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INFOS
GOTTPOP

Das Leben mit Gott ist eine Entdeckungsreise

Mit ihrer Idee, ihre Musik auch außerhalb der Kirchenmauern zu den Leuten zu bringen, sind die jungen Schweizer Wilden von GOTTPOP nicht allein ... Herausragend ist allerdings ihre Art, Songs zu schreiben und das durchweg tanzbare, innovative Sound-Gemenge.

Die Songs von GOTTPOP entstehen in der Heimatgemeinde ICF Basel. Auf Hochdeutsch übersetzt leuchten ihre innovativen Songs ab jetzt wie junge Sterne am Lobpreis-Himmel. Diese Musik zieht an. Geht ins Ohr, bahnt sich den Weg zum Herzen und dort bleibt sie dann. Zu ihrem deutschsprachigen Debüt-Album „Augenhöhe“ haben wir dem Produzenten und Absolventen der Popakademie Bruce Klöti und GOTTPOP-Mitglied Roman Albertini ein paar Fragen gestellt.

Warum gibt es eigentlich GOTTPOP – und seit wann?

Ganz kurz zusammengefasst: Gott hat uns in unserer Gemeinde zusammengebracht, ein Haufen kreativer Leute zusammen in einem Lobpreis Team. Wir wissen und erleben, dass Gott uns so richtig gern hat – und suchen nach Wegen, diese Liebe zu erwidern, sie auszudrücken, um ihm eine Freude zu machen. Also machen wir das mit dieser Kreativität, die er uns gegeben hat, schreiben Songs, produzieren Beats, verlieren uns in Synthesizer-Welten. Und irgendwann wurden diese Songs und Sounds größer als wir und unsere Gemeinde und wir haben nach einem Namen dafür gesucht. Das war 2010, bei unserem ersten Studio Album. Wir wollten da möglichst ehrlich und direkt sein und das, was wir machen so nennen, wie es ist: Popmusik für, an, zu und um Gott – also GOTTPOP. (Bruce)

Warum braucht die Kirche neue Lieder?

Wir als Kirche wollen Jesus und seine Sehnsucht nach und Liebe für Menschen, bekannt machen. Die Botschaft bleibt immer dieselbe, aber die Verpackung muss die Kirche ab und zu verändern, damit wir Menschen verstehen, was uns hier eigentlich geschenkt wird. Und so auch mit den Songs: Das Evangelium ist heute relevant. Darum ist es wichtig, dass wir auch Sprache und Sounds von heute benutzen, um es zu verpacken und zu kommunizieren. Gleichzeitig helfen uns neue Lieder, alte Wahrheiten wieder frisch zu verstehen und von frischer Erkenntnis inspiriert, Jesus nachzufolgen. (Bruce)

Eure Lieder wurden vom Schweizerdeutschen ins Hochdeutsche übersetzt. Wie klingt das jetzt für euch?

Großartig! Wir sind vom Resultat positiv überrascht. Wir waren uns schon immer bewusst darüber, dass unser Dialekt geografisch sehr eingeschränkt ist. Trotzdem ist das die Sprache, die uns am nächsten ist, da wir damit aufgewachsen sind. Hochdeutsch ist für uns die Sprache der Schrift. Literatur und offizielle Dokumente sind in Schriftsprache verfasst. Wir sprechen aber nur auf Hochdeutsch, wenn wir unbedingt müssen (lacht). Die Songs auf Hochdeutsch zu hören war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber wir mussten feststellen, dass gewisse Formulierungen so sogar noch besser funktionieren und schöner klingen als aus Schweizerdeutsch. (Roman)
 

„Lobpreis“. Erklärt das Wort einem Menschen, der es noch nie gehört hat ...

Super Frage! Wir möchten uns auch immer wieder fragen, wie das, was wir machen, von Leuten, die nicht „christianisiert“ sind, aufgenommen wird. Denn diese möchten wir auch erreichen. Also: Lobpreis – das sind Liebeslieder, die an Gott gerichtet sind. Ähnlich wie in einer menschlichen Beziehung, bewundern wir ihn und schwärmen von ihm, sagen „danke“ und freuen uns. So, wie ich meiner Frau aber auch immer wieder sagen will, wie toll, clever und schön sie ist, sprechen wir im Lobpreis auch immer wieder Wahrheiten über Gott und wie er uns sieht aus. Auch deshalb, um uns selbst an die Wahrheit zu erinnern. Ich finde aber auch, dass diese Lieder auch mal Schmerz, Fragen und Kämpfe beinhalten sollten – wie das eben in einer Beziehung auch ist. (Bruce)

Wie entstehen eure Sounds?

