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INFOS
Jürgen Werth

Nahaufnahmen eines Lebens

Biografie oder geistlicher Ratgeber? „Doch Gott sieht das Herz“ ist ein Buch, das beides miteinander verbindet: Es bietet tiefe und ehrliche Einblicke in Jürgen Werths Leben – und gibt viele wertvolle Anstöße für das eigene Glaubensleben. Einfach lesenswert!

Endlich ist es da, das Schmuckstück Doch Gott sieht das Herz. Ein Buch mit Nahaufnahmen deines Lebens. Darin schreibst du, dass das Leben wie eine bemalte Leinwand ist. Was genau meinst du damit?

Wenn du ganz nah rangehst an ein Gemälde, siehst du nur helle, dunkle und bunte Flächen, Punkte und Kleckse, die allein betrachtet meist keinen richtigen Sinn ergeben. Mit ein bisschen Abstand aber entdeckst du, dass all diese Flächen und Punkte Formen und Figuren bilden. Ich gehe in diesem Buch nah ran. An mein Leben und an unser aller Leben. Aber ich betrachte das alles dann auch mit Abstand. Am Ende wird ein Gemälde draus. Ein Lebens-Bild.

Welche Dinge – oder Momente – machen dein Leben bunt?

Oh, so viele! Zum Glück. Menschen, mit denen ich das Leben teile, Menschen, denen ich bei Konzerten, Vorträgen und Freizeiten begegne. Manche erzählen dann, was sie in den vergangenen Jahrzehnten mit meinen Liedern, Büchern und Sendungen erlebt haben. Das ist dann immer ein kleines Erntedankfest. Und auch sonst gibt es vielfältige Aufgaben und Herausforderungen – vertraute und immer wieder neue.

Und wie übersteht du Zeiten, die eher dunkel sind?

Indem ich versuche, mich dem Licht zuzuwenden. Indem ich rausgehe. Aufs Rad steige. Und, ja, auch im übertragenen Sinn: indem ich Christus suche, sein himmlisches Licht, also bete, über seine Worte nachdenke.
 

Veredelt ist das Buch mit Bildern von Eberhard Münch. Woher kennt ihr euch? Wie entstand die Idee zur Zusammenarbeit?

Das war Stefan Wiesners Idee. Obwohl der Kontakt zu Eberhard schon vorher da war und in unserem Flur manche Bilder von ihm hingen – bis dahin allerdings nur in Form von gerahmten Kalenderblättern. Ich hätte ihn auch gern in meiner Talkshow „Werte Gäste“ gehabt. Aber die Serie wurde eingestellt, bevor es zur Aufnahme kam. Wir sind uns dann zum ersten Mal so richtig begegnet, als die Planung des Buches begann. Und wir hatten wohl beide sofort den Eindruck: Ja, das passt, das stimmt. Ich bin über die Zusammenarbeit sehr glücklich.

Bist du selbst künstlerisch mit Pinsel und Farbe aktiv?


Nein, so gar nicht. Malen kann ich nicht und mag ich darum auch nicht. Obwohl meine Tochter, die Kunsttherapeutin ist, immer behauptet, dass jeder malen kann. Vielleicht haben mir bisher nur die richtigen Lehrer gefehlt. Bis ich sie treffe, male ich halt weiter mit Worten ...

Auf deiner Website schreibst du: „Gott erfindet unser Leben jeden Tag neu. Es ist aufregend, an seiner Hand zu leben.“ Verrätst du uns, welche aufregenden Erlebnisse an Gottes Hand du im Moment erlebst?


Dieses neue Buch ist etwas ganz Besonderes. Besonders persönlich, besonders illustriert. Und mein neues Album, das im Januar erschienen ist, ist auch besonders. Besonders persönlich, besonders arrangiert und produziert. Dafür danke ich vor allem Florian Sitzmann. Aber auch jenseits dieser großen Projekte entdecke ich immer wieder neue Farben des Lebens. Zum Beispiel, wenn ich mit meinem E-Bike die Welt erkunde.

Trotz offiziellem Ruhestand bist du viel unterwegs. Wo kann man dich in nächster Zeit antreffen?


Einfach mal auf meiner Homepage nachschauen: www.juergen-werth.de. Da gibt es die aktuellen Termine. Konzerte, Gottesdienste, Freizeiten. Ich freue mich auf alle neuen Begegnungen!

© Gerth Medien 2017

Hier können Sie direkt ins Buch reinlesen

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