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DVD Den Himmel gibt's echt

Die großartige Verfilmung des Buch-Bestsellers

Todd und Sonja Burpo (Greg Kinnear und Kelly Reilly) erleben nach einer Notoperation ihres Sohnes Colton (Connor Corum) Unerklärliches. Der Vierjährige äußert zum Erstaunen seiner Eltern: "Den Himmel gibt's echt". Er kann sich sehr genau an die Einzelheiten seines außergewöhnlichen Besuches im Himmel erinnern. Als er beispielsweise den lange verstorbenen Ur-Großvater auf einem Foto erkennt und von seiner vor der Geburt verstorbenen Schwester spricht, fangen die Eltern an, den erstaunlichen Erzählungen ihres Sohnes auf den Grund zu gehen. Aber wie lässt sich das Unerklärliche begreifen?

Hauptdarsteller Greg Kinnear war mit "Besser geht's nicht" für den "Oscar" nominiert. Regisseur Randall Wallace hat bei "Wir waren Helden" (mit Mel Gibson) Regie geführt, war als Produzent an "Pearl Harbor" beteiligt und hat das Drehbuch zu "Braveheart" geschrieben.

"Den Himmel gibt's echt" ist die Verfilmung des gleichnamigen Buches und beruht auf einer wahren Begebenheit. Mittlerweile ist das Buch, das zeitweise die Spitze der "New York Times"-Bestsellerliste anführte, auch in Deutschland zu einem Bestseller geworden.

Bonus-Material der DVD: "Colton im Himmel", Geschnittene Szenen

Bildformat: 16:9 Widescreen (2.40:1)
Tonformat: Deutsch + Englisch (beides Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Schwedisch
Länge: ca. 95 Min.
FSK 6
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  • Nr. 924795
  • · DVD-Box
  • · 03/2015
ab Lager lieferbar

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15,00 €
Blu-ray Den Himmel gibts echt
Nr. 924797
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  • „Die Verfilmung des bekannten Bestsellers spricht explizit christliche Fragen an, kann sich aber im Mainstream-Kino sehen lassen und rührt das Herz.“ Pro
  • „Ein Film für die ganze Familie - mit erstklassigen Schauspielern. Eine Hymne an das Leben - an das irdische und das ewige.“ USA Today
  • „Der Film geht erstaunlich offen und ehrlich mit Themen wie Glaube, Christsein und Gemeindeleben um. Und mit den Verletzungen, die wir nur allzu gerne vor anderen Menschen verbergen.“ The Independent Critic
  • „Unglaublich, wie selbstverständlich Colton (übrigens sehr knuffig) vom Himmel berichtet. Spannender Blick in den Himmel der gemeinsam mit dem zweifelnden Vater überprüft wird.“ teensmag
  • „Ein herausragender, ehrlicher und kraftvoller Film. Wie wunderbar, dass ein allmächtiger Gott einem kleinen Jungen Einblicke ins Himmelreich gewährt.“ Zuschauer-Stimme zum Film
  • „Im Großen und Ganzen ein schöner Film, der auch die ein oder andere Frage aufkommen lässt. Mir persönlich hat der Film aber einmal mehr klar gemacht, das uns Menschen im Himmel etwas großartiges erwartet und darum geht es.“ Zuschauer-Stimme zum Film
  • „Mich hat der Film berührt. Obwohl ich das Buch vor einigen Jahren schon gelesen hatte, hat mir der Film noch mehr geholfen, zu verstehen, was diese Erfahrungen für Todd, seine Frau und seine Kinder bedeuten. Gerade gegen Ende sind mir die Tränen gekommen. Mich konnte der Film überzeugen, dass das, was Colton passiert ist, wahr ist.“ Zuschauer-Stimme zum Film
  • „Dass es den Himmel wirklich gibt steht für mich als Christ außer Frage. Dann ist es nicht wichtig ob es wirklich so abgelaufen ist als Colton im Himmel war, sondern soll uns dazu dienen sich wieder daran zu erinnnern, dass wir am Glauben festhaltensollen [...]. Wer nach dem Buch neugierig geworden ist, die Geschichte lebendig werden lassen will - der sollte den Film sehen.“ Zuschauer-Stimme zum Film
  • „Dieser Film zieht den Zuschauer auf jeden Fall in seinen Bann und erzeugt Gänsehaut. Er nimmt ihn mit und lässt ihn gemeinsam mit Todd zweifeln und um die Wahrheit ringen.“ Zuschauer-Stimme zum Film

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S. Bohn, 11.11.2014

Der Film läuft seit ein paar Tagen in den Kinos. Er ist gut gemacht, aber hier und da auch ein bisschen kitschig - ist halt ein amerikanischer Film.