Erste Sounds entstehen direkt in unserem Songwriting-Camp, wo wir die Songs als Demos an Workstations oder mit einer kompletten Band festhalten. Die mit dem größten Potential werden danach weiter bearbeitet und in einem ersten Schritt so weit gebracht, dass wir sie in der Gemeinde spielen können. Mit den 12 Songs, die du jetzt auf dem Album hörst, gingen wir 2013 nach Frankreich in ein romantisches Landhaus und tüftelten dort intensiv an den Sounds der verschiedenen Instrumente. Kreativität braucht Zeit und Raum – am besten funktioniert das für uns an einem schönen Ort, wo die Umgebung, die Gemeinschaft (und das Essen) einfach stimmen. (Roman)


                                                        Die Single „Löwe“.

Wer singt die Songs auf eurem Album?

Auf dem Schweizerdeutschen Album singen Leute aus unserer Mitte, also unserer Kirche. Für das Hochdeutsche Album „Augenhöhe“ haben wir nach Sängerinnen und Sängern aus der deutschen Lobpreis-Szene gesucht, die Lust hatten bei dem Projekt mitzumachen. Und wir waren über das positive Feedback und die große Bereitschaft überrascht. So singen auf dem Album nun Jennifer Pepper, Zippora Schneider-Ulrich, Simone Dörpfeld, Pala Friesen („Outbreak Band“) und Jonathan Enns (Koenige & Priester). Es war uns eine große Ehre mit solch hochkarätigen und menschlich äußerst genialen Personen zusammenzuarbeiten. (Roman)

Warum „Augenhöhe“?

Der Titel kommt vom gleichnamigen Song auf dem Album. Für uns umfasst dieser Begriff „Augenhöhe“ am besten unsere Faszination am Charakter von Jesus. Menschen haben sich immer an Gottheiten orientiert, sie er- und gefunden. Aber welcher Mensch würde je auf die Idee eines Gottes kommen, der uns wirklich, im wahrsten Sinne des Wortes, auf „Augenhöhe“ begegnet – aus Sehnsucht nach Nähe zu mir als Mensch auf diese Erde kommt, um mich zu retten und mir nahe zu sein. Ein verrücktes Bild oder wie es im Song heißt „ein unvergleichliches Geheimnis“. (Bruce)

Erzählt mir eine „Songstory“ zu „Löwe“ ...

Den Song hat Andy, einer unserer prägendsten Songwriter und Musiker geschrieben. Er hat bei uns sehr stark das Verständnis geprägt, dass es ein Abenteuer ist, Jesus nachzufolgen. Gott ist Liebe, ja, aber Gott ist nicht harmlos. Der Song erinnert uns daran, dass Jesus ein brüllender, gerechter Löwe ist und der Heilige Geist mit derselben Kraft in uns lebt. Auf zu neuen Abenteuern! (Bruce)



Wie ist „Erlöser“ entstanden - und „Wirke in mir“?

„Erlöser“ ist ein klassisches Gemeinschaftswerk. Bei einer Listening-Session im Band-Camp 2013 hörten wir uns unterschiedliche Songentwürfe an. Bei einem Song, den Amy geschrieben hatte, fehlte noch ein eingängiger Chorus. So bedienten wir uns an einem anderen, von Ladina, Roman und Yannick geschriebenen Lied und kombinierten diese beiden. In der Überarbeitung feilten dann Andy und Bruce weiter daran herum, bis schlussendlich „Erlöser“ stand – so, wie er nun auf dem Album zu hören ist. Viele unserer Songs funktionieren auf diese Weise, dass jemand anfängt, „seinen“ Song zu schreiben. Dann aber abgibt und einige andere aus der Gruppe damit weiter arbeiten, bis es zu einem fertigen Stück herangereift ist. Unsere Songs sind somit ein gutes Beispiel dafür wie Kirche funktioniert: Gemeinsam!

„Wirke in mir“ ist in einem Songwriting-Camp vor vielen Jahren entstanden. Damals klang der Song noch ganz anders. Wir haben ihm über die Zeit immer wieder ein neues Kleid gegeben, bis er nun in der neusten Version auf dem Album gelandet ist. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, dass wir auch intern alten Wahrheiten immer wieder neue Verpackungen geben müssen. (Roman)

Wo spielt ihr eure Songs?

Wo immer wir dürfen (lacht). Vor allem aber in unserer eigenen Gemeinde, ICF Basel, wo wir jedes Wochenende mit eigenen und anderen Songs gemeinsam mit der Gemeinde Gott anbeten. Die Songs werden auch ab und zu von anderen Lobpreisteams in ihren Kirchen gesungen. Wir haben bisher an ein paar christlichen Festivals oder Konferenzen gespielt und machen das gerne. Aber insgeheim träumen wir davon, in stinknormalen Clubs zu spielen. Dort zu worshippen, wo andere Party machen. Wir verstehen uns immer als Teil unserer Stadt und möchten Mauern zwischen Kirche und Stadt eliminiert sehen. (Bruce)

Welche Vision habt ihr für GOTTPOP?

