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Liv - Neuanfang mit Hindernissen

Die in Island geborene Liv Benediktsdóttir reist im Jahr 1959 in das kleine idyllische Dorf Vierbrücken in Süddeutschland, um eine Antwort auf die Frage zu finden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Keiner der Einwohner ahnt, wer sie wirklich ist. Liv findet zwar rasch Freunde, tut sich aber mit der speziellen Art so mancher Dorfbewohner schwer. Und dann gibt es da noch den jungen und gut aussehenden Tierarzt Ben Schuster, der sie ziemlich durcheinanderbringt. Die Ereignisse überschlagen sich, als einer der Vierbrückener Livs Geheimnis auf die Spur kommt ...

Ein Wohlfühlroman mit Charme, Herz und einer Prise Lebensweisheit.
  • Nr. 817708
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 320 Seiten
  • · 03/2021
  • · Gerth Medien
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  • „Voller Herzlichkeit, Wärme und mit einer großen Leichtigkeit erzählt Elisabeth Büchle von Lebensträumen, die sich anders entwickeln als erwartet. Ein romantischer Gute-Laune-Roman mit viel Humor und Esprit.“ Susanne Degenhardt, Buchhändlerin

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mabuerele, 16.03.2021

„...Hier würde sie sich einige Zeit verstecken. Liv trat mit ihren hellblauen Satinschuhen auf den Bürgersteig und sah sich neugierig um...“

Mit diesen Sätzen beginnt ein amüsante Geschichte. Wir schreiben das Jahr 1959. Liv ist soeben in dem kleinen Schwarzwalddorf Vierbrücken angekommen. Es dauert einige Seiten, bis ich weiß, warum und vor wem sie sich versteckt.

Der Erste, der ihr begegnet, ist Eddi der Vierte, ein kleiner Junge, der mit seiner Gans Fräulein Ansgar spazieren geht.

Die Autorin hat einen humorvollen, aber auch zeitkritischen Wohlfühlroman geschrieben.

Die Personen werden gut charakterisiert. Liv ist eine junge Frau, die gern auf eignen Beinen stehen möchte. Aufgewachsen ist sie bis zum Tod der Eltern in Island. Später kümmert sich die Großmutter um das Kind. Mehr weiß ich als Leser am Anfang nicht – und das sorgt für eine gewisse innere Spannung.

Liv tritt kurz nach ihrer Ankunft in ein Loch im Bürgersteig und verstaucht sich den Knöchel. Anstatt beim Humanmediziner landet sie in der Praxis des Tierarztes. Woher soll sie auch wissen, dass beide nebeneinander liegen und außerdem noch den gleichen Familiennamen haben, obwohl sie nicht verwandt sind. Sie nimmt die Situation mit Humor.

Der Schriftstil lässt sich flott lesen und ist gewohnt abwechslungsreich. Liv sagt, was sie denkt und tritt damit in manches Fettnäpfchen. Im Dorf wird sie kritisch beäugt. Eine junge Frau, die allein Urlaub macht und das auch noch für sechs Wochen, hat sicher weitergehende Absichten. Touristen werden normalerweise hofiert, Liv aber wird nicht in diese Kategorie eingeordnet.

Schon das erste Gespräch zwischen Liv und Ben, dem Tierarzt, ist gespickt mit humorvollen Stellen.

„...“Ich bin beeindruckt, dass Sie wissen, in welche Gattung Fräulein Ansgar gehört.“ „Ich habe meine ersten Lebensjahre in Island verbracht. Da kennt man seine Nachbarn.“...“

In einem ist sich Liv sicher: Auf keinen Fall möchte sie ihr weiteres Leben in Vierbrücken verbringen, wo jeder jeden kennt und sich die Neuigkeiten schneller verbreiten als ein Feuerbrand. Doch manchmal spielt das Leben anders. Bei ihr auch?

Während alle anderen mit scheelen Blicken auf Liv sehen, nimmt sich Rita, die Friseuse, ihrer an und stärkt ihr den Rücken.

