommen an das Buch herangegangen.

 

Leider finde ich es bedenklich. Im Verlauf der Geschichte wird mir der Sinn des Vor- und Nachworts klarer. Möchte der Autor hier seine Ansicht vom Glauben an die Leser weitergeben? Sicherlich hat er sich etwas bei seinen Ausführungen gedacht. Um es kurz zu machen. Die Liebe Gottes steht im Vordergrund. Egal, was man vorher alles angestellt hat, man hat alle Möglichkeiten sich davon zu reinigen und dann Gott näher zu kommen. Nur wenn man gar nicht will, dann bleibt man da, wo man ist und kann keine Reinigung bewirken. Ist doch schön, nach dem Tod bekommt man eine zweite Chance, um sein Leben zu ändern, weil man dann ja erkennt, was vorher alles falsch gelaufen ist. Alles wird durch Feuer gereinigt, je nach Schwere der Vergehen/Sünden und so dauert es auch unterschiedlich lange, bis man die einzelnen Station durchläuft.

 

Gestaunt habe ich, dass Judas Ischariot auftaucht. Er hat natürlich auch alles bereut. Auch wenn dies eine Fiktion sein soll, spielt es mit Glaubenswahrheiten. Manches stimmt, manches wird anders gedeutet, vielleicht wie manche es sich wünschen? Die Hölle ist erstmal das Gefühl der Ferne von Gott. Im Vorwort wird der ehemalige Papst zitiert, in einem Text, der nur eine Meinung wiedergibt und nicht dem richtigen Glauben entspricht. Soll das die These untermauern, weil es von einem Theologen kommt? Im weiteren Verlauf kann man nur staunen, was alles verdreht wird.

 

Gefallen haben mir die Reflexionen des Autors auf sein Leben. Es wird gut dargestellt, welche Folgen das auch auf andere Menschen hat. Nur sollte das eigentlich stattfinden, bevor man tot ist ... Und das ist das Problem, hier wird viel Wahres mit Falschem vermischt und es wird Leser geben, die das nicht unterscheiden können und das als Wahrheit annehmen. Sei es, weil sie es nicht anders wissen oder weil es sich halt schöner anhört, als das, was man sonst in der Kirche hört oder in der Bibel liest. Ja, diese Geschichte lässt sich nicht durch die Bibel bestätigen. Auch wenn man nicht genau weiß, was später kommt, gibt es doch ein paar Dinge die sicher sind, die hier falsch dargestellt werden. Als Fiktion hat mir dieser Roman leider auch nicht gefallen, da ich das Thema beim Lesen unschwer von der Bibel trennen kann und mir überhaupt nicht gefallen hat, dass nun jeder Gauner das Ziel erreicht. Warum sollte man sich vorher Mühe geben? Betrügen, lügen, egal was, vorher genießen und nachher halt ein wenig länger leiden. Gerecht ist das nicht, oder? Denkt auch mal an ein paar wirklich üble Gestalten der Geschichte, Massenmörder uä. Die meisten haben vor ihrem Tod die schlimmsten Dinge getan, ohne zu bereuen. Aber jetzt haben sie eine Chance, sich im Feuer reinigen zu lassen.

 

Letztendlich muss jeder selber überlegen, was er davon hält. Aber als Empfehlung für jene, die bald mit ihrem Tod rechnen, wie es auf dem Klappentext heißt, kann ich das Buch nicht empfehlen. Für mich war dieses Buch weder aufbauend noch inspirierend, sondern einfach nur ärgerlich.

ohne Angabe, 26.06.2014

Michael Phillips versucht in seinem neuen Buch „Am Anfang der Ewigkeit“ eine Antwort auf die Hölle mit ihrer Problematik zu geben. Er scheitert damit von Beginn an, weil sein Versuch von menschlicher Weisheit geprägt wird. Wer Informationen über Gott und Hölle sucht muss zur Bibel greifen, dieses Buch ist dazu nicht geeignet.

