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INFOS
Daniel-John Riedl im Interview

Lieder aus begeisternden Herzen

Fernab von Australien, Übersee und Großbritannien gibt es auch in Deutschland junge Leute mit neuen Liedern im Herzen. Für Lobpreis, der sich in Musik und darüber hinaus ausdrückt, steht das Netzwerk LIVEWORSHIP. Wir haben Initiator Daniel-John Riedl zum neuen Album „heilig“ ein paar Fragen gestellt.

Daniel-John Riedl


Hallo Daniel, mit deiner Kampagne „Was ist dir heilig?“ fragst du andere. Was ist deine Antwort auf diese Frage?

Eine starke Frage. Und zwar, weil ich mich tatsächlich während der schon laufenden Kampagne dabei erwischte, wie es mir schwer fiel, eine einzige Antwort darauf zu finden. Und genau da hat die Frage schon ihre Wirkung erzielt. Sie fordert mich durch die Vokabel ‚heilig‘ heraus, wirklich in mich zu gehen und herauszufinden, was mir das Wertvollste ist. So und nun meine Antwort: Es ist meine kleine Familie die im Juni den nächsten Zuwachs bekommt. Nein, nicht die CD, sondern unsere Tochter. (lacht)

War es immer schon ein Traum von dir, ein Album zu veröffentlichen?

Absolut. Ich bin ein Typ Mensch, der gern präsentiert, gern zeigt und darüber spricht, was ihn bewegt. Das Besondere an „heilig“ und der Kampagne „Was ist dir heilig“ ist für mich aber, dass wir hier inhaltlich weit über die Musik und die teilnehmenden Personen oder Künstler hinausgehen konnten. Das Projekt ist involvierend, anregend, fragend, u.s.w. Genau das macht es aus, denn daraus entsteht Inspiration. Und da wo Menschen inspiriert werden, entsteht wiederum Neues. Genial.


Auf das Cover klicken und in alle Songs reinhören. Das Album „heilig“ erscheint am 13. Juni 2014.

Wie muss ich mir so einen LIVEWORSHIP-Event bei euch vorstellen?

Im Grunde ganz einfach. Du kommst hin, genießt zwei Stunden leidenschaftliche Anbetungsmusik, hörst zwischendrin eine gute Kurzbotschaft und gehst dann hoffentlich begeistert und ermutigt nach Hause. Soweit nichts Neues. Das Besondere an LIVEWORSHIP-Events ist allerdings, dass das Zusammenspiel der Musiker improvisiert ist und die Musiker als auch wir als Leiter lediglich die ersten Songs festlegen um „anzukommen“. Außerdem gibt es keine feste Band, sondern für jeden Event werden neue Musiker eingebunden. Jeder kann mitmachen. Dieses Vorgehen führt alle gemeinsam auf eine wahnsinnig spannende Reise hinein in eine offene Atmosphäre, in der vor allem eines erlebbar werden soll: Unser lebendiger Gott.

Kann wirklich jeder mitmachen? Was ist, wenn jemand schief singt?

Wer schief singt, wird leise gemacht. Ich sag es einfach mal so, wie es in der Praxis ausschaut. Natürlich achten wir in der Vorbereitung darauf, mit den angemeldeten Musikern und Sängern im Austausch über ihre Erfahrung und Fähigkeiten zu sein. Am Event selbst können über die Technik noch Dinge „geregelt“ werden, falls es für die Gäste schwierig werden sollte. Aber, um es deutlich zu machen: Bei LIVEWORSHIP geht es nicht primär um Performance, sondern um die Bereitschaft ‚einen Schritt aufs Wasser‘ zu gehen und sich voll und ganz in die Gemeinschaft auf der Bühne, mit den Gästen und mit Gott hineinzugeben. Eine Sache noch: An der ein oder anderen Stelle hat der Techniker sicher auch schon mal Daniel leiser gemacht. (lacht)

Was steckt hinter der Idee „Verändere deine Stadt“?

Das Projekt „Verändere deine Stadt“ existiert neben dem Musik- und Anbetungsdienst, um uns alle daran zu erinnern, wofür wir hier sind. Nämlich, um Gottes Liebe zu den Menschen zu bringen. Genau da wollen wir hin. Weihnachten 2012 gab es die erste Aktion mit dem Titel „Weihnachten mit Obdachlosen“ Eine geniale und bewegende Zeit. Ein Satz fasst es zusammen: Die Straße zu berühren kann heilsam sein. Gemeinsam denen helfen, die von ihr verschlungen werden.

