Warenkorb
 
Ihr Warenkorb enthält zurzeit noch keinen Artikel.
INFOS


Ein Brautkleid für fünf

Roman.

Chicago, Anfang 1950: Fünf junge Frauen teilen sich eine Wohnung, und jede versucht auf ihre Weise, ihren persönlichen Weg zu finden. Bei einem gemeinsamen Stadtbummel entdecken sie das perfekte Hochzeitskleid. Aus einer Laune heraus probieren sie es an, obwohl keine von ihnen einen ernsthaften Verehrer hat. Da es allen fünfen gefällt und passt, fassen die Frauen einen spontanen Entschluss: Sie werden das Kleid kaufen, und diejenige von ihnen, die zuerst heiratet, bewahrt es für die nächste auf. Daraufhin entfalten sich fünf persönliche Geschichten ... Dieser Roman basiert auf einer wahren Begebenheit.
weiterlesen
  • Nr. 817189
  • · Gebunden, 432 Seiten
  • · 06/2017
  • · Gerth Medien
ab Lager lieferbar

Leseprobe

Auch erhältlich als

Auch erhältlich als
13,99
Eva Marie Everson
Ein Brautkleid für fünf - eBook
Nr. 5517189
Download
17,00
Eva Marie Everson
Ein Brautkleid für fünf
Nr. 17189
ab Lager lieferbar

Stimmen zum Produkt

Stimmen zum Produkt
  • „Ein Kleid, das fünf Leben zusammenhält. Eva Marie Everson erzählt meisterhaft die Geschichte von jungen Frauen inmitten einer Zeit des persönlichen und gesellschaftlichen Aufbruchs. Sie alle jagen ihren Träumen nach, schreiben ihre eigene Geschichte - und teilen doch das eine Hochzeitskleid.“ Lisa Wingate, Bestsellerautorin

Produktbewertungen

[11]
Produktbewertungen
Durchschnittliche Bewertung: 5 11 Stimmen

Ihre Bewertung

Content ".nncomments-popover-content" wird per jQuery ersetzt.

(klicken Sie auf die Sterne zur Bewertung)

ohne Angabe, 01.08.2017

Fünf junge Frauen teilen sich eine Wohnung und kaufen auf einem spontanen Ausflug in ein Brautmodegeschäft gemeinsam ein Brautkleid. Dies ohne dass eine Hochzeit anstehen würde, geschweige denn Bräutigams ernsthaft in Sicht wären. Eine spannende Ausgangslage und das Potenzial für eine richtig gute Geschichte. Die Autorin erzählt die Geschichte der fünf Frauen, wie sie ihre grosse Liebe finden oder meinen gefunden zu haben. Sie erzählt von guten und schlechten Entscheidungen, von Lieben und Leiden, schönen und schweren Tagen. Kulisse ist dabei Amerika nach dem zweiten Weltkrieg. Eine Zeit, in der viele Frauen aus engen Traditionen und Rollenverständnissen ausbrechen wollen und doch oft in ihnen gefangen sind.

 

Die Geschichte ist gut und packend, doch ich vermisse die Tiefe. Die Autorin beschränkt sich darauf, dass die Frauen unter die Haube kommen. Alle andern Themen liegen ausserhalb des Fokus, dabei würde sich so viel anbieten. So bleiben am Schluss viele Fragen offen und so manches angeschnittene Thema bleibt in der Luft hängen. Dadurch dass parallel fünf Geschichten erzählt werden, springt die Autorin immer hin und her, dazu noch über grosse Zeitabstände, so dass die Leser immer nur kleine Szenen aufschnappen. Verschiedene Ereignisse, welche die Leser brennend interessieren würden, werden so gar nicht wirklich beschrieben oder höchstens rückblickend in ein paar wenigen Sätzen.

 

Am besten gelungen ist die Geschichte von Joan. Ihr Charakter ist sauber und glaubwürdig ausgearbeitet, man sieht sie regelrecht vor sich. Ob es daran liegt, dass sie der Teil der Geschichte ist, der wahr ist? Die einzige Person, die wirklich existiert und ihr Leben wie beschrieben führte?

