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Ben & Lasse - Agenten als Piratenbeute

Endlich! Der fünfte Band der beliebten Detektivreihe von Bestsellerautor Harry Voß! Ben und Lasse machen einen Ausflug in den Freizeitpark, wo es neben aufregenden Achterbahnen und anderen Attraktionen auch einen großen Piratensee gibt. Zufällig belauschen die Brüder ein geheimes Gespräch: Zwei Parkangestellte planen einen Überfall auf den Parkbesitzer. Gerade, als die Jungen Hilfe holen wollen, werden sie von den Bösewichten gefasst und auf eine kleine Insel mitten im See verschleppt. Wie sollen sie sich befreien und den Überfall verhindern?

Außerdem sind die folgenden Bände lieferbar (auch als Hörbuch):
Ben & Lasse - Agenten mit zu großer Klappe
Ben & Lasse - Agenten ohne heiße Spur
Ben & Lasse - Agenten außer Rand und Band
Ben & Lasse - Agenten hinter Schloss und Riegel

Und zum Mitraten gibt es den Sonderband:
Ben & Lasse - Das Agenten-Knobel-Rate-Buch (mit Geheimstift)
  • Nr. 228854
  • · Gebunden, 176 Seiten
  • · 08/2019
  • · SCM R.Brockhaus
ab Lager lieferbar

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Grace2, 14.10.2019

Spannende Abenteuergeschichte im Piraten-Freizeitpark auf der Basis von Matthäus 13,44.

Der Harry Voß lädt den Leser/die Leserin in seinem neuen Buch „Agenten als Piratenbeute“ aus der Ben und Lasse Serie in einen Piraten-Freizeitpark ein.

Ben und Lasse sind sehr aufgeregt und mit ihnen die ganze Kindergottesdienstgruppe. Der jährliche Ausflug führt die Kinder und ihre Betreuer dieses Jahr in einen Piraten-Freizeitpark. Dort gibt es viele großartige Karussells und Achterbahnen und auf dem großen See fahren sogar richtige Piratenschiffe. Nichts steht einem fantastischen Tag im Wege, bis die Brüder ein Gespräch belauschen, dass heute einen Anschlag im Park verübt werden soll. Doch die Brüder und ihre beiden Freundinnen werden von den Gangstern erwischt und auf der geheimnisvollen Insel in der Mitte des Sees gefangen gehalten. Werden sie sich befreien und den Anschlag verhindern können?

Dieser fünfte Band der Ben und Lasse Serie ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Der Autor Harry Voss schreibt in einem leicht lesbaren, flüssigen Stil. An der Geschichte wird der schon etwas geübte Leseanfänger viel Spaß haben, aber auch zum Vorlesen ist die Geschichte gut geeignet. Durch das unterschiedliche Alter der Brüder können sich sowohl jüngere als auch etwas ältere Kinder gut mit den Protagonisten identifizieren. Die Charaktere der verschiedenen Protagonisten sind sehr gut herausgearbeitet worden. Man kann erkennen, wie gut sich der Autor mit dieser Altersgruppe beschäftigt hat. Humorvoll wird die Geschichte unter anderem durch ein Mädchen, das viele Sprichwörter zitiert, doch dabei immer wieder kleine Fehler einbaut. Mich hat an diesem Buch begeistert, wie fantastisch der Autor die Bibelstelle aus Matthäus 13,44 kindgerecht übersetzt hat und diese sehr gelungen mit der Geschichte erklärt. So wird aus einer einfachen Piraten-Abenteuergeschichte, ein lehrreiches, ansprechendes und aussagekräftiges Buch, das absolut empfehlenswert ist.

mabuerele, 19.10.2019

„...In meiner Kiste […] wäre auch eine Welt voll Frieden. […] Eine Welt, in der einer für den anderen da ist. In der man sich nach einem Streit wieder versöhnt. In der niemand der Größte sein will. In der jeder so sein darf, wie er ist, und man sich nicht immer vergleichen muss...“

Sieben Kinder aus dem Kindergottesdienst machen zusammen mit Moni und Manni, den Betreuern, einen Ausflug in den Freizeitpark. Dabei sind auch der 11jährige Ben und sein kleiner Bruder Lasse.

Schon auf der Fahrt gibt es die ersten Unstimmigkeiten. Kathi und Hanna zicken herum. Ben hofft, den Tag ohne Lasse verbringen zu können, da er sich für andere Fahrgeschäfte interessiert als sein kleiner Bruder. Allerdings müssen mindestens drei Kinder eine Gruppe bilden. Die Verhältnisse sorgen dafür, dass Ben, Lasse, Hanna und Kathi eine Gruppe bilden. Sie ahnen nicht, dass ein unvergessenes Erlebnis auf sie wartet.

Der Autor hat ein spannendes und abwechslungsreiches Kinderbuch geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen.

Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er ist kindgerecht, aber trotzdem ausgefeilt.

In der letzten Pause, bevor sie den Park erreicht haben, erzählt Moni das Gleichnis vom Schatz im Acker. Die Kinder denken darüber nach, wie sie sich einen solchen Schatz vorstellen. Daraus stammt das Eingangszitat.

Ben mag seinen kleinen Bruder. Das ändert aber nichts daran, dass er manchmal ganz schön genervt von ihm ist. Es ist schwierig, Lasse zu erklären, was er darf und was nicht. Ihm fehlt noch das Gefühl für Zwischentöne. Das gibt den Gesprächen der Brüder seinen feinen Humor. Das folgende Zitat ist die Quintessenz des Versuches, Lasse zu erklären, warum er den Rucksack nicht einfach vor der Toilette stehen lassen kann.