Wir verstehen mit Gott unterwegs zu sein so bisschen wie eine Entdeckungsreise. Immer wieder lässt er uns was Neues entdecken: Wer er ist, was er tut, wie er mich sieht und wie er Menschen liebt. Gott war ja schon immer so. Und diese Wahrheit über ihn ist schon ewig wahr. Wenn wir einen Aspekt an ihm gerade neu entdecken, macht uns das lebendig. Du stehst am nächsten Morgen mit weiten Augen auf, gespannt darauf, wie sich diese neue Entdeckung in deinem Tag auswirken wird. Und genau das versuchen wir mit unserer Musik. Wir nehmen eine alte Wahrheit und drücken sie mit unseren Worten, unserer Sprache und durch den Sound, der uns in unserer Stadt und unserem Alltag umgibt, aus. Und erhoffen uns, dass Gott durch unsere Songs und Sounds solche Momente der Entdeckung kreiert, uns neues Leben in alte Wahrheiten einhaucht, die für hier und jetzt relevant sind. (Bruce)

Beim Album „Augenhöhe“ haben folgende Solisten mitgewirkt:

Jonathan Enns (Koenige & Priester) (links): „Als Solist singe ich auf dem Album u. a. den Song „Löwe“, der auch die Single des Albums ist. Ich mag den Song, weil ich dieses Bild: „Gott als Löwen“ sehr ausdrucksstark finde. Wenn ich mir vorstelle, dass Gott wie ein brüllender Löwe an meiner Seite steht, dann gehe ich ganz anders durch diese Welt. Natürlich habe ich auch manchmal Angst, aber sich immer wieder vor Augen zu führen, was für einen großen und übernatürlichen Gott wir haben, verwandelt Angst in tiefen inneren Frieden.“



Pala Friesen (Outbreakband) (rechts) „Als ich mit den Songs von GOTTPOP – Augenhöhe beschäftigt habe, war ich erst einmal neugierig und wollte wissen, wer und was dahinter steckt. Mir fiel schnell auf, dass der Name JESUS seeeeehr oft in den Texten vorkam – und das liebe ich. Die Musik ist herrlich produziert deshalb war es nicht schwer, auf den Zug mit auf zu springen. Aber bei alledem merkte man vor allem die Gegenwart Gottes auf der Platte und in den Herzen derer, die sie gemacht haben.“


Jennifer Pepper
(links): „GOTTPOP – Augenhöhe hat es geschafft eine lebendige Alltagssprache für eine neue Generation zu finden, mit der sie ihrer Anbetung und Leidenschaft für Gott Ausdruck geben können. Den Song „Gnade“ einzusingen war für mich ein persönliches Highlight. Bei der Interpretation ist mir nochmal neu bewusst geworden, wie tief und grenzenlos die Annahme Gottes für seine Kinder ist. Nichts hält seine Gnade auf.“

Simone Dörpfeld (rechts): „Die Lieder begleiten mich ja jetzt schon eine ganze Weile, bisher einfach immer auf Schweizerdeutsch. Als Teil von GOTTPOP habe ich den Entstehungsprozess einiger Lieder hautnah miterleben dürfen. Jetzt eines der Lieder auf dem Album singen zu dürfen, und das auch noch in meiner Muttersprache, geht noch mal tiefer unter die Haut. Ich singe auf dem Album den Song „Erlöser “. Ich mag den Song, weil er genau das erzählt, was ich selbst mit Gott erlebt habe. Ganz ehrlich, ganz simpel, mit unglaublicher Kraft.“



Zippora Schneider-Ulrich
(links): Mich begeistert es, dass meine Freunde von GOTTPOP einfach größer denken. Sie glauben, dass die Musik einer lokalen Kirche in der Schweiz den ganzen deutsch-sprachigen Raum erreichen kann. Die ehrlichen Texte, der moderne Sound und die guten Arrangements werden vielen Menschen ermöglichen Gott auf neue Art und Weise in und mit der Musik zu erleben. Ich singe auf dem Album „Steh auf“. In dem Song geht es um Jesus von Nazareth. Mich fordert der Song heraus wirklich darüber nachzudenken, wer Jesus für mich ist und was es bedeutet, diese Person in meinem Leben zu haben.




Eine frische Brise am Lobpreis-Himmel. GOTTPOP ist ein Musiker-Kollektiv des „ICF-Basel“. Ihre Musik passt ins Heute – und hat Gott klar im Fokus. Mit pulsierendem Synthesizer, darüber schwebenden Gitarren und wuchtigen Drumbeats. Sphärisch. Große Melodien.

Auf das Album-Cover klicken und sofort in alle Songs reinhören!

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