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INFOS
Melody Carlson Eva Weyandt (Übersetzung)

Ein Junggeselle zum Verlieben

Roman.

Als die fröhliche und vor Lebenslust sprühende Künstlerin Willow West den eher schüchternen und reservierten Englischlehrer George Emerson kennenlernt, ist das nicht gerade Liebe auf den ersten Blick. Trotzdem findet sie den Junggesellen, der eher in den 50er-Jahren als in der Gegenwart zu Hause zu sein scheint, interessant.

Für George ist sie zunächst nur eine weitere heiratswillige Frau, die nur zu gerne einen Junggesellen wie ihn von seinem Schicksal erlösen will. Doch je mehr er über Willow und ihr nicht immer leichtes Leben erfährt, desto interessanter wird sie für ihn. Wird er den Mut finden, sich den Verletzungen aus seiner Vergangenheit zu stellen und sich näher auf sie einzulassen?

Melody Carlson erzählt gekonnt und sehr vergnüglich die Geschichte zweier Sonderlinge, die eine zweite Chance im Leben und in der Liebe bekommen.
  • Nr. 817706
  • · Gebunden 13,5 x 21,5 cm, 352 Seiten
  • · 01/2021
  • · Gerth Medien
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Melody Carlson
Ein Junggeselle zum Verlieben
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  • „Melody Carlson zeichnet mit einem Hauch von Humor facettenreiche und liebenswerte Charaktere, die eine zweite Chance auf das Leben und die Liebe bekommen.“ Leserstimme

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peedee, 17.06.2021

Gegensätze ziehen sich an

Als die Künstlerin Willow West den Englischlehrer George Emerson zum ersten Mal sieht, fühlt sie sich auf irgendeine Weise von ihm angezogen. Nein, nein, keine Liebe auf den ersten Blick, aber da war etwas, wenn auch sehr Gegensätzliches. Er mag sein ruhiges, geordnetes Leben und sie würde da wohl nur Unruhe und Unordnung hineinbringen. George muss seine Komfortzone verlassen und stellt fest, dass bei Willow auch nicht immer alles Friede, Freude, Eierkuchen ist…

Erster Eindruck: Das auf Retro gemachte Cover gefällt mir sehr gut.

Ich konnte mir die beiden Hauptprotagonisten sehr gut vorstellen: einerseits der konservative, eher etwas steife und in seinen Abläufen behaftete Lehrer George und andererseits die flippige Hippie-Künstlerin Willow. Er hat mich ein bisschen an Walter Matthau und sie an Ann-Margret aus dem Film „Ein verrücktes Paar“ („Grumpy Old Men“) erinnert…

George ist noch nicht mal 55 Jahre alt und muss in den Ruhestand – nach 30 Jahren als Lehrer an der Warner High. Das stelle ich mir schwierig vor, einfach vom aktiven Berufsleben mit 100% Beschäftigung auf Ruhestand zu schalten. Er hat von seinen Schülern den Spitznamen „Mr Bean“ erhalten, da er auch so zwanghaft ist: 07:07 Kaffee, 07:27 Frühstück-Ende, dreimaliges Kontrollieren der abgeschlossenen Tür… Ich musste lachen, als stand „Er war nun mal kein Cary Grant.“ – ja, zwischen Mr Bean und Cary Grant sind also Weeeeelten (nichts für ungut, Mr Bean!).

Willow ist eine lebenslustige Frau, die sich um ihren Enkel Collin kümmert. Das Verhältnis zu ihrer Tochter Josie ist schwierig, denn aus deren Sicht ist Willow allein für ihr „Elend“ verantwortlich. Ich fand Georges Irritation, dass Willow ein Dankgebet vor dem Essen sprach, sehr interessant. Er hätte nicht erwartet, dass sie gläubig ist. Aber wieso auch? Ob jemand gläubig ist, steht ja nicht auf der Stirn geschrieben und lässt sich auch nicht am Klamottenstil festmachen.

