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Amanda Dykes Beate Zobel (Übersetzung)

Der Wind und Wellen lenkt

Roman.

Der Zweite Weltkrieg hat Spuren bei Robert Bliss hinterlassen. Um die Trauer über den Tod seines Bruders zu verarbeiten, schickt der junge Fischer ein Gedicht an die Lokalzeitung des beschaulichen Küstenorts Ansel-by-the-Sea in Maine. Reaktionen darauf bleiben nicht aus, denn Roberts Worte bewegen die Herzen unzähliger Menschen ...

Jahrzehnte später wird Annie Bliss nach Ansel-by-the-Sea gerufen, wo ihr erkrankter Großonkel Robert Hilfe braucht. In seinem Haus entdeckt sie massenhaft Kartons voller Steine. Zusammen mit dem ebenso geheimnisvollen wie faszinierenden Jeremiah Fletcher begibt Annie sich auf Spurensuche. Doch dann verschlechtert sich Roberts Gesundheitszustand, und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt ...

Eine Glaubensgeschichte, die das Herz berührt und von der ersten bis zur letzten Seite Hoffnung atmet.
  • Nr. 817659
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5cm, 432 Seiten
  • · 06/2020
  • · Gerth Medien
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Amanda Dykes
Der Wind und Wellen lenkt (eBook)
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Der Wind und Wellen lenkt
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  • „Dies ist das 50. Buch, das ich übersetzt habe, und für mich gehört es zu den allerbesten davon. Ich habe gelacht und geweint und ein Stück Lebenserfahrung dazugewonnen.“ Beate Zobel, Übersetzerin
  • „Dieser Roman ist wunderbar, voller Gefühl. Eine Geschichte der Hoffnung, der Versöhnung und des Friedens. Mit tiefen Wahrheiten, die noch lange in einem nachhallen.“ Sarah Sundin, Bestsellerautorin
  • „Dieser Roman ist eine wahre Schatzkiste an Lebens- und Glaubensweisheit, verpackt in eine berührende Geschichte, die noch lange nachhallt und Spuren hinterlässt. Er hat in meinen Augen das Zeug zum Klassiker.“ Carolin Kilian, Lektorin
  • „Eine liebenswerte Geschichte mit Tiefgang, die sich hervorragend als Sommerlektüre eignet. Ich empfehle dieses Buch gerne weiter.“ Doris Gehrke, jesus.de
  • „Ein Buch, das viel über die Liebe erzählt; die Liebe zum Vaterland, zur Familie, zum Meer. Ein Buch, in dem man sieht, wie Vertrauen gebrochen und wiederaufgebaut wird, wie Glauben verloren und wiedergefunden wird ... Ein Buch, das mich persönlich tief bewegt, das mich lehrt und leitet, meine eigene Geschichte zu erzählen.“ Neues Leben

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Lujoma, 29.06.2020

Eine hoffnungsvolle Geschichte

„Wenn alles um dich herum zerbrochen ist, dann ist es Zeit, etwas wieder zusammen zu setzen.“

s.S. 87

Im Leben von Robert Bliss ist vieles zerbrochen, der 2. Weltkrieg hat Spuren hinterlassen. Doch er kämpft gegen die Trauer indem er ein Gedicht schreibt und eine Bitte äußert. Die Reaktionen darauf kommen bald, denn seine Zeilen berühren… und so beginnt Robert zu bauen…

Viele Jahre später wird Annie Bliss in den kleinen Küstenort gerufen, denn ihr Großonkel Robert ist sehr krank. In seinem Haus findet Annie unzählige Kartons voller Steine. Gemeinsam mit Jeremiah Fletscher, dem hilfsbereiten und doch unnahbarem Postboten der Bucht, begibt sie sich auf Spurensuche. Stück für Stück erfahren sie die Geschichte Als Robert aus dem Koma erwacht, will Annie etwas Wichtiges für ihn tun, doch da überschlagen sich plötzlich die Ereignisse….

„Der Wind und Wellen lenkt“ ist der 1. Roman von Amanda Dykes. Ich wurde durch das schöne Cover auf das Buch aufmerksam. Die Laterne zieht die Blicke auf sich und die Lichtpunkte im dunklen Blau funkeln. Das passt sehr gut zum Buch.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen. Roberts Geschichte umfasst den Zeitraum zwischen 1944 und 1962, erzählt von Krieg und Verlust, vom Überleben und Beginnen, von neuer Hoffnung und Wundern. Der andere Teil spielt 2001 als Annie in die kleine Bucht kommt um sich um den kranken „GrandBob“ zu kümmern.