 

Der Verlag bezeichnet das Buch: „Eine brillante allegorische Auseinandersetzung mit der Hölle“. Ein allegorischer Roman kann nur eine allegorische Antwort geben und von daher kann die Antwort nicht der Realität, der Wahrheit und dem Wort Gottes entsprechen.

 

„Am Anfang der Ewigkeit“ ist eine nicht ernst zu nehmende Strandlektüre. Wer die Bibel als Messlatte für Phillips Roman anlegt, muss dieses Buch nach den ersten Seiten weglegen. Michael Phillips sehr erfolgreicher Romanheld (Autor und Atheist), findet sich nach einem Herzanfall im Himmel wieder. Er erkennt Jesus an der Narbe seines Handgelenks. Sonderbar, wie kann sich ein Atheist im Himmel wiederfinden und Jesus erkennen an den er nicht glaubt.

 

Ich wäre dem herausgebenden Verlag dankbar, wenn er folgende allegorischen Aussagen Philipps biblisch belegen könnte:

 

- Jesus fragt den Atheisten: „Was hast du für mich?“

- Weiter sagt Jesus: „… und jetzt müssen dir die Augen für alles geöffnet werden, was du warst und was du werden sollst.“

- Auf der nächsten Seite liest der überraschte Leser: „Jetzt ist der Zeitpunkt für dich gekommen zu entdecken, was du immer noch aus dem machen kannst, was dir mein Vater geschenkt hat“.

- Es kommt noch besser, Phillips Jesus meint: „Es kann sein, dass das Feuer der Hölle deine Bestimmung ist, aber wenn die Zeit dafür gekommen ist, wirst du es als reinigendes Feuer der Heilung und Heiligung begrüßen.“ Ein verführerischer Dialog. Der allmächtige Gott hält das Feuer der Hölle für unsere Heilung und Heiligung bereit. Was für eine absurde Idee.

- Die Romanfigur fragt Jesus: „Wie heißt denn dieser Ort hier?“ Jesus: „Es ist das Reich des Vaters. … Es ist der Garten am Rande des Jenseits. Es ist der Garten, in dem Augen geöffnet werden.“ …

- Jesus: „Du hast dein Leben einer Lüge gewidmet … wofür du Wiedergutmachung leisten musst.“

 

Wenn alle diese Statements von Michael Phillips der Realität entsprechen, warum musste dann Jesus am Kreuz sterben??? Der Reiche Mann aus Lukas 16 war auch erfolgreich. Nach seinem Tod erwachte er an einem Ort aus dem es kein zurück gab und keine Veränderung seiner Situation möglich war. Eine Minute nach unserem Tod können wir NICHTS mehr an unserem Zustand ändern.

 

Allversöhnung lässt grüßen. Dieses Buch bei Weltbild oder Bertelsmann usw., o.k. Aber bei dem christlichen Verlag Gerth Medien ist dieser Titel fehl am Platz. Nicht unser Erlöser Jesus Christus als das Licht der Welt wird verherrlicht, sondern das Irrlicht „Am Anfang der Ewigkeit“. Kein Mensch kommt auf die Idee die Straßenverkehrsordnung in Frage zu stellen oder zu relativieren. Aber Michael Phillips manipuliert die Aussagen der Bibel nach seinem Geschmack. Er macht aus dem ernsten Thema Gott und Hölle eine seichte Seifenoper.

 

Unsere Väter im Glauben und viele Christen die am Bekenntnis zur Bibel und Gott festhalten starben und sterben heute noch als Märtyrer. Haben wir auch den Mut, mit LIEBE wie Luther, zur Autorität der Bibel zu sagen: Hier stehe ich, ich kann nicht anders, Gott helfe mir?

 

L. G. v. Zinsendorf schrieb das schöne Lied:

Herr, DEIN Wort, die edle Gabe, diesen Schatz erhalte mir; denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, worauf soll der Glaube ruhn? Mir ist's nicht um tausend Welten, aber um DEIN Wort zu tun.

ohne Angabe, 30.06.2014

Der glühende Autor und Atheist zieht sich zurück in eine Berghütte, um sein längst überfälliges nächstes Buch zu schreiben. Millionen von Lesern warten darauf. Einmal mehr will der Autor zeigen, dass Gott nicht existiert.