 

Wer einen leichten, unterhaltsamen Liebesroman sucht, packend und leicht zu lesen, ist gut bedient. Wer es gerne tiefgründiger mag, wird das Buch zwar in einem Zuge durchlesen, aber dann enttäuscht zur Seite legen.

ohne Angabe, 30.07.2017

Inhalt:

Chicago, 1950: Fünf junge Frauen teilen sich gemeinsam eine Wohnung und erleben auf unterschiedliche Art und Weise was es heißt, fernab der Heimat und der gewohnten Umgebung zu leben und zu reifen. Bei einem gemeinsamen Stadtbummel erleben sie dabei ein Abenteuer, was sie auf immer zusammenschweißen wird: sie finden ein gemeinsames Brautkleid, welches allen gefällt und in jeder von ihnen einen Traum entstehen lässt. Sie kaufen das Kleid und bewahren es füreinander auf.

 

Meine Meinung:

Die Geschichte der jungen Frauen Betty, Magda, Inga, Joan und Evelyn ist so unterschiedlich und dennoch haben sie eines gemeinsam: sie wollen das erste Mal auf sich allein gestellt glücklich werden. Der Leser kann sie nun dabei beobachten, wie sie sich auf die Suche nach Glück, Liebe und Zufriedenheit machen, wie sie das erste Mal auf eigenen Beinen stehen, Arbeit finden und sich zwischen ihnen eine schöne Freundschaft entwickelt.

 

Der Schreibstil hat mir von Beginn an gefallen. Er ist leicht, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Und trotzdem sprüht er nur so vor Lebendigkeit, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, mitten in der Geschichte zu sein.

 

Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Es dauert zwar ein bisschen, bis man jede der fünf Frauen genau kennen lernt, aber ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Auch wenn sie noch so unterschiedlich sind und verschiedene Wege bestreiten, kann man in allen die Liebe spüren. Sie sind warmherzig und immer für einander da. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen.

 

Einziger Kritikpunkt ist der letzte Abschnitt des Buches. Nachdem zuvor so ausführlich von der Entwicklung der jungen Frauen erzählt wurde, vergeht der letzte Teil des Buches nach der ersten Hochzeit so schnell. Man bekommt kaum noch mit, wie sich die jungen Frauen entwickeln und kann ihnen auf ihrem Weg zur Hochzeit kaum noch folgen. Hier wäre es vielleicht schöner gewesen auch diesen Teil ausführlicher zu gestalten.

 

Fazit:

Alles in allem hat mir „Ein Brautkleid für fünf“ sehr gut gefallen. Es hat mich zum Träumen und Mitfühlen gebracht und mir eine wunderbare Lesezeit beschert. Ich hatte viel Spaß dabei mit Evelyn, Inga, Magda, Betty und Joan eine tolle Zeit zu erleben. Da das Ende mir persönlich jedoch zu abrupt kam, gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternen.

ohne Angabe, 26.07.2017

Was erwartet den Leser:

Haben sie vier Freundinnen, mit denen sie sich ein Brautkleid zusammen kaufen würden?

Schwer vorstellbar, alleine von der Größe schon einmal abgesehen.

Aber Betty hat vier solche Freundinnen. Gemeinsam mit vier anderen jungen Frauen teilt sie sich 1950 eine kleine Kellerwohnung in Chicago. Sie alle versuchen auf die ein oder andere Weise ihren Weg zu machen und müssen dabei so manche persönliche aber auch berufliche Hürde meistern.

An einem ihrer seltenen gemeinsamen Nachmittage entdecken sie bei einem Einkaufsbummel das perfekte Brautkleid. Da keine der Fünf es sich alleine würde leisten können, beschließen sie, es alle gemeinsam zu kaufen. Betty wird zur „Hüterin des Brautkleides“ erkoren, an die jede die geheiratet hat, es nach der Reinigung zurück schicken soll, damit diese es für die nächste aufbewahrt.

Da sich ihre Wege nach einiger Zeit voneinander entfernen, ergeben sich fünf wunderbare Geschichten und Schicksale, die die Autorin Eva Marie Everson in diesem Buch „Ein Brautkleid für Fünf“ auf unglaublich einfühlsame Weise miteinander verknüpft.

