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Kristy Cambron Silvia Lutz (Übersetzung)

Wo die Hoffnung blüht

Roman.

Als Ellie Carver ihre an Alzheimer erkrankte Großmutter besucht, ahnt sie nicht, dass diese ein Geheimnis hütet - eines, das Ellies Leben für immer verändern wird. Obwohl Violas Erinnerungen zunehmend schwinden, beginnt die alte Dame plötzlich zu erzählen: von einer geheimnisvollen Schlossruine in Frankreich, von einer kleinen Kapelle, die einer französischen Widerstandsgruppe im Zweiten Weltkrieg als Versteck diente, und von ihrer Trauer über eine verlorene Liebe. Während Ellie versucht, der Lebensgeschichte ihrer Großmutter auf die Spur zu kommen, entfaltet sich gleichzeitig mehr und mehr von ihrer eigenen. Sie macht sich auf die Reise ins französische Loiretal, um die Wahrheit über ihre Familie herauszufinden ...

Eine auf drei Zeitebenen (Französische Revolution, Zweiter Weltkrieg, Gegenwart) spielende Geschichte über Liebe, Vertrauen und den Mut, das Richtige zu tun - egal, wie schwierig die Umstände auch sind.
  • Nr. 817579
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 384 Seiten
  • · 06/2019
  • · Gerth Medien
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Kristy Cambron
Wo die Hoffnung blüht (eBook)
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  • „Kaum ein anderer Roman hat mich in letzter Zeit so sehr fasziniert wie dieser. Eine absolut hinreißende Geschichte!“ Tamera Alexander, Bestsellerautorin
  • „Die Geschichte fesselt und lässt mich staunen über mutige Frauen, die ihrem Herzen folgen. Über Männer die unter Einsatz ihres Lebens im Widerstand kämpfen. Und über Gottes Treue, die Hoffnung macht, zerfallene Mauern wieder aufzubauen.“ Ingrid Holl, Buchperle Kostbar, Göppingen
  • „Atmosphärische Orte, interessante historische Details und faszinierende Persönlichkeiten, die Leserherzen erobern: Das sind die Markenzeichen von Kristy Cambron.“ Library Journal

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Monika S.-W., 20.06.2019

Drei nette und tiefgreifende Geschichten in den jeweiligen Zeiten, die eigentlich von vornherein das Endergebnis vorzeichnen. Das einzig überraschende ist der Besitzer des Schlösschens.

Was mich allerdings ein bißchen gestört hat ist, dass jedes Kapitel eine andere Zeit bespricht. Jedes Mal muss man sich wieder neu eindenken. Das Ganze chronologisch verfasst, wäre mir lieber gewesen, der Sinn hätte sich auch nicht geändert.

Besa, 11.07.2019

Ein wundervolles Buch, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Durch den Wechsel der drei Zeitepochen wird nach und nach deutlich, wie sich Entscheidungen noch nach Generationen auswirken. Die Spannung hat sich wahrscheinlich auch noch dadurch gesteigert, dass man auf das Ende der Geschichte von drei verschiedenen Generationen warten musste. Ich fand das Buch insgesamt sehr lesenswert. Hoffentlich hören (lesen) wir noch mehr von dieser Autorin!

Minangel, 16.07.2019

Meine Meinung: Dieses Buch ist auf drei Zeitebenen parallel aufgebaut: Französische Revolution, Zweiter Weltkrieg und die Gegenwart. Dazu kommt, dass es innerhalb der drei Ebenen nochmals Rückblicke gibt. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht, da wir durch die Rückblicke immer mehr Verständnis für die Handlung und die Protagonisten bekommen. Zusätzlich gibt es klare Orts- und Zeitangaben in der Überschrift. Durch die Wechsel bleibt ein Spannungsbogen und der Lesefluss ist garantiert.

Jede Zeitebene für sich wäre einen eigenen Roman wert, so interessant, spannend, tragisch, historisch, voller Leben und Liebe ist die Handlung. Somit bekommen wir das volle Paket, wobei meine Lieblingscharaktere Aveline und Viola sind. Die Geschichte rund um Aveline (französische Revolution) begleitend in die Gegenwart hat mich am meist beeindruckt, weil sie als Frau in dieser Zeit mit eigener Meinung am schwersten hatte. Gefolgt von Viola, die in dieser Zeit des Schreckens der Nazis Mut, Stärke und eine Kraft beweist, die mehr als beeindruckend ist. Die Gegenwartsgeschichte ist etwas holpriger herausgearbeitet und die zwei Hauptcharaktere Ellie und Quinn sind mir nicht so ans Herz gewachsen, wie die anderen, da mir ihr gegenseitiges Agieren hat mir nicht so zugesagt.