 

Wenngleich der Einstieg ein wenig an "Die Hütte" erinnern mag, ist der Inhalt dieses Buches für den einzelnen Leser viel intensiver und herausfordernder. Beim Lesen bin ich immer wieder gezwungen, selbst zu überlegen: Wie steht es eigentlich mit mir und meinem Glauben?

 

Der junge Autor entschwebt plötzlich seiner Hütte und gelangt an einen Ort an dem er Bekanntschaft macht mit Menschen und Dingen, die er nie für möglich hielt. Spannend mitzuerleben, wie der Mann das Feuer umschreibt, welches ihm begegnet. Er lernt es nicht als große Bestrafung für begangene Sünden kennen, vielmehr als eine Etappe, um rein zu werden. Im Roman lese ich dazu: "Es ist ein Mittel des Wirkens Gottes. Bringe dich dar auf dem Altar Gottes, mein Bruder ..." (Seite 87).

 

Auf seinem Weg zum Feuer lernt der Protagonist Lelia kennen. Sie kann sich einfach nicht für das Feuer entscheiden. Der Ich-Erzähler redet mit ihr und daraufhin trifft Lelia ihre Entscheidung...

 

Meinte ich mich anfangs an "Die Hütte" erinnert, kommt mir jetzt beim Lesen immer mehr John Bunjans "Die Pilgerreise" in den Sinn. Selbst von der wunderschönen Sprache her kann Michael Phillips mit Leichtigkeit mithalten.

 

Faszinierend folge ich Michael Phillips auf seinem Weg zu Gott. Der Gott, den er immer verleugnete, der lädt ihn nun ein und der Protagonist geht seinen Weg.

 

Selten habe ich aus einem Roman so viel an Inspiration und Wegweisung für meinen eigenen Glauben mitgenommen!

ohne Angabe, 06.07.2014

Vorwort: Zu aller erst möchte ich noch mal auf das Schlusswort des Autors eingehen. Er weist noch mal explizit darauf hin, dass es sich in diesem Buch um einen Fantasy-Roman handelt und es nur eine Möglichkeit aufzeigt, wie es in seiner Fantasy, im Himmel zugehen könnte. Es handelt sich um keine wahre Geschichte.

 

Ich bin zum Beispiel gläubig, aber sehe da kein Problem. :) Es ist ein Fantasy-Roman und keine Bibelerläuterung. Das heißt, dass das Buch in seiner eigenen Welt spielt und da vergleicht man nicht mit der "Realität", sondern taucht in diese Welt ein, in der es eigene "Gesetze" gibt. Auch wenn es ein christlicher Roman ist, sollte man nicht alles so verbissen sehen. Hab ich nämlich in einigen Kritiken gesehen und fand das sehr schade. Im Endeffekt weiß eh keiner wie es wirklich ist und jeder hat das Recht seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Und gerade das macht man auch in Fantasy-Romanen. Deswegen sollte man auch nicht kritisieren, dass jemand in seinem Roman seine eigene Fantasie beschreibt.

 

Inhalt: Zum Schreibstil muss ich sagen, dass ich erst einmal reinkommen musste, da am Anfang enorm viele lange Sätze geschrieben wurden. Zum Teil 6 Zeilen lange Sätze. Das hat sich aber wieder gelegt und danach fand ich den Schreibstil auch angenehm. :) Ich muss auch sagen, dass es wirklich flott zur Sache geht. Ich weiß nicht, ob der Rückentext so gut gewählt wurde, da es eigentlich mehr die ersten paar Seiten des Buches beschreibt. Fand ich jetzt aber auch nicht schlimm. :)

 

Die Geschichte selber fand ich schon interessant und spannend. Das Geschehen geht flott voran und es wurde nicht langweilig. Besonders gut gefallen hat mir die Selbstreflektion des Protagonisten und sein Erkenntnisweg. Man merkt im Laufe des Buches, dass eine Entwicklung vonstatten geht und ist mittendrin im Geschehen.

