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Im Schatten der Vergangenheit

Roman.

Pattonville, Baden-Württemberg 2015: Die Eltern und Geschwister der Deutsch-Amerikanerin und ehemaligen Leistungssportlerin Hanna Jameson sind von einem Tag auf den anderen wie vom Erdboden verschluckt. Ihre Spurensuche führt Hanna in die Vereinigten Staaten. Dort trifft sie auf den charmanten Chris Thompson, der sie bei ihren Ermittlungen unterstützt. Doch kann Hanna ihm wirklich vertrauen? Denn je länger sie miteinander unterwegs sind, desto mehr Hindernisse und Gefahren stellen sich ihnen in den Weg. Schmerzlich wird der jungen Frau bewusst, dass nichts in ihrem Leben so ist, wie es scheint ... Eine spannende, rasante, aber auch romantische Geschichte.
  • Nr. 817535
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 496 Seiten
  • · 02/2019
  • · Gerth Medien
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Elisabeth Büchle
Im Schatten der Vergangenheit (eBook)
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mabuerele, 20.02.2019

„...Denn manches in unserem Leben ist fremdbestimmt. Wir können es uns nicht aussuchen. Aber wir treffen die Entscheidung darüber, wie wir damit umgehen. Ob wir hassen oder vielmehr lieben und vergeben wollen..“

Die 26jährige Hanna ist Siebenkämpferin. Sie hatte sich eine Auszeit in den bayrischen Bergen genommen und während der Zeit ihr Handy ausgeschaltet. Nach einer Krankheit wollte sie ihr Leben neu ordnen. Nun kehrt sie zurück zu ihrer Familie, die vor wenigen Wochen aus Amerika nach Pattonville in Baden – Württemberg gezogen war. Ihr Vater Henry ist IT-Experte und hat einen Job in Deutschland angenommen.

Bei ihrer Rückkehr aber trifft sie niemand an. Im Haus wohnt eine fremde Frau, die nichts über die vorherigen Bewohner weiß. Hannas Vater und ihre Stiefmutter sind telefonisch nicht zu erreichen.

Die Autorin hat erneut einen fesselnden Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Es fiel schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Schriftstil ist ausgefeilt und abwechslungsreich. Die Protagonisten werden gut charakterisiert.

Hanna ist eine junge Frau, die bisher vorwiegend für ihre sportlichen Erfolge gelebt hat. Sie ist sehr ehrgeizig und weiß, was sie will. An einer Stelle schätzt sie sich folgendermaßen ein:

„...Ich drehe mich seit Jahren nur noch um mich selbst. Der Sport beherrscht mein Leben. Doch darüber habe ich vergessen, wie viel wichtiger es ist, für andere da zu sein, zu wissen, wie es ihnen geht, wovon sie träumen und womit sie zu kämpfen haben...“

Hanna hat die ersten Jahre ihres Lebens in Deutschland verbracht. Erst nach dem Tod der Mutter ist der Vater mit den Kindern nach Amerika zurückgekehrt. Als Hanna das Grab ihrer Mutter besucht, trifft sie eine alte Jüdin. Das Eingangszitat stammt von ihr. In dem Moment ahnt Hanna nicht im geringsten, wie oft sie diese Worte in den nächsten Wochen bewegen wird.

In Deutschland macht Hanna die Erfahrung, dass keiner ihre Probleme ernst zu nehmen scheint. Hinzu kommt, dass sie erleben muss, dass nach ihrem Leben getrachtet wird. Sie fliegt zurück nach Amerika. Dort trifft sie auf Chris. Mit ihm macht sie sich auf den Weg zu ihrer Familie. Das liest sich jetzt so einfach, ist aber mit Gefahren und Strapazen verbunden. Hanna weiß immer noch nicht, was passiert ist und warum ihr Leben so völlig aus den Fugen gerät.

Die Autorin versteht es, den Spannungsbogen extrem hoch zu halten. Geschickt verknüpft sie einen wirklich stattgefunden Amoklauf mit der Romanhandlung. Ich als Leser kann häufig ebenfalls nicht immer unterscheiden, wer für und wer gegen Hanna agiert.

Eingebettet in die Handlung sind allerdings auch ruhige und besinnliche Szenen.