Sprachlich ist es ein Traum mit den Protagonisten nach Frankreich in diese traumhafte Landschaft und in dieses Weingut zu reisen – man möchte sofort seinen nächsten Urlaub dort verbringen, um alles mit eigenen Augen zu sehen, riechen und zu schmecken. Ach ja, Veilchen liebe ich nun auch besonders ...

Fazit: aufgrund der gut miteinander verbundenen verstrickten drei Erzählebenen und der wichtigen historischen Gegebenheiten, die wunderbar in den Roman verpackt wurden, möchte ich diesem Werk eine ewige mahnende Erinnerung an das Geschehene und 5 Dornröschen- Sterne geben.

Klaudia K., 21.07.2019

Der außergewöhnliche Roman "Wo die Hoffnung blüht " von Kristiy Cambron fließt in insgesamt drei Zeitebenen, der Zeit der Französischen Revolution, des Zweiten Weltkriegs  und der Gegenwart, im Bewußtsein des Lesers zu einer gewaltigen baumartig strukturierten Story zusammen, welche durch die Lebenslinien verschiedener Personen am Ende zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk synthetisiert. 

Die älteste Zeitebene beginnt im Juli 1789. Aveline Saint-Moreau befindet sich zu ihrer Verlobung im Schloss des Du de Vivay. Soll ihre Hand dem ältesten Sohn Philippe geben, den sie vorher noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Sie erhält zum Fest eine mit Edelsteinen besetzte Brosche in Form eines Fuchses, an der sie Philippe erkennen kann. Der Fuchs ist das Wappen-Symbol der Familie Vivay. Duch ihr Verlöbnis mit dem Sprößling dieser Familie kann sie in die höchsten Kreise des französischen Adels aufsteigen. Nichts ahnend warum, erhält sie jedoch eine kurze Nachricht das Schloss möglichst umgehend zu verlassen. Als sie dies jedoch nicht rechtzeitig schafft wird sie von einem im Schloss entfachten Feuer erfasst und durch ihre Brandwunden, die später in schweren Narben abheilen werden, etwas entstellt. Dem Inferno kann sie nur in letzter Minute entrinnen und sich aus den brennenden Trümmern retten. Das Feuer wurde durch Menschen aus der unterdrückten und verarmten Bevölkerung als Zeichen einer Revolution gelegt. Sie lernt Robert den Bruder und Winzermeister Philippes kennen, der sich mit der Zofe Fanetta um ihre Genesung sorgt. Philippe ist geflohen, doch wird er sie trotz ihrer fürchterlichen Entstellung noch als Frau haben wollen...?

Die mittlere Zeitschiene spielt im Kriegsjahr 1944; Viola Hart möchte sich zur Verteidigung ihres Landes während des tobenden zweiten Weltkriegs als Linguistin in einer britischen nachrichtendienstlich aktiven Organisation engagieren. Sie gerät jedoch in deutsche Kriegsgefangenschaft, die sie viele Monate erdulden musste, bis ihr eines Tages die Flucht gelingt. Viola schlägt sich bis nach Frankreich durch und bricht entkräftet, hungrig und Schutz suchend in eine Kapelle ein. Julien findet sie dort und versteckt sie für die nächste Zeit in einer kleinen Hütte. Als beide Vertrauen ineinander gefasst haben gibt er sich als Kommandant der Resistance zu erkennen und bittet sie in seinem Gutshaus mitzuhelfen, in dem sich zahlreiche Menschen vor den Kriegsgeschehnissen in Sicherheit bringen. Die Frauen, Männer und Kinder, die das Gut bewohnen beliefern Hitlers Streitkräfte mit Wein. Für diese Dienstleistung werden sie von den Nazis in Ruhe gelassen. Zum Anwesen gehört die Schlossruine "Dornröschen ",die Viola sofort in ihren Bann zieht. Schließlich geben sich Julien und Viola ein Versprechen...