Willow hat eine gänzlich andere Sicht auf das Leben, so dass sie nicht daran denkt, dass es George zu viel sein könnte. George fühlt sich sodann überfahren, überfordert. Mich hat George übrigens mehrfach mit seinem Handeln im positiven Sinne überrascht.

Pensionierung, Komfortzone, Veränderungen, Angst, Glaube – dies sind einige der behandelten Stichworte. Für mich war es das erste Buch der Autorin, wird aber bestimmt nicht das letzte gewesen sein. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen und zog wie ein Film vor meinem inneren Auge vorbei. Ich habe jedoch das Gefühl, dass sich alles in einer zu kurzen Zeitspanne entwickelte, um realistisch zu sein. Nichtsdestotrotz hat mir das Buch sehr gut gefallen und erhält 4 Sterne von mir.

lieberlesen21 , 19.06.2021

Meist assoziiert man mit Junggeselle einen noch jüngeren Mann oder einen eventuell etwas verschrobenen (älteren) Mann, der gewisse Eigenheiten entwickelt hat.

Hier im Roman „Ein Junggeselle zum Verleiben“ geschrieben von Melody Carlson, erschienen bei Gerth-Medien ist George Emerson der Junggeselle, der eher zu der 2. Gruppe gehört. Mit seinen 55 Jahren ist der ehemalige Lehrer bereits in Pension und hat schon auch so gewisse Eigenarten entwickelt.

Gegenpol ist die, ebenfalls zur Ü50 Generation gehörende, Willow West, die noch so ein wenig in der verflossenen Hippie Zeit lebt bzw sich so kleidet.

Diese beiden Hauptprotagonisten sind die beiden Gegenpole des Romans, die sich einander annähern oder ??

Natürlich sind da auch noch andere Figuren, die im amerikanischen Städtchen Warner beheimatet sind:

so ist da Collin, Willows Enkel, der bei seiner Großmutter aufgewachsen ist

Josie, Willows Tochter, die es nach Warner führt und so ihre Probleme mit ihrer Mutter hat

Eine schöne, spannende Wohlfühlgeschichte, die jedem viele entspannte Lesestunden garantiert. Es machte mir Spaß, Vermutungen anzustellen über den Weitergang und dann doch zu lesen, dass es anders kam ……

Da Buch ist in einem christlichen Verlag veröffentlicht, sodass auch der christliche Aspekt angesprochen wird. Hauptsächlich durch Willow, wer hätte das hinter einer Alt-Hippie vermutet. Sie spricht mit George über ihren Glauben und auch George erinnert sich an christliche Traditionen seiner Großeltern, wie zb das Tischgebet.

Gerne vergebe ich 5 Sterne, da es mir einfach sehr gut gefallen hat, diesen Roman zu lesen.

 

 

mabuerele, 22.06.2021

„...George war mit den Versuchen von Frauen, Kontakt zu ihm aufzunehmen, bestens vertraut, und im Laufe der Jahre hatte er gelernt, die schmeichelnde Aufmerksamkeit dieser Frauen zu ignorieren. Auffallend attraktiv war er nicht, in dieser Hinsicht machte er sich nichts vor...“

Momentan ist es seine Nachbarin Lorne, die George lästig fällt. Er versucht, ihr aus dem Weg zu gehen. George ist fast 55 Jahre. Er ist Lehrer und ihm wurde der vorzeitige Ruhestand angeboten. Junge Lehrer sind genügend vorhanden und kosten weniger. George kann sich mit den Gedanken anfreunden.

Bei einer Elternsprechstunde erscheint Willow West. Sie ist die Großmutter von Georges Schüler Collin und bittet ihn um eine Empfehlung für das College. Gern ist er dazu bereit. Beide stellen fest, dass sie sich aus der Schulzeit kennen.

