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Die Sehnsucht ihrer Mutter

Roman.

Francine Rivers verarbeitet Teile ihrer eigenen Geschichte zu einem bewegenden Drama über Glaube und Träume. Und über die Unbezwingbarkeit der Liebe zwischen Müttern und Töchtern. Eine Geschichte, die mehrere Kontinente und Generationen umspannt.

Alles beginnt 1901 in der Schweiz und führt die junge Marta Schneider durch halb Europa und schließlich nach Kanada, wo sie dem gutaussehenden Niclas Waltert begegnet und mit ihm eine eigene Familie gründet - bis der Zweite Weltkrieg ihre Familie auseinanderreißt ...
  • Nr. 817133
  • · Broschur, 13,5 x 21,5 cm, 512 Seiten
  • · 06/2016
  • · Gerth Medien
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Francine Rivers
Die Sehnsucht ihrer Mutter (eBook)
Nr. 5516698
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  • „Autoren wie Francine Rivers sind der Grund, warum Menschen Bücher mit christlichem Inhalt lesen.“ Publishers Weekly

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A. Kaufmann, 04.07.2016

EIN ADLER FLIEGT ALLEIN

 

„Was immer du tust, Marta, tue es, als tätest du es für Gott“

 

Die bekannte Bestsellerautorin Francine Rivers erzählt in diesem Buch die Geschichte der jungen Marta Schneider aus der Schweiz, die eine sehr schwere Kindheit erleben musste. Vom Vater verbal gedemütigt und körperlich misshandelt lernt sie sehr schnell, hart zu werden und verfolgt unerbittlich ihr Ziel, Unabhängigkeit zu erringen. Sie schwört, niemals wieder anderen dienen zu müssen und geht unbeirrbar ihren Weg. Ich durfte Marta auf über fünfhundert Buchseiten die vielen Stationen ihres Weges begleiten und miterleben, wie sie zuerst ihren beruflichen Traum, und anschließend jenen vom familiären Glück zu verwirklichen suchte.

 

Die Autorin verwendet die kursiv geschriebene Korrespondenz zwischen Marta und ihrer besten Freundin Rosi Gilgan als Stilmittel, um den innersten Gefühlsregungen ihrer Protagonisten Ausdruck zu verleihen. Durch diesen jahrelangen Briefwechsel ermöglicht sie es ihren Lesern, hinter die oftmals kühl wirkende Fassade Martas zu blicken und die Motive ihres Handelns zu erkennen.

 

„Falls ich jemals das Glück haben sollte, eine Tochter zu bekommen, werde ich dafür sorgen, dass sie stark wird und für sich selbst einstehen kann.“ Dieser Leitgedanke Martas zieht sich durch das gesamte Buch und prägt vor allen Dingen das Leben der zweiten Protagonistin, nämlich Martas Tochter Hildemara, der neben der Figur der Marta die meiste Aufmerksamkeit zuteil wird.

 

Ich möchte nicht allzu viele Details über dieses wunderschöne Familienepos preisgeben, um dem Leser die Spannung nicht vorwegzunehmen. Eines ist jedoch gewiss: Francine Rivers hat mit diesem Buch eine mit tiefen Emotionen und in gemächlichem Tempo geschriebene Geschichte zu Papier gebracht, die man nicht so schnell aus der Hand legen kann. Als ganz besonderer "Bonus" ist hier vielleicht das Nachwort der Autorin zu nennen, wenn sie am Ende des Buches preisgibt, in welchem Ausmaß ihre eigene Familiengeschichte dieses Buch inspiriert hat. Sie gibt hierbei einen kleinen Einblick in ihre Kindheit, ihre Vergangenheit und ihre Familienverhältnisse.

 

„Die Sehnsucht ihrer Mutter“ ist ein Buch, das tief im Herzen berührt und das vor allen Dingen auch den hohen Stellenwert des Glaubens an Gott vermittelt – neben dem herausragenden Schreibstil eines der weiteren Markenzeichen von Francine Rivers. Ein herzerwärmender Plot, der einnehmende Schreibstil und exzellent gezeichnete Figuren machten die Lektüre zu einem Vergnügen, und ich freue mich bereits unbändig darauf, die Fortsetzung dieser zweiteiligen Saga zu lesen.

