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Nächster Halt: Wildnis

Wie eine Auszeit in Südafrika mein Leben und meinen Glauben veränderte.

Eine junge Lehrerin hat genug von der Enge des Alltags und sucht buchstäblich das Weite. Stefanie Vetter beschließt, ein Sabbathalbjahr in Südafrika einzulegen. Dort macht sie eine Ausbildung zur Rangerin und lernt dabei viel über das Leben, andere Menschen, Gott und sich selbst. Neben allen kleinen und großen Abenteuern, die sie in dieser besonderen Auszeit erlebt, ist es vor allem die beeindruckende Schöpfung Gottes, die sie fasziniert und nachhaltig verändert. Sie entwickelt eine ganz neue Achtsamkeit für ihre Umgebung, und die Bewahrung dieser wunderbaren Schöpfung wird ihr ein brennendes Herzensanliegen. In allen Begegnungen mit dem Fremden wird ihr einer umso vertrauter: Gott, der überall auf sie wartet - im Busch genauso wie im Lehrerzimmer.

Dieser durchgehend farbige, reich bebilderte Reisebericht ist ein Plädoyer für die Bewahrung unserer Erde und das sinnerfüllte Leben in Gemeinschaft mit dem Schöpfer und seinen Geschöpfen.

Die Natur ist ein Klassenraum des Lebens. Sie ist ein Ort, an dem wir in Schönheit eintauchen dürfen, ein Ort, an dem wir Gottes Gegenwart auf eine ganz besondere Weise wahrnehmen können.
Stefanie Vetter
  • Nr. 817612
  • · Klappenbroschur 13,5 x 21,5 cm, 224 Seiten
  • · 01/2020
  • · Gerth Medien
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Stefanie Vetter
Nächster Halt: Wildnis (eBook)
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  • „Stefanie Vetter gelingt es., dass einen die Abenteuerlust packt.“ wasliestdu.de

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katikatharinenhof, 01.02.2020

Stefanie Vetter möchte die Enge der Großstadt, die vorgepressten Schemen und Lehrpläne hinter sich lassen und beschließt, ein Sabbatjahr einzulegen. Schnell fällt die Wahl auf Südafrika, dem Land, in dem man noch die letzten wilden Tiere in freier Wildbahn erleben kann, dem Land, in dem der Herzschlag der Natur noch lauter zu spüren ist als nirgendwo sonst.

Stefanie beschließt, eine Ausbildung zur Rangerin zu machen und lernt dabei nicht nur viel über das Leben in der Savanne, sondern auch über ihr eigenes Ich, über Gott und über die Schöpfung.

Fernab von der erdrückenden Enge eines herkömmlichen Klassenzimmers öffnet sie nicht nur ihren Kopf und ihren Geist für neues Wissen, sie merkt auch, wie sie die Eindrücke der Savanne Stück für Stück verändern und ihr so die Allmacht Gottes bewusster wird.

Sie nimmt den Leser mit auf eine Reise in die Schönheiten der Natur, zeigt mit eindrucksvollen Fotos, wie nah sie den Tieren sein durfte und gibt immer wieder dezente Hinweise, dass der Mensch in geradezu schändlicher Weise die Schöpfung mit Füßen tritt, Raubbau an ihr treibt und ihr so den Grundlage allen Lebens nimmt. Da bei läuft bei mir leise im Hintergrund „Earth song“ von Michael Jackson als Dauerschleife. Ich finde, kein Song passt besser zu diesem Buch, wie der des King of Pop, denn ihm war auch immer daran gelegen, die Welt zu einem besseren Ort für alle zu machen.

„Die Erde sei dem Mensch Untertan“ – doch genau dieses Machtgehabe, der Drang nach Globalisierung, nach technischem Fortschritt und neuen Errungenschaften macht aus dem Geschenk, was uns Gott zu Füßen gelegt hat, eine Ressource, die immer mehr an Schönheit und Glanz verliert. Wir haben nur diese eine Erde und sollten die Chance nutzen, das Geschenk zu ehren und mit anderen Augen zu sehen.

Stefanie Vetter vermittelt dem Leser unendlich viel Wissen mit Leichtigkeit und Enthusiasmus, mit Charme und Geradlinigkeit – aber vor allen Dingen mit einem Herzen voller Liebe für das Land, seinen Bewohnern und der Schöpfung Gottes.