„... Lassen Sie sich bitte eines von mir sagen:Ganz egal, wie scheel die Dorfbewohner Sie fortan ansehen, weil Sie vermutlich einen gut zahlenden Gast vertrieben haben: Sie hatten völlig recht. So darf niemand beschimpft werden...“

Einige für eine junge Frau der damaligen Zeit sehr bemerkenswerte und ungewöhnliche Fähigkeiten sorgen dafür, dass Liv die Anerkennung der Einwohner gewinnt. Marianne allerdings will wissen, wer die junge Frau ist und streckt ihre Fühler aus. Ein gewisses Konkurrenzdenken spielt bei ihr sicher eine Rolle. Außerdem sind die Junggesellen des Ortes sehr begehrt. Da braucht man nicht nur eine Fremde, die eventuell im Revier wildert.

Es bleibt Raum für ernsthafte Gedanken. Liv ist auf der Suche nach ihrem Platz im Leben.

„...Das Wasser war stets in Bewegung und folgte dem Weg, für den es bestimmt war. Doch welche Weg war für sie der richtige? War es wirklich richtig zu versuchen, an diesem entlegenen Ort eine Entscheidung zu erzwingen?...“

Ab und an werden die Gedanken der Protagonisten kursiv wiedergegeben. An vielen Stellen wird deutlich, dass wir uns in einer Zeit des Aufbruchs befinden. Alte Ansichten stehen neue Einsichten gegenüber.

Sehr gut und vielseitig wird das Dorfleben mit seinen Unwägbarkeiten und dem fragilen Gleichgewicht der einzelnen Interessen beschrieben.

Wichtig und wertvoll für Liv waren die Gespräche mit dem örtlichen Pfarrer. Er zeigt ihr Wege auf, die sie gehen kann, ohne sich selbst zu verleugnen.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

katikatharinenhof, 17.03.2021

Große Veränderungen in unserem Leben können eine zweite Chance sein (Harrison Ford)

Der einzige Weg, sich über die Dinge, die in Zukunft wichtig sind, Gedanken zu machen, ist der, mit Abstand alles zu betrachten. Und genau diesen Abstand findet Liv in dem kleine Dörfchen Vierbrücken im Schwarzwald, um Antworten auf wichtige Fragen zu finden. Niemand soll wissen, wer sie tatsächlich ist und so tut sie alles dafür, ihr Geheimnis zu bewahren. Das Leben in dem kleinen Ort gefällt Liv, sie freundet sich auch schnell mit einigen Bewohnern an, aber manche sind dann doch eher speziell, was ihre Art betrifft. Und dann beginnt das Chaos im Ort einzuziehen, denn Livs Inkognito ist aufgeflogen, ein Prominenter soll sich ein Stelldichein im Ort geben und überhaupt...ruhig sieht anders aus

Mit "Liv- Neuanfang mit Hindernissen" hat Elisabeth Büchle die von ihr gewohnten Pfade verlassen und trotzdem ein typisches Büchle-Buch geschrieben, denn die Erzählung ist voller Romantik, Herzenswärme und ganz viel Gefühl.

Das kleine Schwarzwalddorf Vierbrücken entfaltet sich wie in einem großen Bilderbuch vor dem Leser und man sieht die typischen Schwarzwaldhöfe vor sich, hört die rauschenden Tannen und und Fichten und das Murmeln der klaren Bäche, wenn Liv durch das Örtchen streift und die Umgebung streift.

Die Bewohner und ihre liebenswerten, teil schrulligen Eigenarten sind von der Schreibenden sehr gut getroffen und so findet man sich schnell zwischen den Fehden der Ost-Shchusters und der West-Schusters wieder, kann ein Lächeln nicht verkneifen, wenn die durchnunmmerierten Edmunds auf der Bildfläche erscheinen und sieht Curt die Beine in die Hand nehmen, wenn Fräulien Ansgar ihn schnatternd durch das Dörfchen hetzt. Doch wie heißt es in einem Schlager so schön: "Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt..."