Die Geschichte hat mich schnell gefesselt. Der Schreibstil ist angenehm und ich konnte mir den kleinen Ort und die Bucht und seine Bewohner gut vorstellen. Robert war mir sofort sympathisch, ein hilfsbereiter junger Mann, der gern für andere da ist. Der Verlust des Zwillingsbruders hat ihn sehr getroffen, doch er bleibt nicht da stehen, sondern tut etwas. Das finde ich bewundernswert. So hat mich die „alte Geschichte“ auch erst mal mehr gefesselt als die in 2001.

Annie war mir anfangs etwas rätselhaft. Wieso war sie 20 Jahre nicht bei ihrem Großonkel, obwohl sie sich als Kind da so wohl gefühlt hat? Warum arbeitet sie in einem Job, der ihr keine Freude macht? Erst so nach und nach erfährt man Hintergrunde und ich konnte sie verstehen.

Jeremiah, der auch eine wichtige Rolle spielt, ist ebenso geheimnisvoll. Aber Annie tut ihm gut und er Annie und gemeinsam finden sie viel über die Vergangenheit heraus. Ob es für sie eine Zukunft gibt, verrate ich noch nicht… aber mir gefiel Jeremiahs Satz: „Das PS – das kommt immer dann, wenn man denkt, die Geschichte wäre zu Ende…… und manchmal…. hofft man dann, die neue Geschichte wird nie enden.“ (s.S. 367)

Sehr gut gefiel mir auch, dass Hoffnung und Glaube, in dem Roman eine wichtige Rolle spielen. Es wirkte auf mich aber nie aufdringlich.

Leider kam das Ende des Geschichte sehr schnell und es war für mich nicht nachvollziehbar. Ein alter Mann, der nach Wochen im Koma aufwacht, geht nicht am 1. Tag nach Hause und steigt dann auf einen Leuchtturm. Außerdem erstaunt mich, dass so ein heftiges Unwetter aus dem Nichts plötzlich da ist. Und wie kommen Annie und ihre Mitfahrer plötzlich zu Robert?

Abschließend möchte ich mit einem Zitat, dass mir sehr gut gefällt und das Mut macht:

„ Wenn man Scherben aufsammelt und auf Versagen und Zerbruch etwas Neues, dann ist das ein Erfolg, der einen demütig macht. Und der umso kostbarer ist.“ (s.S. 421)

Dieses Buch hat mir gut gefallen und ich empfehle es gern weiter.

claudi-1963, 02.07.2020

"Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." Joh. 8,12)

Kriege haben viele traurige Spuren bei der Familie Bliss hinterlassen. Nachdem sie zuerst den Ehemann und Vater verloren haben, mussten sie auch noch mit dem Verlust von Roberts (Rob) Zwillingsbruder Roy zurechtkommen. Aber nicht nur das, auch seine Frau Jenny und sein Sohn William werden ohne ihn weiterleben müssen. Robs Trauer ist so groß, dass er ein Gedicht an die Lokalzeitung von Ansel-by-the-Sea sendet. Dieses Gedicht berührt die Menschen so sehr, sodass seine Worte durch das ganze Land gehen und noch viele Jahre später in Erinnerung bleibt.

Im Jahr 2001 wird dann Annie Bliss nach Ansel-by-the-Sea gerufen, da ihr Großonkel Rob nach einem schweren Unfall in der Klinik im Koma liegt. Als sie in seinem Haus Kisten voller Steine entdeckt geht sie auf Spurensuche nach Robs Geheimnis. Unterstützt wird sie von Jeremiah Fletcher, den ebenfalls etwas Geheimnisvolles umgibt. Wird sie Robs Geheimnis lüften und ihm rechtzeitig helfen?