 

„Was haben wir der Welt angetan

Schau was wir getan haben“

(Auszug aus dem übersetzten Liedtext „Earth song“ von Michael Jackson)

 

 

lieberlesen21 , 08.02.2020

„Nächster Halt: Wildnis“ - ein Erfahrungsbericht der knapp 30 jährigen Stefanie Vetter, die sich für Leben und Glauben eine Auszeit in Südafrika nahm.

Diese Ankündigung machte mich sehr neugierig!

Auf ca. 220 Seiten schildert sie in ihrem Buch aus dem Gerth-Medien Verlag ihre Eindrücke und Erlebnisse, die teilweise durch farbige Bilder unterstrichen und veranschaulicht werden. Die Seiten sind sehr voll geschrieben, eben manchmal aufgelockert, mit einer recht kleinen Schrift.

Worum geht es?

Stefanie Vetter will bevor es mit dem Berufsleben so richtig los geht, nochmals etwas Abstand zum Alltag gewinnen und entschließt sich zu einem langen Aufenthalt im südlichen Afrika. Dort macht sie eine Ausbildung zur Rangerin, die sich um Touristen kümmern soll, indem sie diesen die Flora und Fauna dort näher bringt. Während ihrer Lernphase erlebt sie ihre neue Welt mit Tieren und Pflanzen völlig neu und ist fasziniert von allem. Immer wieder zieht sie Paralellen zu ihrem Glauben und ist sehr dankbar für diese grandiose Schöpfung.

An vielen Stellen ihrer Schilderung habe ich sehr große Lust auf das südliche Afrika bekommen, zb beim Beobachten einer Elefantenherde oder beim Übernachten unter freiem Sternenhimmel.

Wunderbar geeignet zum gedanklichen Abtauchen und dem Überdenken des eigenen Lebens.

mabuerele, 15.02.2020

„...Ich habe gelernt, dass man eine Entscheidung nicht erst treffen sollte, wenn man hundertprozentig sicher ist, sonst macht man niemals den ersten Schritt. […] Langfristige Entscheidungen auf Basis temporärer Gefühle zu treffen, wäre ebenso falsch...“

Stefanie fühlt sich im Alltag eingeengt, eingespannt in eine Routine, aus der sie ausbrechen möchte. Deshalb nimmt sie ein halbes Sabbatjahr. Sie entscheidet sich, zuerst nach Südafrika zu gehen und dann einige Zeit in Südamerika zu verbringen. In Afrika will sie einen Kurs als Safariguide belegen. Hauptsächlich von dieser Zeit handelt das Buch.

Die Autorin hat für ihre Auszeit drei Vorteile. Sie kann jederzeit in ihren Beruf zurückkehren, ist finanziell abgesichert und weiß eine liebende Familie hinter sich.

Die Geschichte lässt sich gut lesen. Der Schriftstil ist ausgefeilt und abwechslungsreich.

Detailgenau lässt mich die Autorin an ihrem Leben im Busch teilnehmen. Da sie als Guide eine Menge lernen muss, vermittelt sie mir dieses Wissen geschickt im Laufe der Handlung.

„...Gemächlich gehen sie weiter, denn wie wir gerade erst gelernt haben, speisen Giraffen immer nur ein paar Minuten an einem Baum, der dann einen „Warnstoff“ an die anderen Akazien sendet, um Überweidung zu verhindern...“

Eine besondere Facette gewinnt die Geschichte dadurch, dass Stefanie ihr Leben als Lehrerin nun mit dem einer Schülerin vertauscht hat. Sie sitzt plötzlich auf der anderen Seite. Hinzu kommt allerdings, dass sie häufig von ihren beruflichen Kenntnissen und Erfahrungen profitieren kann.

„...Ich muss also ein bisschen schauspielern. Kenne ich aus der Referendariatszeit. Überzeugen mit sicheren Auftreten bei Ahnungslosigkeit...“

Hier wird schon deutlich, das das Buch keinesfalls trocken herüberkommt, sondern an vielen Stellen mit einem feinen Humor durchsetzt ist.

Außerdem nutzt die Autorin die Zeit in Afrika, um in der Wildnis ihren Glauben neu zu durchdenken und zu beleuchten. Dabei gibt ihr die Beobachtung der Tierwelt manch inspirierenden Gedanken nicht nur zum Glaubensleben.