Liv ist ihrer Zeit weit voraus, lässt sich nicht in die noch herrschenden Denkweisen von der Stellung der Frau in der Gesellschaft pressen und krempelt die Ärmel hoch. Sie kann Autos reparieren, ist in Buchführung und Organisation eines Betriebes ebenso bewandert wie in der Tatsache, dass sie sich nicht scheut, einem gestandenen Mannsbild dermaßen die Meinung zu sagen, dass sie sich anschließend seinen vollen Respekt verdient. Ich mag sie sehr, denn sie ist schon nach wenigen Seiten zu einer guten Freundin für mich geworden.

Elisabeth Büchle lässt die Bedeutung des christlichen Glaubens immer wieder sanft in ihre Geschichte einfließen, ohne dabei aufdringlich oder belehrend zu wirken. Es gehört einfach zum guten Ton in ihren Romanen, dass Glaube und Hoffnung, Nächstenliebe und Verzeihen sich wie ein roter Faden durch die Handlung ziehen und sie so wertvoll für den Leser machen.

Bis zum Happy-End gibt es einige Irrungen und Wirrungen, die überstanden werden müssen, augenzwinkernde Szenen, die für gute Laune sorgen, Schlagabtausche, die teils scharfzüngig, teils schlagfertig sind und ganz viele Emotionen, die dafür sorgen, dass sich das Buch einen festen Platz im Leserherzchen sichert.

Lujoma, 18.03.2021

Eine junge Frau auf der Suche

1959: Die junge Liv Benediksdóttir ist auf der Suche nach ihrem Platz im Leben. Um Abstand zu gewinnen und in Ruhe nachdenken zu können, reist sie in den Schwarzwald. Doch schon auf den ersten Metern im beschaulichen Dorf Vierbrücken stolpert sie – im wahrsten Sinne des Wortes - mitten hinein ins Dorfleben. Mit ihrer fröhlichen, oft unbedachten Art findet sie schnell Anschluss, wird aber auch kritisch beobachtet, weil sie sich nicht wie der typische Tourist verhält. Als ein Unglück geschieht, versucht sie tatkräftig zu helfen und findet dadurch Anerkennung. Dann aber kommt ein Dorfbewohner ihrem Geheimnis auf die Spur….

Ich lese sehr gern Romane aus der Feder von Elisabeth Büchle und auch dieser hat mir sehr gut gefallen. Die Autorin lässt vor meinem inneren Auge ein beschauliches Schwarzwalddorf entstehen… die typischen Häuser, ein Bach, bewaldete Berghänge… Es ist eine wunderbare Atmosphäre…

Unter den Bewohnern des Dorfes gibt es viele Originale, egal ob Eddi der Vierte mit Fräulein Ansgar oder die alten Herren der Binokelrunde, Marianne Stein, die gern Feste organisiert und genau weiß was richtig ist oder Rita vom Schönheitssalon und nicht zu vergessen Dr. Ben Schuster, in dessen Nähe Livs Herz schneller schlägt. Liv, die Hauptprotagonistin habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie ist eine moderne junge Frau, die gern aus der klassischen Rolle der Frau in der damaligen Zeit ausbrechen würde und sich wünscht etwas Sinnvolles zu tun. Doch das, was als Auszeit zum Nachdenken geplant war, entwickelt sich ganz anders… was sicher auch an Livs fröhlicher Art in jedes Fettnäpfchen zu treten, liegt… und an dem Tierarzt, um den sich viel zu oft Livs Gedanken drehen…

Mir hat der Roman sehr gut gefallen, die Seiten fliegen nur so dahin und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe oft gelacht, manche Szene, manches Gespräch lässt mich auch nachdenklich zurück… Insgesamt ist „Liv – Neuanfang mit Hindernissen“ ein wunderschöner Wohlfühlroman, den ich sehr gern weiterempfehle und der von mir 5 Sterne bekommt.