Die Autorin erzählt uns eine unglaubliche Geschichte, angesiedelt in der Nachkriegszeit des 2. Weltkrieges, die tatsächlich auf einer wahren Begebenheit basiert. Sie bringt die Ängste und Zweifel der jungen Frauen so realistisch aufs Papier, das ich als Leser wirklich das Gefühl hatte, Teil dieser bewegenden Ereignisse zu sein. Auch die Botschaft, das nichts im Leben umsonst geschieht, sondern Gott einfach nur schon lange vor uns „weiß, was gut ist, lange bevor wir das erkennen.“, bringt sie dem Leser so großartig rüber. Das ganze Buch hat einfach eine wunderbare Stimmung und Message, wie sie wirklich nur das Leben selbst schreiben kann. Vielleicht sollten wir Menschen so manches mal wirklich einfach nur annehmen was uns vorher bestimmt ist, und nicht alles immer hundertmal hinterfragen. Dann könnte vieles im Leben durchaus auch mal einfacher sein.

Für mich persönlich ist dieses Buch mit seiner wundervollen auf Tatsachen beruhenden Geschichte auf jedenfall ein absolutes Top-Buch das seine fünf Sterne mehr als nur verdient hat. Ich kann es jedem nur empfehlen. Diese Geschichte muss man einfach gelesen haben.

ohne Angabe, 10.07.2017

Betty, Evelyn, Joan und die Schwestern Inga und Magda teilen sich Anfang der 50er Jahre eine kleine Wohnung in Chicago. Alle fünf gehen sind berufstätig, drei träumen davon, möglichst bald den passenden Ehemann zu finden und zu heiraten, zwei haben dagegen keinerlei Ambitionen in diese Richtung. Trotzdem kaufen die fünf bei einem gemeinsamen Stadtbummel ein wundervolles Brautkleid, das sie der Reihe nach tragen wollen. Manche wissen schon ganz genau, mit wem sie zum Traualter spazieren wollen, doch natürlich kommt es meist anders als gedacht.

Betty und Joan sind als berufstätige Frauen zufrieden und wollen noch gar nicht heiraten. Evelyn ist überzeugt, dass sie die Liebe von George gewinnen kann, wenn sie nur ihre Umfangsformen der gehobenen Gesellschaft anpasst. Magda schreibt Geschichten und schwärmt für einen erfolgreichen Autor, doch er scheint sich nur als ihr Mentor zu sehen. Inga lernt als Stewardess einen gut aussehenden jungen Mann kennen, aber liebt er sie genauso wie sie ihn? Schließlich verlässt Joan das Land, die erste Hochzeit steht an und danach zerstreuen sich die Frauen in alle Winde. Aber sie bleiben in Kontakt und das Hochzeitskleid wird bald von der nächsten Braut gebraucht.

Als Vorlage für diesen Roman diente der Autorin eine wahre Begebenheit. Es gab tatsächlich fünf Frauen, die sich ein Hochzeitskleid teilten. Sehr nah an der Wirklichkeit ist aber nur die Geschichte von Joan, die der Autorin davon erzählte (und ein Bild des Brautkleids zur Verfügung stellte), die Erzählungen über die anderen vier Frauen sind erfunden.

Everson berichtet sehr anschaulich über die Gepflogenheiten der damaligen Zeit, die Mode, die Lebensumstände. Joan und Betty wurden für mich besonders lebendig.

Durch ihre unterschiedlichen familiären Hintergründe ist die immer gleiche Geschichte (wie findet eine Frau ihren Ehemann) bei jeder der Frauen anders - allerdings sind fünf eben doch recht viele und teilweise war es mir dadurch zu langatmig. Sehr schade finde ich, dass die Geschichten von zwei Frauen relativ offen bleiben, ein Abschluss der angedeuteten Schwierigkeiten wäre schön gewesen. Vereinzelt hätte ich mir gewünscht, mehr über die Gefühle oder Beweggründe der Frauen zu erfahren.