Was ist deine ganz persönliche Definition von Lobpreis?

Lobpreis und Anbetung ist all das in meinem Leben, was Gott ehrt. All das, was ich in meinem Leben und im Alltag entscheide, mit dem Fokus im Herzen, Gottes Plan zu folgen. Und da wird es doch spannend. So – und nicht anders möchte ich Lobpreis verstehen. Das verhindert, an dem Punkt zu landen, wo das Singen von geistlichen Liedern als der eigentliche Kern verstanden wird. Die musikalische Anbetung soll lediglich Ausdruck und Output dessen sein, was unser Herz und unser Leben bewegt.

Einen Poetry Part gibt es auch auf Eurem Album. Was ist denn das?

Ein Poetry Part ist ein Gedicht im Stil der mittlerweile sehr bekannten Poetry Slams. Für „heilig“ war es uns wichtig, das gesprochene Wort zu haben. Genau wie ich mir keinen Event ohne das gesprochene und direkte Wort vorstellen kann, so sollte auch auf dem Album die Botschaft rund um das Thema „Was ist dir heilig“ konkret an den Hörer gebracht werden. Für mich der wahrscheinlich spannendste Moment der Platte. Ich bin sehr begeistert.

Hillsong, Chris Tomlin, Jesus Culture & Co. Braucht es da eigentlich noch deutsche Anbetungs-Songs?

Unbedingt braucht es die. Ein Großteil der Menschen spricht doch in der Muttersprache Deutsch. Wir können sehr dankbar sein für das zeitgemäße und tolle Liedgut, das über viele Jahrzehnte bis heute aus dem Ausland herübergeschwappt ist. Viele Lieder werden mittlerweile auch in tollen deutschen Übersetzungen gesungen. Bemerkenswert finde ich aber die vielen Feuer, die in den letzten Jahren entfacht wurden, was das Aufkommen neuer im Ursprung deutscher Lieder angeht. Das sind Lieder aus dem Herzen unseres Landes. Aus dem Herzen einer jungen und begeisterten Generation. Ganz, ganz stark. 

Wer sind die Mitwirkenden auf dem Album „heilig“?

Mitgewirkt haben auf „heilig“ viele verschiedene Musiker, die wir durch die vernetzende Arbeit von LIVEWORSHIP in den letzten Jahren kennenlernen durften. Philip Müller aus Bremen zeichnet als Produzent der Platte verantwortlich. Er gehört zum engen Kreis derer, die die Vision und den Dienst von LIVEWORSHIP intensiv mittragen. Dario Große aus Düsseldorf ist musikalischer Leiter bei LIVEWORSHIP und Co-Produzent von „heilig“. Im umfangreichen Booklet der Platte finden sich inspirierende Jugendstunden-Impulse, die sich mit dem Thema Heiligkeit auseinandersetzen. Diese wurden von Karsten Hüttmann und Johannes Müller, dem Vorstand von Christival 2016, exklusiv für „heilig“ geschrieben.

Was bedeutet im Zusammenhang mit dem Album „Unterwegs zum Christival 2016“?

„heilig“ soll der Startschuss eines gemeinsamen Weges von LIVEWORSHIP, Christival e.V. und Gerth Medien werden. Da es bei LVEWORSHIP vor allem um Vernetzung, Content für Jugendgruppen, Zurüstung und Förderung geht, freuen wir uns mit den Christival e.V. Vorsitzenden Karsten Hüttmann und Johannes Müller Partner zu haben, die direkt am Puls der Jugendgruppen sind. In Hinführung auf das 2016 stattfindende Christival werden wir noch viele spannende Schritte erleben.

Was wolltest du immer schon einmal sagen?

Puhhhh … (lacht) folgendes:
„Innovationen müssen von vielen als falsch empfunden werden, um überhaupt echte Innovation sein zu können.“

Wenn du hier und heute eine Million Euros übrig hättest. Was würdest du tun?

Ich habe keine Ahnung! Ich hätte unglaublich viele Ideen. Aber das führt jetzt zu weit.

.... und wenn du drei Wünsche frei hättest?

1.    Eine unproblematische Geburt unserer Tochter.
2.    Weitsicht und Weisheit für alle Pläne rund um Familie, Dienst und Job.
3.    Eine Million Euro.

Danke für das Gespräch und viel Segen für euren Dienst, der über den Tellerrand schaut ...

Hier geht es zur übergreifenden Kampagne „Das ist mir heilig“.

(c) Die Fotos zu diesem Beitrag stammen von: Samuel Kunaman / Maximilian Schulz / Johannes Penzel

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