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Gott spielt in meinem Leben keine Rolle - er ist der Regisseur

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Unglaublich, diese Frau, unfassbar, dieses Leben. Es ist ein mächtiges Zeugnis dafür, was Gott mit einem Menschen tun kann, der sich ihm ganz zur Verfügung stellt. Das kleine Mädchen, das sich selbst im Bombenkeller noch um seine geliebte Puppe sorgt, wird Jahrzehnte später zu einer Mutter für Tausende afrikanische Kinder. Nach bewegten Auslandsjahren in den USA heiratet sie mit knapp 50 Jahren, doch ihr Mann Herbert verstirbt schon bald. Statt sich vom Schmerz bestimmen zu lassen, entscheidet sie sich für das Leben und gründet ein Missionswerk - und das zu einem Zeitpunkt, an dem andere in Rente gehen.
Unzählige Wunder sind in ihrem Leben und dem vieler anderer geschehen. Das Werk in Uganda wächst und auch ihre Familie hat sich beständig vergrößert. Selbst im tiefen Tal erlebt sie die spürbare Gegenwart Gottes und sein Wirken. Sie ist sich sicher: Es ist noch lange nicht Schluss! Denn Gott interessiert unser Alter herzlich wenig ...

Die ergänzte Neuauflage enthält 6 neue Kapitel, was seit dem Jahr 2006 geschah, sowie einen 16-seitigen Bildteil.
  • Nr. 226864
  • · Gebunden, 256 Seiten
  • · 11/2018
  • · SCM R.Brockhaus
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Maria Luise Prean-Bruni
Hörbuch (MP3) Gott spielt in meinem Leben keine Rolle - er ist der Regisseur
Nr. 395946
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Lujoma, 18.02.2019

Ein Leben für und mit Gott - lesenswerte Biographie

„Bei Mose ging‘s auch erst mit 80 richtig los!“ - so beginnt der Klappentext der Biographie von Maria Luise Prean-Bruni. Geboren 1939 schaut sie auf ein sehr bewegtes Leben zurück, ein Leben voller Suche nach dem Sinn und voller Abenteuer mit Gott. Ihre Kindheit verbrachte sie in Innsbruck, erlebte dort Bombenangriffe und Nachkriegszeit. Schon mit 7 Jahren übergab sie ihr Leben Jesus, war immer darauf bedacht ein gutes, gottgefälliges Leben zu führen. Nach der Schule besuchte sie die Handelsakademie, wo sie auch das Abitur machen konnte. Danach war sie Lehrerin, später auch Kinderdorfmutter. 1972 geht sie für eine Weile in die USA, bleibt dann aber 14 Jahre dort. In einer streng katholischen Familie aufgewachsen lernte sie im Ausland eine ganz andere, fröhliche Art des Glauben kennen. In diesen Jahren hat Gott sehr an Maria gearbeitet und ihr Glauben wurde geprägt. Sie arbeitete im Hotel, leitete eine christliche Buchhandlung, war Sekretärin in einer Seelsorgehaus und später selbst Seelsorgerin.

Mit knapp 50 lernt sie Herbert kennen und heiratet. Gemeinsam mit ihrem Mann gründet sie das Missionswerk „ Leben für Christus“, ist zu Vortragsreisen unterwegs und baut Gebets- und Seminarhäuser. Leider ist den Paar nur eine kurze gemeinsame Zeit vergönnt. Im Herbst 1992 stirbt Herbert an Krebs. Maria führt das Missionswerk weiter.

1995 reist Maria Luise Prean-Bruni zum 1. Mal nach Uganda und lässt sich berühren von der Armut und der Not, besonders der Kinder. Sie gründet das Hilfswerk „Vision für Afrika“, dass über Spenden und Patenschaften Kinder unterstützt, ihnen Schulbildung und Gesundheitsvorsorge ermöglicht, aber auch Schule, Krankenhäuser und Gebets- und Schulungshäuser baut. Außerdem adoptiert Maria drei afrikanische Kinder, ein Baby und zwei Jugendliche…

Inzwischen ist Maria Luise Prean-Bruni fast 80 Jahre und immer noch ist sie aktiv für Gott. Sie lebt ca. 6 Monate im Jahr in Uganda und 6 Monate in Europa…

Meine Meinung:

„Gott spielt in meinem Leben keine Rolle – er ist der Regisseur“ ist ein sehr passender Buchtitel für die spannende Biographie von Maria Luise Prean-Bruni, denn die Autorin verlässt sich voll und ganz auf Gottes Führung. Maria Luise erzählt offen aus ihrem Leben, beginnend in der Kindheit bis ins Jahr 2018. Es ist interessant zu lesen wie sie als Kind versucht Gott mit ihrem Tun zu gefallen, was letztlich bis zum Zusammenbruch führt. Erst bei ihrem USA-Aufenthalt lernt sie eine andere Art des Glaubens kennen und Gott kann ihr Vieles in ihrem Leben zeigen, was sie loslassen soll um sich ganz auf ihn zu verlassen. Und was Maria dann alles mit Gott erlebt und mit seiner Hilfe bewirken kann, ist mehr als beeindruckend. Aber es macht auch sehr deutlich wie wichtig es ist auf Gottes Stimme zu hören und sich seinen Plänen unter zu ordnen.