„...Elefanten übernehmen volle Verantwortung füreinander, ihre Zuneigung berührt mich, ihre Verbindlichkeit beschämt mich beinahe...“

Gerade in diesen Situationen stellt die Autorin im Buch ab und an eine kurze, kursiv gesetzte Frage an mich als Leser, um mich in ihre Gedankenwelt mitzunehmen und zum Selbstdenken anzuregen.

Natürlich wird auch das Zusammenleben in der Gruppe thematisiert. Es entstehen Freundschaften. Es werden Lebensgeschichten ausgetauscht.

Trotzdem steht im Mittelpunkt die Tier – und Pflanzenwelt Afrikas in ihrer Vielfalt und in ihrer Einmaligkeit.

Eine Menge an farbigen Fotos veranschaulicht das Leben im Busch.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es bietet umfangreiches Wissen, hinterfragt aber auch unser Verhalten als Menschen. Besonders hinweisen möchte ich in diesen Zusammenhang auf eines der Eingangskapitel. Dort stellt die Autorin unsere Errungenschaften dem gegenüber, was sie uns seelisch und menschlich kosten. Ein Zitat daraus soll meine Rezension beenden.

„...Wir haben Ansehen gewonnen, aber die Eigenschaft verloren, uns anzusehen, haben vergessen zum Himmel zu schauen, und dabei unseren Horizont beschränkt...“

Marianne, 02.03.2020

Die 32jährige alleinstehende Autorin dieses Buchs liebt die Ferne. Schon oft hat die Gymnasiallehrerin für Sport, Deutsch und Englisch im Ausland Urlaub gemacht. Ihre Sehnsucht nach Natur statt dem grauen Beton ihrer Stadt wird immer größer. Schließlich bittet sie um eine Auszeit, und sie bekommt tatsächlich ein halbes Jahr frei.

Ein wichtiges Ziel für sie ist Afrika, ein Land, nach dem sie sich schon immer gesehnt hat. Zwei Monate lang macht sie eine Ausbildung zur Rangerin. Sie lernt dabei viel über die Tier- und Pflanzenwelt Afrikas. Zum Abschluss muss sie in einer Prüfung ihr neuerworbenes Wissen unter Beweis stellen. Neben allem Staunenswertem, das sie in ihrer Ausbildung lernt, kommt sie zur Ruhe und entdeckt eine Menge über den Schöpfer dieser faszinierenden wilden Welt.

In der Wildnis erkennt die Autorin, was wirklich wichtig ist. Im Trainingscamp muss sie mit dem Nötigsten zurechtkommen. Da es nur ein schwaches Funksignal gibt, werden Handys selten benutzt. Anstatt Filme wird Natur geschaut. Diese Ruhe gibt der Autorin mehr als alle Ablenkungen unserer fortschrittlichen Welt.

Unterwegs um die Fährten der geliebten Tiere zu finden, erlebt sie mit ihren Kameraden so manches Abenteuer. Löwen, Elefanten, Giraffen und Nashörner sind ihr zeitweise so nahe, dass es unheimlich ist. Aber auch die kleinen Bewohner der Steppe laden zum Staunen ein. Die Autorin lernt die vielen Vogelstimmen zu unterscheiden und auf kleine Käfer zu achten. Bei manchen Pflanzen gerät sie ins Schwärmen, sind sie doch so unvorstellbar wunderbar gemacht.

Dieser Erlebnisbericht ist fesselnd geschrieben. Die vielen passenden Bilder, die im Text eingestreut sind, bringen die Wildnis Afrikas zum Leben. Stefanie Vetter schreibt nicht nur über ihre Reise und über faszinierende Tiere, Insekten und Pflanzen, sie gibt auch wertvolle Lebensweisheiten weiter. Einige Beispiele:

„Wie spannend Menschen doch sind. Jeder Einzelne hat eine Geschichte, die unseren Horizont erweitert.“

„Wir lassen eine stinkende Angelegenheit passiv verwesen, obwohl wir wissen, dass daran etwas faul ist und wir sie aus dem Weg räumen müssten: Ungeklärte Streitigkeiten, toxische Beziehungen, Süchte, falsch eingeschlagene Wege – all das verpestet unseren Lebensatem, schränkt uns ein.“

„Warum verstehen wir ‚herrschen‘ als eine Legitimation zur Ausbeutung, wenn wir gleichzeitig wissen, dass ein König, der sein Volk ausbeutet, nicht lange Bestand haben wird? … Uns wurde eine große Verantwortung gegeben, deren Ausmaß und Auftrag wir noch immer nicht ganz begriffen haben.“

Fazit: Dieses Buch liest sich wie eine tiefsinnige Safari in den Steppen Afrikas. Was zurückbleibt ist das Staunen über unsere wunderbare Schöpfung, und der Wunsch nach einem Lebenstempo, in dem das Wichtigste nicht untergeht. Sehr zu empfehlen für Naturliebhaber und für alle, die spannende Erlebnisberichte lieben.