Die Geschichte als solche ist sehr bewegend: ein kleiner Junge ist während einer lebensgefährlichen Operation für kurze Zeit im Himmel. Der Junge, er heißt Colton, wird wieder gesund; und nach und nach kommt heraus, dass er etwas Außergewöhnliches erlebt hat. So erzählt er z. B. seinen Eltern, dass Engel für ihn gesungen haben, dass er bei Jesus auf dem Schoß gesessen hat oder dass Papas Großvater (der lange vor Coltons Geburt gestorben ist) ein netter Mann ist.

Die Eltern und auch das übrige Umfeld stehen nun vor der Frage: Glauben wir dem Jungen? Oder tun wir das, was er erzählt, als kindliche Fantasie ab? Keine einfache Situation für die Familie, die zunehmend unter Druck gerät.

Eine durchaus gelungene Verfilmung des Buches, das es ja schon eine Weile gibt. Nur hier und da etwas kitschig, wie gesagt.

Ein Glücksfall für den Film ist der kleine Junge, der den Colton spielt: Er ist nicht nur ein unwahrscheinlich süßes Kerlchen; er spielt seine Rolle auch sehr überzeugend.

M. Lahnstein, 14.03.2015

Dieser Film ist sehr schwierig zu beurteilen, weil es hier nicht wie bei anderen Geschichten um ein fiktives Erlebnis geht, sondern um Erlebnisse, die der 4-jährige Colton Burpo während einer Operation auf Leben und Tod hatte. Das Buch der Burpos habe ich auch schon gelesen und fand es damals großartig. Und ich fand es zuerst ganz toll, als ich gehört habe, das Buch wird verfilmt. Meine Vorbehalte sind Änderungen meines persönlichen Glaubens. Nicht, dass ich nicht mehr an Gott glaube, nein, ich bin bei dieser Art Erlebnisse in Büchern und Filmen sehr viel vorsichtiger geworden.

 

Der 4-jährige Colton sieht während der OP den Himmel und Jesus. Später berichtet er seinen Eltern, was er gesehen hat. Seine Erlebnisse ziehen immer weitere Kreise und sind nachher im ganzen Land bekannt. Im Film wird sehr gut gezeigt, wie Todd erst seine Zweifel hat mit den Erlebnissen seines Sohnes. Das geht soweit, dass er beinahe seine Stelle als Pastor verliert. Colton erzählt immer wieder von seinen Erlebnissen im Himmel.

 

Der Film hat mir sehr gut gefallen. Die Schauspieler, allen voran der Darsteller des 4-jährigen Colton, haben sehr überzeugend gespielt. Der Film reißt mit und berührt. Ich denke, er kann Menschen dazu animieren, an Gott zu glauben und an das Leben nach dem Tod. Voraussetzung, die Geschichte ist wahr. Und das ist das Problem. Nachdem sich gerade herausgestellt hat, dass eine ähnliche Geschichte von einem Jungen der im Himmel war, gelogen ist, bin ich noch vorsichtiger geworden. Auch bei der gelogenen Geschichte habe ich vor einiger Zeit noch geglaubt, dass diese wahr ist.

 

Zur Prüfung muss ich die Bibel zur Hand nehmen und da gibt es Hinweise darauf, dass dieses Erlebnis auch nicht echt ist. Ich bin ehrlich gesagt im Zwiespalt. Im Falle eines Falles entscheide ich mich für die Bibel, da ich denke, dass ich da im Gegensatz zu einem Film die Wahrheit finde. So ist also jeder Zuschauer aufgerufen, sich selbst eine Meinung zu bilden. Mir gefällt dieser Film, deshalb gibt es von mir 4 Sterne. Den 5. Stern ziehe ich ab für den zweifelhaften Wahrheitsgehalt. Sollte sich in der nächsten Zeit herausstellen, dass die Geschichte auch gelogen ist, würde ich allerdings noch mehr Sterne abziehen. Der Schaden ist groß, wenn mit solchen Dingen gelogen wird. Die Menschen verlieren auch das Vertrauen in Gott und in den Glauben.

