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INFOS

2013/3 - Jürgen Mette

Offene Türen nutzen

Was haben wir in diesem Frühjahr über das Wetter geredet: „Na, ob der Frühling irgendwann noch mal vorbeischaut?“ „Die Uhr haben wir umgestellt, wann stellen wir das Thermometer um?“„Seit Menschengedenken haben wir nicht solch einen schlechten Frühling gehabt.“Und ist der Frühsommer dann endlich da, dann beginnt das Wehklagen über die Hitze.

Das Wetterpalaver bietet Steilvorlagen für den, der gern seinen Glauben unverschämt und unbekümmert bekennt: „Kein Grund zur Wetterpanik: Solange die Erde sich dreht wird Sommer und Winter, Tag und Nacht, Frost und Hitze uns das Leben schön machen und Brot zum Leben hervorbringen! Steht schon in der Bibel. Gott selbst hat das versprochen!“Staunen im Gesicht des Wetter-Pessimisten.

Es sind oft die kleinen alltäglichen Szenen, die uns Gelegenheit geben, gute Bücher, die uns selbst zum Segen geworden sind, wie Saat in die banale Debatte einzustreuen. Ich erhalte zurzeit ganz viele Rückmeldungen auf mein Gesundheitsbuch „Alles außer Mikado“. Nach einer Lesung sagte mir ein Gast: „Wenn ich ihren Glauben hätte, ginge es mir besser!“ Das sind offene Türen, die niemand zu schließen kann – so schreibt es der Seher Johannes auf der Insel Patmos im Auftrag Gottes (Offenbarung 3,8).

Bücher sind taktvolle Zeugen der Barmherzigkeit Gottes. Man kann sie Seite für Seite nachhaltig inhalieren, man kann das Buch aber auch weglegen, wenn es gar zu fromm daher kommt. Ich wünsche Ihnen Spontanität, Kreativität und Gelassenheit.