Meine Meinung:

Das leuchtende Cover spiegelt ein wenig den Inhalt der Geschichte wider, bei dem es um das Meer, Licht und Hoffnung geht. Der Schreibstil ist locker, warmherzig, bildhaft, unterhaltsam und emotional. Für die Autorin Amanda Dykes ist dies hier ihr erster großer Roman, nach vielen Kurzgeschichten. In diesem Buch geht es um Verlust, Schicksale, Trauer, Liebe, Hoffnung, Vergebung und das Licht, das die Zukunft erhellt. Robs Verlust seines Bruders ist ganz furchtbar, besonders da sie Zwillinge waren. Doch als dann auch noch Roys Ehefrau Jenny, die er heimlich geliebt hat, mit seinem Neffen den Ort verlässt, ist alles noch schwerer zu ertragen für Rob und seine Mutter. Diese Geschichte, die in der Vergangenheit und Gegenwart spielt, hat mich sehr berührt, besonders diese vielen Schicksalsschläge, die Familie Bliss erdulden muss, fand ich schon heftig. Den es geht bei der nächsten Generation ja gerade so weiter. Trotzdem fast alle ihr Leben Gott geweiht haben und im Glauben verwurzelt sind, scheint ihnen immer wieder das Schicksal über den Weg zu laufen. Das Schöne ist nur, dass sie gerade durch ihren Glauben so stark sind, um dann diese Schicksale zu meistern. Ich muss dabei oft beim Lesen an Hiob denken, der ebenfalls durch viel Leid weiter an Gottes Liebe glaubt und ihm so vertraut wie hier Rob. Besonders sein Geheimnis hat mir gut gefallen, er hört nach dem Tod seines Bruders auf Worte, die er wie es scheint, von Gott bekommt und schreibt sie als Gedicht nieder. Das dies dann so viele Menschen berührt und sie den Worten folgen, finde ich sehr beeindruckend. Zudem befolgt Rob was sein Bruder ihm im Sterben ans Herz gelegt hat. Er möchte etwas bauen, das auch später noch vielen Menschen Licht und Hoffnung spenden soll. Gerade das ist es auch, was mich an diesem Buch so begeistert hat. Voller Hingabe bleiben Rob und später auch seine Frau Eva an dieser Aufgabe dran. Begeistert hat mich ebenso die Darstellung des Meeres, die Wellen, Stürme und Gefahren, die sie im Buch darstellt. Außerdem hat mich der Zusammenhalt der Menschen von Ansel-by-the-Sea beeindruckt. Auch die Charaktere sind sehr gut durchdacht, besonders Rob berührt mich sehr mit seinem starken Glauben, Gottvertrauen und seiner Energie. Besonders jedoch damit wie er später William bei sich aufnimmt. Allerdings die schnelle Genesung am Ende aus dem Koma war mir dann doch ein bisschen zu unrealistisch dargestellt. Diese Geschichte steht für mich ein wenig für den amerikanischen Nationalstolz und besonders dafür wie sehr bei ihren der Glaube verwurzelt ist. Manchmal war es mir vielleicht fast ein bisschen zu viel Dramaturgie, die diese Familie erleben musste, dadurch wirkt es ein wenig unrealistisch auf mich. Trotzdem hat mich dieses Buch zu Tränen gerührt und mein Herz berührt, deshalb gebe ich ihm 4 1/2 von 5 Sterne.

Grace2, 16.07.2020

Ein großartiger Roman, wie man ihn selten findet. Absolut empfehlenswert!

Der Roman „Der Wind und Wellen lenkt“ von der Autorin Amanda Dykes entführt den Leser/die Leserin an den östlichen Zipfel Maines in die kleine Stadt Amsel-by-the-Sea.

Das Buch enthält zwei Handlungsstränge, der eine beginnt zur Zeit des zweiten Weltkrieges, der andere spielt im Jahr 2001. Zunächst begegnet man den Zwillingsbrüdern Robert und Roy Bliss. Roy ist frisch verheiratet und seine Frau Jenny erwartet ihr erstes Kind, als Roy seinen Einberufungsbefehl erhält. Robert würde alles tun, um das junge Glück zu schützen, doch Roy ist bereit sich seiner Pflicht zu stellen. Bei einer Rettungsmission wird er tödlich verletzt. Robert versucht die Trauer um seinen Bruder zu verarbeiten und schickt ein Gedicht an die örtliche Zeitung. Die Veröffentlichung hat ungeahnte Folgen für Roberts Leben.

Im Handlungsstrang aus dem Jahr 2001 trifft der Leser/die Leserin Annie Bliss, die Großnichte von Robert. Da Robert schwer erkrankt ist, eilt Annie nach Amsel und begegnet dort Jeremiah Fletcher. Im Haus von Robert findet Annie Kartons voller Steine. Zusammen mit Jeremiah versucht sie das Rätsel der Steine zu entschlüsseln. Werden sie die Antwort finden?