keine Angabe, 20.04.2015

„Ist das Himmelreich nur eine Hoffnung? Oder existiert es, so wie die Erde und der Himmel?“

 

Todd ist Vater von zwei Kindern und arbeitet als Pastor in Nebraska. Nachdem sein vierjähriger Sohn Colton einen Blinddarmdurchbruch und die darauf folgende Operation überlebt, erzählt dieser ihm ungewöhnliche Dinge. Er behauptet, er hätte während der OP seinen Körper verlassen und wäre im Himmel gewesen. Dort habe er beispielsweise Jesus und dessen Pferd gesehen. Obwohl sich Todd und seine Frau diese Erzählungen als bewundernswerte Phantasien erklären, werden beide skeptisch, als Colton von Dingen redet, die er eigentlich nicht wissen kann. So weiß Colton zum Beispiel, was seine Eltern während der OP gemacht haben.

 

Der Film basiert auf einer wahren Geschichte. Im Jahr 2010 veröffentlichte Todd Burpo die Geschichte seines Sohnes als Buch, dass zum Nr. 1 Bestseller der New York Times wurde. Nun wurde das Buch als 95-minütiger Film verfilmt. Greg Kinnear, der vielleicht aus Filmen wie "E-Mail für dich" oder aus der Fernsehserie "Friends" bekannt ist, hat die Hauptrolle als Todd übernommen. Für mich hätte der Film fast ein wenig kürzer sein können. Manche Szenen haben sich ein wenig in die Länge gezogen und insgesamt gab es wenig inhaltliche Handlung. Überwiegend ging es um die Gespräche über den Himmel.

 

Gut gefällt mir, dass Todd als Pastor trotzdem seine Zweifel hat. Er hinterfragt alles und versucht seinen Sohn zu verstehen. Dafür nimmt er das Gespött der Leute und sogar seiner eigenen Gemeindemitglieder auf sich, für die diese Nahtoderfahrung wie ein Märchen klingt. Todd sucht sogar nach rationalen Erklärungen außerhalb der Bibel und spricht mit Ärzten und Psychologen. Letztendlich kann aber doch sein eigener Sohn ihn überzeugen.

 

Mich hat der Film berührt. Obwohl ich das Buch vor einigen Jahren schon gelesen hatte, hat mir der Film noch mehr geholfen, zu verstehen, was diese Erfahrungen für Todd, seine Frau und seine Kinder bedeuten. Gerade gegen Ende sind mir die Tränen gekommen. Mich konnte der Film überzeugen, dass das, was Colton passiert ist, wahr ist.

 

Insgesamt ein ruhiger, leiser Film, der sich zwar ein wenig in die Länge zieht, aber trotzdem sehr zum Nachdenken anregt.

S. Janoschke, 13.05.2015

Colton ist 4 als er beinahe an einem geplatzten Blinddarm stirbt. Während der OP verlässt er seinen Körper und kommt in den Himmel (ohne tot gewesen zu sein). Als er wieder gesund ist, erzählt er nach und nach seinen Eltern von seiner Zeit im Himmel. Sein Vater ist skeptisch und fragt andere, was er davon halten soll. Aber Colton erzählt Dinge, die er nicht wissen kann. Denkt er sich das alles aus oder ist er wirklich im Himmel gewesen?

 

Letztes Jahr las ich das Buch von Todd Burpo und war sehr berührt davon. Deshalb war ich sehr gespannt auf den Film. Die Schauspieler sind gut gewählt, vor allem Colton ist auf Anhieb sehr sympatisch. Leider merkt man, vor allem, was die Himmelsszenen angeht, dass der Film typisch amerikanisch ist. Sehr pathetisch kommen die Engel daher. Gefreut habe ich mich, dass sie Jesus NICHT gezeigt haben, das hätte mir nicht gefallen. Dass der Vater Zweifel hat und nicht weiß, ob das wirklich alles so stimmt, ist so im Buch beschrieben, aber auch sehr real. Das Buch ist an manchen Stellen sehr ausführlich, doch einige Szenen im Film stehen schlichtweg so nicht im Buch. Dass der Pastor entlassen wird, weil er über das Himmelserlebnis seines Sohnes redet. Auch die Streitereien zwischen den Eltern kommen im Buch so nicht vor, das ist sicher um den Film spannender zu machen. Sehr schade, immerhin basiert der Film ja auf wahren Begebenheiten.