Eva, 21.03.2021

Dieser Roman hebt sich deutlich von den meisten anderen Büchle-Romanen ab. Weniger Action, weniger historischer Hintergrund, weniger Gefahrensituationen… Und doch ist dieses Werk keinesfalls langweilig oder oberflächlich. Man kann es zu Recht als „Wohlfühl-Roman“ bezeichnen. Ein Buch, auf das man sich freuen kann. Ein richtiger „Feierabend-Roman“, zum Pause machen, ausruhen, ankommen, durchatmen, lächeln, zur Ruhe kommen und Lachen. Elisabeth Büchle ist es in diesem Roman wunderbar gelungen, auch ohne übertriebene Action, eine fesselnde, humorvolle und romantische Geschichte zu schreiben, die man ungern wieder aus der Hand legt. Die Hauptcharaktere sind sympathisch und authentisch ausgedacht und selbst die Nebencharaktere glänzen durch Tiefgang. Alles in allem, kann ich Elisabeth Büchles neuestes Werk nur als gelungen bezeichnen. Ich freue mich schon darauf, es irgendwann noch einmal zu lesen.

Kirsi, 21.03.2021

Wir befinden uns in Vierbrücken, einem kleinen Dorf im Schwarzwald, im Jahr 1959. Liv Benediktsdottir hat sich hierher zurück gezogen. Sie will für sich herausfinden, was sie in Zukunft machen möchte. In Vierbrücken ist sie völlig unbekannt, wird aber für die Dorfbewohner schnell von einer normalen Touristin zu einer Person, die für so manches Aufsehen sorgt. Anstatt Ruhe und Frieden zu finden, stolpert Liv von einem kleinen Abenteuer ins Nächste. Mit dabei ist auch immer der junge Tierarzt Ben Schuster, der sie ziemlich verwirrt ... Und dann gibt es da noch ein Geheimnis, das Liv begleitet und von dem keiner der Dorfbewohner etwas ahnt ...

Elisabeth Büchle gehört zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihre Bücher zeichnen sich immer durch eine große Portion Humor und eine gewisse Leichtigkeit aus. Das vorliegende Buch "Liv - Neuanfang mit Hindernissen" ist ein absoluter Wohlfühlroman mit einer großen Portion Humor.

Die Charaktere sind alle liebevoll gezeichnet - selbst die Nebencharaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen einfach zum Verlieben: sei es Fräulein Ansgar (ein ganz besonderes Fräulein), sei es Dr. Schuster oder die Binokel-Herren oder Marianne etc.. Die Dorfgemeinschaft wirkt wie eine große Familie und man wird als Leser*in sofort in diese Gemeinschaft mit hineingenommen. Man sieht beim Lesen die einzelnen Charaktere direkt vor Augen - so gut sind sie gezeichnet.

Auch wenn das Buch nicht besonders viel Action beinhaltet, so wurde mir doch beim Lesen nicht langweilig, weil dennoch ein Ereignis das andere jagt. Die Sprache ist sehr flüssig und ich konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich die Geschichte weiter entwickelt.

Insbesondere der Humor kam nicht zu kurz. Einerseits sorgen die zum Teil recht schrulligen Charaktere für so manche komische Situation, zum Teil sorgen auch die schlagfertigen Dialoge mit den diversen Spitzen für so manchen Lacher.

Ich habe dieses Buch jedenfalls mit größtem Genuss gelesen und kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Es gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights und ich vergebe daher dem Buch fünf Sterne.

Beate M.N., 24.03.2021

Liv’s Direktheit, ihren Mut und Humor Dinge anzusprechen und für das einzustehen, was ihr vor die Füße fällt, beeindruckt mich. Die Autorin packt mit Spannung, Witz und Humor Alltagsthemen auf wundervolle Romanseiten und zugleich ist da etwas, was an mein Herz klopft, mich berührt und hinterfragt. „Wir haben alle unsere Stärken und Schwächen. Wenn wir die Stärken füreinander einsetzen, werden die Schwächen nicht mehr unsern Alltag bestimmen“.

Vielen Dank Frau Büchle für diese charmant verpackte Erinnerung und für den Lesegenuß.