„...Heitere Vogelstimmen begrüßten die ersten Sonnenstrahlen, die sich wie flüssiges Gold über die Baumwipfel ergossen und den Blättern ihre grüne Farbe zurückgaben. Weiße, gelbe und violette Blütenköpfe öffneten sich, leuchteten wie eine buntes Sternenmeer zwischen Moos, braunem Laub, Tannenzapfen und dem alles überwuchernden Kudzu...“

Hier zeigt sich, das die Autorin perfekt mit passenden Metaphern und gut gewählten Adjektiven spielt.

Ganz anders aber wirkt der Schriftstil, als die Autorin eine Feier bei einer afroamerikanischen Südstaatenfamilie beschreibt. Da überwiegt überschäumende Lebensfreude und gegenseitige Zuwendung. Natürlich gibt es dort auch leise Töne. Beeindruckend ist das Gebet um Vergebung für den Amokläufer.

Nach und nach werden die Geheimnisse in Hannas Familie aufgedeckt. Es geht um Schuld und Vergebung, um Hoffnung und Neuanfang. Nichts war so, wie es über Jahre schien. Doch der eigentliche Hintergrund erschließt sich erst auf den allerletzten Seiten. Hass und Rache haben die Fäden gezogen. Hinzu kommt ein gerüttelt Maß an Uneinsichtigkeit.

Nicht alle Facetten der Geschichte kann ich in meiner Rezension berücksichtigen. Dazu ist die Handlung zu vielschichtig und abwechslungsreich aufgebaut. Neben Szenen der Angst und Bedrohung gibt es kurze romantische Abschnitte.

Das Buch bekommt von mir eine unbedingte Leseempfehlung. Es hat mir ausgezeichnet gefallen. Jedes der drei Kapitel beginnt mit einem Zitat. Eins davon möchte ich an den Schluss meiner Rezension stellen:

„...Wer anderen nicht verzeihen kann, zerstört die Brücke, über die er selbst gehen muss. Jeder Mensch braucht Vergebung." Thomas Fuller

peedee, 23.02.2019

Ein grossartiges Buch!

Pattonville bei Stuttgart, 2015: Was tun, wenn plötzlich die ganze Familie wie vom Erdboden verschluckt ist? Diesen Albtraum muss die Deutsch-Amerikanerin Hanna Jameson durchleben. Warum weiss niemand etwas über den Verbleib ihrer Familie? Und warum wird Hanna plötzlich gejagt? Die Spurensuche führt sie zurück in die USA, wo sie auf Chris Thompson trifft. Rasch stellt sie sich jedoch die Frage, wem sie überhaupt noch trauen kann …

Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover, ein hochwertiger fester Einband, ein dichtgedrängtes Layout. Das Buch beginnt mit dem Prolog in 1985, weiter geht es mit drei grossen Teilen 17. Juni 2015, 22. Juni 2015, 3. Juli 2015 und schliesst mit dem Epilog am 18. Januar 2016.

Als Hanna in Pattonville, einer Kleinstadt nördlich von Stuttgart (einst von der US-Army benutzt, mittlerweile aber zivil genutzt), vor dem neuen Haus ihrer Familie stand, in der jedoch schon jemand anders wohnt, wurde mir schier anders. Das ist ja nicht nachvollziehbar und man hat das Gefühl, verrückt zu werden. Wie kann es sein, dass ihre Familie, der sie sogar noch beim Umzug geholfen hat, da ihr Vater beruflich von den USA nach Deutschland versetzt wurde, plötzlich weg ist? Als Hannas Smartphone, das sie für ihre kurze Ferien-Auszeit ausgeschaltet hatte, zig verpasste Anrufe anzeigt – ihre Zwillingsschwester Helena hatte u.a. an einem Tag 68-mal, am nächsten Tag 102-mal und am dritten Tag 209-mal versucht, sie anzurufen –, ist wohl jedem Leser klar, dass etwas absolut nicht mehr in Ordnung ist! Als Hanna es dann schafft, Helena telefonisch in Charleston zu erreichen, geht der begonnene Albtraum in eine neue Dimension: sie hört, dass in der „Emanuel African Methodist Episcopal Church“, kurz „Mother Emanuel Church“, geschossen wird. Und nach den Schüssen ist Stille – Helena antwortet nicht mehr… Später erfährt sie im Fernsehen, dass es ein Attentat in dieser Kirche gegeben hat. Wo ist Helena? Und wo sind ihr Vater Henry, ihre Stiefmutter Stephanie und ihre Halbgeschwister Claudia und Carl?

Es gibt mehrere Parteien, von denen auch der Leser lange Zeit nicht weiss, ob sie zu den Guten oder zu den Bösen gehören.

