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Doppelt durchs Leben

Heitere und weitere Geschichten aus dem Leben eines Zwillingspaares.

Kaum ist der kleine Werner geboren, erleben seine Eltern eine große Überraschung: Ein kleiner Doppelgänger folgt ihm unerwartet auf dem Fuße - sein eineiiger Zwillingsbruder Reinhard.
Spaßige Verwechslungen und kuriose Begebenheiten begleiten Werner und Reinhard durchs Leben. Gemeinsam hecken sie Streiche aus, essen Bommeln zum Nachtisch, bauen eine Falle und bestehen manch aufregende Abenteuer. Ihr Elternhaus, geprägt von Liebe und Güte, Glaube und Musik, gibt ihnen Kraft auch für schwere Zeiten. Bis ins hohe Alter tragen sie die Erinnerung an ihre geliebte Heimat Schlesien im Herzen. Und endlich, nach 63 Jahren, kehrt Werner noch einmal dorthin zurück.In Geschichten voller Wärme und Herzlichkeit erzählt Elke Ottensmann aus dem Leben ihres Vaters und Onkels. Lebendig und sehr persönlich.
  • Nr. 395925
  • · Gebunden, 192 Seiten
  • · 05/2019
  • · SCM Hänssler
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Lieberlesen21 , 07.07.2019

„Doppelt durchs Leben“ ist eine Romanbiographie, die das Leben der Seidel-Zwillinge Werner und Reinhard erzählt.

Hineingeboren in eine sie liebende gottesfürchtige Familie mit 2 älteren Brüder, gehen diese Zwillingsbrüder gemeinsam durchs Leben, auch wenn sie im Erwachsenenalter ihre eigenen Familien gründen.

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Gespickt mir Anekdoten aus ihrem Leben, Heiteres und Trauriges ist der Lebenslauf der Brüder ein großer Beweis für die Liebe und das Gottvertrauen, das sie von ihren Eltern als Selbstverständlichkeit mit auf den Lebensweg bekamen.

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Gespannt liest man das Büchlein recht zügig, da der Schreibstil sehr angenehm zu lesen ist und es einem auch die etwas größere Schrift leicht macht, am Ball zu bleiben.

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Heiteres und Trauriges hat die beiden nun 80 jährigen Brüder ein Leben lang begleitet und ihr Vertrauen auf Gott sie auch durch schwierige Zeiten getragen.

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Ein Büchlein, das sich zu lesen lohnt und von mir mit 5 Sternen bewertet wird.

mabuerele, 08.07.2019

„...Ist das nicht ein Wunder, wie unser Herrgott für alles gesorgt hat? Das ist doch eine gute Idee, den linken Lungenflügel etwas kleiner zu machen, um dem Herzen genügend Raum zu verschaffen...“

Am 3. September 1936 werden im schlesischen Waldenburg die Zwillinge Werner und Reinhard Seidel geboren. Auf Werner hatte man gewartet. Reinhard war eine Überraschung. In ihrem Buch erzählt die Autorin vom Leben der beiden Jungen, eingebettet in ein harmonisches Familienleben. Liebevoll kümmern sich die beiden älteren Brüder um die Zwillinge. Schon in jungen Jahren wird die Saat des Glaubens in ihr Herz gelegt. Das zeigt sich auch im Eingangszitat.

Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er wird durchzogen von einem feinen Humor, selbst dann, als die Zeiten alles andere als leicht waren.

Natürlich fehlen die Streiche der Kindheit nicht. Auch die oben erwähnten „Lungenflügel“ sollen noch eine besondere Bedeutung erlangen, Kindermund eben. Mehr oder weniger gewollte Verwechslungen der eineiigen Zwillinge bis ins Erwachsenenalter bringen mich als Leser häufig zum Schmunzeln. Immer wieder aber gibt es besinnliche Stellen. Trotzdem kommt auch dort die kindliche Freude durch.

„...So feierlich und rein, das Fest der Liebe wurde mit Jubelchören verschönert. Manchmal hatte ich meine Gedanken schon bei der Bescherung. Vielleicht war es nicht recht, aber die Freude, dass das Christkind schon so nahe war, war so groß, dass wir Kinder den Worten des Pfarrers einfach nicht mehr folgen konnten...“

Wer kann das nicht nachvollziehen? Diese Worte stammen aus den Tagebucheinträgen des älteren Bruders Walter, die ab und an zitiert werden und kursiv gesetzt sind.

Der erste Einschnitt in die unbeschwerte Kindheit kommt, als Günther zur Wehrmacht eingezogen wird. Die liebevolle Verbindung zur Familie zeigt sich in den abgedruckten Briefen von ihm und den Zwillingen.

Mit dem Einmarsch der Roten Armee ist die Kindheit endgültig vorbei. Selbst in dieser Zeit wird in vielen Situationen Gottes Bewahrung deutlich.Während Oberst Sascha gut mit der Familie und den Zwillingen auskam und dort häufig zu Gast ist, ändert sich die Lage erneut, als der polnische Staat die Verwaltung übernimmt. Plötzlich sind sie Fremde im eigenen Land und sitzen sprichwörtlich jeden Tag auf gepackten Koffern. Eines Tages ist es dann so weit. Die neue Heimat wird der Schwarzwald.