Die jüngste Zeitschiene spielt im heutigen Michigan. Ellie Carver ist Waise und wird von der Großmutter Viola aufgezogen. Als sie die betagte Viola, die mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist, im Pflegeheim besucht erfährt Ellie eine faszinierende Geschichte. In wenigen lichten Momenten fällt der dunkle Schatten der Alzheimererkrankung und lässt den Geist der bedauernswerten Viola frei. In einen derartigen Moment fällt der Besuch von Ellie Carver und  sie erfährt von der sich erinnernden Viola ein faszinierendes Fragment aus der Lebensgeschichte ihrer Großmutter: Sie erzählt von einer geheimnisvollen Schlossruine in Frankreich, einer Kapelle, die einer französischen Widerstandsgruppe im Zweiten Weltkrieg als Versteck diente und ihrer großen verlorenen Liebe. Eine kurze Geschichte habe Viola und Julien zusammengeführt und eine kurze Wegstrecke konnten sie gemeinsam gehen...

Ellie beschließt daraufhin in das besagte Loiretal nach Frankreich zu reisen, um dem faszinierenden Geheimnis dieser Erzählung auf die Spur zu kommen. Dort findet sie die Schlossruine und  das "Dornröschenschloss". Ellie - von den Gegebenheiten in den Bann gezogen - gibt nicht auf. Sie möchte der Wahrheit noch tiefer auf die Spur kommen - koste es was es wolle. Auch wenn die Wahrheit bitter und unerträglich sein sollte, sie musste die ganze Geschichte erfahren. Vor Ort begegnet sie dem Iren Quinn und Titus, einem alten Mann. Quinn zeigt ihr die Sehenswürdigkeiten, wobei auch dessen Herz während der gemeinsamen Entdeckungszeit zu heilen beginnt. Das Gehemnis der Schlossruine und der Kapelle überrascht Ellie, doch plötzlich weiß sie wie ihre Zukunft aussehen soll...

Die drei Zeitebenen und die häufigen Wechsel fordern während der Lektüre die entsprechende Konzentration und Disziplin des Lesers, damit auch tatsächlich alle Perspektiven und Zusammenhänge erfasst werden können. Dennoch ist es die damit verbundene Mühe wert, wenn man staunend vor dem Gesamtkunstwerk steht und die weitläufigen Zusammenhänge versteht.

Avelines Herz schlägt für die arme Bevölkerung. Sie scheut sich nicht davor zurück, dem bedürftigen Volk heimlich vom Geld ihrer Aussteuer Lebensmittel zu kaufen und als anonyme Spende verteilen zu lassen. Sie ist eine starke Persönlichkeit und sehr herzlich. Der ihre Residenz umgebende Wald am Schloss und der Garten blüht mit tausenden von wunderschönen Veilchen, die ihre Lieblingsblumen sind. Ihre Geschichte dazu ist bezaubernd und anmutig schön...

Robert, der Bruder Philippes sieht das Herz und nicht das Äußere. Er hat einen edlen Charakter und wohnt als sehr verantwortungsvoller Winzermeister am Gut.  

Viola, hat in ihren jungen Jahren ein stürmisches Temperament und unglaublich viel Mut. Später wird sie Collegeprofessorin und zieht mit viel Liebe und Hingabe ihre Enkelin Ellie auf. 

Ellie liebt ihre Großmutter Viola über alles und erfüllt ihr den Wunsch nach Frankreich zu fahren, um das Schloss zu finden das sie ihrer Enkelin auf einem Foto zeigt. Ellie gibt nicht auf und kämpft sich durch das Dickicht der Vergangenheit, bis sie die Wahrheit erfährt.

Stück für Stück wachsen die drei Zeitebenen zusammen und entfalten vor dem Leser langsam und allmählich ein Gesamtbild. Eine jeweils wichtige Botschaft erhebt sich aus jeder der drei Zeitebenen: Glaube, Vertrauen und die Liebe zu den Menschen sind die wertvollsten Facetten des Lebens. Manchmal müssen Menschen etwas wagen um das Besondere zu erreichen.

Der Schreibstil ist verständlich und in seiner Sprache sehr überzeugend. Die von der Autorin eingesetzten Charaktere präsentieren die Botschaft der jeweiligen Story mit lebensecht wirkenden Emotionen und Eigenschaften. 