Wie auch bereits im Buch „Mehr als nur ein Traum“ geht es um Rassismus, den Ku-Klux-Klan und Vergebung. Es ist beängstigend, dass der Ku-Klux-Klan auch in der heutigen Zeit immer noch aktiv ist, und seit Obamas Amtsübernahme die Zahl der Anhänger sogar wieder zugenommen hat. Zum Thema Vergebung: Ich bin immer wieder überwältigt, wenn ich mitbekomme, dass Menschen, denen grosses Leid hinzugefügt wurde, dem Verursacher vergeben können (so z.B. vergeben Menschen, die Familie oder Freunde bei einem Attentat verloren haben, dem Attentäter!). Das ist doch Glaube in Reinform.

„Vergebung ist keine einmalige Sache. Vergebung ist ein Lebensstil.“ (Martin Luther King)

Obwohl das Jahr 2019 noch nicht mal zwei Monate alt ist, kann ich dieses Buch schon als ein Jahreshighlight bezeichnen – von den seit Januar gelesenen 36 Büchern ist dieses hier mit Abstand das beste! Schon nach den ersten paar Seiten hat es die Autorin geschafft, mich mit der Geschichte in ihren Bann zu ziehen. Ich habe mich immer wieder gefragt, was denn jetzt noch kommen könnte, wie das alles ausgehen würde oder wer dahinterstecken könnte. Die Autorin hat es meisterhaft vollbracht, die Spannung hochzuhalten; das Geheimnis wurde erst auf den letzten paar Seiten gelüftet. Für meinen Geschmack hätte dem Buch ein luftigeres Layout gutgetan (dies tut aber der Gesamtbewertung keinen Abbruch).

Fazit: Fesselnd, beklemmend – eine grossartige Geschichte!

dorli, 25.02.2019

Die 26-jährige Hanna Jameson ist vor kurzem gemeinsam mit ihrer Familie aus den USA ins baden-württembergische Pattonville gezogen. Als Hanna nach ein paar Tagen Auszeit in den Alpen nach Hause zurückkehrt, muss sie feststellen, dass ihre Familie spurlos verschwunden ist. Niemand in der Nachbarschaft scheint etwas gesehen zu haben, keiner weiß etwas über den Verbleib der Jamesons. Hanna macht sich auf die Suche nach ihren Eltern und Geschwistern und bemerkt nicht nur schnell, dass sie verfolgt wird, ihr wird auch bewusst, dass sie niemandem trauen kann - auch dem charmanten Chris Thompsen nicht …

Elisabeth Büchle wartet in ihrem Roman „Im Schatten der Vergangenheit“ mit genauso spannenden wie aufwühlenden Themen auf. Es geht um Rassismus, den Ku-Klux-Klan und Rache, aber auch um Vergebung, Gnade und Barmherzigkeit.

Elisabeth Büchle hat einen sehr fesselnden Schreibstil und versteht es ganz ausgezeichnet, den Leser in den Bann ihrer Geschichte zu ziehen. Schon nach wenigen Seiten ist man gefangen von Hannas Erlebnissen und verfolgt gespannt das rasante Geschehen. Die Spurensuche gestaltet sich für die junge Frau äußerst schwierig. Hanna reist von Deutschland zurück in die USA und hat auf ihren Wegen mit zahlreichen Hindernissen und unerwarteten Gefahren zu kämpfen.

Es gelingt der Autorin ausgesprochen gut, dem Leser die Gedanken und Gefühle ihrer Protagonisten zu vermitteln. Man wird von den vielen Höhen und Tiefen, die die Akteure durchstehen müssen, mitgerissen und fiebert durchweg mit Hanna und ihren Wegbegleitern mit. Überraschungen und Wendungen sorgen dafür, dass die Spannung auf einem hohen Niveau bleibt und die Sogwirkung der Geschichte bis zur letzten Seite nicht abreißt.

Begeistert haben mich auch die Beschreibungen von Land und Leuten – der Bundesstaat South Carolina wird von der Autorin in all seinen faszinierenden Facetten dargestellt. Sowohl die beeindruckende Natur im Congaree Nationalpark, durch den Hanna sich auf der Flucht vor ihren Verfolgern über weite Strecken allein durchschlägt, wie auch die Straßen von Charleston und die beschwingte Lebensweise der Einheimischen werden sehr anschaulich dargestellt.