 

Das Buch regt zum Denken an, über die eigenen Handlungen und Taten. Und es wird auch aufgezeigt, dass selbst kleine Taten und Worte, andere beeinflussen können. Vielleicht mehr als man selber denkt. Auch die Sinnbilder um einige Sachen zu verdeutlichen fand ich gut gewählt und insbesondere auch passend zum Inhalt des Buches.

 

Schade fand ich, dass seine Familie zu wenig in seinen Gedanken vorkam und dass einige Szenen noch etwas unreif wirkten. Zum Beispiel die Stadt der Vergebung. Die doch zu schnell von statten ging. Aber auch, wenn diese Szenen zu schnell vorangingen, kam der Sinn dennoch rüber.

 

Über die Feuerszene am Schluss bin ich mit meiner Meinung noch unschlüssig, dennoch fand ich das Buch sehr gut zu lesen.

 

Fazit: Ein unterhaltsamer Fantasy-Roman, der schnell voran geht und zum Denken anregt. Er zeigt eine Möglichkeit auf, wie es im Jenseits ablaufen könnte. Ich selber stelle mir einige Sachen anders vor, aber das macht der Geschichte nichts. Denn die Geschichte hat ihre eigenen Regeln und in dieser Geschichte selber, werden schöne Sachen verdeutlicht, die den Leser aufmerksam machen. Auch die Entwicklung des Protagonisten fand ich sehr schön zu erkennen.

 

Wer also christliche Bücher mit Fantasy-Touch mag und nicht alles so ernst nimmt, für den ist das Buch eine schöne Sache, um sich unterhalten zu lassen und dabei noch Anregungen für sein Leben zu erhalten.

A. Kaufmann, 16.07.2014

Ein überzeugter Atheist, Bestseller-Autor mit großer Lesegemeinde und vehementer Verfechter seiner Theorie, dass es ein „Wesen wie Gott“ einfach nicht geben kann, zieht sich auf eine einsame Berghütte zurück. Ein plötzlicher Herzanfall katapultiert den Mann in eine „andere Welt“, in der seine Überzeugungen plötzlich in den Grundfesten erschüttert werden.

 

Meine Erwartungshaltung dieses Buch betreffend war hoch, meine Neugier beinahe grenzenlos. Ein wenig ernüchtert tauchte ich nach der Lektüre wieder aus dem Buch hervor, unsicher, was ich davon denn nun halten solle. „Am Anfang der Ewigkeit“ ist definitiv kein Sachbuch, keine Vermittlung von Tatsachen oder geprüftem Wissen. Der vorliegende Fantasy-Roman, die fantasievolle Erzählung fiktiver Tatsachen, schaffte es jedoch ebenso wenig, mich zu begeistern. Obgleich Michael Phillips gute Anregungen bietet, sein eigenes Leben, seinen Glauben an Gott zu reflektieren, fehlt mir hier dennoch das „gewisse Etwas“, das ein Buch zu einem „Page Turner“ für mich macht. Auf den Inhalt präzise einzugehen, ohne zukünftigen Lesern allzu viel davon zu verraten oder vielleicht sogar noch zu Spoilern, ist schwer. Was mich sehr beeindruckt hat, waren die Einsicht zu den eigenen Verfehlungen und begangenem Unrecht, die Akzeptanz und Reue hinsichtlich der eigenen Schuld und das Thema der Vergebung durch das Opfer, das eine bedeutende Rolle im Buch spielt. Befremdlich fand ich jedoch den Gedanken, dass auch die schlimmsten Verbrecher und Bösewichte der Geschichte am Ende liebevolle Aufnahme finden… wenn es auch „Aionen“ dauern möge, wie der Autor es ausdrückt. Dies impliziert ja für mein Verständnis, dass es nicht so dramatisch sein kann, ein Leben als Bösewicht, Gewaltverbrecher oder Mörder zu führen, da man nach seinem Tod ohnehin Zeit genug hat, zu bereuen, und dann von allen Sünden befreit zu sein, um es mal ein wenig überspitzt auszudrücken. Sollte sich ein rechtschaffender Lebensstil, ein tiefer Glaube an Gott sowie ein gottgefälliges Leben und eine Orientierung nach christlichen Werten nicht zwangsläufig ein wenig anders auswirken, als jenes der „Neros der Antike, der Hitlers unserer Zeit, der grausamen unzivilisierten Völker“, jener Menschen, die sich ganz bewusst und immer wieder für das Böse entschieden haben?“.