Photon, 08.03.2020

Ein Buch zum Träumen zwischen Abenteuer und Glauben

Die Autorin Stefanie Vetter hat in ihrem Buch „Nächster Halt Wildnis“, erschienen im Gerth Medien Verlag 2020, ihre Erlebnisse festgehalten, als sie sich ein lang gehegter Traum erfüllte.

Stefanie Vetter arbeitet als Lehrerin und konnte sich ihren langgehegten Wunsch nach einem „Sabbat-Jahr“ erfüllen. Unterstützt von Freunden und ihrer Familie hat sie eine Ausbildung zum Tour Guide im südafrikanischen Busch absolviert. In diesem Buch erzählt sie ihre Erlebnisse und was sie innerlich bewegt hat.

Spannend und bildhaft erzählt die Autorin ihre Geschichte in der Wildnis. Der Schreibstil vermag den Leser gut an ihre Erlebnisse heranzuführen. Ich hatte das Gefühl, ebenfalls mitten im afrikanischen Busch zu stehen und gespannt auf die Geräusche der näherkommenden Elefanten zu lauschen. Mir dabei vorzustellen, wie diese Giganten an einem vorbeiziehen, war sehr abenteuerlich. Stefanie Vetter schreibt so lebendig, fröhlich und ehrlich, dass ich das Gefühl hatte, hautnah ihre Erlebnisse zu teilen. Die Erzählung wird unterstützt durch sehenswerte Fotos, die das Erlebte einfangen und mich immer wieder zum Träumen auffordert haben. Frau Vetter ist ein gläubiger Mensch, so bezieht sie auch Gott in diese Abenteuer mit ein. Nicht verschweigen tut sie, dass die Ausbildung auch bedeutet, viel zu lernen und Prüfungsstress auszuhalten. Dabei drängt sich die Frage für den Leser auf, ob es sinnvoll sein kann, als Europäer nach Südafrika zu fliegen, um eine innige Naturerfahrung zu machen. Frau Vetter hat das für sich mit Ja beantwortet. Und ich bin ihrer Meinung: „Nur was du kennst, kannst du beschützen.“

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen, denn es zeigte mir Gottesschöpfung in dem gewaltigen Panorama Afrikas, ohne belehren zu wollen. Das Buch hat mir wieder gezeigt, wie wichtig es ist, ab und an aus seiner Komfort-Zone herauszugehen, um sich von Neuem bereichern zu lassen.

 

 

 

 

Laura, 29.05.2020

In ihrem Buch "Nächster Halt: Wildnis" berichtet die Autorin Stefanie Vetter von ihrer Auszeit in Südafrika, die sie u.a. dazu genutzt hat, um eine Ausbildung zum Safariguide zu machen.

Frau Vetter hat mich bereits im Prolog mit ihren Gedanken zum Leben gepackt, weil sie genau das widerspiegeln, was auch in mir vorgeht. Dementsprechend hatte ich dann hohe Erwartungen an den Rest des Buches, die mehr als übertroffen wurden.

Durch den flüssigen Schreibstil, die eindrücklichen Beschreibungen und zahlreichen Bebilderungen wurde ich wahrhaft mitgenommen in den afrikanischen Busch und die dortige Tierwelt. Ich konnte in die Begebenheiten eintauchen und fühlte mich als Teil der Geschichte.

Die Autorin stellt zwischendurch auch immer wieder Verbindungen zu Gottes wunderbarer Schöpfung her, in denen sie auf deren Genialität aufmerksam macht.

Man merkt sehr, dass sie ihr Herz an Afrika verloren hat, und ist genauso wehmütig wie sie, als sich ihre Zeit dort (bzw. das Buch) zu Ende neigt.

