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Die letzten Christen

Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten

Nach drei Jahren Bauzeit ist es so weit: Die neue armenische Kirche in Mossul steht kurz vor der Einweihung. Doch Architekt Ziyad Hani muss miterleben, wie das kunstvoll entworfene Haus Gottes von islamischen Extremisten in die Luft gesprengt wird. Der Schmerz darüber steht dem inzwischen in Deutschland lebenden Christen noch immer ins Gesicht geschrieben.

Der IS wütet im Nahen Osten, zerstört gezielt die Wiege des christlichen Abendlandes und damit unsere kulturellen Wurzeln. Andreas Knapp hat sich auf Spurensuche begeben und Flüchtlingslager im Norden des Irak besucht. Hier leben noch Christen, die bis heute die Sprache sprechen, die auch Jesus sprach. Aramäisch. Ihre erschütternden Augenzeugenberichte helfen uns zu verstehen, warum die Menschen aus dem Nahen Osten zu uns fliehen.

Das Buch und das lyrische Schaffen von Andreas Knapp wurden mittlerweile mit zahlreichen Preisen bedacht: Die englische Übersetzung von "Die letzten Christen" über das Schicksal der orientalischen Christen erhielt in den USA eine Goldmedaille (Independent Publisher Award), eine Silbermedaille (Benjamin Franklin Award) und wurde darüber hinaus für den Christian Book Award nominiert. Bereits im März war Andreas Knapp im Rahmen der neueren religiösen Lyrik in Luzern mit dem Herbert-Haag-Preis ausgezeichnet worden. Dieser ist mit 10.000 ¤ dotiert.
  • Nr. 835118
  • · gebunden mit Schutzumschlag, 16-seitiger Bildteil, 240 Seiten
  • · 10/2016
  • · adeo
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Andreas Knapp
Die letzten Christen (eBook)
Nr. 814774
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  • „Knapps Buch 'Die letzten Christen' ist eine Geschichtsschreibung aus der Perspektive der Opfer. Es versucht zu erklären, warum das einst so reiche Christentum des Nahen Ostens im Laufe der Jahrhunderte immer weiter dezimiert wurde. Und dass angesichts der Islamisierung der gesamten Region in den letzten Jahren die Hoffnung vieler christlicher Flüchtlinge auf Rückkehr in die alte Heimat geschwunden ist.“ Deutschlandfunk, Tag für Tag
  • „In seinem Buch 'Die letzten Christen' erzählt er [Andreas Knapp] nun von dem tragischen Untergang der christlichen Gemeinden im Irak und in Syrien. Sein Buch ist der erschütternde Bericht eines infernalischen Untergangs des Christentums in den von den islamistischen Terrormilizen beherrschten Gebieten des Nahen Ostens.“ Der Sonntag
  • „Besonders beeindruckt hat Knapp, dass die aramäischen Christen gewaltlos und friedlich geblieben sind, obwohl sie seit Jahrhunderten immer wieder gewaltsam unterdrückt worden sind. Yousif, der Flüchtling, den Knapp in den Irak begleitet hat, sagt dazu: 'Für die Terroristen ist es eine Ehre, Menschen zu töten. Sollte es für uns Christen nicht eine Ehre sein, für unsere Verfolger zu beten und sie zu lieben?'“ Borromäusverein
  • „[...] emotional, berührend, authentisch. Kurzum: Höchst lesenswert!“ Katholische Pfarrei St. Martin (Leipzig)
  • „Von seinen Erfahrungen im Irak tief bewegt, setzt sich der deutsche Ordenspriester in Leipzig verstärkt für christliche Flüchtlinge ein. Dieses packend geschriebene Buch regt dazu an, es ihm gleichzutun.“ pro
  • „Das Buch [...] ist besorgniserregend, spannend, aufwühlend. 'Die letzten Christen. Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten' ist eine erschütternde Bestandsaufnahme der Situation der Christen im Nahen Osten. [...] Gelegentlich muss man innehalten beim Lesen. Unweigerlich kommt die Frage auf: und ich, wie hätte ich in solchen Situationen reagiert, wie hätte ich mich verhalten, was hätte ich gemacht? Doch die Spannung des Buches treibt an, es weiterzulesen. [...] Wir haben ein Buch vor uns, das man gerne allen Christen, aber besonders auch allen Politikern, zu lesen empfehlen möchte. Vielen würden die Augen aufgehen. Eine hoffentlich große Leserschar sollte sich anrühren lassen von diesem Buch!“ kath.net
  • „Ungeschönt gibt der Autor die von Christen erfahrene Brutalität und Unmenschlichkeit wieder und 'quält' sich und den Leser mit der Suche nach Antworten: Zerstört Religion manchmal die Menschlichkeit? Was steckt hinter der Zerstörungswut radikaler Muslime? Wo ist die Reaktion der offiziellen islamischen Welt auf diese Gewalt?“ Christ in der Gegenwart
  • „Aus unterschiedlichen Blickwinkeln schaut der Autor auf die letzten Christen im Nahen Osten. Ein Buch zum Heulen, aber wohl eins, was sehr kenntnisreich über die derzeitige Lage informiert! Wir satten Christen in Deutschland bekommen durch diese Lektüre einen vielleicht ganz neuen Blickwinkel auf die hier ankommenden christlichen Flüchtlinge ermöglicht.“ buecheraendernleben
  • „'Die letzten Christen' ist eine spannende Reiseerzählung und ein erschütternder Bericht, der hilft zu verstehen, warum die Menschen aus dem Nahen Osten fliehen.“ Fränkische Nachrichten
  • „In Knapps ergreifenden Schilderungen bekommen Menschen, über die sonst beiläufig in unseren Medien berichtet wird, Namen und Gesichter. Das Schicksal der wenigen verbleibenden Christen im Irak geht unter die Haut.“ Jerusalemsverein
  • „Aus den Eindrücken seiner Reise und intensiven Recherchen zur Geschichte der orientalischen Christen entstand ein eindringliches Buch, das seine christlichen Leser kaum ungerührt lassen wird.“ Tag des Herrn
  • „Pater Andreas erzählt anschaulich und mitfühlend.“ Katholische Bildung
  • „Die Lektüre dieses Buches ist (zumindest passagenweise) nicht angenehm, aber wichtig, um zu verstehen, was die Menschen aus dem Nahen Osten bewegt, nach Europa zu fliehen. Und sie ist nötig, damit die Christen im Nahen Osten und ihre geflüchteten Glaubensgeschwister in Europa nicht länger den Eindruck haben müssen, sie bedeuteten uns nichts.“ Borromäusverein
  • „Dieses Buch löst hoffentlich (!) Empörung aus. Die Geschichten, die Andreas Knapp darin erzählt, schreien zum Himmel. [...] Knapp erzählt nicht nur die Lebensgeschichten sehr einfühlsam, er liefert auch die nötigen Informationen zur Einordnung. Er hat christliche Flüchtlinge im Norden Iraks besucht und mit kirchlichen Vertretern vor Ort gesprochen. Er ist ein kundiger Führer auf der Spurensuche nach den christlichen Wurzeln. Sein Buch löst hoffentlich nicht nur Erschrecken und Ohnmacht aus, sondern tatsächlich auch die nötige Empörung, damit zumindest die Christen hierzulande ihren Glaubensgeschwistern verstärkt helfen, eine neue Heimat zu finden.“ Lutherische Kirche
  • „Das im adeo-Verlag erschienene Buch 'Die letzten Christen' ist ein lesenswertes Dokument von Bedrängnis, Vertreibung und Flucht im Orient, das Faktenwissen mit Geschichten von Menschen gelungen verbindet.“ Die Tagespost
  • „Das Buch 'Die letzten Christen. Flucht und Vertreibung aus dem Nahen Osten' ist eine erschütternde Bestandsaufnahme der Situation der Christen der Region. Es informiert sehr kenntnisreich und eindrucksvoll über die derzeitige Lage!“ Pfarrblatt Herz Jesu
  • „In einer klaren, direkten Sprache hat er einen eindrücklichen und bewegenden Bericht verfasst, der abstrakte Nachrichten in konkreten Namen und Geschichten aufscheinen lässt. Ergänzt werden die persönlichen Erlebnisse durch kurze historische und theologische Erläuterungen. Schließlich scheut sich Knapp auch nicht, politische und pastorale Konsequenzen aus den Ereignissen und ihren Hintergründen zu ziehen. Sein Buch ist ein dringendes Plädoyer, eines, das aufrüttelt und inspiriert.“ Forum Weltkirche
  • „Immer wieder findet Knapp bewegende Beispiele christlich-muslimischer Freundschaft und stellt die Verantwortung heraus, Muslime zu integrieren, dievor religiösem Fundamentalismus fliehen. Christen und Muslime sollen hierzulande gemeinsam leben können und sich für die Friedensbotschaft der Religionen einsetzen.“ Christ in der Gegenwart
  • „Ein unverzichtbarer Beitrag zum Verständnis der islamischen Welt sowie ein eindringlicher Appell an den Westen, sich stärker für die Verfolgten einzusetzen.“ Die Mitarbeiterin