Als Leser darf ich ihr Leben bis in die Gegenwart verfolgen. Bis zum Schluss bleibt der heitere Grundton enthalten, auch wenn sich ab und an eine Spur Schwermut einschleicht.

Die eingefügten Gedichte machen das Buch zu etwas Besonderen, weil sie ihm ein zusätzliche persönliche Note geben.

Viele Fotos veranschaulichen die Handlung.

Das farblich schön gestaltete Cover mit dem Foto vom Schulanfang der Zwillinge weckt Interesse und fällt ins Auge.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Autorin zeigt am Beispiel der Zwillinge, wie ein harmonisches und auf festem Glaubensgrund stehendes Familienleben durch schwierige Zeiten tragen kann.

Beenden möchte ich meine Rezension mit einem Zitat, das aus der Kindheit der Zwillinge stammt, als Reklame in einem Kolonialwarenladen stand und zeigt, wie sich die Zeiten geändert haben:

„...Zucker sparen grundverkehrt, der Körper braucht ihn! Zucker nährt!...“

Neling, 08.07.2019

Ein doppelter Segen

Die Romanbiographie über die Seidel-Zwillinge berührte mich sehr. Ich lachte und weinte mit den Protagonisten und finde das Buch sehr lesenswert.

Inhalt : Das Buch entstand nach Erzählungen, Fotos und Briefen der Familie Seidel. Es ist ein bewegendes Zeitzeugnis, welches über Zwillingsbrüder (den Vater und den Onkel der Autorin), deren Leben und über die Vertreibung der Familie aus Schlesien erzählt.Die Zwillingsbrüder wurden am 3. September 1936 in Waldenburg, Schlesien geboren. Dass es Zwillinge sind war für alle eine große Überraschung, denn die Familie Seidel hatte mit nur einem Kind gerechnet. Was sie aber alles mit dem doppelten Segen erlebten, davon erzählt dieses biographische Buch.

Autorin: Elke Ottensmann wurde 1968 geboren und hat schon viele Bücher veröffentlicht, alle mit Geschichten, die das Leben schrieb, die aber auch humorvoll und ermunternd sind. Dieses Buch ist das zweite, was ich von ihr gelesen habe. Da mir „Aus Opas Federhalter und Omas Handtasche“ so gut gefiel, wo sie vor allem über die Großeltern schrieb, wollte ich nun auch dieses Buch lesen, welches vor allem über ihren Vater und ihren Onkel erzählt.

Cover und Buch: Das Buch ist fest gebunden, es hat 177 Seiten in Großdruck. Das fand ich besonders angenehm zu lesen.Schön sind auch die vielen passenden Schwarzweißfotos.

Das Cover ist wunderhübsch und zeigt gleich die Hauptfiguren dieses Buches.Besonders schön fand ich auch das farblich abgestimmte eingearbeitete Lesebändchen, was das Buch schon äußerlich wertvoll macht. Wenn man die zwei Schulanfänger betrachtet, dann wird man schon neugierig auf ihre Streiche.

Meine Meinung: Wie schon in zwei anderen Büchern schreibt die Autorin auch hier über die Familie Seidel, aber diesmal nicht aus dem Blickwinkel ihrer Großeltern, sondern hier lässt sie den Vater und den Onkel zu Wort kommen. Die Autorin schreibt flüssig und interessant.

„Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.“ (Jean Paul 1763-1825)

Die Wahrheit dieses Textes erleben auch die zwei Jungs. Nun fragt mancher bei diesem Zitat, was ist mit der anderen Hälfte? Im Buch wird aufgezeigt, dass Liebe, gepaart mit Gottvertrauen auch durch schwerste Zeiten hilft. Das hat mir gefallen, dass in diesem Buch immer wieder spürbar der gelebte Glaube der Familie sichtbar wird und sie sich gehalten wissen von der Liebe Gottes. Das kommt auch in einigen Gedichten und Lieder zum Ausdruck, die hier erwähnt wurden.

Das Buch liest sich sehr leicht, wozu neben dem Schreibstil, der mir sehr gefiel auch die größere Schrift beiträgt. So ist das Buch auch für Senioren und Kranke geeignet, die von einem dicken Buch oft überfordert sind. Dadurch dass viel Kindermund enthalten ist, überwiegt in diesem Buch das Humorvolle, aber auch ernste und traurige Begebenheiten werden nicht ausgespart.

Es hat mir viel Freude gemacht, dieses Buch zu lesen. Der Autorin ist auch mit diesem Buch ein bewegendes Zeitzeugnis gelungen, welches dafür sorgt, dass kostbare Erinnerungen nicht in die Vergessenheit geraten.

Ich kann das Buch nur wärmstens allen empfehlen, die gerne was von Zeitzeugen lesen. Durch den Großdruck eignet sich das Buch auch gut für ältere Menschen, die sicher auch gerne von den Erinnerungen an die Heimat lesen und durch die hochwertige Gestaltung ist es ein schönes Geschenk. Ich wünsche dem Buch weite Verbreitung und gebe ihm die Höchstzahl von 5 Sternen. Das Buch berührte mich sehr und ich finde es sehr lesenswert.

