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2017/4 – Elisabeth Mittelstädt

Vergessen Sie das Danken nicht

Dankbarkeit hat eine Menge Segnungen im Gepäck. Sie wirkt sich positiv auf Ihre Gesundheit aus und hilft Ihnen, klarer zu denken. Sie überschwemmt Ihren Körper mit Endorphinen, die Sie stärken. Der Psalmist schreibt: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“ Oft muss ich mich selbst daran erinnern, dass es Zeit ist, über all das Gute nachzudenken, das Gott mir bereits geschenkt hat.

Wenn wir seine Segnungen vergessen, verfallen wir in das, was die Psychologen „sensorische Deprivation“ nennen – wir werden blind für die Wunder, die Gott getan hat und tut. Wenn wir unseren Blick jedoch ganz bewusst darauf richten, wie Gott uns in der Vergangenheit gesegnet hat, ist das, als würden wir durch ein Fenster blicken und erkennen, wie die einzelnen Puzzleteile unseres Lebens sich wunderbar zusammenfügen.

Ich gebe zu, dass es nicht immer einfach ist, sich daran zu erinnern, Danke zu sagen. Vor ein paar Wochen hatte ich eine Zahnoperation, die in der Folgezeit Probleme nach sich zog. Und da ich zuvor schon ein paar Zähne verloren hatte, war ich ausgesprochen deprimiert – bis ich folgende Geschichte las: Eine ältere Dame in einem Pflegeheim betete: „Danke, Herr, dass ich noch zwei gesunde Zähne im Oberkiefer und einen im Unterkiefer habe. Und danke, dass sie aufeinanderpassen.“ 

Das brachte mich zum Lächeln, aber es lenkte meinen Blick in die richtige Richtung und brachte mich dazu, nicht nur meine Zähne, sondern auch meine Segnungen zu zählen. Wie es in dem Sprichwort heißt: Danken schützt vor Wanken und loben zieht nach oben!