„Im Schatten der Vergangenheit“ hat mir sehr gut gefallen – absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Geschichten mit Tiefgang mögen.

nirak03, 26.02.2019

Spannend von der ersten bis zur letzten Seite

Hanna Jameson, kehrt von einem Kurzurlaub zu ihrer Familie zurück. Sie geht jeden Falls davon aus, dass es so ist. Allerdings steht sie plötzlich vor verschlossenen Türen. Von der Familie keine Spur. Sind sie kurzfristig wieder in die Staaten zurückgekehrt oder doch in ein anderes Haus in Pattonville /Baden-Württemberg gezogen? Hanna macht sich auf die Suche. Zunächst in Deutschland und später dann in Amerika.

In den Staaten trifft sie Chris Thompson, scheinbar selbstlos bietet er seine Hilfe an, aber wem kann sie noch trauen und was ist wirklich geschehen? Je weiter Hanna kommt, umso mehr Schwierigkeiten sieht sie sich gegenüber, nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Zunächst beginnt die Geschichte harmlos, mit einer jungen Frau, die aus dem Urlaub zurückgekehrt, doch schnell wird klar, hier stimmt so einiges nicht. Elisabeth Büchle versteht es, den Leser gleich von der ersten Seite an zu fesseln. Einmal begonnen kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Frage, was geschah mit der Familie Jameson beschäftigt nicht nur die Protagonisten selbst, sondern auch den Leser. Ich konnte nicht mit dem Lesen aufhören, zu spannend fand ich die Ereignisse. Der Erzählstil ist dabei nicht nur flüssig zu lesen, sondern vor allem so fesselnd, dass man die Zeit vergisst.

Geschickt hat die Autorin mehrere Handlungsstränge miteinander verflochten. Einen kleinen Einblick in vergangene Ereignisse erzählt der Prolog. Was dann wirklich alles geschah, erschließt sich dem Leser so nach und nach. Kleine Passagen werden immer wieder in die Handlung eingestreut. Um was es genau geht, verrate ich an dieser Stelle nicht, lest selbst. Nur so viel sei gesagt, nicht immer ist es so, wie es auf den ersten Blick erscheint. Wer hier auf der Seite von Hannah ist und wer eher nicht, ist nicht offensichtlich und macht die Geschichte umso spannender.

Die einzelnen Charaktere sind dabei wunderbar ausgearbeitet. Anschaulich schildert Frau Büchle, zu was der Mensch, in diesem Fall Hanna, fähig ist, wenn es darauf ankommt. Dabei ist die Handlung nicht zu überladen und bleibt glaubhaft. Die Autorin beschreibt dabei die Protagonisten und ihre Gefühle detailgetreu und vor allem lebhaft. Abgerundet wird die Story durch die Landschaftsbeschreibungen, die den Eindruck vermitteln, nicht nur zu lesen, sondern dabei zu sein. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Szenen in den USA in freier Wildbahn abspielen oder im Großstadtdschungel.

„Im Schatten der Vergangenheit“ ist ein Roman über das Leben, die Liebe und das Vertrauen auf andere Menschen, genauso wie darauf sich selbst zu trauen. Außerdem ist er fesselnd geschrieben und lässt einen von der ersten Seite an nicht mehr los. Ich hatte spannende Lesestunden.

Ruth, 05.03.2019

Ein schönes und spannendes Buch mit einer wichtigen Botschaft.

irismaria, 06.03.2019

Ich habe von Elisabeth Büchle schon einige sehr schöne Romane gelesen und war daher sehr gespannt auf ihr neuestes Buch "Im Schatten der Vergangenheit". Dieser Roman beginnt wie ein Thriller mit einer für die Hauptperson unfassbaren und beängstigenden Situation. Die junge Deutsch Amerikanerin Hannah fährt zu ihrer Familie nach Deutschland, doch von der Familie fehlt jede Spur. Auch der Kontakt zu ihrer in Amerika lebenden Zwillingsschwester endet in einer angstmachenden Situation, denn die Schwester meldet sich nach einem Terroranschlag nicht mehr. Hanna ist völlig verzweifelt und nimmt Kontakt zu einem Bekannten auf, doch auch bei ihm geschehen unerwartete Dinge. Mehr möchte ich von der Handlung nicht erzählen, um nicht zu viel zu verraten. Ich kann aber sagen, dass Hannahs Geschichte absolut spannend und berührend ist. Wie immer gelingt es der Autorin, neben dem Erzählen einer fesselnden Handlung auch Tiefgang in die Geschichte zu bringen. So geht es etwa um die Kraft des Glaubens oder politische Ereignisse und da Hanna Leistungssportlerin ist, auch um die Bedeutung die der Sport für ein Leben haben kann. Die Charaktere sind lebendig beschrieben und in ihren Handlungen plausibel dargestellt. Mein Fazit: ich kann dieses Buch absolut allen empfehlen, die gerne in eine ungewöhnliche Geschichte einer jungen Frau eintauchen möchten.