 

Dennoch sind viele Stellen sehr berührend, die mich auch im Buch bewegt haben. Da musste ich schon ein paar Tränen verdrücken. Auch der Zusammenhalt der Freunde zeigt, wie viel Gott bewegen kann, wenn wir es zulassen. Ob die Begebenheiten im Himmel wirklich wahr sind, das muss jeder für sich selbst beantworten. Dass es den Himmel wirklich gibt steht für mich als Christ außer Frage. Dann ist es nicht wichtig ob es wirklich so abgelaufen ist als Colton im Himmel war, sondern soll uns dazu dienen sich wieder daran zu erinnnern, dass wir am Glauben festhalten sollen.

 

Mein Fazit ist - wer neugierig auf die Begebenheit von Colton ist, das Buch aber nicht lesen möchte, oder wer nach dem Buch neugierig geworden ist, die Geschichte lebendig werden lassen will - der sollte den Film sehen.

ohne Angabe, 14.05.2015

Der Film nach dem gleichnamigen Buch von Todd Burpo erzählt die Geschichte seines vierjährigen Sohns Colton. Dieser hat während einer Blinddarmoperation ein Nahtoderlebnis, das seinen Berichten nach für den Vater, den Pastor der örtlichen Gemeinde, nur einen Schluss zulässt - der Junge war im Himmel. Er berichtet detailliert von längst verstorbenen Personen, die er nie kennen gelernt hat, erzählt von Engeln, Jesus und himmlischer Herrlichkeit, als wäre es Realität. Das nach wahren Begebenheiten verfasste Drehbuch basiert auf den Aufzeichnungen und Beobachtungen, welche der "echte" Todd Burpo anhand der Erlebnisse seines Sohnes machte. Diese waren und sind zu keiner Zeit unumstritten, ein Aspekt, der es auch in den Film geschafft hat.

Vermutlich hätte mich die Handlungsbeschreibung nur wenig gereizt, wenn ich nichts über die Beteiligten gewusst hätte. "Bravehart"-Drehbuchautor und "Wir waren Helden"-Regisseur Randall Wallace ist kein beliebiger Nischenkandidat auf dem Regiestuhl. Und Hauptdarsteller wie Kelly Reiley ("Sherlock Holmes", "Black Box") und Greg Kinnear ("The Kennedys") bringen das nötige Charisma und die Professionalität mit, die diesen Film sehenswert machen. Auch Connor Corum in seiner ersten großen Rolle als Colton überzeugt durch unaufdringliche kindliche Authentizität.

Filme mit christlichen Themen leiden oft unter grob vereinfachten Handlungsmustern und mitunter unlogischen Wendungen, bei denen die Fronten allzu klar abgesteckt werden. Außerdem bringen die vergleichsweise kleinen Budgets meist Kompromisse bei der Namhaftigkeit und Fähigkeit des Personals mit sich. All das wurde glücklicherweise weiträumig vermieden. Das produzierende Studio Sony und der gesamte Stab investieren nachhaltig in den Film und es lohnt sich. Klar wirken Pastor Burpo und Co. auf den ersten Blick ein bisschen wie die typische amerikanische Familie, die tagsüber um ihr Überleben kämpft, Sonntags den Gottesdienst gestaltet und trotzdem friedlich auf einer Farm lebt. Ein Klischee, mit dem aber nicht ohne Augenzwinkern umgegangen wird. Sei es Colton, der sich schamlos die Ohren zuhält, als der Gemeindechor unter der Leitung seiner Mutter einen etwas schiefen Choral anstimmt, oder der Auftritt einer charismatische Gastpredigerin, die vor lauter "Trunkenheit im Heiligen Geist" zum Befremden der Gemeindemitglieder hinter dem Predigtpult herumzappelt. Auch wenn diese Szenen viel zum Unterhaltungsfaktor beitragen wirkt es nie, als würden auf Kosten des Glaubens anderer unangemessene Witze gemacht. Trotz seines offensichtlichen Besuchs im Himmel ist Colton außerdem, wie uns der Abspann mitteilt, bei weitem "kein Engel". Selbst im Himmel fragt er die Engel prompt, ob sie ihm zum Trost "We Will Rock You" vorsingen.

