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INFOS

DVD Ein Kind wird gesucht

Mit Heino Ferch in der Hauptrolle

Das spurlose Verschwinden eines Jungen im Bergischen Land beschäftigt Ingo Thiel (Heino Ferch), den Leiter der eingesetzten Sonderkommission sehr. Weil er selbst ein Vater ist, ist er sehr betroffen und setzt alles daran, der Familie des vermissten Kindes Gewissheit zu verschaffen, was mit dem Jungen passiert ist.

Über 140 Tage zum Teil ermüdender Kleinarbeit dauert es, bis Thiel endlich das den Eltern gegebene Versprechen einlösen kann.

Der Film basiert auf dem wahren "Fall Mirco", dem Mord an einem zehnjährigen Jungen im Herbst 2010, der deutschlandweit großes Aufsehen erregte.

Die Eltern von Mirco sind gläubige Christen und konnten dem Täter letztlich seine Tat vergeben.

Bildformat: Widescreen (16:9)
Tonformat: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
Keine Untertitel
Länge: ca. 90 Minuten
FSK: 12
  • Nr. 924991
  • · 01/2019
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Maria L:, 13.01.2019

Dieser Film beruht auf wahren Tatsachen. Sehr vielen Zuschauern dürfte der Fall " Mirco" noch bekannt sein. Wochenlang war es das Thema Nummer 1 in Presse und Fernsehnachrichten. Kurz nach dem Erscheinen habe ich sogar das Buch "Mirco" gelesen, dass die Eltern geschrieben haben und das 2012 erschienen ist. Selten hat mich damals ein Buch so mitgenommen nach dem Lesen und auch der Film war nicht ohne.

Dabei beschränkt er sich hauptsächlich um eine Darstellung der Abfolge der Ereignisse. Die Polizeiarbeit, die grossen Suchaktionen und immer wieder Mircos Eltern. Während das Buch sehr viel vom Leben der Familie Schlitter bekannt gibt und sehr viel über den Glauben der Familie schreibt, spielt das hier im Film eher eine untergeordnete Rolle. Es wird aber erwähnt und besonders die Aussage der Mutter von Mirco, die auch im Buch sehr wichtig ist, kommt auch im Film vor. Demnach hatte Mircos Mutter eine Ahnung, da sie vor den Ereignissen von Gott darauf vorbereitet wurde. Ich finde es sehr gut, dass das im Film nicht lächerlich gemacht wurde und authentisch rüberkam.

Insgesammt ist der ganze Film auch eine Dokumentation, die aber mit so viel Gefühl rüberkam, dass man von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt ist. Die Schauspieler sind alle großartig. Ich kenne einige schon aus anderen Filmen, müßte aber die Namen bei meinem Gedächtnis nachschlagen. Der Hauptdarsteller, Heino Ferch, kenne ich allerdings noch aus einigen anderen Filmen und wußte hier direkt ohne den Film gesehen zu haben, dass er den Hauptermittler Thiel brilliant spielen wird. Besonders gut getroffen fand ich auch die Eltern. Da konnte man nur mitbangen, obwohl das Ende dem Zuschauer schon bekannt ist.

Ein eindrucksvoller Film, der vieles zeigt. Nicht nur, welcher Aufwand bei polizeilichen Ermittlungen dieser Art getroffen wird, sondern auch wie schlimm das Schicksal dieses Jungen ist. Leider passiert täglich bei uns in Deutschland oder auf der Welt ähnliches und immer wieder steht die Polizei vor ähnlichen Ermittlungen und Eltern müssen mit dem Verschwinden, dem Mißbrauch und Tod ihres Kindes zurechtkommen.

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