Sarah, 07.03.2019

Ein spannendes Buch, welches unvorhersehbar ist und einen vieles über Vergebung lehrt und zum Nachdenken anregt.

Ich war von der ersten bis letzten Seite gefesselt und konnte nicht aufhören zu lesen.

Absolut empfehlenswert.

Nicole Pichler, 07.03.2019

Elisabeth Büchle hat einen neuen Roman geschrieben. Er heißt „Im Schatten der Vergangenheit“. Für mich war das Buch fast schon ein Thriller, so spannend fand ich diesen Roman.

Die Hauptprotagonistin ist Hanna Jameson. Sie ist eine Leistungssportlerin und macht gerade eine Woche Urlaub in den Bergen, um sich zu erholen. Nach ihrem Urlaub ist plötzlich ihre gesamte Familie verschwunden. Sie geht zur Polizei, aber irgendwie glaubt ihr keiner. Als sie dann auch noch verfolgt wird, versucht sie aus Deutschland zu verschwinden. Sie will zu ihrer Schwester nach Amerika fliegen, mit der sie kurz telefonieren konnte, bevor auch diese nicht mehr auf ihre Anrufe reagiert. Schon bei der Ankunft in Amerika wird sie wieder verfolgt. Hanna weiß nicht was los ist und trifft durch Zufall auf Chris Thompson, der ihr in den USA hilft zu ihrer Familie zu kommen.

Für mich war dieser Roman bis jetzt das Highlight des Jahres. Der Schreibstil war von der ersten Zeile an fesselnd und mit Hanna musste ich einfach mitfiebern. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn der Roman war von Anfang bis Ende richtig spannend und immer wieder gab es Momente, wo ich die Luft anhalten musste. Die Spannung war da schon richtig greifbar.

Dieser Roman war sehr emotional geschrieben und man wusste eigentlich bis zum Schluss nicht, wer Hanna was Böses will.

Im Laufe des Romans erfährt man zwar einiges über Hannas Familie und ihre Vergangenheit, aber erst zum Schluss werden alle offenen Fragen geklärt.

Für mich war es ein Roman, der von Anfang bis Ende spannend geschrieben war. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und die Protagonisten sind mir ans Herz gewachsen.

Ich fand, dass dieser Roman nicht vorhersehbar war und mich haben die Ereignisse immer wieder überrascht. Genau das gefällt mir, wenn ich Bücher lese. Ich möchte bis zum Schluss unterhalten werden und ich möchte bis zum Schluss überrascht werden. Genau das ist der Autorin mit diesem fesselnden Roman gelungen.

Für diese absolut spannende und rasante Geschichte gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

katikatharinenhof, 10.03.2019

Hanna ist auf der Suche nach ihren Eltern und ihren Geschwistern, doch keiner glaubt ihre Geschichte. Zugegeben, es hört sich alles sehr skurril und unglaubwürdig an, doch Hanna lässt sich von nichts und niemand davon abbringen, das da irgendetwas nicht stimmt.

Die Spurensuche führt letztendlich nach Amerika und dort steht ihr Chris zur Seite, doch Hanna ist sich nicht sicher, ob sie ihm wirklich vertrauen kann/soll. Irgendwie gibt es mehr Hindernisse und Fallstricke auf dem Weg zur Wahrheit, seit sie mit ihm gemeinsam auf die Suche gegangen ist.

Und dann stellt Hanna fest, das nichts ist, wie es bisher scheint...

Sie kann es einfach! Elisabeth Büchle ist für mich der Garant für Bücher, die unter die Haut gehen, die nicht mehr loslassen und das Buch erst aus der Hand legen lassen, wenn tatsächlich der letzte Buchstabe gelesen und das Buch mit einem Seufzer zugeklappt ist.

Mit ihrem neuen Roman "Schatten der Vergangenheit" hat sie ein Meisterwerk erschaffen, das für Herzklopfen, Gefühlschaos und Spannung am laufenden Band sorgt.