3,5 Sterne, aufgrundet 4.

ohne Angabe, 08.07.2017

Inhalt: Anfang der 50er Jahre in Chicago treffen fünf unterschiedliche Frauen aufeinander. Sie verbindet, dass sie sich eine Wohnung teilen. Ein einziges Mal in ihrer gemeinsamen Zeit verbringen sie einen Nachmittag gemeinsam, wo sie spontan bei einem Bummel beschließen, ein traumhaftes Brautkleid gemeinsam zu kaufen. Es soll von einer zur anderen weitergereicht zu werden. Fünf persönliche Geschichten werden erzählt auf ihren Weg in die Ehe.

 

Meine Meinung: sehr beeindruckt hat mich, dass dieses Buch auf einer wahren Begebenheit beruht. Die fünf jungen Frauen Betty, Joan, Evelyn und die Schwestern Inga und Magda sind unterschiedlich ihrem Glauben und ihrer Religion verbunden und schnell sind sie mir ans Herz gewachsen. Die Autorin hat für diese Geschichte so einen mitreißenden Schreibstil an den Tag gelegt, dass ich das Buch fast nicht weglegen konnte. Dadurch, dass sie die fünf Geschichten parallel erzählt und oftmals bei interessanten Stellen die Perspektive wechselt, bleibt eine Spannung bestehen und man möchte unbedingt wissen, was aus den fünf Damen wird. Durch ihre bildhafte Sprache hinsichtlich auch der Kleidung und Etikette der damaligen Zeit hat man das Gefühl mitten in Chicago mit den Mädels zu wandeln. Schön wurde das Frauenbild der damaligen Zeit dargestellt und besonders an den fünf ist, dass sie arbeiten und sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen bzw. ihre Familien nach dem Krieg unterstützen. Auch nach dem Auszug aus der gemeinsamen Wohnung halten sie durch Briefe Kontakt und Einzelne schaffen es auch, sich zu besuchen.

Ich hätte gerne noch tiefer in die Geschichte der fünf geblickt. Einige Handlungsstränge waren für mich unvollständig, nicht fertig erzählt, da ich gerne alle Hochzeiten beschrieben gehabt hätte bzw. wollte ich wissen, was aus ihnen nach den Hochzeiten wurde. Mein Highlight war ein Original Brautfoto am Ende des Buches eines Paares mit dem Brautkleid!

Fazit: ein absolut lesenswerter kitschfreier Roman über die fünf Frauen in den 50er Jahren. Dadurch, dass mein Wissensdurst nicht ganz gestillt wurde, möchte ich 4 von 5 Sternen geben.

D. Reisch, 05.07.2017

„Ein Brautkleid für Fünf“ ist ein wunderschöner Wohlfühlroman von Eva Marie Everson.

**********************************************************************

Eingebettet in eine Rahmengeschichte aus dem Jahr 2015, spielt die Haupthandlung in Chicago Anfang der 50er Jahre.

Fünf junge Damen haben sich aus unterschiedlichen Gründen in einer 5er WG zusammengefunden. Sie teilen Wohnung und ihre Freuden und Sehnsüchte.

Alle 5 wollen, bevor sie sich in eine mögliche Ehe stürzen, frei und unabhängig leben.

So kommen sie dann aber bei einem gemeinsamen Einkaufsbummel auf die geniale Idee, die dem Roman den Titel gab: Sie kaufen ein gemeinsames Brautkleid, das sie, falls erforderlich und möglich, hintereinander an ihre Hochzeit tragen werden.

So hält das Brautkleid die jungen Damen zusammen und auch diese halten untereinander guten Kontakt, auch wenn sich ihre Wege weit zerstreuen.

 

**********************************************************************

Die 5 jungen Damen, Betty, Joan, Evelyn, und die Schwestern Inga und Magda, und deren „Schicksal“ wuchsen mir sehr ans Herz, fast leidet man mit!

Sehr wichtig ist jeder auch ihr Glaube, dem sie sich immer wieder bewusst werden und der sie auch lenkt.

Gerne hätte ich mit in ihrer Wg gelebt.

***********************************************************************

Der wunderbare Schreibstil macht den Roman zu einem flüssige zu lesenden. Der Leser kann fast nicht mehr aufhören.