Amanda Dykes hat mit ihrem Erstlingswerk einen grandiosen Roman geschaffen, wie man ihn selten findet. Ihr Schreibstil liest sich leicht und ist doch zugleich sehr ausdrucksstark. Die Charaktere der Protagonisten sind genauso liebevoll wie realistisch aufgebaut. Ihre Settings werden so bildhaft beschrieben, dass man das Gefühl bekommt mitten im Geschehen zu sein. Die Geschichte selbst ist einfach fantastisch, wunderbar gefühlvoll geschrieben. Traurig und zugleich voller Hoffnung! Die Handlung ist absolut fesselnd, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Was mich aber am meisten begeistert hat, sind die Aspekte des christlichen Glaubens, die so großartig in die Geschichte einfließen. Das macht das Geschehen so inspirierend für den eigenen Glauben und zeigt auf, dass mit dem Tod das Leben nicht beendet ist. Ich bin sehr beeindruckt von der Großartigkeit dieses Buches und empfehle ihn unbedingt weiter. Ich hoffe sehr, dass die Autorin noch weitere Romane dieser Qualität veröffentlicht.

 

 

 

 

smillas_bookworld, S. Degenhardt, 09.08.2020

„Manchmal liegen in der Vergangenheit Schätze verborgen, die es zu bergen gilt. Wer ganz auf die Vergangenheit verzichtet, verspasst auch etwas.“ (S. 303)

Wow, was für ein wunderbarer Schmöker! Amanda Dykes ist eine großartige Erzählerin, deren Schreibstil mich an Irma Joubert erinnert hat. Sie schreibt sehr feinfühlig über ein Vermächtnis, über Trauerbewältigung – eine ganz besondere Art der Trauerbewältigung! -, ein kleines Küstenstädtchen in Maine, Zwillingsbrüder, die durch den 2. Weltkrieg getrennt werden und eine Großnichte, die einem Familiengeheimnis auf die Spur kommt. Eine kleine Prise Liebe spielt dabei auch mit, aber das ist eher ein Randthema, das den Gegenwartsstrang abrundet.

Der Vergangenheitsstrang wechselt sich (nicht im kontinuierlichen Wechsel) mit dem Gegenwartsstrang ab und wird chronologisch erzählt, manchmal mit größeren Zeitsprüngen dazwischen. Trotzdem liest sich alles wie aus einem Guss und führt zur Auflösung des Vermächtnisses hin. Der Glaube spielt lange Zeit eine eher dezente Rolle, wird am Ende aber stärker betont (da wird’s nochmal richtig spannend!) – meiner Meinung nach in einer wohltuenden „Dosis“. Und das Buch insgesamt hat mir ebenfalls unglaublich gutgetan, mir tolle Lesestunden beschert. Wenn ich einen Wunsch frei hätte: Bitte noch mehr Bücher der Autorin!

Kleine Anmerkung am Rande: vorne im Buch gibt es eine gezeichnete Karte von Ansel-by-the-Sea, im Anhang einen Stammbaum (der von den Sterbedaten her nicht ganz korrekt ist).

vielleser18, 10.09.2020

Robert Bliss muss den Tod seines Zwillingsbruders verkraften, der am Ende des 2. Weltkrieges unter tragischen Umständen sein Leben verloren hat. Doch ein Gedicht und damit eine ganz bestimmte Aufgabe, die sich Robert gegeben hat, bewegt viele Menschen. Jahrzehnte später kehrt seine Großnichte Annie nach vielen Jahren wieder in den Ort Ansel, in dem Robert lebt, zurück. Robert liegt im Koma. Sie entdeckt in seinem Haus Kartons voller Steine und geht auf Spurensuche . Nach und nach erfährt sie auch viel über die ihr bis dato unbekannte Vergangenheit ihrer Familie.