 

Ich muss der amerikanischen Fachzeitschrift „Publishers Weekly“ beipflichten, wenn sie schreibt: „Autoren wie Francine Rivers sind der Grund dafür, warum Menschen Romane mit christlichem Hintergrund lesen!“

ohne Angabe, 08.07.2016

Der Adler fliegt allein

 

Marta Schneider muss schon als junges Mädchen hart arbeiten, dennoch scheint sie es ihrem Vater nie recht machen zu können. Schließlich verlässt sie ihre Heimat in der Schweiz, um mehr zu lernen und ein besseres Leben zu führen, als es ihr dort möglich war. Ein Gutes hatte ihre Kindheit, sie hat sie zu einer unerbittlichen Kämpfernatur gemacht. Nach vielen Stationen landet Marta endlich in Kanada und möchte sich dort den Traum einer eigenen Pension erfüllen. Dann begegnet Niclas Waltert, mit dem sie eine Familie gründet. Doch auf das junge Paar warten noch viele Abenteuer. Ganz besonders die Beziehung zu ihrer Tochter Hildemara gestaltet sich für Marta als sehr schwierig, was nicht zuletzt auch mit dunklen Erinnerungen an ihre eigene Vergangenheit zu tun hat.

 

Ein sehr beeindruckendes Buch mit starken Charakteren, die einem nicht mehr aus dem Kopf gehen. Zunächst begleiten wir Marta auf ihrem langen und steinigen Weg und empfinden eine immer größere Bewunderung für sie. Diese Frau ist durch nichts und niemanden aufzuhalten, sie weiß was sie will. Gerade in Anbetracht ihrer schwierigen Kindheit und des traumatischen Verlustes ihrer jüngeren Schwester ist es ein Wunder, dass Marta so ist, wie sie ist.

 

„Flieg, Marta, flieg! Ein Adler fliegt allein!“

 

Diesen Tipp hat ihre Mutter ihr mit auf den Weg gegeben, und er passt so gut zu der ganzen Geschichte. Ein einziger Versuch, zu fliegen, immer und immer wieder. Der Autorin ist hier mit Marta ein wirklich außergewöhnlicher, starker, lebenshungriger und überzeugender Charakter gelungen, der auch mir als Leser viel beibringen kann.

 

Nachdem wir Marta eine Zeitlang begleiten durften, wechselt ziemlich überraschend die Perspektive, und wir erleben die folgenden Jahre aus der Sicht ihrer Tochter Hildemara. Ein sehr spannender Perspektivenwechsel, wie ich finde, denn so sehen wir an Marta nach und nach auch beunruhigende, scheinbar hartherzige und verletzende Eigenschaften und Charaktereigenarten, die uns vorher nicht aufgefallen sind. Hildemara wird von ihrer Mutter anders behandelt als ihre Geschwister, sie muss sich viel mehr erkämpfen und erfährt fast nie die Zustimmung ihrer Mutter. Dadurch entsteht nach und nach eine Kluft zwischen den beiden, die ich mit großem Bedauern habe entstehen sehen. Auch Hildemara gefällt mir als Charakter unglaublich gut, auch sie ist sehr überzeugend. Hier liegen also zwei starke Persönlichkeiten miteinander im Streit.

 

Es war mein erstes Buch von Francine Rivers und ich bin begeistert. Zwar hat die Geschichte ein unglaubliches Tempo, in nicht einmal 500 Seiten wird mehr als eine Generation durch Worte ins Leben gerufen. Dennoch störte mich dieser Umstand überhaupt nicht, denn es ist vor allem auch sehr, sehr schön geschrieben. Ich war von der ersten Seite an gefesselt, und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen. Dazu muss ich sagen, dass für dieses enorme Tempo sehr, sehr viel enthalten ist. Eine mitreißende Familiengeschichte über Schmerz und Schuldgefühle, die voller Mut und großer Träume steckt. Tiefe Emotionen trotz einfachster Verhältnisse. Es ist ein Ringen nach Verstehen, einander verstehen und Gott verstehen. Die Personen haben die unterschiedlichsten Beziehungen zu Gott, aber fast alle haben irgendetwas in dieser Hinsicht und sind die ganze Zeit auf der Suche danach, wie sie dieses Etwas besser gestalten können.

 

Für mich ein grandioses Buch, das ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

Smilla507, 10.07.2016

Marta hat schon in jungen Jahren angefangen zu kämpfen. Um ihrem herrischen, brutalen Vater zu entfliehen verlässt sie als junge Frau die Schweiz und versucht den Rat ihrer verstorbenen Mutter zu beherzigen: Sie breitet ihre Flügel aus und erhebt sich in die Lüfte. Nach verschiedenen Stationen landet sie in Kanada, heiratet, bekommt Kinder. Ihre älteste Tochter, Hildemara, ist ihr Sorgenkind. Schon ihr Start ins Leben war schwierig. Marta bemüht sich Hildie nicht zu verhätscheln, ihr ebenfalls auf ihre Weise Flügel zu verleihen – und merkt gar nicht, welche Gräben sie dadurch zwischen sich und ihrer Tochter zieht...

 

„Ich möchte aus meinem Leben etwas machen. Ich möchte nicht nur die Dienstmagd anderer Leute sein.“ (S. 26/27) Das ist Martas Lebensmotto und zeigt, aus welchem Holz sie gestrickt ist. Anfangs imponierte sie mir mit ihrem Kämpfergeist. Mit der Zeit wurde ihr Verhalten eine echte „Leseherausforderung“ für mich.