Es gefiel mir auch vom Stil her sehr gut, dass man als Leser den Fortgang der Handlung bezüglich der 5 Damen, oft parallel mitbekam, da innerhalb des Kapitels die Perspektive gewechselt wurde. Für mich kam dadurch keine Verwirrung auf, im Gegenteil, mir gefiel es, wenn man fast zeitgleich die weitere Handlung verfolgen konnte.

*********************************************************************

Ein wunderschöner Wohlfühlroman, der mir viele schöne Lesestunden bereitete und den ich nur weiterempfehlen und mit 5 Sternen bewerten kann.

S. Janoschke, 01.07.2017

Chicago in den 1950er Jahren: Fünf junge Frauen teilen sich eine Wohnung, obwohl sie sich kaum kennen. Als sie durch die Stadt schlendern, entdecken sie ein Brautkleid, was alle Frauen wunderschön finden und aus einer Laune heraus anprobieren. Glücklicherweise passt es allen und sie beschließen, es zu kaufen und jede wird es zu ihrer Hochzeit tragen. Ausgehend von diesem Szenario, kann der Leser die Geschichten der fünf Frauen entdecken. Da ist Joan, die ihre Eltern in England verlässt um sich ein Leben in Amerika aufzubauen, die zwei Schwestern Inga und Magda, mit ihren schwedischen Wurzeln, Betty, die aus ihrem reichen Elternhaus ausbricht um nicht George Vollbrecht heiraten zu müssen und Evelyn, die aus einer einfachen Farmersfamilie stammt und sich mehr vom Leben erhofft.

 

Die Autorin Eva Maria Everson ist für mich eine neue Entdeckung! Gleich auf den ersten Seiten war ich völlig fasziniert von dieser Geschichte der fünf Frauen, die sich unabhängig von ihren Eltern durchschlagen wollen, in einer Zeit wo man zwar schnell eine Arbeit bekommt, die aber immer noch von Männern dominiert ist, die ihre Frauen nicht arbeiten lassen wollen. Sie erleben Rückschläge und Enttäuschungen und halten dennoch an ihren Werten und ihrem Glauben fest. Der Glaube spielt ein wichtige Rolle für diese Frauen, sie merken, wie er ihnen Halt gibt und sie davor bewahrt, falsche Entscheidungen zu treffen - wenn auch manchmal auf den letzten Drücker. Wunderbar eingefangen wurde für mich auch die Atmosphäre der damaligen Zeit, hier wurden noch Briefe geschrieben und es gab keine Computer oder Smartphones.

 

Im Vordergrund steht natürlich das Brautkleid und die Liebesgeschichten, dennoch fand ich das Buch nicht kitschig, sondern sehr lebensnah. Ein bisschen enttäuscht war ich gegen Ende, als die Zeitsprünge immer größer wurden und man sich immer mehr zwischen den Zeilen denken musste. So hätte ich gern gewusst, wie es mit Inga und Magda, den beiden Schwedinnen, nach der Hochzeit weiterging, das erfährt man leider nur sehr knapp. Am Ende erklärt die Autorin noch, dass einzig Joans Geschichte der Wahrheit entspricht und es die anderen vier Frauen zwar wirklich gab, die Handlung aber fiktiv ist. Trotzdem hat mich keine einzige Seite gelangweilt.

 

Wo ich immer wieder schmunzeln musste: Auf fast jeder Seite gab es Kaffee, das schien damals sehr bliebt gewesen zu sein und hat mich doch das ein oder andere Mal verführt, mir auch einen Kaffee zu machen.

 

Eine sehr unterhaltsame Lektüre, die den Leser in die 50er Jahre entführt und er wunderbar mitfiebern kann. Man kann dieses Buch nur mit einem Seufzer schließen, weil es ein toller Schmöker ist!

S. Bohn, 30.06.2017

Ein köstliches Buch, das in den 50er Jahren spielt. In Chicago teilen sich fünf junge Frauen eine Wohnung. Aus einer Laune heraus kaufen die fünf zusammen ein Brautkleid, obwohl keine von ihnen zu dem Zeitpunkt verlobt ist. Nach und nach stellen sich dann die Männer ein; und so treten alle fünf schließlich in dem besagten Kleid vor den Traualtar.

