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Frühlingsfunkeln am Liliensee

Roman.

Schwarzwald, 1966: Georg Vogel genießt sein ruhiges Leben am idyllischen Liliensee, wo er nicht nur einen Campingplatz betreibt, sondern auch Erlebnisausflüge für Touristen anbietet. Als bei einem dieser Ausflüge die selbstbewusste Marlies mit von der Partie ist und sich leichtfertig in Gefahr begibt, geraten sie und Georg gehörig aneinander. Ein weiterer vermeintlich entspannter Ausflug entwickelt sich schon bald zu einem echten Abenteuer, das die beiden in vielerlei Hinsicht an ihre Grenzen bringt. Doch es kommt, wie es kommen muss ...

Ein spannend-romantischer Wohlfühlroman mit liebenswerten Protagonisten und einer ordentlichen Prise Humor. Und die Fortsetzung der Reihe, die mit "Winterleuchten am Liliensee" ihren Anfang genommen hat.
  • Nr. 817779
  • · Broschur, 13,5 x 21,5 cm, 224 Seiten
  • · 08/2021
  • · Gerth Medien
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Elisabeth Büchle
Frühlingsfunkeln am Liliensee (eBook)
Nr. 5517779
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Lujoma, 04.09.2021

abenteuerlicher, witziger und tiefgehender Wohlfühlroman

Schwarzwald, 1966: Am Liliensee lebt der junge Zimmermann Georg Vogel seinen Traum, indem er einen kleinen Campingplatz betreibt und Erlebniswanderungen für Touristen anbietet. An genau diesem Ort taucht die abenteuerlustige Marlies auf. Das erste Zusammentreffen zwischen Marlies und Georg beschert ihm eine schmerzende Schulter, aber auch bei einer geführten Wanderung geraten sie kräftig aneinander, weil Marlies sich nicht wie eine normale Touristin benimmt und immer wieder ihre Grenzen austestet. Eine geplante 3-Tage-Wanderung läuft dann auch ganz anders als von Georg geplant und die Beiden erleben ein echtes Abenteuer mit ungeplanten Wendungen….

Der neue Roman von Elisabeth Büchle entführt den Leser zum 2. Mal an den Liliensee. Beide Bücher sind aber in sich abgeschlossen und können sehr gut unabhängig voneinander gelesen werden. Das Cover passt wunderbar zum Titel und Inhalt des Buches, zeigt es doch einen See inmitten von Bergen und im Wasser funkelnde Lichtpunkte.

Der Roman hat mich von der 1. Seite an gefesselt. Die Geschichte entwickelt sich schnell und die Protagonisten schleichen sich in mein Herz. Da ist Georg, ein stiller junger Mann, der weiß was er will und der im Einklang mit sich lebt. Seine Familie wohnt so nah, dass die Verbindung eng ist und besonders Großvater Johann spielt immer wieder eine Rolle im Buch. Marlies kommt neu in den kleinen Ort am See und fällt durch ihre ungestüme Art und ihre Abenteuerlust auf. Es kann für sie nicht herausfordernd und gefährlich genug sein, egal ob nächtliches Schwimmen im kalten See oder tagelange Wanderung. Warum sie so ist wie sei ist, erfährt der Leser erst nach und nach…

Wunderschön sind auch die Naturbeschreibungen:

„…. flossen gerade die ersten Sonnenstrahlen wie flüssiges Gold über einen der Berge hinweg… Inmitten der schattigen Waldhänge entstanden lichte Schneisen, in denen Hellgrün und saftiges Dunkelgrün einen Wettstreit um ihre Aufmerksamkeit ausfochten. Ein sonniger Tag erwachte zum Leben (…) mit einem Spiel aus Licht und Schatten, Farben und Düften. Der Erdboden begann förmlich zu dampfen und verströmte dabei einen Geruch von feuchtem Holz, vermodernden Laub und etwas Frischem, das vermutlich den immergrünen Nadeln entströmte….“ (s.S. 146)

 

Ich kann „Frühlingsfunkeln am Liliensee“ nur empfehlen. Den Leser erwarten gut ausgearbeitete Charaktere, witzige Wortwechsel und tiefgehende Gespräche und wunderbare Naturbeschreibungen. Der Roman ist fesselnd und gut zu lesen. Von mir gibt es verdiente 5 Sterne und ich hoffe, dass es bald ein Wiedersehn am Liliensee gibt...

mabuerele, 06.09.2021

„...Marlies ging langsam weiter und betrat den Unterstand. Sie hatte sich über den Zusammenhang zwischen ihrer wundgeriebenen Seele und ihrem rebellischen Verhalten selten tiefere Gedanken gemacht. Noch nie hatte sie beides in einem so direkten Zusammenhang gesehen wie an diesem Morgen...“

Wir schreiben das Jahr 1966. Die 25jährige Marlies nimmt eine Auszeit am Liliensee. Die junge Frau kann nicht anders. Kein Risiko ist ihr groß genug. Bevor sie allerdings zu obiger Erkenntnis kommt, ist eine Menge geschehen.

