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Stachliger Glaube

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Curin, 24.11.2017

Wenn man sich als Mensch in einer Situation oder einer zwischenmenschlichen Beziehung unwohl fühlt, schützt man sich oft unbewusst durch Abwehrmechanismen. Diese bezeichnet der Autor dieses Buches Jörg Berger als sogenannte ,,Stacheln", die uns nicht nur von unseren Mitmenschen, sondern oft auch von Gott entfernen, obwohl wir das gar nicht wollen.

Für mich ist dies das erste Buch aus der ,,Stachel-Reihe", mit dem ich mich beschäftigt habe. Den Ansatz, menschliche Abwehrmechanismen als Stacheln zu bezeichnen, finde ich sehr interessant und auch passend. Wie bei einem Igel, der sich mit seinen Stacheln schützt, befinden auch wir uns manchmal in Verteidigungsstellung.

Die einzelnen Glaubensstacheln werden gut und anschaulich erklärt. Man merkt sofort, ob man selbst davon betroffen ist. Auch die vielen Beispiele, von denen man aber leider nicht erfährt, ob sie ausgedacht oder wirklich passiert sind, tragen zur besseren Verständlichkeit des Problems bei. Man erfährt so auch, wie die Abwehr ganz konkret im Leben eines Menschen aussehen kann und welche Auswirkungen diese womöglich auf den eigenen und auf den Glauben anderer Christen hat.

Mich persönlich lässt das Buch etwas zwiegespalten zurück. Obwohl ich mich mich auch in einigen Kapitel wiedergefunden habe, bin ich doch etwas ratlos zurück geblieben. Das Problem wird zwar immer anschaulich dargestellt, aber die genannten Hilfestellungen waren bei jedem Stachel recht ähnlich und ich hatte den Eindruck, dass der Autor sich nur wiederholt. So konnte ich für mich leider nicht so viel mitnehmen, wie ich es mir erhofft habe.

Insgesamt ist ,,Stachliger Glaube" ein interessanter Buch, indem man mit seinen eigenen Schwächen konfrontiert und sich teilweise erst bewusst wird, wo man Schwierigkeiten hat. Leider haben mir Konzepte und Hilfestellungen gefehlt, die ich in meinem Alltag auch gut umsetzen kann. Dennoch empfehle ich das Buch hier gerne weiter.

Maerchentraum, 13.12.2017

Cover:
Das Cover ist passend zum Buch und schön gestaltet. Besonders der weiße Hintergrund gefällt mir gut.

Inhalt:
Der Schreibstil hat mir gut gefallen und das Buch war ziemlich interessant. Besonders die Erklärungen und Beispiele, die schönerweise auch sehr unterschiedlich waren, haben mir dabei gut gefallen. Dadurch wurde das Verstehen und Einordnen viel leichter, vor allem, da man dadurch die vielen verschiedenen Aspekte und Möglichkeiten wahrnehmen konnte und sich somit auch viel besser hineinversetzen und/oder auch wiederfinden konnte.

Schade fand ich, dass die Entstehungsgründe manchmal nicht wirklich oder nur sehr kurz aufgeführt wurden.... Auch die Lösungsansätze waren mir in manchen Abschnitten zu wenig (z. B. im Vermeidungskapitel). Das war etwas schade, da ich gerade auch diese beiden Aspekte hochinteressant finde.

Trotzdem: Ich finde, dass das Buch im Ganzen wirklich gut gelungen.

Es ist einfach super, dass so viele unterschiedliche Typen/Stacheln angesprochen werden – vor allem durch die verschiedenen Beispiele. Dadurch wird es, wie gesagt, leichter sich wiederzufinden. Sobald man sich z. B. in einer dieser Erzählungen erkennt, kann das einen Anreiz geben, sich diesbezüglich mit dem Stachel und somit dem Kapitelthema näher auseinanderzusetzen. Und auch, wenn ich die Gründe oder Hilfen manchmal etwas zu kurz fand, denke ich nach Abschluss des Buches, dass es auch gar nicht so leicht ist alle zu benennen - da ja auch jeder Mensch verschieden ist. Das Buch gibt aber auf jeden Fall einen tollen Einblick in all diese Bereiche und gleichzeitig auch Ansätze, die einem weiterhelfen können (z. B. Bibelstellen).

Und letztendlich müssen wir unsere Sorgen einfach Gott übergeben – er wird uns leiten.

Im Nachwort schreibt der Autor übrigens auch, dass er bei Bedarf Materialien zur Verfügung stellen. Das finde ich echt toll.

Fazit:
Tolle Aufmachung, mit vielen verschiedenen und vor allem unterschiedlichsten Beispielen, die einem helfen, die Stacheln besser zu verstehen und sich besser einordnen zu können. Somit stellt es einen guten Überblick dar, der dabei hilft auf Schwierigkeiten im eigenen Glauben hinzuweisen und spannende Anreize zur Hilfe zur Verfügung zu stellen.

Ich werde das Buch auch gleich ein weiteres Mal lesen, da ich mich noch einmal näher mit den einzelnen Punkten beschäftigen möchte. Es gibt diesbezüglich wirklich viel her.

Insgesamt gibt es von mir 4,5 Sterne.

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