Platz für Zweifel gibt es ebenfalls. Beide Elternteile gehen zum Teil sehr unterschiedlich mit der Situation um. Während Mutter Sonja mit der Situation eher überfordert ist, beginnt Vater Todd eine regelrechte Kampagne, um herauszufinden, ob an Coltons Geschichte etwas dran sein kann. Das wiederum stört die Gemeindeältesten und man fragt sich, ob dieser Pastor, der die Geschichte gelegentlich "einfach so" glauben will, in seiner Gemeinde noch eine Zukunft haben kann. Das Ereignis wirft alle Beteiligten auf ihre Art und Weise aus der Bahn, hinterlässt Spuren, stiftet aber auch Hoffnung. Was wäre, "wenn es denn so einfach wäre"? Colton bleibt letztendlich der Einzige, der diese Offenbarung selbst erlebt, alle anderen müssen mit seinem Bericht "fertig werden". Auch hier wird glücklicherweise keine allzu simple Auflösung präsentiert. Am Ende hören zwar viele Menschen seine Geschichte, ein kollektiv "Hallelujah" rufendes Gotteshaus gibt es aber nicht, es wird eher zum Nachdenken angeregt.

Damit darf sich auch jeder Zuschauer seinen eigenen Reim auf diese einfühlsam erzählte Geschichte machen, die, auf welche Art auch immer, ihre Spuren hinterlassen wird.

 

michiseiler.blogspot.de

ohne Angabe, 14.06.2015

Todd Burpo ist Pfarrer einer Kirchengemeinde in Nebraska. Nebenbei ist er noch anderweitig bei der freiwilligen Feuerwehr tätig, repariert elektrische Garagentore, usw. Sein Leben ist vollkommen ausgelastet. Bis es aus den Fugen gerät. Er selbst verletzt sich, wird für längere Zeit außer Gefecht gesetzt. Kaum genesen, ereilt seinen Sohn Colton ein Blinddarmdurchbruch. Es folgt eine Not-OP, bei der sowohl er als auch die Ärzte um sein Leben ringen. Nach dieser OP erzählt Colton seinem Vater in Etappen immer wieder davon, dass er während der OP im Himmel, bei Jesus, war. Todd kann das gar nicht glauben. Colton war doch gar nicht tot! Wie kann er da ein Nahtoderlebnis gehabt haben?! Doch Coltons Erzählungen werden immer konkreter und zeigen, dass er Dinge weiß, von denen er eigentlich nichts wissen kann ...

 

Das Thema „Himmel“ erlebt derzeit einen ziemlichen Hype, dem ich mich eigentlich entziehen wollte. Ich finde es zwar sehr interessant, dennoch gab es nach „Den Himmel gibt’s echt“ mindestens einen Trittbrettfahrer, bei dem anschließend herauskam, dass die Geschichte erlogen war.

 

Dieser Film zieht den Zuschauer auf jeden Fall in seinen Bann und erzeugt Gänsehaut. Er nimmt ihn mit und lässt ihn gemeinsam mit Todd zweifeln und um die Wahrheit ringen. Das war mir sehr sympathisch, denn es zeigt, dass auch der Pfarrer die ganze Sache hinterfragt. Aber nicht nur Todd gerät ins Zweifeln – auch die Kirchengemeinde gerät ins Zweifeln, allen voran die Gemeindeältesten. Das Leben der gesamten Familie wird durch Coltons Himmelserfahrung auf den Kopf gestellt, vor allem, als die Presse von der Geschichte Wind bekommt. Zum Schluss findet Todd eine Antwort bei Gott selbst. Auch wenn man wahrscheinlich nie erfahren wird, ob Coltons Geschichte wahr ist, so ist das Ende und wie Todd damit umgeht, realistisch. Dass es den Himmel gibt steht außer Frage (zumindest für uns Christen).

 

Greg Kinnear als Todd Burpo wirkt authentisch und auch der kleine Connor Corum als Colton ist ein ausgesprochen talentierter, kleiner Schauspieler!

 

Auch wenn man sich den Film als DVD gekauft hat, kann man ihn sich auf Laptop/Computer, Tablet oder Smartphone streamen. Das kannte ich noch gar nicht und finde es super!

 

Fazit: Ein ruhiger Film, der Gänsehaut erzeugt und den Zuschauer mitnimmt auf eine Reise des Fragens und Zweifelns.

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