Es ist schon sehr beeindruckend wie Kristiy Cambron in allen drei Zeiten zu Herzen gehende Liebesgeschichten in den jeweiligen Krisenzeiten einsetzt und dabei offenlegt, wie Menschen  über sich hinauswachsen können.   

Dieses historische Buch lebt über seine starke Dynamik und begeistert seine Leser, der emotional bewegt und von dem grandiosen Gesamtwerk fasziniert ist. Dieser Roman wird mir noch lange in Erinnerung bleiben. 

Einen herzlichen Dank an den Gerth Medien Verlag für dieses außergewöhnliche und beeindruckende Werk. 

vielleser18, 10.08.2019

Drei Frauen: Aveline, Viola und Ellie, drei Epochen: französische Revolution, Zweiter Weltkrieg und die heutige Zeit - gemeinsam eint sie ein Schloss im Tal der Loire in Frankreich.

Ich habe glaube ich bisher noch nie einen Roman gelesen, bei dem drei Zeitebenen, drei Geschichten, ineinanderverwebt worden sind. Dies ist Kristy Cambon excellent gelungen. Abwechselnd erzählt sie die Geschichte von drei mutigen und starken Frauen, die jeweils in ihrer Zeit widrige, gefährliche oder geheimnisvolle Situationen meistern müssen.

In der heutigen Zeit ist es Ellie, die aufgrund von geheimnisvollen Hinweisen ihrer Großmutter Viola, die unter Alzheimer leidet und immer mehr abbaut, sich auf eine scheinbar aussichtslose Recherchereise nach Frankreich begibt. Doch sie lässt nich locker, ist ihr ihre Großmutter, die einzig verbliebene Verwandte, doch zu wichtig um einfach die Flinte ins Korn zu werfen.

Avelina lebt zur Zeit der französischen Revolution, obwohl von adliger Herkunft, lässt sie sich entgegen aller Konventionen eigenständiges Denken nicht verbieten und findet immer Wege um etwas zu bewegen. Als am Vorabend ihrer Verlobung das Schloss von Revolutionären angezündet wird, kann sie zwar ihr Leben retten, doch sie wird verwundet und wird für immer von Narben gezeichnet sein. Doch Avelina schaut immer nach vorne.

Die Linguistin Viola wächst in England auf. Doch durch persönliche Schicksale beeinflusst, nimmt sie die Gefahr auf sich, um undercover für eine Spezialeinheit des englischen Nachrichtendienstes nach Frankreich zu gehen.

Kirsty Cambron erzählt gefühlvoll und abwechslungsreich diese Geschichte(n). Man braucht am Anfang etwas Geduld um die Zusammenhänge gänzlich zu erfassen und richtig in die Handlungen und Umstände hineinzukommen (auch wenn jedes Kapitel mit Zeit und Ort überschrieben wird), aber man wird mit spannenden Zeiten und Begebenheiten und einem überraschenden Ende belohnt. Bei allen drei Frauen steht das einsam gelegene Dornröschenschloss im Vordergrund, dass alle Schicksale miteinander vebindet.

Gerade die drei Frauen sind sehr vielschichtig und tief angelegt, die jeweiligen Männer an ihren Seiten wirken ein bisschen zu blass, aber das ist vielleicht nur mein persönliches Empfinden, oder es soll einfach gewollt noch stärker den Focus auf die Handelnden legen.

"Wo die Hoffnung blüht" ist eine sehr gute Schmökerlektüre der amerikanischen Autorin, die zudem studierte Historikerin ist. Ein Roman dem ich gerne 4,5 Sterne für abwechlsungsreiche Lesestunden gebe.

LEXI, 11.08.2019

Ein Märchenschloss im Loiretal – das Schloss der süßen Träume

„Ein Foto und eine Brosche. Eine Frau mit einer lavendelfarbenen Strickweste, deren geheimnisvolle Vergangenheit nicht im Dunkel einer Alzheimerkrankheit versinken sollte.“