Die Autorin hat erneut einen spannende Wohlfühlroman geschrieben. Es ist die zweite Geschichte, die am Liliensee spielt. Sie lässt sich problemlos ohne Kenntnis des ersten Teils lesen.

Auf dem Försterhof heiratet Robert seine Lisa. Roberts Mutter hat dazu spontan Marlies eingeladen. Alle glauben, dass sie als Touristin im Ort ist. Sie hatte Georg, Roberts jüngerer Bruder, mit dem Fahrrad angefahren. Das sollte nicht der letzte Zusammenstoß der beiden bleiben.

Die Personen werden sehr gut charakterisiert. Georg hat Zimmermann gelernt, sich aber seinen Traum erfüllt. Er leitet einen Campingplatz und bietet Wandertouren an. Die Hütten hat er selbst entworfen und gebaut. Georg mag das freie Leben.

„...Das Spinnen seiner Gedankennetze ging stets mit dem Versuch einher, diese auch sofort in die Tat umzusetzen, was Georg immerzu beschäftigt hielt – und einer der Gründe dafür war, dass der Junge immer noch allein durchs Leben ging...“

Marlies ist eine selbstbewusste junge Frau. Doch irgendetwas liegt wie ein Schatten über ihrem Leben. Vorschriften mag sie gar nicht. Das hätte ihr auf einer Wanderung fast das Leben gekostet.

„...Diese Marlies war wirklich...außergewöhnlich. Durchgeknallt, unvernünftig, leichtsinnig, kratzbürstig, halsstarrig, dickköpfig...“

Seitdem streicht sie Georg konsequent von seiner Wanderliste. Die Touren seien nur für Touristen gedacht, und Marlies arbeitet als Aushilfe in einem kleinen Laden im Ort. Doch bei einer dreitägigen Erlebniswanderung hat sie ihn ausgetrickst. Zwar hat er sie auf einer Liste gestrichen, sie hatte sic aber auf mehreren eingetragen. Wird das gut gehen?

Jedes Gespräche zwischen Marlies und Georg ist jeweils ein Schlagabtausch vom Feinsten. Sie schenken sich nichts. Und trotzdem habe ich als Leser immer den Eindruck, dass Georg um so ruhiger wird, je mehr Marlies in Fahrt gerät. Er hat seine Platz im Leben gefunden, sie nicht. Sie kämpft gegen alle und jeden. Später wird sie erkennen, dass sie in erster Linie gegen sich selbst kämpft.

Eines durchzieht das Buch wie ein roter Faden. Es sind die mit feinen Metaphern gespickten Beschreibungen der vielfältigen Schönheiten der Landschaft im Schwarzwald. Man möchte von den Wanderungen nicht nur lesen, man möchte daran teilnehmen, zumindest an denen, die nicht an die körperlichen Grenzen führen.

„...In Ufernähe tanzten Lichtpunkte wie leuchtende Diamanten über die Wasseroberfläche, umschmeichelt von Froschbiss, einer Wasserpflanzenart mit unzähligen kleinen Blättern, die denen der Seerose glichen...“

Zwischen Marlies und Georg beginnt es zu knistern. Bisher hat Marlies jede Bindung abgelehnt. Sie will nicht nur das Anhängsel eines Mannes sein. Eines aber muss sie erkennen: Georg ist anders. Er nimmt sie, wie sie ist, auch wenn er ihr ab und an gehörig die Meinung sagt.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Ich möchte es mit einem Zitat beenden, mit dem Georg Marlies seien Wertschätzung zeigt:

„...Du bist wunderbar, wie du bist, Marlies. Gott sieht dich an und freut sich über dich, da bin ich mir ganz sicher. Weil ihm mit dir ein echtes Meisterwerk gelungen ist...“

meister06, 14.09.2021

„Frühlingsfunkeln am Liliensee“ von Elisabeth Büchle ist ein Wohlfühlroman, der seine Leser nicht enttäuscht. Auf 224 Seiten wird der Leser in den Schwarzwald entführt, wohin sich die selbstbewusste und doch recht quirlige Marlies Nohn verirrt hat und den Alltag des dort ansässigen Campingplatzbesitzers Georg Vogel ganz schön auf den Kopf stellt. Hinzu kommen Georgs Mutter Charlotte und sein Großvater Johann, die versuchen, den recht schüchternen Junggesellen irgendwie mit jemandem zu verkuppeln. Hier ist Unterhaltung vorprogrammiert.