 

 

Lujoma, 10.07.2019

Ein unzertrennlicher Doppelpack

Als am 3. September 1936 bei Johanna Seidel die Wehen einsetzen ahnt noch niemand aus der Familie welche Überraschung bevorsteht. Kaum hat der kleine Werner das Licht der Welt erblickt, folgt unerwartet ein Zwillingsbruder, der den Namen Reinhard bekommt. In eine liebevolle und gläubige Familie hineingeboren, erleben die Zwillinge eine glückliche Kindheit, die zwei großen Bruder spielen mit ihnen, die Eltern machen sie mit Musik und dem Glauben vertraut. Das Leben der Familie spielt sich in Haus und Garten ab, der Vater arbeitet in der nahen Kohlegrube im Büro, kommt mittags zum Essen nach Hause...

Auch als die Zeiten schwer werden, der große Bruder mit 18 in den Krieg ziehen muss und seitdem vermisst wird, als zuerst die Russen kommen und dann Schlesien polnisch wird und sie letztlich aus der Heimat vertrieben werden und im Schwarzwald ein neues Zuhause finden müssen…. So hält doch die Familie zusammen und gemeinsam halten sie am Glauben fest.

In dem Buch „Doppelt durchs Leben“ teilen die Zwillingsbrüder Werner und Reinhard ihre Erinnerungen mit dem Leser. Reinhards Tochter, die Autorin Elke Ottensmann, hat alles aufgeschrieben. Fotos ergänzen die Texte und geben so noch mal intensivere Einblicke in das Leben der Familie Seidel. Das Buch ist eine Sammlung aus Anekdoten, spaßigen Verwechslungen, kuriosen Begebenheiten. Die Bruder sind unzertrennlich, die Jungs hecken so manchen Streich aus… da wird eine Falle gebaut oder Mäuse für die Katze gefangen, es gibt Bommeln zum Nachtisch, ein Wachposten wird ausgetrickst um einen Teller Suppe zu bekommen oder einer der Zwillinge lässt sich 2x impfen, weil der Bruder Angst davor hat… Auch als Erwachsene bleiben die Zwillingsbrüder eng verbunden, teilen sich zB. ein Auto, lehren beide an einer Berufsschule, wo es oft zu Verwechslungen kommt, musizieren zusammen und bauen nach den Hochzeiten ihre Häuser in der selben Straße.

„Doppelt durchs Leben“ ist ein ganz persönliches Zeitzeugnis, ein Buch, dass schmunzeln lässt, ein Buch, dass zeigt wie eine liebevolle Kindheit und der Glaube ein großer Schatz ist, der auch in schweren Zeiten trägt. Das Buch ist unterhaltsam und lässt sich gut lesen. Durch die große Schrift ist es auch für ältere Menschen geeignet. Gut gefällt mir auch das harmonische Cover mit dem Schulanfangsfoto der Zwillinge und die blauen Blumen, ebenso der feste Einband und das farblich passende Lesebändchen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und gern vergebe ich 5 Sterne.

Tigerbaer, 22.08.2019

Im Rahmen einer Leserunde durfte ich „Doppelt durchs Leben“ von Elke Ottensmann lesen. Ich kenne von der Autorin bereits das Buch „Aus Opas Federhalter und Omas Handtasche“, in dem sie von ihrer Familie und der Heimat in Schlesien erzählt. In „Doppelt durchs Leben“ stehen der Vater und Onkel der Autorin im Fokus.

Schon mit ihrer Geburt haben die Zwillinge Werner und Reinhard für eine Überraschung in ihrer Familie gesorgt. Ihr Leben lang gehen die beiden Jungs viele ihrer Wege gemeinsam, aber es muss auch jeder seinen eigenen Weg finden.

Wenn man wie ich die Familie Seidel schon aus einem anderen Buch der Autorin kennt, für den wird die Lektüre von „Doppelt durchs Leben“ ein Wiedersehen mit liebgewonnenen Menschen, die man – obwohl man sie nie persönlich getroffen hat – doch kennengelernt und ins Herz geschlossen hat.

Es war schön in dieser Geschichtensammlung mehr über die Zwillinge Werner und Reinhard zu erfahren. Ihre Streiche in der Kindheit in Schlesien zaubern ein Schmunzeln auf die Lippen. Man weint stille Tränen mit ihnen über den Verlust der Heimat und erlebt die Schrecken der Vertreibung in den Wirren des 2. Weltkriegs. Man ist dabei, wenn aus den Jungen Männer werden und sie ihre ersten Schritte ins Berufsleben machen. Im Alter geht es noch einmal zurück in die alte Heimat und man taucht ab in die Erinnerungen von früher.

Bilder von den Zwillingen, der Familie und Orten der Kindheit runden das Buch ab.

Von mir gibt es für dieses berührende Zeitzeugnis einer noch nicht lange zurückliegenden Vergangenheit 5 Bewertungssterne.

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