Ellison „Ellie“ Carver wuchs nach dem frühen Unfalltod ihrer Eltern bei ihrer über alles geliebten Großmutter „Lady Viola“ auf. Die junge Frau aus Marquette in Nord-Michigan entdeckt bei einem Besuch im Pflegeheim ein Bild, das sie nie zuvor gesehen hatte. Auf einer vergilbten Fotografie, die im Juni 1944 aufgenommen wurde, erkennt man ein verliebtes Paar auf einer alten Steinmauer inmitten eines sonnenbeschienenen Weinbergs – die Erinnerung an einen denkwürdigen Abend und eine unvergesslich große Liebe. Doch der Mann neben der lächelnden jungen Viola ist nicht Ellies Großvater. Ellie bricht kurzerhand nach Frankreich auf, um Violas Geschichte zu erforschen. Obgleich die Gegend um das Ziel ihrer Reise vehement abgeriegelt ist, lässt die hartnäckige junge Frau sich nicht von ihrem Vorhaben abhalten. Dabei kommt ihr ein attraktiver Mann mit irischem Akzent gehörig in die Quere.

Im Jahre 1789 bricht die junge Adelige Aveline Saint-Moreau aus Paris auf, um einen Herzog aus dem Loiretal zu heiraten. Doch am Abend des großen Verlobungsballes wird das Schloss ihres Verlobten im Zuge einer Revolte in Brand gesteckt. Die künftige Herzogin verschwindet während des verheerenden Feuers spurlos.

In der Zeit von 1941 bis 1944 arbeitet die junge Engländerin Viola Hart für die SOE – die Organisation für Spezialoperationen Seiner Majestät. Sie möchte mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln dazu beitragen, dass dieser furchtbare Krieg endlich ein Ende findet. Nach einem verheerenden Luftangriff versteckt sie sich in einer Winzerhütte in einem Weinberg im Loiretal, wo sie dem Résistance-Kämpfer Julien begegnet.

Kristy Cambron erzählt in diesem faszinierenden Roman von einem märchenhaften Schloss und den Menschen, für die das Anwesen eine wichtige Bedeutung erlangte. Die Geschichte spielt auf drei Zeitebenen und thematisiert die Ereignisse im Jahr 1789 mit Aveline Saint-Moreau als Protagonistin während der Französischen Revolution, weiters die Geschicke der Viola Hart unter der Herrschaft der Nazis in den Jahren 1941 bis 1944, sowie die Gegenwart mit Violas Enkelin Ellie Carver in der Hauptrolle. Alle drei Handlungsstränge führen im Verlauf des Buches zueinander, die Einzelheiten und Hintergründe werden dem Leser jedoch erst nach und nach offenbart. Ich wünschte mir bei jedem Perspektivenwechsel, noch etwas länger am jeweiligen Schauplatz verweilen zu dürfen und mehr über die handelnden Figuren in Erfahrung zu bringen. Da viele Passagen mit einem Cliffhanger enden, fiel es mir stets schwer, mich davon zu lösen.

Der einnehmende Schreibstil der Autorin, die bildhaften Beschreibungen der wunderschönen Landschaft und die in die Handlung eingebrachten Emotionen trugen dazu bei, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand zu legen vermochte. Durch die Neugier auf die Hintergründe dieses Schlosses, das von der Bevölkerung des Loiretales „Das Château des Doux-Rêves“ genannt wurde, wird ein gewisser Spannungsfaktor erzeugt, der bis zuletzt aufrechterhalten wird. Die großen Themen dieses Romans sind Liebe, Vertrauen und der Mut, das Richtige zu tun.

„Auch wenn man nicht dieselbe Sprache spricht – es gibt eine Sprache, die jeder versteht. Wenn es nicht so kitschig klingen würde, könnte man es die Sprache der Liebe nennen.“

„Manchmal müssen wir uns zwischen dem einfacheren Weg und dem, was wir als richtig erkannt haben, entscheiden.“

Den jeweiligen Protagonisten der verschiedenen Handlungsstränge Aveline Saint-Moreau, Viola und Ellie Carver, ist ein starker Charakter und der rückhaltlose Einsatz für ihre Überzeugungen gemein. Alle drei Frauen folgen dem Ruf ihres Herzens, setzen sich über herrschende Konventionen und Widerstände hinweg und stehen mutig für ihre Überzeugungen ein. Die Charakterzeichnung der Figuren ist der Autorin sowohl bei ihren Protagonisten, als auch bei den Nebenfiguren vortrefflich gelungen. Robert, dem Kellermeister des Duc de Vivay sowie Quinns Großvater Titus galt hierbei meine größte Sympathie. Während Robert durch seinen edlen Charakter und das Festhalten an seinen leidenschaftlichen Überzeugungen punktet, beeindruckte mich der beinahe blinde alte Titus durch seine resolute Art und Sturheit, die mich an einigen Stellen zum Schmunzeln brachte.