Amanda Dykes konnte mich mit dieser Geschichte wirklich fesseln. Durch die erst sich nach und nach aufklärende Vergangenheit, die vielen miteinander verwobenen Schicksale, aber vor allem die Emotionen, die auch der Leser spürt, wird eine ungeheure Sogwirkung entfacht. Man kann das Buch schwer aus der Hand legen. Die Figuren wachsen einem ans Herz. Dabei ist es ein eher ruhiger Erzählfluss, der aber dennoch seine Wirkung hat. Vor allem die Hauptfigur Annie, die selber durch ihre Rückkehr in den Heimatort ihres früh verstorbenen Großvaters zurückkehrt die Vergangenheit ihrer Familie erforschen muss, wächst ans Herz. Sie, die selber Rückschläge in ihrem Leben verkraften musste und dadurch eher verzagt und ängstlich in vielen Bereichen ihres Lebens agiert, findet in dem kleinen Ort Ansel-by-the-Sea Freunde, Hoffnung, Zuversicht, Wunder und ihren inneren Frieden.

"Der Wind und Wellen lenkt" ist bewegender Ronan über Liebe, Verlust, tiefem Glauben, Tragik, aber vor allem auch über Hoffnung und Zuversicht. Fesselnd geschrieben, voller Spannung, abwechslungsreich und durch die verschiedenen Erzählstränge taucht man vollkommen in die Gedanken und vor allem Gefühle von Annie und Robert ein.

Eine tolle Geschichte, die das Herz berührt.

Nicole Pichler, 17.01.2021

Heute stelle ich euch den Roman „Der Wind und Wellen lenkt“ von Amanda Dykes vor.

Meine Meinung: 

Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Die Autorin hat einen schönen flüssigen und fesselnden Schreibstil und schon nach den ersten Seiten war ich vom Roman gefesselt. Die Protagonisten Bob, seine Großnichte Annie und Jeremiah Fletcher ein Freund von Bob, mochte ich von Anfang an. Sie alle drei haben ihre Pakete aus der Vergangenheit zu tragen. Im Roman wird ihre Lebensgeschichte erzählt und auch traurige und schöne Ereignisse aus ihrem Leben bringt uns die Autorin nahe.

Es ist ein Roman über das Leben, die Liebe und über den zweiten Weltkrieg. Das Buch zeigt, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat und auch der zweite Weltkrieg an niemandem spurlos vorbeigegangen ist.

Die Autorin zeigt auch, dass mit viel Geduld und positiven Erlebnissen bzw. Ereignissen, jeder sein Leben wieder in den Griff bekommen kann.

Mich hat dieser Roman wirklich berührt. Die Geschichten der Protagonisten haben mich immer wieder zu Tränen gerührt und beim Lesen konnte ich richtig mitfiebern mit den Protagonisten.

Von mir gibt es für diesen wundervollen Roman übers Leben 5 Sterne.

 

 

KleinerVampir, 12.02.2021

Buchinhalt:

Um den Tod seines Zwillingsbruders, der im Zweiten Weltkrieg zu Tode kam, zu verarbeiten, veröffentlicht der einfache Fischer Robert ein Gedicht in einer Zeitung. Doch das ist nicht alles – sein Lebensprojekt ist ein Leuchtturm, den er aus „Erinnerungssteinen“ baut. Jahrzehnte später kommt Roberts Großnichte Annie nach Maine, denn ihr Onkel ist schwer krank und liegt im Koma. Wird Annie die vielen Fäden aus Vergangenheit und Gegenwart stimmig zusammenfügen können?

Persönlicher Eindruck:

Anders als die zahlreichen begeisterten Leser kann ich diesem Buch so gut wie keine Begeisterung abgewinnen. Im Gegenteil: ich war glaub ich noch nie so enttäuscht von einem Buch aus einem christlichen Verlag. Dieser sehr emotionale und in seiner Erzählung mehr als depressiv-melancholische Roman, der in einem kleinen Fischerdorf an der Küste Maines spielt, hatte für mich auf etwas mehr als 400 Seiten keinerlei Spannung. Die Erzählung plätschert bis zum Ende einfach so dahin. Trotz der Dramatik und dem Potential, die dieser Geschichte innewohnt, konnte mich die Autorin nicht fesseln – was ich sehr bedauere.

Hauptthema der Handlung sind Tod, Trauer und Erinnerung. Auf zwei Zeitlinien erzählt Amanda Dykes die Geschichte der beiden Zwillingsbrüder Robert und Roy einerseits, andererseits die von Annie, Roys Enkeltochter, die 60 Jahre später den Küstenort besucht, als ihr Großonkel im Koma liegt und dessen Erinnerungen sowie ihre eigenen sortiert und aufwärmt.

