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INFOS
Musik voller Leichtigkeit und Leben

Simone & Gino Riccitelli

Das Debüt-Album „Wer, wenn nicht du“ präsentiert Songs, die mitten aus dem Leben kommen. Ihre Songs erzählen über die Liebe und die Freude am Miteinander, staunen über Kleinkinder und sprechen auch tiefsinnig-charmant die Momente an, die nicht so rosig sind.

Texte und Melodien zum Verlieben! Mit euren Liedern fühlt man sich tief im Innern erkannt – und feiert gleichzeitig das Leben ...

Simone und Gino: Euer Album Wer, wenn nicht du ist gerade fertig geworden? Wie fühlt ihr euch?

Simone: Glücklich. Eeendlich ist es so weit. Ich wollte alles schon 2015 fertig haben. Aber da kam ein „Überraschungsbaby“ dazwischen.

Stimmt, der kleine Pepe ist jetzt zwei Jahre alt. Wer von euch beiden ist eigentlich der Optimist?

Simone: Eigentlich Gino. Aber was die CD betrifft, war ich eher der Optimist.

Viele eurer Texte klingen nach guter Laune. Fällt es euch leicht, die schönen Seiten des Lebens in Lieder zu verpacken?

Gino: Ich habe einfach sehr viel Grund dafür, dankbar zu sein! Zum Beispiel für meine Familie, für meine Gesundheit und für die meiner Kinder. Ich bin dankbar für meine Arbeit und die Möglichkeit, Musik zu machen. Das alles sind für mich Geschenke Gottes und Gnade.

Simone: Gino fällt es leicht. Von ihm stammen die fröhlichen Gedanken wie Der Himmel ist nicht weit und Siehst du das auch. Ich bin eher die melancholische Dichterin.

Wie lange dauerte der Prozess, bis die Lieder schließlich jetzt ans Licht kamen?

Gino: Wir mussten uns erst mal darüber klar werden, was genau wir musikalisch und thematisch machen wollen. Begonnen hat es 2012. Ganz schön lange also!

Wo habt ihr zwei euch eigentlich kennengelernt?

Simone: Das war 1988 während der Schallplatten-Produktion Bärenstark und kinderleicht von Hella Heizmann. Gino war fast 11 und ich 12 Jahre alt. Danach folgten Aufnahmen und Deutschlandtourneen bis 1992. In diesem Jahr – auf der letzten Tournee – kamen wir dann zusammen.

Und heute seid ihr mittlerweile 17 Jahre verheiratet. Glücklich! Wie schafft ihr es, verheiratet zu sein und befreundet zu bleiben?

Gino: Ich glaube, wir sind beide insgesamt sehr umgängliche Typen (lacht).

Was sagst du, Simone?

Simone: Ich sage: Halleluja, wir sind 17 Jahre verheiratet. Und ja, wir lieben uns immer noch sehr! Um befreundet zu bleiben, hilft es, unsere verschiedenen Sprachen der Liebe zu kennen. Ginos Liebessprache ist Hilfsbereitschaft und meine vor allem Zeit zu zweit. Wenn ich ihm hin und wieder im Garten helfe und er sich wiederum regelmäßig mit mir alleine verabredet, dann tut das unserer Beziehung sehr gut. Wir sind sehr verschieden und daher braucht unsere Freundschaftspflege auch eine Portion Arbeit. Darüber berichten wir auch in unseren Konzerten.

Schreibt ihr gemeinsam an Liedern – oder erst einmal jeder für sich?

Simone: Manchmal basteln wir zusammen an einem Refrain. Aber meistens schreibt jeder erst einmal für sich. Ooooh, wie ich es hasse, wenn dann mein Mann an meinen geliebten Zeilen oder Melodien herumdoktert. Aber auch, wenn es immer wieder schmerzhaft ist, habe ich im Laufe der Zeit die Erfahrung gemacht, dass der Song dann doch mit seinen Ideen noch etwas besser wurde. Gino kann viel besser damit umgehen, wenn ich seine Texte und Melodien kritisiere. Er fordert es mitunter sogar ein.


Wie ist das Lied Von der Erde los entstanden?

Simone: Weil ich finde, dass unsere Sprache sehr hart klingt, hatte ich bislang hauptsächlich englische Lieder geschrieben. 2012 wuchs in mir der Wunsch, deutsche Texte zu schreiben. Ich wollte in meinem Land nicht nur singen, sondern vor allem auch Herzen berühren. Auf dem Beerdigungsgottesdienst unseres lieben Nachbarn, lag vor mir auf der Kirchenbank ein Liedblatt mit dem Lied Ich bin durch die Welt gegangen von Eleonore Fürstin Reuß (*1835 †1903). Der Text hatte mich in diesem Moment sehr bewegt. Er gibt die zentralste Antwort zu den Fragen: Wo kommt deine Seele wirklich zur Ruhe? Wo ist aller Schmerz gestillt?

Die Melodie des Liedes war schön, jedoch für meinen Geschmack, im Bezug auf solch einen tiefgreifenden Text, zu beschwingt. Noch am selben Tag, schrieb ich die Worte etwas um, dichtete andere dazu und legte die Melodie, die ich für den Inhalt fühlte in den Text hinein. So entstand – mit Hilfe einer Vorlage – mein erstes deutschsprachiges und, wie ich finde, geistlich sehr zentrales Lied.

Wow! Und es ist sehr gut gelungen, finden wir. Nicht nur das – auch die anderen Lieder auf eurem Album klingen richtig toll. Bleibt noch die Frage offen, wo man euch live erleben kann ...

Gino: Wir freuen uns, mit den neuen Liedern unterwegs zu den Leuten zu sein! Termine und Songvideos von uns findest du hier ...

 


Vielen Dank für das Gespräch!

(c) Fotos: Peter Bongard

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