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Bleib an meiner Seite

Was ich von meinem Hund über Lebensfreude, Verlust und Gottvertrauen gelernt habe.

Hannah ist ein wahres Energiebündel. Die fuchsrote Labradorhündin hält das Leben von Dave und Joni Burchett ordentlich auf Trab. Als die Ärzte eines Tages bei Joni Brustkrebs diagnostizieren, erweist sich die lebhafte Hündin zudem als treue und einfühlsame Weggefährtin. In dieser Zeit erschnüffelt Hannah als eine tröstende Freundin Wege durch die Ängste des Paares - bis auch ihr der Krebs zusetzt. Da beschließt Dave Burchett all das aufzuschreiben, was er mit Hannah erlebt hat.

In diesem Buch beschreibt Dave Burchett humorvoll und tiefgehend, wie seine Hündin ihm in guten wie in schlechten Zeiten geistliche Lektionen von großem Wert beigebracht hat - über das Leben, Verlust, Vergebung - und über die Ewigkeit. Dadurch gibt er all denen Hoffnung, die mit Enttäuschungen, Schwierigkeiten und Verlust zu kämpfen haben.

"Wer hätte gedacht, dass ich die bedeutsamsten Punkte meines geistlichen Lebens einem angenommenen Hundewelpen zu verdanken habe? Ich jedenfalls schäme mich nicht zuzugeben, dass ich bei meinem Hund in die Lebensschule gegangen bin."
Dave Burchett
  • Nr. 817539
  • · Klappenbroschur, 13,5 x 21,5 cm, mit s/w-Bildern, 288 Seiten
  • · 01/2019
  • · Gerth Medien
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  • „Das hier ist nicht einfach irgendeine Hundegeschichte. Es ist ein Buch, das von Mut und Zärte, von Tapferkeit und Sanftheit erfüllt ist. Ich empfehle es wärmstens jedem, der sich nach einer frischen Berührung durch Gott sehnt.“ Joni Eareckson Tada, Bestseller-Autorin
  • „Eine großartige Geschichte über einen Mann, einen Hund und Gott. Sie hat mich total berührt. Sie stimmt nachdenklich und zeigt, wie unser Leben aussehen kann, wenn wir immer mehr erkennen, wen Gott in uns sieht.“ christianbook.com
  • „Ein wundervolles Buch. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich zuletzt so viele Tränen vergossen, gleichzeitig so viel gelacht habe und so tief bewegt worden bin. Das liegt nicht nur daran, dass ich ein Hundeliebhaber bin, sondern vor allem daran, dass dieses Buch erfrischend tiefgründig ist. Es ,duftet nach Jesus?.“ Steve Brown, Gründer von Key Life Network

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mabuerele, 25.02.2019

„...Viele Leute, die es gut meinen, verhalten sich trotzdem sonderbar, wenn sie mit Krankheit konfrontiert werden. Hannah dagegen war einfach sie selbst, und das war für Joni und mich sehr tröstlich...“

Der Autor und seine Frau Joni sind Hundefans. Noch als der Golden Retriever Charlie bei ihnen lebt, nehmen sie einen Hundewelpen auf. Hannah war ein fuchsroter Labrador.

Der Autor hat ein besonderes Hundebuch geschrieben. Einerseits erfahre ich, wie die Familie das Zusammenleben mit Hannah bis zu ihrem Tod genießt, andererseits zieht der Autor aus dem verhalten des Hundes Schlussfolgerungen für sein Glaubensleben. Das Buch ist in 23 Kapitel gegliedert. In den ersten 14 Kapiteln geht es um Hannah, danach um Maggie.

Jedes Kapitel beginnt auf der einen Seite mit passenden Fotos der Hunde, rechts steht das Thema und ein Zitat. Eines davon lautet:

„..Man muss schon ein echter Fiesling sein, um von einem Hund abgelehnt zu werden...“

Danach folgt, kursiv gesetzt, ein Ausschnitt aus dem Tagebuch des Autors, bevor die eigentlichen Ausführungen beginnen.

Kurz nachdem Hannah in die Familie aufgenommen wurde, erfährt Joni von ihrer Krebserkrankung. Sehr detailliert wird dargestellt, wie die Hündin ihr bei der Bewältigung der Probleme eine Hilfe wurde. Das Eingangszitat stammt aus diesem Abschnitt.

Nachdem Joni die Krankheit überwunden hat, wird bei Hannah Krebs diagnostiziert. Die aussage des Tierarztes lautet:

„... Hannah weiß nicht, dass sie krank ist. Hunde haben keine Angst vor dem Tod; sie leben im Hier und Jetzt. Genießen Sie jeden Moment mit ihr...“

Aber, wie schon gesagt, sind die Erlebnisse mit dem Hund nur eine Seite der Geschichte. Tiefgründig setzt sich der Autor mit dem Glaubensleben auseinander. Gerade am Beispiel von Hannah stellt er die Frage, wie es denn mit der Zufriedenheit in unserem Leben aussieht. Findet das Leben im Hier und Jetzt statt? Warum fragen wir, warum uns ein Unglück geschieht, und nicht, womit wir Gottes Segen verdient haben? Folgender Ratschlag ist wichtig:

„...Verpasse niemals einen Augenblick der Freude...“

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Das liegt an dem gekonnten Wechsel zwischen beschreibenden und analysierenden Elemente. Eingeflochten sind eine Vielzahl von Bibelzitaten. Die behandelten Themen stecken ein weites Feld ab. Es geht um vertrauen, um die Frage nach dem Tod, um sanfte Korrekturen in unserem Leben durch Gottes Führung und immer wieder um uneigennützige Liebe und Gnade.