 

Was mich im vorliegenden Buch auch ein wenig störte, war die Tatsache, dass der eher karge Inhalt künstlich ausgedehnt wurde, um Seiten zu füllen. Von den insgesamt 287 Seiten dieses Buches waren 46 davon Leerseiten (Blankoseiten), 25 Seiten mit jeweils der gleichen (!) Abbildung und ohne Text, sowie 24 Seiten, wo nur der Titel, oder aber Inhaltsangabe, oder nur wenige Zeilen gedruckt sind. Weiters wurden die Seitenränder dieses Buches enorm ausgedehnt, sodass ich letztendlich den Eindruck hatte, dass „Am Anfang der Ewigkeit“ um etwa 100 Seiten zusätzlich aufgebläht wurde.

 

Mein Fazit ist im Grunde recht einfach, aber klar: eine Fantasie-Geschichte, die meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat, dessen Lektüre mich nicht im erwarteten Ausmaß berührte, und die ich nicht wirklich weiter empfehlen kann. Für den flüssigen Schreibstil und die positiven Ansätze zur Reflektion des eigenen Glaubens, zur Schuldeinsicht und Reue, vergebe ich jedoch drei (großzügige) Bewertungssterne.

S. Bohn, 16.07.2014

„Am Anfang der Ewigkeit“ ist ein fesselnder Roman über einen Atheisten, der nach einem Herzinfarkt in der Ewigkeit aufwacht und überrascht feststellt, dass er sich geirrt hat: es gibt eben doch ein Leben nach dem Tod.

Sein Weg führt ihn dann zu vielen unterschiedlichen Stationen. Sie alle dienen dem Zweck, ihn bereit zu machen für die letzte, große Herausforderung: das reinigende Feuer. Danach ist er dann wirklich bei Gott angekommen.

Das Buch ist flüssig geschrieben; es ist spannend und phantasievoll. Hier und da wurde ich sehr an „Die große Scheidung“ von C.S. Lewis erinnert; doch das gibt der Autor in seinem Vorwort offen zu, dass er sich Bilder ausgeborgt hat. Neben C.S. Lewis ist George MacDonald sein großes Vorbild.

Leider wird das Buch zum Ende hin theologisch fragwürdig. Die Erlösung findet im Grunde durch das reinigende Feuer statt - nicht durch das Kreuz Jesu. Das Kreuz wird zwar erwähnt, aber seine Bedeutung wird heruntergespielt.

Außerdem stört mich der Gedanke der Allversöhnung, also dass letzten Endes doch alle bei Gott landen - wenn auch zum Teil über große Umwege. Das ist meines Erachtens unbiblisch.

Somit hat meine anfängliche Begeisterung beim Lesen zum Schluss hin doch sehr nachgelassen.

Fazit: Ein literarischer Leckerbissen - aber leider mit fragwürdigen Aussagen.

H. Bader, 06.08.2014

Wenn dieses Buch nichts anderes bewirken würde als dass Christen anfangen, Atheisten und Gottesleugner nicht mehr als Feinde zu bekämpfen, sondern sie mit den liebevollen Augen des himmlischen Vaters anzusehen, der ursprünglich sich mit jedem von seinen Menschenkindern etwas Gutes gedacht hat, dann hätte es schon Großes erreicht.

Theologisch kann man mit Martin Luther durchaus anfragen, ob denn irgend ein Mensch irgend etwas zu seinem Heil selber leisten oder später etwas ab-büßen kann, zusätzlich zu der großen Rettungstat Jesu für uns alle.