P.S. bewusst verzichte ich auf die herkömmliche Rezension und halte sie persönlich.

ann-marie, 05.04.2021

Ein Dorf erwacht und steht Kopf dank Liv

Nachdem ich bereits einige spannungsgeladene und actionreiche Romane Elisabeth Büchles kennen gelernt habe, wollte ich das Wagnis eines s.g. Wohlfühlromans, mit dem ihr neuester Roman immer wieder bezeichnet wird, eingehen. Und … was soll ich sagen … "Wohlfühlroman" trifft bei weitem nicht das, was ich beim Lesen des auf mehrere Wochen angelegten Urlaubs der alleinreisenden Liv Benediktsdottir in einem kleinen, beschaulichen Schwarzwalddorf empfunden habe. Vielmehr fühlte ich mich zurückversetzt in eine Zeit und Umgebung, die ich in ähnlicher Weise selbst noch kennenlernen konnte.

Liv Benediktsdottir, Tochter eines deutschen Vaters und einer isländischen Mutter, aufgewachsen in liebevollen und fürsorglichen Familienverhältnissen in Island, kehrt nach dem Tod der Eltern nach Hamburg, in das Haus ihrer Großmutter zurück und führt von diesem Zeitpunkt an ein sehr mondänes Leben, gründend auf dem Vermögen der Familie. In ihrer Kindheit mit sehr viel Freiheit erzogen, stellt sie sich im Jahr 1959 die Frage nach der Sinnhaftigkeit ihres bisherigen Lebens und ihrer Zukunft. Um sich darüber klar zu werden, reist sie in den beschaulichen Ort Vierbrücken, mitten im Schwarzwald, um dort einen längeren Urlaub zu verbringen und eine Entscheidung für ihr zukünftiges Leben zu treffen.

Liv, offen, warmherzig, ehrlich, aufmerksam, zu Spontanhandlungen neigend, schlagfertig und den Menschen liebevoll, ehrlich und echt zugewandt passt so gar nicht in das herrschende Dorfleben und Dorfgeschehen. Zumal sie sich auch alles andere als "Urlauberin-gemäß" verhält. Argwöhnisch beobachtet von den Dorfbewohnern sind ihre zaghaften Versuche, sich einzubringen, schnell zum Scheitern verurteilt. Wenn ihr da nicht eines Tages ein ganz besonderes Talent verhilft, nicht nur Leben zu retten, sondern die Tür zu den Herzen der Dorfbewohner zu öffnen und sich ihr weiterer Lebensweg klar und deutlich vor ihr abzeichnet.

Dank dem wunderbaren Erzähl- und Schreibstil der Autorin wird man bereits nach den ersten Zeilen des Romans förmlich in den Ort Viehbrücken und seine Umgebung hineingezogen. Der ganze Zauber des Schwarzwalds eröffnet sich förmlich vor dem inneren Auge und fast meint man die Sonnenstrahlen zu spüren, das Wasser des kleinen Bachs glucksen zu hören oder die Schmetterlinge über die sonnenbeschiene Wiese flattern zu sehen. Und auch bei den Dorfbewohnern, mit individuellen Charakterzügen ausgestattet und mit unterschiedlichem Naturell mehr oder weniger gesegnet, fühlt man sich sofort "wie zu Hause" bzw. als weiterer, wenn auch lesender Teil, der Dorfgemeinschaft.

Ein überzeugender, warmherziger Zeitreiseroman, der mit originellen Charakteren, abwechslungsreichem Verlauf, lustigen, berührenden, aufregenden und liebevollen Ereignissen, eingebettet in eine wunderschöne Landschaftsbeschreibung vom ersten Moment an zu fesseln weiß. Und dem man vorbehaltlos das Siegel "genau so war das damals" geben kann. In vielem fühlte ich mich an die eigene Vergangenheit erinnert und kann nur sagen: der Autorin ist es doch tatsächlich gelungen, eine Fiktion Wirklichkeit werden zu lassen. Schon lange habe ich mich nicht mehr nur sehr gut unterhalten gefühlt, sondern ich hatte den Eindruck angekommen bzw. zurückgekehrt zu sein. Liebend und von Herzen sehr gerne sehr viel mehr davon – auf nach Vierbrücken mit den fünf Brücken.