Das Besondere: das Buch beruht auf einer wahren Begebenheit. Eine der fünf Liebesgeschichten ist größtenteils so passiert, wie in dem Buch beschrieben. Die anderen vier Stories sind frei erfunden.

Die Geschichte ist spannend und natürlich auch romantisch. Sie wirkt auf mich aber auch sehr realistisch. Ein Grund dafür ist sicher, dass nicht alle fünf Frauen ihr Glück finden; zwei von ihnen erleben eine herbe Enttäuschung. Und das macht das Buch für mich glaubhaft.

Also, ein schöner Schmöker für ein paar entspannte Leseabende!

Smilla507, 27.06.2017

»So ist Gott. Er weiß, was gut ist, lange bevor wir das erkennen.« (S. 365)

 

Chicago, die Fiftys, fünf junge, emanzipierte Frauen, die für ihre Träume und ihre Selbständigkeit kämpfen, eine WG... und ein Brautkleid.

 

Doch es beginnt mit einer bevorstehenden Hochzeit in 2015, bei der besagtes Brautkleid weitergegeben wird an eine Enkelin, die die Geschichte des Kleides erzählt bekommt. Und somit machen die Leser Bekanntschaft mit der Britin Joan, Evelyne aus den Südstaaten, Betty aus Chicago und den beiden Zwillingen Inga und Magda mit schwedischen Wurzeln.

 

Ich habe schnell in das Buch reingefunden, bin in die 50er Jahre und das Chicagoer Leben eingetaucht und lernte die fünf Damen kennen, die so unterschiedlich waren, aber eines gemeinsam hatten: dieselbe Konfektionsgröße.

 

Mir kamen direkt Assoziationen zu Romanen von Francine Rivers und Lynn Austin. Auch Eva Marie Everson bindet den Glauben in die Handlung ein und verdeutlicht, wie Gott jeden unserer Schritte mitgeht.

 

Die Handlungsebenen wechseln sehr häufig und oftmals gibt es kleinere und größere Zeitsprünge. Ich war immer neugierig zu erfahren, wie es für jede einzelne Romanfigur weiter erging, was man manchmal erst im nächsten Kapitel rückblickend erzählt bekommt. Ein Wermutstropfen ist, dass ich zum Ende hin nicht mehr so viel über die beiden Schwedinnen erfuhr. Gerade Ingas Schicksal hatte mich sehr bewegt.

 

Das Cover passt unheimlich gut zum Inhalt. Es ist eher schlicht, nicht so pompös, wie man es vom Titel her vermuten würde und wirkt - wenn man es in Händen hält - noch schöner, als auf Abbildungen im Internet.

 

Fazit: Ein richtiges Wohlfühlbuch, das teilweise auf wahren Begebenheiten beruht. Und meinen Kaffeekonsum erheblich gesteigert hat - wer das Buch liest, weiß warum. ;) Trotz des Wermuttropfens gebe ich 5 Sterne, weil es mir beste Unterhaltung bot.

 

Klaudia K., 04.09.2017

"Liebe kann nicht selbstsüchtig sein - bei der Liebe geht es darum zu geben"

Die Handlung des Buches setzt im Jahr 2015 ein. Rachel bereitet sich auf ihre Hochzeit vor und wartet auf ein ganz außergewöhnliches Brautkleid, das in den 1950er Jahren gefertigt wurde. Dieses Kleid wurde seinerzeit bereits von fünf Freundinnen zu deren jeweiliger Hochzeit getragen. Eine der Freundinnen war sogar die Großmutter (Evelyn Alexander) von Rachel. Die Geschichte um dieses besondere Brautkleid ist Stoff eines der faszinierendsten und ansprechendsten Romane die ich in letzter Zeit gelesen habe.