Aber: Doch, mir würde das gefallen, wenn "jeder Gauner das Ziel erreicht", weil ich mir vorstelle, welche Freude der himmlische Vater daran hätte. Bloß kein Neid! Und mal ehrlich, liebe Mitchristen: Wäre es denn wirklich attraktiver ohne Jesus jetzt durch dieses Leben zu gehen, weil man nach dem Tod auch noch geheilt und gerettet werden kann?

Unbedingt interessant bleibt die Perspektive: Wie stehe ich denn vor meinem Vater und Retter da mit aller meiner Rechthaberei (auch gläubiger Rechthaberei!)? Und welche Verantwortung gegenüber anderen Menschen habe ich für das (egal, was es ist), was ich laut in die Welt hinein verkünde? Darüber kann man nach dem Lesen dieses Buches noch lange nachdenken.

ohne Angabe, 06.08.2014

Unterstützt die Lehre vom Fegefeuer zum Zwecke der Reinigung, was völlig unbiblisch ist!

Jesu Liebe und sein Streben am Kreuz wird heruntergespielt.

Nicht von Ihm allein kommt Erlösung und Rettung. Nicht Er allein ist die Tür, der einzige Weg zum Vater, sondern das Feuer der Hölle?

Hallo ??!! Wie verdreht ist das denn.

C. Fuchs, 27.08.2014

Er ist ein überzeugter Atheist. Er macht sich lächerlich über Menschen, die an Gott glauben und versucht in seinen Veröffentlichungen zu beweisen, dass es einen Schöpfer nicht geben kann. Als er plötzlich an einem Herzinfarkt stirbt muss er feststellen, dass er vor Jesus steht. Auf einmal stellt er fest, dass er sein ganzes Leben falschen Tatsachen vertraut hat. Er macht sich auf den Weg, seine Schuld zu sühnen. Dabei versteht er ganz neu, wie groß Gottes Liebe und Gerechtigkeit ist. Er hat immer wieder selbst die Möglichkeit, Entscheidungen zu treffen.

Ein Fantasie-Roman - dies wird im Nachwort extra betont. Meine Vorstellung von der Erlösung ist es nicht, aber ein interessanter Gedankenanstoß.

ohne Angabe, 01.09.2014

Mir tun die 15 € leid, die ich für dieses Buch ausgegeben habe. Ich musste mit dem Lesen aufhören, weil ich die in der Allegorie transportierte Irrlehre nicht länger ertragen konnte. Fiktion, Bildsprache sind wunderbare Möglichkeiten, aber wenn hier mit dem zentralen Thema unserer Errettung durch Christus so gespielt wird und am Ende jeder doch die Ewigkeit bei Gott verbringt, wozu dann das Kreuz. Die Bibel spricht von EWIGER Verdammnis, das ist unangenehm und dramatisch, aber Phantasieausflüge in eine antibiblische Option finde ich unverantwortlich und traurig. Ich werde jedenfalls das Buch hier in der Altpapiertonne an meinem Urlaubsort zurücklassen. Schade. Die Verantwortung das Evangelium zu verkünden bleibt unsere Pflicht, denn nur hier entscheiden wir selbst, wo wir die Ewigkeit verbringen. "...wer nicht glaubt, wird verdammt werden." (Mk. 16, 16). Lukas 12, 4-5..... und und und. Die Bibel ist unmissverständlich darin, dass es nach dem Tod keine Entscheidungsmöglichkeit mehr gibt und dass nur unser Glaube an das herrliche Erlösungswerk Jesu uns rettet. Gott wünscht sich mehr als alles, dass alle zum Glauben kommen (1. Tim. 2), aber Er zwingt niemanden. Darum wird weltweit das Evangelium verkündet, damit Menschen sich für Jesus entscheiden können. Ich habe mich vor 26 Jahren für Jesus entschieden und bin so dankbar für Seine Gnade. Mir ist die kurze Zeit in diesem Leben zu schade, mich mit vermeintlich christlichen Büchern zu beschäftigen, die die Notwendigkeit des Erlösungswerks herunterspielen.

Iris T. aus Limburg

  • 1