Der Roman ist in keinster Weise langweilig, sorgt doch Marlies ständig für neue Abenteuer. Trotzdem wirkt das Buch nicht übertrieben oder einseitig. Durch die sehr präzise Beschreibung der Umgebung kann sich der Leser sehr schnell und leicht in die Umgebung des Schwarzwaldes träumen und mit den Protagonisten das Frühlingsfunkeln am Liliensee wirklichkeitsnah erleben. Die Handlung ist meist nicht vorhersehbar, was es dem Leser nochmals mehr erschwert das Lesen zu unterbrechen. Mit der nötigen Prise Humor und Romantik ein gelungener Roman. Insgesamt erlebt man beim Lesen genauso ein Abenteuer wie Georg und Marlies.

Die Geschichte ist abwechslungsreich, lustig und interessant geschrieben. Rundum ein schöner Wohlfühlroman, der seine Leser nicht enttäuscht und diese auf eine weitere Fortsetzung hoffen lässt.

Lisa, 22.09.2021

Humorvoll, witzig, spritzige Dialoge

Marlies, die ständig auf der Suche nach neuen Abenteuer und Herausforderungen ist, landet im tiefen, urigen Schwarzwald. Sie ist ein humorvoller, hilfsbereiterer und freiheitsliebender Mensch, aber innerlich trägt sie schwere physische Verletzungen mit sich herum. Hier im Schwarzwald gibt es viele sportliche Aktivitäten und Herausforderungen denen sie sich stellen kann. Wanderungen über steile Abhänge, Felsen und tiefe Wälder oder mit dem Rad dem Berg hinunter das es der reinste Nervenkitzel ist. Marlies nimmt jede Herausforderung an.

Georg, dem der Campingplatz am Lilliensee gehört, kommt mit Marlies ungestüme Art sich ständig in eine Gefahr zu bringen , nicht klar. Deshalb streicht er jedes Mal ihren Namen von den Listen, mit den angebotenen Aktivitäten die er den Touristen anbietet. Die Strapazen will er nicht auf sich nehmen , so findet er immer eine neue Ausrede warum sie nicht mitkommen kann. Marlies dagegen lässt sich nicht unterkriegen und findet einen Weg wie sie auf der Liste , für eine mehrtägige Wanderung, stehen bleibt. Es wird ein Abenteuer, aber nicht so wie sie es sich vorgestellt hat.

Dieser Roman ist eine wunderbare Fortsetzung der bereits erschienenen Romanen „LIV“ und „Winterleuchten am Lilliensee“. Die Beschreibung der Landschaft ist so authentisch das man es bildlich vor Augen hat . Es ist ein Roman mit herrlichen Dialogen, Menschen die man kennenlernen möchte und eine Natur zum Träumen. Bin gespannt auf die Fortsetzung der Geschichte .

Birgit P, 02.10.2021

Ein tolles Buch! Die Handlung ist spannend, die Beschreibung der Landschaft lässt einen glauben dabei zu sein. Das Ende ist überraschend aber total stimmig.

Kirsi, 05.10.2021

Georg Vogel hat sich gut am idyllischen Liliensee im Schwarzwald eingerichtet. Als Anbieter für Wanderausflüge kommt er mit der lebhaften Touristin Marlies in Kontakt, die geradezu die Gefahr sucht. Beide geraten dabei in ein lebensgefährliches Abenteuer ...

Elisabeth Büchle ist mit "Frühlingsfunkeln am Liliensee" mal wieder ein wunderschöner Wohlfühlroman mit einer großen Prise Humor und Spannung gelungen. Sie nimmt die Leser*innen mit in den Schwarzwald im Jahr 1966 und macht sie mit den verschiedenen liebenswürdigen Charakteren vertraut. Ich habe mich schnell in seine Familie - insbesondere in seinen Opa - verliebt. Auch die lebenslustige Marlies schloss ich schnell in mein Herz.

Der Roman nimmt eher langsam an Fahrt auf. Am Anfang hatte ich den Eindruck, dass die Handlung eher so dahinplätschert. Dies macht die Autorin aber durch ihre Figuren- und Landschaftsbeschreibungen wieder wett. Sie weckte in mir die Sehnsucht danach, auch mal wieder in den Schwarzwald zu fahren und dabei den (fiktiven) Liliensee zu entdecken oder mich mit Georg auf Wanderungen zu begeben. Die ruhige Zeit des Ankommens im Buch und in der Geschichte endet aber dann abrupt, wenn Marlies sich wiederholt in Gefahr begibt. Die Spannung nimmt zu, es gibt die eine oder andere Wendung und schließlich lässt das Buch einen begeisterten Leser zurück.

Dies ist bereits der zweite Band am Liliensee - man kann beide Bücher auch unabhängig voneinander lesen. Ich hoffe, dass dies nicht der letzte Band am Liliensee war - ich würde gerne wieder dorthin zurück kehren!

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