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Patrick Doughtie

Briefe an Gott: „Eine Hommage an das Leben“

Wie gehen Eltern mit dem Verlust eines Kindes um? Wie kämpfen Familien den grausamen Kampf gegen den Krebs? Wo findet man einen Weg der Hoffnung inmitten größter Sorge und kaum vorstellbarem Schmerz? Der Autor des Buches „Briefe an Gott“ kennt die Antworten auf diese Fragen. Denn er hat diese Situationen selbst erlebt. Patrick Doughtie hat nach einem verzweifelten Kampf gegen eine besonders aggressive Krebserkrankung seinen Sohn verloren.

Tyler und Patrick Doughtie

"Briefe an Gott" basiert auf der wahren Geschichte von Tyler Doughtie. Für Patrick war er eine Quelle der Inspiration. Nach Tylers Tod im Jahr 2005, als Patrick über die bis zuletzt positive Lebenseinstellung und den ungebrochenen Geist seines Sohnes nachdachte, gab Gott ihm die Entschlossenheit, mit dem Leben, Lieben und Glauben weiterzumachen. Zwei Jahre später schrieb er das Drehbuch zu "Briefe an Gott".

Wie Patrick Doughtie kennen viele von uns den Schmerz des Verlustes nur zu gut. Ich hatte das Vorrecht, mit Patrick ein Interview zu führen. Und ich bin davon überzeugt, dass Sie aus den inspirierenden Worten dieses Vaters eine gehörige Portion Trost und Ermutigung ziehen können.

Und ich hoffe, dass Sie das Buch lesen werden. Es ist keinesfalls eine traurige Geschichte über ein Kind, das an Krebs erkrankt ist. Das ist Patrick Doughtie sehr wichtig. "Es ist eine Hommage an das Leben", sagt er. "Und ein ermutigendes und inspirierendes Buch über Hoffnung und Glaube. In meinen Augen hat es jedem etwas zu sagen."

Nach dem Tod von Tyler begann für Patrick Doughtie die schwerste Zeit seines Lebens. "Als Tylers Vater habe ich anders getrauert als meine Frau. Ich bekam Depressionen und wandte mich von Gott ab. Denn ich glaubte, er hatte dasselbe getan, weil er den Tod Tylers zuließ. Ich war verstört und wütend. Ich ging nicht mehr in die Kirche. So sehr mich meine Frau auch bat, gemeinsam mit der Familie weiterhin in die Gemeinde zu gehen – ich konnte es nicht."

Patrick fühlte sich zu jener Zeit von Gott betrogen. "Meiner Meinung nach war ich gehorsam und hatte alles getan, was von mir als gläubigem Menschen erwartet wurde. Sogar in den schwierigsten Zeiten habe ich mich Gott hingegeben. Doch meine Familie habe ich ganz schrecklich behandelt." Voller Bedauern sagt er: "Ich wünschte, ich könnte auch diese Episode ungeschehen machen. Ich übersah, dass ich nicht der einzige Leidende war. Savanah verlor ihren großen Bruder und besten Freund. Brendan verlor seinen großen Bruder und damit auch die Chance, ihn überhaupt kennenzulernen. Und meine Frau verlor ihren Stiefsohn."

Patrick sagt: "Etwa zwei Jahre nach Tylers Tod wurde mir bewusst, dass Gott an meinem Herzen arbeitete. Plötzlich fühlte ich mich schuldig – und das ist noch milde ausgedrückt – wie ich meine Familie und Gott behandelt hatte." Mit der Zeit ließ Patrick einige Dinge an sich herankommen, die er von seinem Sohn gelernt hatte. Er begriff, dass Gott ihn mit einer besonderen Gabe und Botschaft betraut hatte. Bislang hatte er es nicht geschafft, entsprechend zu handeln. Diese Botschaft hatte mit Liebe, Hoffnung und Vertrauen in Gott zu tun. Es ging um den Stellenwert von Familie, Freunden und Gott. "Nichts anderes zählt", sagt er. "Was bleibt am Ende des Tages? Ein fader Job, der auch noch schlecht bezahlt wird? Ein verbeultes Auto und ein Haus? Selbst wenn es ein Luxuswagen und eine Villa wären – völlig egal. Nichts ist so wichtig wie unsere Beziehung zu Gott, zur Familie und unsere Liebe füreinander. Zwei Jahre nach Tylers Tod war ich auf meinen Knien und bat um Vergebung. Ich fing neu mit Gott an. Stellte mich ihm ganz zur Verfügung. Ich wollte seinen Willen tun, bis zu meinen letzten Atemzug." Die Gewissheit reifte, dass es nun an der Zeit war, seine Geschichte aufzuschreiben.

Die Arbeit an "Briefe an Gott" spielte eine wesentliche Rolle in Patrick Doughties Heilungsprozess. "Als Mann fällt es mir in der Regel nicht so leicht, mich auszudrücken. Das Schreiben spendete mir Trost. Es war wie eine Art Therapie."

Patricks Erfahrungen mit dem Krebs und dem Verlust eines Kindes haben seine Sicht auf das Leben verändert. "Ich bin viel dankbarer für jeden einzelnen Tag, den ich mit meiner Familie verbringe. Ich fühle mich total gesegnet. Und ich habe viel Mitgefühl für Kinder und Familien in ähnlichen Situationen. Ich möchte vernetzen, helfen und trage hoffentlich dazu bei, ein größeres Bewusstsein für den Krebs zu schaffen, um dadurch weitere finanzielle Mittel für die Krebsforschung bereitstellen zu können."

In unserer heutigen Zeit kennt nahezu jeder einen Menschen, der an Krebs erkrankt ist. Vielleicht sind diese Person sogar Sie selbst. Vielleicht ist es Ihr Kind oder jemand anderes aus Ihrer Familie. Patrick Doughtie hofft, dass Sie „Briefe an Gott“ lesen. Und dass es positive Auswirkungen auf Ihr Leben hat. Denn dann, und das ist seine Hoffnung, werden auch Sie einen Unterschied machen – vielleicht in Ihrer eigenen Familie, vielleicht in dem Leben eines anderen Menschen.

Erfahren Sie mehr über Briefe an Gott von Patrick Doughtie und John Perry!

(c) Ein gekürzter Auszug des Artikels von Mary Fairchild für about.com

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