Lesezeichenfee, 06.04.2021

Kurzmeinung: Eine wunderschöne Geschichte mit vielen "Fettnäpfchen", mal lustig, mal traurig. Einfach die "schöne" alte Zeit.

Mein Tipp für den Sommer 2021

1959. Liv Benediktsdottir versteckt sich in einem kleinen Schwarzwalddorf namens Vierbrücken. Dieser Ort und seine Einwohner sind sehr kurios und niemand darf fragen, warum es denn fünf Brücken gibt. Sechs Wochen bleibt Liv an diesem Ort, wo sie sehr viele Fettnäpfchen betritt, aber auch aufgrund ihrer Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft Freunde findet.

Das Cover gefiel mir sehr gut und gerade deshalb hab ich mich bei Lovelybooks beworben, um das Buch zu gewinnen. Als ich es in der Hand hielt dachte ich, es ist zum reinbeißen. Die Kirschen und die Schwarzwälder Kirschtorte sind so lecker. Das Buchdrumherum ist sehr stimmig und sehr schön, daher möchte ich eine 1 mit Sternchen geben. 

Der Schreibstil ist sehr humorvoll, man liest sich fest und in nullkommanix ist das Buch schon zu Ende. Dabei sind es 319 Seiten die nur so dahinfliegen.

Der Roman hat viel Herz, Wärme und Liebe. Manchmal vergoss ich ein paar Tränchen und oftmals musste ich sehr viel Lachen. Es gibt sehr viele Wendungen, Fettnäpfchen und ist super unterhaltsam. Langeweile ist ein Fremdwort in diesem Roman. Außerdem klingt es nach einer Fortsetzung, schon alleine Mariannes Sie bringt mich darauf.

Die Charaktere sind in einer immensen Vielzahl enthalten. Fast das ganze Dorf wird vorgestellt und fast jeder wird charakterisiert. Es gibt überwiegend 3 Familien: Weiß, Schuster und noch was. Dabei unterteilt man in WestSchuster und noch andere. Ja, also das war mir dann zu kompliziert und ich hab aufgegeben. Irgendwann blickte ich einfach nicht mehr durch. Das ist das einzige, was ich wirklich kritisieren muss, an dem Buch. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass alle Charaktere aufgeschrieben werden und die Verwandtschaften und so aufgeführt werden.

Meine Lieblingscharaktere sind Liv, Eddi der Vierte und seine Gans Fräulein Ansgar. Schon alleine die erste Szene mit Liv, Eddi, Fräulein Ansgar und dann Ben, gefiel mir sehr gut. Dass dann noch ein Ben auftauchte, der dann flugs Benny genannt wurde, sorgte für noch mehr Verwirrung. Ach ja, Hanna mochte ich auch sehr und die kleine Bärbel. Dass die Kuh dann Marianne genannt wurde, das fand ich nur gerecht. Schade, dass sie das nicht begriffen hat. Das wäre noch ne lustige Szene gewesen.

Das ganze könnte ich mir sehr gut als Film vorstellen. Es hat Potential für viele Fortsetzungen. Es ist zwar nicht „die“ heile Welt, aber es sind eigentlich harmlose, lustige Sachen. Mal von dem Unfall, der aber trotzdem irgendwie gut ausgeht, mal abgesehen.

Auch gefiel mir viel von der „Realität“ der damaligen Zeit. Ich kann mir das ganze gut vorstellen und mein Kopfkino war die ganze Zeit an.

Die Bewertung fällt mir etwas schwer, weil ich wirklich mit so vielen Charakteren zu tun hatte, die ich am Schluss überhaupt nicht mehr zuordnen konnte. Das trübte etwas den Lesespaß und ich hätte mir wirklich ein Personenverzeichnis gewünscht. Ich mein, es ist ja kein Krimi, der irgendwas verrät, wenn man die Personen aufschreibt!