So schreibt Maria am Ende ihres Buches:

„Ich habe dem Herrn schon vor langer Zeit den Freiraum gegeben, mit mir zu machen, was er will, wie er will und wann er will und das tut er auch!“ (s.S. 206)

Das Buch lässt sich gut lesen und ist für eine Biographie echt spannend. Gegen Ende des Buches kommen auch andere Menschen zu Wort, die eine Weile Mitarbeiter in Uganda waren. Erstmal irritierend, runden sie die Berichte über die Arbeit in Uganda ab. Glaubensmäßig kann ich nicht alles nachvollziehen, aber es gibt halt verschiedene Arten zu glauben und Gott zu dienen.

Sehr gut gefällt mir der farbige Bildteil in der Mitte des Buchen, ebenso wie die Schwarz-weiß-Bilder in einzelnen Kapitel.

Fazit:

„Gott spielt in meinem Leben keine Rolle – er ist der Regisseur“ ist die beeindruckende Biographie einer Frau, die bis ins hohe Alter hinein für Gott und mit seiner Hilfe aktiv ist. Lesens- und nachahmenswert!

Marianne, 04.03.2019

Maria Prean wird kurz vor Kriegsbeginn in Österreich geboren. In den schweren Kriegsjahren ist der Glaube in ihrer Familie etwas Selbstverständliches. Sie erlebt Gottes Bewahrung, und findet Trost in der Kirche. Nach dem Besuch einer Handelsschule arbeitet sie als Lehrerin und als Kinderdorfmutter. Sie verbringt viele Jahre in Amerika und erlebt dort Gott auf einer ganz neuen Weise.

Erst viel später, da ist sie schon etwa 50, findet sie die Liebe ihres Lebens. Aber schon nach wenigen glücklichen und ausgefüllten Jahren wird bei ihrem Mann Krebs festgestellt. Mit sechzig Jahren ist sie wieder allein. Nach einem Besuch in Uganda findet sie hier ihr neues Zuhause. Mit der Hilfe von vielen Unterstützern aus Europa, baut sie Schulen und Kinderhäuser für die Kinder dort. Sie nimmt auch selbst, trotz ihres Alters, zwei Teenager und ein Baby auf.

Dieses Buch sprüht vor Leben und Freude. Zwar erlebt Maria auch Trauriges und Verlust, aber ihre Liebe zu ihrem himmlischen Vater ist so groß, dass sie trotz allem ihre Fröhlichkeit bewahrt. Sie empfindet das Leben als eine Schule, mit dem Heiligen Geist als Lehrmeister. Für sie ist es selbstverständlich, dass sie vor Entscheidungen Gott fragt, und auch mit einer Antwort rechnet.

Weil sie gehorsam war, wurde in Uganda eine große Organisation aufgebaut, durch die unzählige Menschen unterstützt werden. Tausende Kinder erhalten eine Schul- und Berufsausbildung. Aber in diesem Buch geht es nie um Maria und ihre Leistungen. Auf ganz natürliche Weise spürt der Leser immer, dass Gott im Mittelpunkt steht, nicht Maria.

Es gibt einige große Lektionen in ihrem Leben. Diese Lebenserfahrungen sind eine Quelle der Weisheit für den Leser. Es geht dabei um innere Heilung und Vergebung, um die Erkenntnis, dass Gott sie unabhängig von ihrer Leistung liebt, und immer wieder über die Notwendigkeit auf Gott zu hören und ihm zu gehorchen.

Mit Sicherheit wirken manche Erfahrungen ungewöhnlich. Sie ist in der charismatischen Bewegung beheimatet, sie berichtet also von Erfahrungen mit Prophetie, der Vertreibung von bösen Mächten und ähnliches. Das steht aber nie im Vordergrund, sondern ist eher eine Randnotiz in ihrem Berichten über Gottes Größe. Darum, ganz unabhängig davon, ob man all ihren theologischen Überzeugungen zustimmt, ihr gelebter Glaube ist einfach überzeugend.

 Das Cover ist fröhlich und einladend. Im Text verteilt finden sich einige Bilder. Der erste Teil des Buchs wurde schon vor mehreren Jahren geschrieben. In dieser Neuauflage ist knapp ein Drittel neu, in dem vor allem über die Arbeit in Uganda berichtet wird. An einigen Stellen im Buch berichten Mitarbeiter des Werks. Das rundet zwar das Gesamtbild ab, der Erzählstil Marias ist aber viel schöner und lebendiger. So manche Szene beschreibt sie mit viel Humor. Und doch zeichnet eine Tiefe des Glaubens dieses Buch aus. Was könnte alles bewirkt werden, wenn nur jeder Christ sich Gott ganz zur Verfügung stellen würde, so wie Maria.

Fazit: Absolut empfehlenswert! Der Leser begleitet Maria auf ihrer Reise des Gottvertrauens, und entdeckt dabei viel über eine Gottesbeziehung, die nicht nur ein nettes Anhängsel ist, sondern das ganze Leben prägt.

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