Chicago, Anfang 1950;

Fünf junge, engagierte aber unter permanentem Geldmangel leidende Frauen teilen sich eine Wohnung und werden in den schwierigen Zeiten zu engen Freundinnen. Obwohl sie unterschiedliche Berufe ausüben verbringen sie auch den einen oder anderen Nachmittag gemeinsam miteinander. Bei einer solchen Unternehmung entdecken sie bei einem entspannten Streifzug durch die City ein prachtvolles, aber sehr teueres Brautkleid in einem Schaufenster. Aus einer Laune heraus stürmen sie das Geschäft und probieren es an. Sehr zum Erstaunen Aller passt es jeder der Freundinnen perfekt. Sie beschließen das Kleid gemeinsam zu kaufen. Jede der jungen Frauen lebt in der Hoffnung in diesem besonderen Kleid eines Tages vor den Traualtar zu treten. Die Leben der fünf jungen Damen - Joan aus England, Betty aus Illinois, Evelyn aus Georgia und die Schwestern Inga und Magda, die aus Schweden in die USA immigrierten - entfaltet im Roman einen absolut faszinierenden Handlungsbogen, der das Leben und die Entwicklung der jeweiligen Romanfigur in einer spannenden historischen Epoche der aufstrebenden Nachkriegszeit skizziert. Die flüssige und schwungvolle Sprache der Autorin lässt ihre Leser mühelos in die Romanwelt eintauchen, wobei die häufigen Wechsel der Handlungsorte eine kurzweilige Dynamik entfaltet, die das Buch zu einem Pageturner werden lässt.

Dennoch gibt die Schriftstellerin jeder Person genug Raum, um sich den jeweiligen Charakter der fünf Freundinnen für den Leser in angenehmer Weise entfalten zu lassen. Der Roman wird dadurch niemals hektisch oder schwer verständlich. Ganz im Gegenteil: Der Leser kann der Geschichte und seinen vielen unterschiedlichen Facetten sehr gut folgen. Sie modellierte ihre Protagonisten sehr lebensnah, facettenreich und beschrieb ihre Lebensumstände manchmal auf wohltuhend romantische Art. Die Fünf führen zwar sehr verschiedene Leben, haben aber durch ihren Glauben an Gott eine starke Gemeinsamkeit und halten schon alleine deswegen fest zusammen. Genau dieser Aspekt, dass der Glauben an Gott im Roman entsprechender Raum geboten wurde, empfand ich als ganz besonders schön.

Die Autorin ließ mich während der Lektüre mit jeder einzelnen jungen Frau und ihren Erlebnissen bangen und an ihrer Freude teilhaben.

Eva Marie Everson schrieb mit ihrem Roman "Ein Brautkleid für fünf" eine äußerst bemerkenswerte Geschichte, die noch dazu auf wahren Begebenheiten der Protagonistin Joan beruht. Genau dies macht den Roman zu einem emotional enorm berührenden Werk. Am Ende des Buches findet man sogar eine Fotografie von "Joan" - die eine der fünf Freundinnen war.

Als ich die letzte Seite dieses hervorragenden Romans zu Ende las, konnte ich gar nicht fassen, wie schnell die über vierhundert Seiten an mir vorüberflogen und wie tief die Story mich fesselte und bewegte. Noch heute denke ich gerne über das Gelesene nach.

Das Cover wirkt in seiner Gestaltung und der exquisiten Aufmachung edel und anmutig. Die Abbildung eines wertvollen jedoch keinesfalls überladenen Brautkleids ist wunderschön.

Ich halte hier einen sehr interessanten und ansprechenden Roman für viele angenehme Stunden in Händen, der durch eine wunderbare Geschichte voller Sehnsucht und Erfüllung glänzt. Wie alle erstklassigen Werke schließt man immer mit dem Gedanken "Schade sie war viel zu kurz".

Einen ganz herzlichen Dank an Gerth Medien für die Publikation eines beachtenswerten Romans.

News & Beiträge

News & Beiträge

Die Geschichte hinter der Geschichte

Hält man ein fertiges Buch in der Hand, stellt sich irgendwann die Frage: Wie kam die Autorin auf diese Idee? Ist da vielleicht sogar was Wahres daran? Umso spannender, wenn die Autorin selbst etwas zur Entstehungsgeschichte verrät. Wie Eva Marie Everson zu ihrem Roman „Ein Brautkleid für fünf“.

weiterlesen

Ähnliche Produkte finden