Die Autorin hat eine tiefgründige Liebesgeschichte geschrieben. Die Personen werden gut charakterisiert. George gilt als Sonderling. Er ist reserviert, mag keine Überraschungen, aber ein geordnetes und geregeltes Leben. Auch die moderne Technik ist für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Willow dagegen ist Künstlerin, lebenslustig und aufgeschlossen. Nach und nach aber zeigt sich, dass beide ihr Päckchen zu tragen haben. Allerdings gibt es einen weiteren Punkt, der sie unterscheidet. Willow hat zum Glauben gefunden, George bezeichnet sich als Atheist.

Beide mögen einander. Doch im reifen Alter hat jeder schon seine Ecken und Kanten, seine Gewohnheiten und Ansichten, die dazu führen, dass Dinge, die gut gemeint waren, tüchtig daneben gegangen sind. Anderseits kann George nicht aus seiner Haut als Lehrer. Das sorgt dafür, dass er in kritischen Situationen in der Lage ist, die Wogen zu glätten.

Zu den sprachlichen und inhaltliche Höhepunkten gehört das Gespräch zwischen Willow und George über die Ansichten zur Religion:

„...Nun, ich bin ein Mensch. Natürlich habe ich Zweifel. Aber mein Glaube ist stärker als der Zweifel...“

Das Verhältnis zwischen Willow und George bleibt schwierig. Fast scheint es, es könnten sie nicht ohne einander, aber auch nicht miteinander. Immer wieder geht es um Vergeben und Verzeihen. Für Außenstehende allerdings ist schon lange klar, dass ein zarte Liebe wächst. Nach einer gesundheitlichen Krise öffnet sich George erneut für ein Gespräch. Willow sieht seine Lage so:

„.. Ich glaube, ein Atheist ist ein einfach Suchender, der darauf hofft, dass Gott sich zeigt...“

Das Ende des Buches ist ein Anfang, kein Abschluss. Es ist ein Beginn, der Raum lässt für eine gemeinsame Zukunft, ohne diese vorwegzunehmen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

 

 

Ein kauziger Junggeselle springt über seinen Schatten, 22.06.2021

George gehört mit seinen Mitte Fünfzig eigentlich nicht zum alten Eisen, doch der Direktor der Schule an der er unterrichtet, bittet ihn in Ruhestand zu gehen. George ist immer korrekt gekleidet, erledigt seine Hausarbeit immer am selben Tag und hat feste Zeiten fürs Einkaufen. Die Begegnung mit der lebenslustigen Willow, einer Künstlerin und Großmutter einer seiner Schüler, bringt sein geordnetes Leben durcheinander.

Dies ist der erste Roman, den ich von der Autorin lesen. Sofort hat mich das wunderschöne Cover angezogen. Und wie ich sagen kann, hält es was es verspricht. Eine vergnügliche Geschichte über zwei gegensätzliche Charaktere, die einem schnell ans Herz wachsen. Der Schreibstil ist leicht und die Beschreibungen der Figuren sind bildhaft, so dass man sich in die Personen hineinversetzen kann.

George wird als etwas kauziger und von Zwangsstörungen geleiteter Pädagoge dargestellt. Am Anfang hatte ich Mitleid mit ihm, das er ein so langweiliges und trostloses Leben führt. Dennoch war es spannend zu sehen, wie seine Gedanken und Gefühle sind. Besonders putzig fand ich das er Frauen mit Gebäck vergleicht. Klar, das Willow ein Vollkornmuffin mit Rosinen ist. Sie ist wunderbar warmherzig, zupackend und absolut lebensbejahend. Mir gefällt wie gut sie sich um ihrem Enkel Collin kümmert und wie sie mit ihrer schwierigen Tochter Josie umgeht.

Die Figuren sind lebensnah und auf ihre Weise faszinierend. George ist besonders knorke. Die Liebesgeschichte der beiden ist sanft und baut sich sehr langsam auf, was sehr gut zu George gepasst hat. Es war schön zu sehen, wie Willow sich immer wieder gebremst hat um George mit ihrer manchmal etwas ungestümen Art nicht zu verschrecken.

