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James L. Rubart im Interview

„Das Vermächtnis des Zimmermanns“

Er ist Marketing-Experte, Sportliebhaber, Familienvater und Autor. Gemeinsam mit John Eldredge organisiert er christliche Männerfreizeiten und gibt dort seine Erfahrungen weiter. Sein aktuelles Buch handelt davon, wie ein einfaches Möbelstück Leben verändern kann.

James L. Rubart


Zu welcher Tageszeit und an welchem Ort schreiben Sie am liebsten? Benutzen Sie immer noch Ihre ‚geheime Schreibkammer‘?


Am liebsten schreibe ich zwischen 10 Uhr morgens und 17 Uhr nachmittags. Und ja, meine geheime Schreibkammer nutze ich sehr häufig. Denn sie ist zu einem Rückzugsort geworden. Hier habe ich das Gefühl, ganz für mich zu sein. Das brauche ich, um gut schreiben zu können.

Ihr Job als Marketing- und Verkaufsberater hält Sie wahrscheinlich sehr in Atem. Wie schaffen Sie den Umschwung zum Schreiben?

Ich habe das große Privileg, eine eigene Firma zu haben. Das gibt mir die Freiheit, mir meine Arbeitszeit selbst einzuteilen. Wenn ich schreibe, bleibe ich lange am Ball. Oftmals verbringe ich mehrere Tage am Stück damit. Danach konzentriere ich mich wieder für ein paar Tage auf das Marketing. Somit fällt der Umschwung nicht so schwer.


Stellen Sie sich vor, Sie müssten in Ihrem Leben auf eine einzige Sache für immer verzichten. Welche wäre das?

Eine Freundin wettete einmal, dass sie ein Jahr gänzlich ohne Süßigkeiten auskommen könnte. Als Belohnung lockten 500$. Letztendlich hat sie es tatsächlich geschafft. Mittlerweile sagt sie von sich, überhaupt keine Lust mehr auf Süßigkeiten zu haben. Wenn ich also etwas aufgeben sollte, würde ich auch probieren, keine Süßigkeiten mehr zu essen. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich erfolgreich wäre. Ich weiß, Süßigkeiten sind nicht das Beste für mich, aber ich liebe sie!


Die Heilungen die Sie in „Das Vermächtnis des Zimmermanns“ beschreiben, sind sehr spektakulär. Haben Sie selbst bereits spektakuläre Heilungserfahrungen gemacht?


Oh ja, einige sogar. Als ich anderthalb Jahre alt war, wurden drei Finger an meiner rechten Hand unter einer Motorsäge eingeklemmt und zerquetscht. Die Ärzte sagten, dass die Finger nicht weiterwachsen würden. Aber sie haben es trotzdem getan!

1999 hatte ich einen schweren Mountainbike-Unfall, bei dem mein Rücken starke Blessuren abbekam. Nichts half und mein Rücken wurde nicht  besser. Aber als meine Freunde eines Abends für mich beteten und ich am nächsten Morgen aufstand, waren die Schmerzen fast komplett weg.

Vor einigen Jahren war ich mit meinem Sohn unterwegs. Wir wollten gemeinsam einem meiner Lieblingsredner zuhören. Plötzlich bekam ich massive Kopfschmerzen. Ich bat meinen Sohn, für mich zu beten. Als er das Gebet beendete, waren die Kopfschmerzen wie weggeblasen.

Aber die tollsten Heilungen, die ich erleben durfte, sind die meines Herzens: Heilungen von Wunden, die ich in der Vergangenheit erlebt habe.

Was ist Ihnen wichtig beim Schreiben von Büchern und was reizt Sie speziell an Ihrem Buch „Das Vermächtnis des Zimmermanns“?

Ich freue mich, wenn mir Leser erzählen, dass sie meine Bücher unterhaltsam finden. Gleichzeitig möchte ich aber auch eine Botschaft mit Tiefgang verbreiten. Das sind immer meine Ziele beim Schreiben.

In „Das Vermächtnis des Zimmermanns“ geht es um Heilung von Beziehungen. Die brüchige Beziehung der beiden Brüder im Buch ist an eine meiner tiefsten Freundschaften angelehnt. Nach einem großen Streit hatten mein bester Freund und ich uns drei Jahre lang nicht gesprochen. Wir hatten uns völlig entfremdet. Doch dann liefen wir uns auf wundersame Weise wieder über den Weg. Es war, als hätte Gott das von langer Hand geplant. Unsere Freundschaft wurde mit neuem Leben erfüllt. Heute verstehen wir uns besser denn je. Und ich hoffe, dass Gott im Leben anderer ebenfalls so wirkt, vielleicht sogar durch das Lesen von „Das Vermächtnis des Zimmermanns“.

© Gerth Medien GmbH 2013

Hier geht es zur Leseprobe.

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