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Braut auf Zeit (eBook)

Roman.

New York City, 1882: Die junge Hutmacherin Hannah Peabody liefert Ware an die vermeintliche Verlobte des reichen Junggesellen Oliver Addleshaw aus. Doch die Lieferung geht so gründlich schief, dass Hannah sogar ihre Anstellung verliert. Überraschend eröffnet sich ihr eine neue Perspektive: Da Oliver für seine Geschäfte dringend eine weibliche Begleitung braucht, engagiert er kurzerhand Hannah. Schon bald müssen die beiden feststellen, dass sie mehr füreinander empfinden, als es ihre "geschäftliche Vereinbarung" zulässt ...
  • Nr. 5517182
  • · Gebunden, Seitenzahl der Printausgabe: 336 Seiten
  • · 01/2017
  • · Gerth Medien

Leseprobe

Stimmen zum Produkt

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  • „Das ist einer der besten Romane, die ich je gelesen habe! Als ich das letzte Kapitel beendet hatte, hatte ich viel gelacht und auch das eine oder andere Tränchen vergossen. Wenn Sie in diesem Jahr nur ein Buch lesen sollten, dann lesen Sie "Braut auf Zeit". Es ist leicht zu lesen und voller humorvoller Verwicklungen.“ Leserstimme
  • „Ich liebe dieses Buch! Es ist schon lange her, dass mich ein Roman so gut unterhalten hat! Ich werde ihn definitive noch mal lesen!“ Leserstimme

Produktbewertungen

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C. Hocks-Meyer, 13.03.2017

Also wenn man sich durch die ersten 90 gequält hat, dann kann man sich gratulieren, weil man Druchhaltevermögen bewiesen hat.

Auf diesen ersten 90 Seiten passiert nicht wirklich Wesentliches. Es wird umständlich und viel zu ausführlich geredet, die Dialoge der Protagonisten ziehen sich wie Kaugummi. Es wird undamenhaft geschnauft, gestapft, vor irgendwelchen Leuten weggerannt etc. das war mir dann irgendwann eindeutig zu viel!

Ich kenne auch den Titel "Die falsche Gouvernante" von Jen Turano. Da war es ähnlich.

Die Handlungen in beiden Romanen war extrem seicht, eher wie 3-Groschen-Roman in christlich. Ich muss gestehen, dass Jen Turanos Schreibstil nicht meine Wellenlänge hat! Aber wer's mag... die Geschmäcker sind eben unterschiedlich!

chridhe.wordpress.com, 05.09.2018

Wer bereits andere Romane von Jen Turano gelesen hat, weiß, was ihn in „Braut auf Zeit“ erwartet: eine Liebesgeschichte, eine gute Portion Humor und die obligatorischen Verwicklungen, bevor es zum Happy End kommt. Und das ist auch nicht als Kritik zu verstehen – wer mehr Anspruch will, wird zwangsläufig zu einer anderen Autorin, zu einem anderen Autor greifen.

Turano ist trotz der Formelhaftigkeit ihrer Romane eine großartige Erzählerin. Durch ihre Beschreibungen wird das New York des ausgehenden 19. Jahrhunderts vor dem inneren Auge des Lesers lebendig – die luxuriösen Herrenhäuser genauso wie die Mietswohnungen der Armen. Sie hat eine Schwäche für starke Protagonistinnen, die auch in schwierigen (wirtschaftlichen/sozialen) Situationen ihre Frau stehen und nicht unbedingt darauf angewiesen sind, von einem Mann gerettet zu werden, geschweige denn, dass sie diesem schon beim ersten Treffen ohnmächtig zu Füßen sinken.

Die christliche Botschaft ist in diesem Roman auch stärker präsent als in anderen (nicht frommen) Romanen. Hannah ist auf unaufdringliche Weise unablässig im Gespräch mit Gott und vertraut darauf, dass er ihr Leben lenkt. Oliver ist „kulturfromm“, aber vor allem durch ein Gespräch mit Hannahs Pfarrer erkennt er, dass die falschen Dinge in seinem Leben Priorität haben (Geld), dass diese aber nicht tragfähig sind bzw. dass man sie nicht „mitnehmen“ kann. Daher werden beide Protagonisten, wie es in konfessionellen Romanen eigentlich immer üblich ist, auch trotz zu bewältigender Probleme mit einem Happy End belohnt.

Die übrigen Akteure sind weniger prominent gezeichnet. Die Freundinnen der Heldin, die auch die Protagonistinnen der Folgebände sein werden (die Schauspielerin Lucetta und die ständig arbeitslose Gouvernante Millie), sind gut aussehend, charakterfest und besitzen ausgesprochen viel Entschlusskraft – sind aber alles andere als gewöhnliche Zeitgenossen. Ich freue mich jetzt schon darauf, welche verrückten Dinge diese beiden in den nächsten Romanen erleben, bevor sie ihr Happy End bekommen. Olivers Freunde sind natürlich auch noch nicht vergeben bzw. dürfen natürlich die Erkenntnis haben, dass die derzeitige Partnerin nicht die Frau fürs Leben ist (das hätte jetzt natürlich niemand gedacht). Die Gegenspieler wiederum (mehr verrate ich nicht) sind natürlich durch und durch zwielichtige Charaktere – sowohl menschlich als auch geschäftlich.

Mein Fazit: Ein echter Schmöker, der für einen sehr unterhaltsamen Nachmittag sorgt.

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