 

Nach einiger Zeit wechselt die Perspektive. Wird zu Beginn aus Martas Perspektive berichtet, lernen wir sie später aus Hildemaras Sicht kennen. Und das offenbart schonungslos, welch kommunikative Schwierigkeiten die beiden haben. Kursiv gedruckte Briefe Martas an ihre Freundin Rosi in der Schweiz zeigen, dass Marta ihrer Tochter vieles nicht sagt oder erklärt.

 

Francine Rivers flotter Schreibstil hat mich mal wieder sehr in den Bann gezogen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie schnell man durch die Seiten fliegt – und das, obwohl die Handlung nicht gerade „einfach“ ist. Ich habe sogar wieder einige Tränen verdrückt und war zutiefst berührt.

Es gibt viele Zeitsprünge, wodurch man die Protagonisten eine lange Zeitspanne begleiten und einige Lebensphasen mitverfolgen kann. Hildemara wuchs mir so ans Herz, dass ich gespannt bin, wie es weiter gehen wird in Band 2. Eines kann ich schon mal verraten: Man möchte bzw. muss weiterlesen!

 

Der Glaube an Gott durchzieht diesen Roman wie ein rotes Band. Er ist sowohl Martas als auch Hildemaras Halt. Sie beten häufig und vertrauen auf Gott – auch wenn die Zeiten oftmals schwierig sind. Historische Hintergründe fließen nebenbei in die Handlung ein, vor allem der 1. und der 2. Weltkrieg stechen dabei hervor.

 

Im Nachwort erzählt die Autorin, dass die Inspiration zu diesem Roman in ihrer eigenen Familie lag. Ihre Großmutter und Mutter hatten eine angespannte Beziehung, die Francine aufarbeiten musste.

 

Fazit: Was soll ich sagen... Ich bin wieder einmal begeistert von Francine Rivers Schreibstil, der mich fesselte und herausforderte, mich zu Tränen rührte. Bitte nicht abschrecken lassen vom „anspruchsvollen“ Thema!

 

dorli, 19.07.2016

Schweiz, 1901. Marta Schneider durchlebt eine furchtbare Kindheit. Sie wird von ihrem Vater massiv ausgenutzt und erniedrigt. Doch Marta hat einen starken Willen, sie befreit sich aus den Fängen ihres Vaters und zieht, von ihrer Mutter ermuntert, in die Welt hinaus, um ihre Träume zu verwirklichen. Sie reist zunächst durch Europa und landet schließlich in Kanada. Hier lernt sie Niclas Waltert kennen und lieben. Die beiden heiraten, gründen eine Familie, ziehen nach Kalifornien und kaufen schließlich eine Farm.

 

„Die Sehnsucht ihrer Mutter“ ist der erste Teil einer zweibändigen Familiensaga und spielt in den Jahren 1901 bis 1951. Francine Rivers erzählt auf Grundlage ihrer eigenen Familiengeschichte von den bewegenden Erlebnissen der in der Schweiz geborenen Marta Schneider.

 

Im Mittelpunkt der Geschichte steht das sehr schwierige Verhältnis zwischen Marta und ihrer ältesten Tochter Hildemara.

Geprägt von ihren vielfältigen Erfahrungen, möchte Marta, dass ihre Kinder zu starken Persönlichkeiten heranwachsen, die für ihre Ziele kämpfen, die sich behaupten können und sich wenn nötig zu wehren wissen. Doch anders als ihre Geschwister entwickelt Hildemara sich zu einem stillen, zurückhaltenden Mädchen. Marta versucht, dieser Entwicklung mit Härte und Unnachgiebigkeit entgegenzusteuern - ein fataler Fehler, der die Kluft zwischen Mutter und Tochter stetig vergrößert.

 

Francine Rivers hat einen sehr angenehm zu lesenden Schreibstil. Sie erzählt diese Familiengeschichte sehr mitreißend und legt von Beginn an ein hohes Tempo vor. Die Jahre rauschen am Leser vorbei. Dennoch gibt mir die Autorin das Gefühl, die Geschichte von Marta und Hildemara intensiv mitzuerleben.

 

Im Verlauf der Handlung wechselt die Perspektive von Marta auf Hildemara, so dass man einen guten Einblick in die Denkweise und das Gefühlsleben beider Frauen bekommt. Besonders gut gefallen haben mir die immer wieder eingeschobenen Briefe von Marta an ihre Freundin aus Kindheitstagen – in diesen Briefen kommt zum Vorschein, wie es wirklich in Marta aussieht und man kann ihr Verhalten gegenüber Hildemara besser nachvollziehen.

 

„Die Sehnsucht ihrer Mutter“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite fest im Griff gehabt - eine fesselnde, emotionale Familiengeschichte mit sehr ausdrucksstarken Figuren.

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