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Da der Roman so viel Wärme, Liebe, Fettnäpfchen, lustige Szenen, tolle Charaktere und ein „feel-good“ enthielt und die Seiten nur so dahinflogen möchte ich knappe 5 Sterne vergeben.

PS: Im übrigen freue ich mich tierisch über die Widmung!!!

lieberlesen21 , 07.04.2021

Ein neues Buch von Elisabeth Büchle, wie schön und sie selbst nennt es schon im Vorwort „eine humorvolle Wohlfühlgeschichte“.

Also genau richtig für alle, die gedanklich mal richtig abtauchen wollen.

Es geht um den Roman: Liv - Neuanfang mit Hindernissen, von Elisabeth Büchle, erschienen im Gerth-Medien Verlag, 320 Seiten stark.

Liv, eine junge Frau aus wohlbehüteten Verhältnissen und finanziell abgesichert, sucht im Jahr 1959 nach ihrem Weg durchs Leben, der nicht nur die Heirat einer guten Partie oder das Besuchen von Wohltätigkeitsveranstaltungen bedeutet.

So führt sie ihre „Reise“ in ein kleines fiktives Schwarzwalddorf Vierbrücken und zu einer eingesessene Dorfgemeinschaft. Nicht ohne das Auslassen einiger Fettnäpfchen findet sie das, was sie sucht und die Bestimmung für ihre Leben, die Gott ihr zugedacht hat.

Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, sodass die Seiten deshalb und auch wegen des Inhalts nur so dahinfliegen. Der Leser fühlt sich wohl im Roman und manchmal dachte ich sogar, dass ich auch gerne im kleinen Schwarzwalddorf leben würde.

Die Personen sind alle liebevoll gezeichnet und mit viel Sprachwitz und Redegewandtheit ausgestattet. Das macht auch das Lesen zum Vergnügen.

Die Charaktere wachsen einem ans Herz: Liv, der Tierarzt Ben, der kleine Eddi, die Binokelrunde und viele mehr und auch Gans Fräulein Ansgar bringt Humor ins Geschehen.

Auch gut gefielen mir die christlichen Anklänge, wohl dosiert und nicht übertrieben. Die Kirche hat im Dorf noch Bedeutung und auch der Pfarrer tritt sehr überzeugend im Gespräch hervor und gibt dem Leser auch Anregungen zum Nachdenken über das eigene Leben.

Alles in allem ein wirklicher Wohlfühlroman in einer schönen Atmosphäre, der gerne eine Fortsetzung haben darf.

Gartenfee007, 07.04.2021

Der Roman von Elisabeth Büchle war mein erstes Buch und bestimmt nicht das letzte!!!

Direkt zu Beginn macht der Schreibstil einen es sehr einfach in die Welt von Liv hineinzutauchen. Es war mir ein besonderer Lesegenuss. Der Roman hat alles was man zum schmökern und wohlfühlen braucht. Eine tolle Protagonisten (Liv), ein besonderes Dörfchen mit vielen lieben und charakterstarken Menschen und eine schöne Geschichte. Was möchte man als Leserin mehr?

Liv möchte sich über ihr Leben klar werden. Wie und wo möchte sie leben? Das kann man doch in einem Dörfchen im Schwarzwald besonders gut und keiner im Ort ahnt, wer sie wirklich ist. Dann kommt noch ein gutaussehender Tierarzt dazu und viele Erlebnisse und auch Freundschaften machen es ihr nicht leicht sich zu entscheiden, wie ihr Leben weitergehen soll. Der Buchtitel verrät eigentlich schon viel und hat mich sehr neugierig gemacht. Ich wurde auch nicht enttäuscht und konnte mich richtig fallen lassen. Leider war das Buch so schnell zu Ende und ich wäre noch sehr gerne im Schwarzwald bei Liv und den vielen liebenswerten Bewohnern geblieben. Egal was passiert, die Menschen halten zusammen. Das hat mir besonders gut gefallen. Nur eine Gemeinschaft, die zusammenhält kann so einiges bewirken!!!

Dieses Buch ist für alle, die ein Wohlfühlbuch suchen und mal richtig die Seele baumeln lassen möchten!!

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