Es fällt mir schwer hier zu vermitteln, weshalb die Geschichte so gar nicht meins war. Es ist nicht nur der etwas gewöhnungsbedürftige Erzählstil im Präsens oder der mehr als flache Spannungsbogen. Es ist auch die Art, wie die Geschichte den Leser runterzieht. Es ist diese düstere Grundstimmung, das jammervolle Element, das nahezu jede im Buch vorkommende Person prägt. Schade, denn die Erzählung rund um das tägliche Leben der Hummerfischer von Maine war detailreich und nachvollziehbar, auch das Setting der Landstriche an der nordamerikanischen Ostküste. Gut gefallen haben mir auch solche Kleinigkeiten wie die gegenseitigen Lebenszeichen der beiden Nebenfiguren Ed und Sully, oder auch der Zusammenhalt der Dorfbewohner.

Dem gegenüber stehen dann wieder Dinge wie: Einfacher Fischer ohne dementsprechende Fachkenntnis baut kurzerhand Leuchtturm aus einfachen Steinbrocken. Oder: Sündhaft teure Fresnellinse (das ist die Linse für das Licht des Leuchtturmes) wird bei Brand zerstört – dann baut man einfach schnell mal selber eine neue. Nein, das war unrealistisch und nicht glaubwürdig. Hier wirkt die Idee mehr als künstlich und zu sehr konstruiert-gewollt.

Der christliche Aspekt des Romans spielt eigentlich erst in der zweiten Hälfte eine Rolle, ist dann aber prägend für die Geschichte. Hoffnung ist ebenfalls ein Thema – wird aber von der allgegenwärtigen Trauer nahezu verdrängt.

Mein Fazit: Ein Roman für Leser, denen eine durchgängig depressive Grundstimmung nichts ausmacht – ich fand es weniger angenehm. Schade, dieser Roman war so gar nicht mein Fall.

annislesewelt, 15.05.2022

Ein wunderbares Buch das mir immer wieder unter die Haut ging.

Es geht hier um Robert Bliss der in seiner Trauer über den Tod seines Bruders ein Gedicht schreibt das "die Welt bewegt". Dieses Gedicht spricht trauernde und verzweifelte Herzen an und bewegt eine Menge.

Im zweiten Erzählstrang geht es Jahre später um Annie. Als ihr Großonkel krank wird macht sie sich auf den Weg um ihn zu unterstützen.

In seinem Haus findet sie viele Steine und sie steht vor einem Rätzel. Doch sie will wissen was diese Steine bedeuten und forscht, fragt und sucht. Unterstützt wird sie dabei von Jeremiah, einem Mann aus dem Dorf der ihren Großonkel auch von Herzen liebt.

Dieses Buch ist in zwei Zeitebenen erzählt, denn es geht zum einen um Annies Suche nach Antworten und dann wird noch in Rückblenden Roberts Geschichte erzählt.

Vorallem seine Erlebnisse haben mich angesprochen und berührt. Sie gingen so zu Herzen und ich habe mit den Tränen gekämpft. Es ist so viel Schmerz, so viel Trauer und manchmal Verzweiflung vorhanden das mein Herz weh tat.

Doch Robert hatte seinen Glauben der ihn durchtrug, seine Art nach vorne zu schauen wenn alles zerbrach war beeindruckend. Manchmal dauerte es eine Weile - doch dann ging er weiter.

Außerdem hat Amanda Dykes es geschafft viele verschiedene Charaktere und Schicksale so zu erzählen und mit der Hauptgeschichte zu verweben das dieses Buch viel mehr bietet als Roberts und Annis Geschichte und doch nicht anstrengend und undurchsichtig wird.

Alles passt wunderbar zusammen und ist flüssig und gut zu lesen.

Nach und nach erfährt Annie alles über Roberts Leben, lernt daraus und entwickelt sich weiter. Sie darf hören das es immer wieder Wunder gibt, das Gott "nicht Buch darüber führt wem wieviel Wunder zustehen".

"Wer Wind und Wellen lenkt" ist ein emotionales, manchmal trauriges Buch das über Schuld, Versagen, Vergebung und Frieden spricht.

Mich hat dieser Roman gepackt und ich konnte ihn kaum aus der Hand legen. Noch Stunden nach beenden des Buches hat mich die Geschichte nicht losgelassen und ich konnte den Schmerz aus dem Buch noch fühlen.

Es war mein erster Roman von Amanda Dykes, aber nicht mein letzter denn er hat mir sehr gut gefallen

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