Die Geschichte überzeugt mit Ideenreichtum und Tiefgründigkeit, lässt ihre Akteure in einem Strudel aus Schein und Sein agieren und spricht brisante Themen an. Elisabeth Büchle scheut nicht davor, Rassenhass, dem Wahnsinn des Ku-Klux-Clans und Amokläufern hier ein Gesicht zu geben und mit in ihren Roman einzuflechten. Auch gibt sie dem christlichen Glauben eine Plattform, um dem Leser wieder nach all den ketzerischen Missetaten ein wenig zum Luftholen und aufatmen zu verhelfen. Dieses Buch ist anders als all die Bücher, die ich bisher von der Autorin gelesen habe. Es geht noch tiefer unter die Haut, verführt noch mehr zum Nachdenken und lässt so die Fragen nach dem Sinn des Lebens präsenter auftauchen denn je.

Ich mag es, wie Büchle ihre Akteure zeichnet - sie wirken immer echt und authentisch, so als könnten sie mit ihrer Hand aus den Seiten greifen und mich direkt in ihre Geschichte hineinziehen. Es fällt mir unendlich leicht, mich in sie hineinzuversetzen und dieser spannenden und aufwühlenden Erzählung zu folgen und mit ihnen über ihre Grenzen hinauszuwachsen. Bis ins kleinste Detail stimmt hier alles - selbst die Nebencharaktere und ihre Schauplätze sind perfekt ausgereift und ergänzen scheinbar mühelos das ohnehin stimmige Bild .

Dieses Buch ist unberechenbar, aufwühlend, atmosphärisch dicht und einprägsam erzählt und für mich das Beste, was die Autorin bisher geschrieben hat.

Mir bleibt nur, mich vor ihr zu verneigen und meinen Hut zu ziehen!

Herzlichen Dank an Clarissa Gröschen und dem Verlag Gerth-Medien für die kostenfreie Bereitstellung dieses Leseexemplares. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

S. Degenhardt / Smilla507, 11.03.2019

»Denn Hass tötet die eigene Seele, nicht die der Leute, die man so abgrundtief hasst.« (S. 267)

Mit »Im Schatten der Vergangenheit« knüpt Elisabeth Büchle lose an »Mehr als nur ein Traum« an. Das kann man schon an den Covern erkennen, die sich ähneln. Man kann die Bücher aber unabhängig voneinander lesen, da sie von der Handlung her nicht so stark aufeinander aufbauen. Das »Grundthema« ist dasselbe.

Der Einstieg ins Buch fiel mir direkt leicht. Sehr mysteriös ist das Verschwinden von Hannas Familie und lädt den Leser zum Spekulieren ein. Was mag da vorgefallen sein? Hanna gerät schnell in Bedrängnis, wird verfolgt - aber von wem? Zumal keiner der Deutsch-Amerikanerin glauben mag und sie für nicht ganz zurechnungsfähig hält. Lange hält Hanna es in Stuttgart nicht aus und versucht, in den Vereinigten Staaten ihrer Familie auf die Spur zu kommen, dabei immer auf der Flucht. Wem kann sie trauen?

Dieser Roman liest sich wie ein Krimi. Er wird nicht nur aus Hannas, sondern auch aus Perspektiven anderer Romanfiguren geschildert. Manchmal kommt der Widersacher zu Wort, was das Ganze noch spannender macht, denn man fragt sich ständig, wer das sein könnte. Die Auflösung war so unglaublich, dass ich im Leben nicht darauf gekommen wäre.

Ziemlich erschüttert hat mich der Hintergrund der mysteriösen Umstände. Dieser Hass, über Generationen hinweg! Wie wohl tut da Gottes Botschaft der Vergebung, der Liebe, die in Gesprächen eingeflochten wird. Eine Liebesgeschichte gibt es auch, welche absolut nicht kitschig ist. Das hätte zu Hanna nicht gepasst, einer toughen Sportlerin, die ein Burnout hinter sich hat, ein Wirbelwind zugleich und ziemlich unerschrocken.

Immer dann, wenn ich das Gefühl hatte, die Handlung würde ins Stocken geraten, tauchte eine unerwartete Wendung auf. Was mich ab der Hälfte des Buches etwas störte, war ein wiederkehrendes Satzkonstrukt und sich häufig wiederholende Worte. Warum auch immer mich das stört - mir fällt so was leider auf... Abgesehen davon mag ich Elisabeth Büchles sehr bildhaften Schreibstil, der dem Leser die Szenerie vor Augen malt.

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