Fazit: „Wo die Hoffnung blüht“ vereint die Schicksale von drei mutigen Frauen zu einem wunderschönen Roman, der tragische Ereignisse, große Gefühle und Spannung miteinander vereint und mir ein beeindruckendes Leseerlebnis bescherte. Es ist mir äußerst schwergefallen, mich nach der letzten Seite dieser Geschichte von den Figuren der Handlung zu verabschieden… zu gerne hätte ich noch eine Weile in den malerischen Weinbergen des Loiretales verweilt.

„Die Landschaft war so, wie sie es sich erträumt hatte: unzählige Hügel bildeten eine sanft geschwungene Linie am Horizont und boten einen Reichtum an saftigen Grüntönen und leuchtendem Herbstgold. Die Sonne spähte über die höchste Erhebung; sie warf wie ein stummer Beschützer ihre Strahlen über die Landschaft. Und ringsumher waren Weinstöcke, so weit das Auge reichte.“

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen!

Dörte, 15.08.2019

Aufmerksam auf dieses Buch bin ich durch das wunderschöne Cover geworden. Die Allee mit den in roter Blüte stehenden Bäume und im Hintergrund die verschlossenen Tore eines großen Anwesens haben meine Neugierde geweckt.

Als ich dann im Klappentext gelesen habe, dass dieser Roman auf drei Zeitebenen spielt, war mein Interesse komplett entfacht, denn ich liebe Geschichten, die in mehreren Zeiten spielen und wo man langsam, nach und nach, merkt, wie alles zusammenhängt.

Und das ist Kristy Cambron in ihrem Buch „Wo die Hoffnung blüht“ gelungen. Es geht zum einen um die junge Adlige Aveline, die zur Zeiten der Französischen Revolution lebt und einen Herzog heiraten soll. Auf der Verlobungsfeier wird das Schloss – in welchem die Feier stattfindet – von Aufständischen angegriffen. Ihr Verlobter flieht und sie selbst wird von dessen Bruder gerettet. Wie geht nun das Leben für Aveline weiter? Und was hat sie mit den Leben der anderen beiden Frauen, um die es in diesem Buch auch noch geht, zu tun?

Alle drei Frauen verbindet das Dornröschenschloss im Loiretal, wo die Verlobungsfeier von Aveline und ihrem Zukünftigen ausgetragen wird. Dorthin flieht auch die junge Engländerin Viola im zweiten Weltkrieg. Sie ist während des Krieges für einen Geheimdienst tätig und so verschlägt es sie nach Frankreich. Auf der Flucht aus Paris landet sie dort beim Schloss, dessen Gegend von Nazis umlagert ist. Sie lernt einen jungen Mann kennen, der einer Untergrundorganisation angehört. Hat Viola unter diesen Umständen eine Überlebenschance?

Dass sie überlebt, weiß der Leser dadurch, dass die dritte Zeitebene in der Gegenwart spielt und von der Enkelin Violas handelt, deren Name Ellie ist. Da Viola mittlerweile an Alzheimer erkrankt ist, möchte Ellie die geheimnisvolle Vergangenheit ihrer Grußmutter aufdecken. Von dieser ahnt sie bisher noch nichts, doch in einigen klaren Momenten spricht ihre Großmutter von rätselhaften Dingen wie einer Schlossruine in Frankreich und einer kleinen Kapelle. Diese Ruine möchte Ellie finden und somit die Geschichte von Viola ans Tageslicht bringen.

Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen. Kristy Cambron versteht es, eine spannende Geschichte zu erzählen, auch wenn es sich hier nicht um einen Krimi handelt. Geschickt verknüpft sie die drei Lebensgeschichten der Frauen und verrät immer nur kleine Details, wie das Leben der Drei zusammenhängt. Erst ganz am Schluss erfährt der Leser die ganze Wahrheit. Und so hat man als Leser das Gefühl, das Buch nicht aus den Händen legen zu wollen, da es spannend bis zur letzten Seite ist.