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ohne Angabe, 08.12.2016

Ein Buch dessen Inhalt ich erst einmal sacken lassen musste, da der Inhalt sehr aufwühlend ist. Andreas Knapp beschreibt sehr eindrücklich und erschreckend das Leid der Christen im Nahen Osten, dabei gehen besonders die persönlichen Schicksale unter die Haut. Seine Wortwahl ist treffend und lebendig, so dass ich das Buch mehrmals aus der Hand legen musste, da mich das Leid überwältigte. Mir ist bzw. war klar, dass es den Christen in ihrer Herkunftsregion schlecht geht, aber das Leid, welches der Autor beschreibt ist einfach nur erschreckend und grausam. Meiner Meinung nach, hat der Autor aber genau dafür die passenden Worte gefunden. Durch seine Erlebnisberichte, ist man noch Näher am Geschehen und kann mit den Menschen mit fühlen.

Besonders gut gefällt mir, der Grundton des Autors, er ist nie anklagend oder nachtragen. Außerdem verallgemeinert er nicht alle Muslime und beschimpft sie als Terroristen sondern berichtet auch von Muslimen die ihre christlichen Mitmenschen unterstützen.

Den geschichtlichen Hintergrund, der im Buch erläutert wurde, ist meiner Meinung nach gut aufgearbeitet und extrem interessant, so kann ich nun einige Gedankengänge von Christen aus dem Nahem Osten aber auch Muslimen nach vollziehen.

Besonders einprägend war für mich der Satz von Seite 199: " Wer Rache übt, wiederholt ja genau das, was ihm angetan wurde - oder verschlimmert es noch: Mann will es doppelt und dreifach zurückzahlen! Es beginnt eine endlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt: ein Teufelskreis!" Dabei kann ich den Autor zu hundert Prozent zu stimmen.

Am Ende gibt der Autor noch einmal eine Zusammenfassung des Buches und - dies gefällt mir am Besten - Aufforderungen wie man zur Integration von muslimischen Mitbürgern beitragen kann und so den Teufelskreis aus Gewalt zu unterbrechen.

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