Für mich war das Lesen von "Nächster Halt: Wildnis" meine persönliche Auszeit in Südafrika, mein Urlaub trotz Corona. Ich konnte in eine andere Welt eintauchen, habe neue Sichtweisen für das Leben entwickelt und so viel Neues über die Tier- und Pflanzenwelt unserer Erde gelernt. Mein Blick für die Wunder Gottes wurde neu geschärft und vor allem durfte ich träumen. Ich habe erkannt, wie wichtig die Wildnis ist und dass wir sie alle in unseren Leben bewahren und pflegen müssen.

Ich danke Frau Vetter aus vollem Herzen für die eindrucksvolle und bewegende Reise, die sie in "Nächster Halt: Wildnis" mit mir/uns macht.

Von mir gibt es demnach eine klare Leseempfehlung für das Buch.

Susanne, 18.08.2020

Ein Loblied auf die Schönheit der Schöpfung

Stefanie Vetter nimmt sich eine Auszeit von ihrer Arbeit als Lehrerin und macht etwas, von dem sie schon lange geträumt hat: Sie verbringt zwei Monate in einem Reservat in Südafrika und lässt sich dort zur Rangerin ausbilden. Der Frieden dort, weitab von Städten und allem was sie sonst in ihrem Alltag beschäftigt, berührt sie tief, ebenso wie die überwältigende Schönheit der Natur mit all ihren Tieren und Pflanzen, der sie sich immer wieder unverhofft Auge in Auge gegenübersieht. In diesem Reisebericht lässt sie uns an dem Geschenk, welches ihr mit diesem Aufenthalt zukam, teilhaben und möchte auch anderen die Augen für all die Wunder um uns herum öffnen.

Nachdem ich zunächst nicht gut in das Buch hineinfand, hat es mich doch schneller als gedacht gepackt. Ich kann schon gar nicht mehr genau sagen, an welchem Punkt das war. Stefanies Schilderungen all dessen was sie erlebt, sieht, hört und fühlt haben etwas zutiefst Authentisches, Wunderschönes und Sehnsuchtsvolles an sich. Man spürt, dass dieses Land sie nicht mehr loslässt. Es spricht so viel Ehrfurcht und Staunen aus ihren Berichten, dass ich selbst unwillkürlich die Sehnsucht verspürt habe, all das selbst zu sehen und zu erleben – bevor es vieles davon nicht mehr gibt, muss man leider sagen. Wenn mir schon vorher unbegreiflich war, warum Menschen so etwas mutwillig zerstören sollten, dann kann ich es jetzt, nachdem ich die Bilder in dem Buch gesehen habe und Stefanie alles so lebensecht und liebevoll beschrieben hat, noch weniger nachvollziehen. Doch leider, so traurig es auch ist, werden wir vielleicht einige dieser Wunder nicht mehr lange erleben können. Umso wertvoller und schöner finde ich es, wenn Menschen wie Stefanie Vetter sich nicht nur aufmachen, um diese Natur zu erleben, sondern auch davon berichten und möglicherweise andere mit ihrer Begeisterung anstecken.

Das Buch ist in der Art eines locker-flockigen Reiseberichts geschrieben, aber es enthält auch immer wieder Reflexionen über das was die Autorin sieht und erlebt, und was das für unser alltägliches Leben bedeutet. Ebenso gibt es immer wieder tiefgründige Gespräche am Lagerfeuer oder einfach Bemerkungen zwischendurch, durch welche die Ausbilder ihre Liebe und Ehrfurcht diesen Tieren gegenüber weitergeben wollen. Ja, Ehrfurcht ist ein ziemlich gutes Wort für das, was ich empfunden habe, genauso wie Staunen. Gleichzeitig kann man vieles lernen, beispielsweise über das Sozialverhalten der Elefanten oder anderer Tiere, aber auch einiges über Ausgleichsmechanismen der Natur. Und es gibt auch viele Episoden, die mich zum Schmunzeln gebracht haben.

Fazit: Ein spannender Reisebericht, der gleichzeitig zum Nachdenken anregt und der eigenen Sehnsucht nach Wildnis einen kleinen Anstupps gibt. Was Stefanie gemacht hat, war mutig und es war genau das Richtige, was sie erlebt hat, ist zu schön und beeindruckend, um es in Worte zu fassen. Denn bei allem, was ihr Reisebericht vermittelt, merkt man doch: Diese Zeit hat sie so sehr berührt und gefangengenommen, dass man es wohl als Leser nur hundertprozentig nachvollziehen kann, wenn man etwas Ähnliches erlebt hat. Und wer weiß, vielleicht ist ja genau dieses Buch der Anstoß, den es noch dazu brauchte...?

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