Kristy Cambron gelingt es auch, die Spannung der Geschichte mit vielen interessanten historischen Gegebenheiten anzureichern, so dass man wunderbar in die Ereignisse der damaligen Zeit eintauchen kann und viel aufschlussreiches Wissen aus diesen Epochen erhält.

Mein Fazit: Dieses Buch ist absolut lesenswert und jeder Cent, den man dafür ausgibt, lohnt sich. Man bekommt beste Unterhaltung, viel Spannung und kann eintauchen in das Leben dieser großartigen Frauen.

S. Degenhardt / Smilla507, 15.08.2019

„Das Schloss hat seinen Frieden verdient, Miss Carver.“ Quinn nickte und wandte sich um.

„Lassen Sie die Vergangenheit ruhen.“ (S. 155)

Drei Frauen, drei Epochen, eine Brosche und ein verfallenes Schloss im Loiretal sind die Zutaten dieses Romans. Aveline während der Französischen Revolution, Viola während des zweiten Weltkrieges und Ellie im Heute, auf den Spuren ihrer Großmutter Viola. Alle Drei führt es in die Weinberge des Loiretales, zum Château des Doux-Rêves. Für Ellie ist es jedoch nicht einfach, zu dem verfallenen Schloss zu gelangen, denn das Gelände ist abgesperrt und nicht mehr zugänglich. Mehr oder weniger freiwillige Hilfe bekommt sie dabei vom Iren Quinn.

Jede Epoche in sich ist so dermaßen spannend und fesselnd beschrieben, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Natürlich endet jedes Kapitel auch noch so, dass man unbedingt wissen will, wie es weiter geht – aber dann kommt natürlich ein anderer Erzählstrang dran und dieser endet wiederum spannend… Man kann sich alles bildlich vorstellen und in die jeweiligen Zeiten eintauchen und um sich herum alles vergessen. Ständig überlegt man, wie die Stränge sich verbinden könnten, was tatsächlich erst gegen Ende des Buches passiert.

Der Glaube an Gott hat zu Beginn eine eher unterschwellige Rolle, was sich jedoch mit voranschreitender Handlung ändert. Da werden Veilchen zum Symbol von Gottes Treue, es geht um Nächstenliebe und Vertrauen in schwierigen Zeiten und wie sich rückblickend alles dank Gottes Plan gefügt hat.

Ich bin eigentlich kein Fan von Romanen über Familiengeheimnisse. „Wo die Hoffnung blüht“ hat mich daher positiv überrascht und mir (ent-)spannende Schmökerstunden geschenkt. Mit Tränen in den Augen habe ich es beendet und mir gewünscht, noch mehr von dieser Autorin lesen zu können.

Wer also auch so jemand ist (wie ich), der sich beim Anblick eines alten Gemäuers fragt „Was diese Mauern wohl schon alles miterlebt haben?“ (S. 261), sollte sich dieses Buch unbedingt schnappen und eine Reise nach Frankreich zu dem fiktiven Château machen.

 

 

Internetmaus, 10.09.2019

Ein sehr gefühlvoll geschriebenes Buch, das man kaum aus der Hand legen kann.

Die Handlung der Protagonisten spielt auf drei verschiedenen Zeitebenen. Einen wichtigen Teil, in allen Zeitsträngen, nimmt ein Schloss im wunderschönen Loiretal, in Frankreich ein. Es wird das Dornröschenschloss genannt und liegt versteckt im so genannten Fuchswald.

Schon zur Zeit der Französischen Revolution war es Eigentum der Familie Vivay. Deren Familienwappen ist der Fuchs.

Ellie Carver wohnt in den USA. Ihre Oma, der sie sehr verbunden ist, leidet an Alzheimer. Durch diese Erkrankung, des allmählichen Vergessens lebt sie nun in einem Pflegeheim. Eine Freundin von Ellie, die dieses Heim leitet rief sie an, ihrer Großmutter ginge es nicht so gut, sie ist sehr aufgeregt und unruhig. Ihr sind Dinge aus der Zeit des Krieges eingefallen, die sie aber nicht mehr genau weiß. Wie viele Menschen, die die Schrecken des Krieges erlebten, hat sie nie über diese Zeit gesprochen Nun ist es zu spät. Sie hütet ein Geheimnis, dass sie aber nicht mehr weiß. Nur ihre Enkelin, Ellie, kann es herausfinden. - - - - - - - - - - - - So begibt diese sich auf die weite Reise und fliegt nach Frankreich. Die Vergangenheit ihrer Großmutter, Viola und somit auch ihrer Familie, will sie dort entdecken. Eine große Aufgabe. Sie hat kaum Anhaltspunkte und nur ein altes Foto.