Natürlich gibt es bei allem Ernst auch humorvolle Stellen. Dazu gehört das fiktive Gespräch des Autors mit Jesu. Hiervon hätte ich mir noch ein paar mehr gewünscht. Aus dem Tagebuch stammt folgendes Zitat:

„...Sollten die städtischen Versorgungswerke noch nach einer weiteren Energiequelle sorgen, sollten sie sich das Schwanzwedeln von Labrador Retrievern zunutze machen. Denn ich glaube, Hannah könnte gut ein kleines Haus mit Energie versorgen, wenn ihr Schwanz vor Aufregung zu wedeln beginnt...“

Auch biblische Gleichnisse werden gekonnt einbezogen, zum Beispiel das vom Weinstock und den Reben. Ganz nebenbei erfahre ich viel Wissenswertes über Hundehaltung.

Ein Nachwort, einige Gedenkworte für Sadie, Hannahs beste Hundefreundin und Anmerkungen ergänzen das Buch.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Wer allerdings ein normales Hundebuch erwartet, ist hier falsch. Man sollte wissen, dass einen der Autor tief in den christlichen Glauben und seine Schlussfolgerungen für das ganz persönliche Leben führt.

Katrin87, 15.04.2019

"Bleib an meiner Seite" von Dave Burchett erzählt in 23 Kapiteln, was er von seinem Hund über Lebensfreude, Verlust und Gottvertrauen gelernt hat. Die kurzen Kapitel sind schön geschrieben und mit vielen Bibeltexten untermauert. Das Buch lädt zum Nachdenken über das eigene Leben ein und an vielen Stellen des Buches konnte ich mich wiedererkennen und mein eigenes Leben in Frage stellen. Meist erging es mir wie dem Autor, dass mich das Handeln des Hundes nachdenklich stimmte und mir vor Augen geführt hat, dass mein Denken, Fühlen und Handeln vielleicht doch nicht so ganz richtig ist.

Das Buch ist kein Roman und keine Lektüre, die man leicht und schnell liest. Zu viel geht einem bei den einzelnen Kapiteln durch den Kopf, sodass ich für mich immer nur ein Kapitel auf einmal lesen konnte.

Ulrike Werner, 15.06.2019

„Hunde lügen nie, wenn es um Liebe geht.“ -Frey Moussaieff Masson-

„Wer behauptet, Liebe auf den ersten Blick existiere nicht, der hat nie die Reinheit eines Welpen erkannt oder tief in die Augen eines Welpen geschaut.“ -Elizabeth Parker-

„Wer hätte gedacht, dass ich die bedeutsamsten Aspekte meines geistlichen Lebens einem angenommenen Hundewelpen zu verdanken habe? Ich jedenfalls schäme mich nicht zuzugeben, dass ich bei meinem Hund in die Lebensschule gegangen bin.“ -Dave Burchett-

Zum Buch:

Im Januar 2002 nehmen David Burchett und seine Frau Joni die fuchsrote Labradorhündin Hannah bei sich auf. Als im Jahr 2006 bei Joni Brustkrebs festgestellt wird, wird Hannah zu einer mehr als nur einfühlsamen Wegbegleiterin. Sie spürt sofort auf ihre ganz eigene Art und Weise, wenn es nicht nur Joni sondern auf Dave emotional nicht gut geht und hilft ihnen meinst schon indem sie „einfach nur da ist“.

Doch 2011 wird auch bei Hannah selber ein Milztumor festgestellt wird, können die Beiden zumindest versuchen, Hannah ein klein wenig von dem zurück zu geben, was Hannah ihnen während Jonis Erkrankung gegeben hat. Zu diesem Zeitpunkt beginnt Dave alles aufzuschreiben, was sie mit Hannah erlebt haben und in einen Kontext mit seinem geistlichen Leben zu setzen. Daraus sind einige wunderbare Lektionen über das Leben entstanden.

Fazit:

Ein sehr schönes Buch, welches aber dann doch ein klein wenig anders ist, als ich erwartet hätte. Der Autor schreibt in Tagebuch ähnlicher Weise die Erlebnisse mit seinen Hunden Hannah und später auch Maggie auf. Dabei stellt er deren Verhalten uns Menschen gegenüber, in einen Vergleich mit unserem Verhalten zu Gott.

David Burchetts Schreibstill lässt sich relativ gut lesen, da auch die Kapitel nicht zu lang gehalten sind. Besonders gut gefallen mir persönlich auch die jeweiligen Bilder und Zitate zu Beginn jedes einzelnen Kapitels. Wie der Autor die jeweiligen Erlebnisse bzw. Lektionen mit Hilfe von vielen Bibelzitaten immer wieder in einen gemeinsamen Kontext mit unserem christlichen Leben stellt, hat mir sehr gut gefallen und mich wirklich sehr zum Nachdenken, auch über mein eigenes Christsein, gebracht.

Allerdings muss ich leider auch sagen, das mir die Bibelzitate gegen Ende doch schon sehr überhand nahmen. Natürlich ist es ein christliches Buch und als solches soll es ja auch behandelt werden, aber die Erlebnisse von Hannah und Maggie kamen, mir gegen Ende hin, dann doch ehrlich gesagt ein bisschen zu kurz. Das Buch kommt einfach ein wenig zu sehr wie ein Andachtsbuch herüber. Meiner Meinung nach hätten die beiden liebenswerten Vierbeiner da einfach ein wenig mehr verdient.

Aber das ist wirklich auch nur ein kleinerer Kritikpunkt, insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen und eines tut es auf jeden Fall: Es lässt und über uns selbst und über unser eigenes Verhältnis zu Gott nachdenken. Und vielleicht sehen wir lesen, so manches Erlebnis mit unserem Hund auch mal in einem anderen Licht und lernen auch noch ein bisschen etwas von unseren Vierbeinern und wie wir unser Leben etwas dankbarer leben können.

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