Ein wichtiger Aspekt, der erst später im Buch eine Rolle einnimmt, ist der Glauben von Willow. Sie führt George eher unbewusst heran. Wie sich George sich ab da entwickelt, wird ruhig erzählt und man freut sich zu sehen, wie es ihm damit besser geht.

Fazit:

Ein ruhiger Roman über zwei gegensätzliche Menschen über 50, die eine ganz besondere Verbindung zu einander haben und sich gegenseitig fordern und anspornen.

Klaudia K., 24.06.2021

Der amüsante und sehr unterhaltsam geschriebene Roman "Ein Junggeselle zum Verlieben" ist der Erste, den ich von Melody Carlson gelesen habe.

Die fröhliche und lebensbejahende Künstlerin Willow West lernt den schüchternen Englischlehrer George Emerson ihres Enkels Collin kennen.

Von der ersten Minute fasziniert sie das ruhige Wesen des Lehrers. Könnte es jedoch sein, dass der ruhige und in sich gekehrte Junggeselle etwas verbirgt? Welches Leben hat ihn zu diesem introvertierten und einsamen Menschen werden lassen, der sein Haus im Stil der 1950er Jahre eingerichtet hat, so als solle die Zeit für ihn stehen bleiben?

George erfährt allerdings auch etwas über Willows Leben und ist davon fasziniert, wie sie ihr nicht allzu leicht verlaufenes Leben gemeistert hat.

Als George in den Ruhestand geschickt wird, gefällt ihm dieses Leben auf dem Abstellgleis gar nicht.

Doch Willow gestaltet sein Leben unvermittelt sehr bunt und lebhaft.

Seit dem er sie kennt ist nahezu jeder Tag seines Lebens mit Überraschungen gepflastert, denn Willow besitzt die Gabe sensationelle Unvorhersehbarkeiten auszulösen.

Erst sehr langsam bemerkt er, dass es Willow nur gut mit ihm meint und so geht ihm diese Frau fortan nicht mehr aus dem Kopf. Jeder Tag ohne Willow erscheint ihm trist und einsam.

Der Roman "Ein Junggeselle zum Verlieben " von Melody Carlson zeichnet sich durch erfrischende und überraschende Momente und sehr berührende Situationen aus, welche die Lektüre des Buches zu einem wunderschönen Leseerlebnis machen.

Die Charaktere wirken sehr authentisch und transportieren die Botschaft der Story hervorragend.

Die Gedanken und Gefühlswelt der Protagonisten erlebt der Leser hautnah mit, wobei ganz besonders das Leben Georges mit dessen vielen Schicksalsschlägen sehr berühren.

Die Charaktere von Willow und Georg sind nahezu diametral angelegt, was zu wunderschönen, erfrischenden und humorvollen Situationen führt, die das Lesevergnügen noch steigern. Georg ist ein Einzelgänger, dessen Charakter mit einigen Zwangsneurosen gespickt ist, wohingegen Willow sich als eine lebenslustige, allseits zupackende Frau präsentiert, die jeder lieb haben muss.

Dass sich diese beiden vom Charakter her völlig unterschiedlichen Personen trafen und einander interessant fanden ist ein großes Glück für beide, wenn sie auch noch eine Menge Aufarbeitungsarbeit vor sich haben.

Wertvolle christliche Aspekte wurden ebenfalls sehr liebevoll in die Story aufgenommen und ergänzen den ohnehin schon sehr guten Gesamteindruck des Romans. Am Ende nähert sich George Gott an und hinterfragt seine eigenen Fehler.

Collin, der von Willow aufgezogene Enkel, wird zu einem allseits hilfsbereiten Menschen.

Der außerordentlich schön zu lesende Roman hat mir sehr gut gefallen. Gerne werde ich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen wollen.

Einen herzlichen Dank an den Gerth Medien Verlag für diesen bestens zu lesenden Roman.

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