Lady Viola, wie Ellies Großmutter genannt wird, hat die lange Geschichte dieses Schlosses zurück bis zur Zeit der Französischen Revolution, erforscht. Sie beginnt im Juni 1789. Aveline soll ihrem Verlobten, dem Sohn des Duc de Divay kennenlernen. Ein rauschendes Fest, soll es geben. Aber es kommt anders.

Dieser Roman ist außergewöhnlich. Die drei Frauen, von denen die Handlung bestimmt wird sind alle sehr stark und verstehen es, mit Mut und Nächstenliebe ihren Willen zu vertreten und dafür zu kämpfen.

Kristy Cambron schreibt dieses Buch sehr anschaulich. Ihr Schreibstil ist flüssig und gut lesbar. Sie bringt uns in diesem Roman die Geschichte des Schlosses, mit seinen Bewohnern und mit dem Weingut, das sich daran anschließt sehr nahe. Man kann sich die wunderbare Landschaft genau vorstellen.

Teilweise fehlt mir der Zusammenhang zur Erbfolge des Schlosses.

 

 

liesmal50, 12.09.2019

Hoffnung und Gottvertrauen

Schauplatz der Geschichte ist das kleine Dorf es Trois-Moutiers im Loiretal. Ein Schloss in den Weinbergen ist der magische Ort für drei bemerkenswerte Frauen, deren Geschichte in drei verschiedenen Jahrhunderten spielt. Dennoch haben die drei Frauen außer ihrer Liebe zum Schloss noch Vieles gemeinsam. Alle drei beweisen auf ihre eigene Art eine außergewöhnliche Stärke und haben einen eisernen Willen, mit dem sie ihre gesteckten Ziele erreichen.

Aveline lebt zur Zeit der Französischen Revolution, Viola im Zweiten Weltkrieg und deren Enkelin Ellie in der Gegenwart. Erst als Viola an Alzheimer erkrankt, erzählt sie Ellie etwas aus ihrem Leben, das sie lange in ihrem Herzen bewahrt hatte. Dadurch wird Ellies Neugier geweckt und sie macht sich auf den Weg ins Loiretal, um die Schlossruine, die kleine Kapelle, die eine wesentliche Rolle im Leben Violas gespielt hat, und vor allem den Platz, auf dem ihre Großmutter mit einem Mann zu sehen ist, zu finden. Sie hofft, der Lebensgeschichte auf die Spur zu kommen.

Ich liebe Geschichten, die in verschiedenen Zeitebenen spielen. Hier geschieht der Wechsel mit jedem Kapitel. Es der Autorin sehr gut gelungen, alle drei Erzählstränge gleich spannend zu beschreiben. Man könnte glauben, es sind drei Geschichten, die man parallel liest. Doch immer wieder gibt es Schnittpunkte, die alles ganz langsam miteinander verknüpfen, um es schließlich zu einem großen Ganzen werden zu lassen. Ein anschaulicher Schreibstil erzeugt Kopfbilder, die mir das Gefühl geben, das Schloss und seine Umgebung mit den Weinbergen und dem Fuchswald persönlich zu kennen. Dazu trägt natürlich auch das wunderschöne Cover bei, das mich mitnimmt ganz in die blühende Nähe des Schlosses.

Sehr beeindruckt hat mich die Anmerkung der Autorin. Es ist sehr berührend, dass Kristy Cambron schreibt, dass „einige kostbare Erinnerungen“ diesem Buch zugrunde liegen. Vielleicht ist es gerade das, was diese Geschichte zu einer ganz besonderen macht.

Ich möchte noch anmerken, dass die Geschichte von großem Gottvertrauen getragen ist. Einen passenderen Bibelvers zum Buch als den aus Jesaja 58,12, mit dem der Prolog beginnt, hätte man kaum finden können: „Euer Volk wird wieder aufbauen, was seit Langem in Trümmern liegt, und wird die alten Mauern neu errichten. Man nennt euch dann ,das Volk, das die Lücken in den Mauern schließt‘ und ,Volk, das die Straßen wieder bewohnbar macht‘.“