„...Für heute reicht es, wenn du dir einfach vornimmst, den Rucksack nicht irgendwo abzustellen, ohne dass du darauf aufpassen kannst. Klar?...“

Der abgestellte Rucksack ist der Beginn eines rasanten Abenteuers. Ein Fund und ein heimlich belauschtes Gespräch lassen befürchten, dass ein Verbrechen geplant ist. Die Kinder wenden sich an den Geschäftsführer, werden aber nur bis zu dessen Assistenten vorgelassen. Danach finden sie sich gefesselt auf der Pirateninsel wieder. Sie waren an den Falschen geraten.

Was tun? Hier zeigt sich die zweite Seite von Lasse. Der hat einen unerschütterlichen Glauben. Die älteren Kinder sehen das schon differenzierter.

„...Wenn man betet, dann ist es eher so, als ob man es einen Papa sagt. Oben ins Ohr spricht man rein, was man sich wünscht. Und der Papa überlegt in seinem Kopf, ob er es gut findet. Dann gibt er es oder er gibt es nicht. Oder er gibt es später...“

Lasse ist ein sehr feinfühliger Junge. Auf der Insel unterhalten sich die Kinder darüber, wie eine Welt aussehen könnte, die ihnen gefällt. Kaum lässt die Anspannung nach, zicken sich Kathi und Hanna wieder an. Das kann Lasse nicht verstehen. Die Älteren regieren beschämt.

Neben all den Gesprächen aber bleibt es extrem spannend. Die Kinder müssen einen Weg finden, sich selbst zu befreien und die Verbrecher zu stellen. Dabei läuft ihnen die Zeit davon. Außerdem wurden sie all ihrer Sachen beraubt. Handynutzung ist also keine Option. Nach und nach stellen sie fest, dass im Freizeitpark nicht alles so ist, wie es scheint. Das gibt ihnen neue Möglichkeiten, die sie clever nutzen.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Gekonnt werden christliche Fragen in eine fesselnde Handlung integriert, ohne aufgesetzt zu wirken.

Marianne, 10.12.2019

Ben freut sich auf den Freizeitpark. Unterwegs malt er sich schon aus, welche wilden Fahrgeschäfte er ausprobieren wird. Aber die Betreuer der sieben Kindergottesdienstkinder legen eine Regel fest: Die Kinder müssen immer mindestens zu dritt sein.

In Bens Gruppe befinden sich noch die sportliche Kathi, die rundliche Hanna, und sein kleiner Bruder, Lasse. Die beiden Mädchen streiten sich, und Lasse interessiert sich für ganz andere Fahrgeschäfte als der 11jährige Ben, darum ist Ben ziemlich frustriert. Dazu kann er seinen 6jährigen Bruder einfach nicht dazu bringen auf seinen Rucksack aufzupassen.

Als Ben endlich bei einem spannenden Fahrgeschäft ansteht, findet sein Bruder etwas Merkwürdiges in seinem Rucksack. Ben erschreckt, aber er weiß was zu tun ist. Die vier Kinder gehen mit dem Fund zum Infoschalter. Dort erfahren sie, dass es sich um eine Attrappe für eine Show handeln soll, aber Ben hat da seine Zweifel. Er belauscht ein Gespräch und erfährt, dass etwas ganz Schreckliches geschehen soll. Die Zeit läuft. Werden Ben und seine Freunde es verhindern können? Oder werden die Übertäter sie außer Gefecht setzen?

Dieses spannende Buch ist der fünfte Band einer Reihe über Ben und Lasse, Agenten-Geschwister, die schon so einige Fälle gelöst haben. Man muss die anderen Bände nicht gelesen haben, um Freude an diesem spannenden Buch zu haben.

Die einzelnen Kinder werden sehr gut beschrieben. Lasse hat natürlich als Jüngster viele Fragen, aber auch einen zuversichtlichen Glauben. Hanna kennt viele Sprichwörter, allerdings bringt sie da einiges durcheinander. Sie ist unsportlich und übergewichtig, und darum wird sie manchmal gehänselt. Kathi hat am liebsten ihre Haarbürste in der Hand. Sie kann vieles, und das weiß sie auch. Ben trifft meistens reife Entscheidungen. Er ist der Anführer der bunt zusammengewürfelten Gruppe.

Auf der Hinfahrt erzählen die Kindergottesdienstmitarbeiter von dem Schatz, für den es sich lohnt alles andere aufzugeben, nach einem biblischen Gleichnis über das Reich Gottes. Später wird dieses Thema von den Kindern noch einmal aufgegriffen, und sie überlegen was das in ihrer Situation bedeutet. Der Glaube ist in dieser Geschichte stets präsent und wird anschaulich erklärt, auf einer passenden, kindgerechten Weise.

Zwischendrin ist das Buch so spannend, dass es nicht nur Kindern schwerfällt mit dem Lesen aufzuhören. Ganz nebenbei werden gute Werte vermittelt, zum Beispiel wie wichtig es ist Menschen anzunehmen, die anders sind als man selbst. Die Überlegungen von Ben sind sehr gut von Kinder nachzuvollziehen; von der freudigen Aufregung auf dem Weg in den Freizeitpark und der Enttäuschung mit Kindern unterwegs zu sein, die sich weniger zutrauen, bis hin zu seiner Angst, wenn es brenzlig wird.

Fazit: Sehr gut und sehr spannend erzählt, eignet sich dieses Buch zum Selberlesen oder als Gute-Nacht Geschichte für 7-11-jährige Kinder, ob Mädchen oder Junge. Neben wichtigen zwischenmenschlichen Werten, wird auch der Glaube auf kindgerechte Weise vermittelt.

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