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Vertrauen auf vier Pfoten

Geschichten über meinen Hund, Gott und das Leben.

Als Diego, der Schäferhund-Mischling von der Straße, in seine neue Familie kommt, wirbelt das nicht nur sein Leben, sondern auch das der Beckers ganz schön durcheinander. Alle müssen sich erst einmal aneinander gewöhnen - und vor allem muss Diego lernen, dass er den Familienmitgliedern voll und ganz vertrauen kann. Diese Erlebnisse spiegeln sich in amüsanten und nachdenklichen Episoden wider, die Ulrike Becker - Diegos Halterin - aufgeschrieben hat. Sie nimmt den Leser mit hinein in ihr Leben mit einem Straßenhund, der sich ganz langsam in sein neues Zuhause eingewöhnt und ihr so manches über Gott und die Welt beibringt. Ein kurzweiliges Buch mit Lebens- und Glaubenslektionen aus dem Alltag mit einem Vierbeiner - nicht nur für Hundebesitzer.
  • Nr. 817504
  • · Gebunden, mit s/w-Fotos, 12,5 x 18,5 cm, 144 Seiten
  • · 06/2018
  • · Gerth Medien
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Ulrike Becker
Vertrauen auf vier Pfoten (eBook)
Nr. 5517504
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lieberlesen21, 19.07.2018

„Vertrauen auf vier Pfoten“ - Geschichten über meinen Hund, Gott und das Leben ist ein kleines knuffiges Buch von Ulrike Becker.

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Genau, wie es der Untertitel verspricht, erzählt die Autorin von Begebenheiten mit und von ihrem Hund und schlägt dazu eine Brücke zum christlichen Glauben.

Es sind immer sehr kurze Episoden aus dem ganz normalen Alltag, die dann mit ihrem christlichen Bezug zum Nachdenken über sich selbst, seine Mitmenschen und sein Leben an sich anregen.

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Ein Büchlein für zwischendurch, da nicht am Stück gelesen werden muss, sogar eher nicht sollte. Schön wäre, wenn es eine Fortsetzung geben würde.

Ulrike Werner, 28.07.2018

Zum Buch:

Diego, ein Schäferhund-Rüde hatte keinen leichten Start ins Leben. Als Straßenhund aufgewachsen landet er zuerst im Tierheim, bevor er dann mit ca. einem Jahr zur Familie seines Frauchens, der Autorin Ulrike Becker kommt.

Doch auch der Start in seiner neuen Familie ist anfangs von vielen Hindernissen geprägt. Diego, der sich bisher nur auf sich selbst verlassen konnte, muss nun erst einmal lernen Vertrauen zu fassen, was er ja bisher überhaupt nicht kannte. Ulrike Becker beschreibt uns ihren und Diegos Werdegang zu diesem gegenseitigen Vertrauen in ihrem Buch „Vertrauen auf vier Pfoten“. In vielen kleinen, manchmal nachdenklichen und oft witzigen Episoden beschreibt sie den Alltag der Familie mit einem quirligen Vierbeiner wie Diego. Zusätzlich stellt sie diese Erlebnisse in einen wunderbaren Kontext mit Bibelversen und zeigt uns auf, was wir aus dem Leben mit einem Hund, für unser Glaubensleben mit Gott mitnehmen können.

Meine Meinung:

Ein kleines, aber dennoch sehr schönes Buch. Diegos Geschichten sind wunderschön geschrieben, allerdings hätten sie für mich persönlich durchaus etwas länger sein können. Aber die Autorin wird sich vielleicht gedacht haben: In der Kürze liegt die Würze. Denn wunderbar sind die Geschichten alle. Ich für mich konnte einiges daraus mitnehmen und habe mir auch wirklich schon überlegt ob dieses Buch nicht vielleicht sogar etwas wäre, um es dem Sozialdienst im Altenheim, mal an die Hand zu geben. Ich könnte mir durchaus vorstellen, das die Geschichten, mit ihren in einen wunderbaren Kontext zu den Bibelversen, auch älteren Menschen sehr gefallen könnten.

Insgesamt also auf jedenfall eine Bereicherung für jedes Bücherregal.

LEXI, 31.08.2018

Das Leben mit einem ehemaligen Straßenhund

„Ein etwas zu klein geratener Schäferhund mit seinen etwas zu groß geratenen Ohren und seinem riesengroßen Herzen bereichert mein Leben.“

Ulrike Becker berichtet in diesem Buch von ihrem Leben mit dem Schäferhund-Mischling Diego, einem ehemaligen ungarischen Straßenhund, den sie aus einem deutschen Tierheim zu sich ins Haus holte. Der einjährige Rüde war abgemagert, hatte kein Vertrauen zu den Menschen und verhielt sich auch wie ein streunender Herumtreiber.

In vielen, jeweils nur aus zwei bis vier Buchseiten bestehenden kurzen Kapiteln, vermittelt sie ihrer Leserschaft, wie viel dieses Tier ihr über die Sichtweise eines Hundes auf die Welt beibrachte und regt zugleich auch dazu an, über sich selbst, das Menschsein und die eigene Art, die Welt zu sehen, nachzudenken.

Ulrike Becker ist ein einnehmender, locker-leichter Schreibstil zu eigen. Ihre Kapitel beginnt sie stets mit einer auf den Inhalt bezogenen Überschrift im Fettdruck, und erzählt danach die jeweilige Geschichte mit ihrem tierischen Protagonisten Diego. Die Autorin zeigt bei den einzelnen Erzählungen zugleich auch eine Parallele zum menschlichen Leben auf, zu Alltagssituationen oder zu ganz bestimmten Verhaltensweisen der Menschen. In jedem Kapitel liefert sie zu ihrer Tiergeschichte nach einem geschickt und manchmal auch humorvoll inszenierten Übergang abschließend auch einen biblischen Bezug, regt zum Nachdenken an.

Die Themenvielfalt ist so reichhaltig wie die Erfahrungen eines Hundehalters mit seinem Haustier. Ulrike Becker zeigt beispielsweise auf, wie Diego mit seiner „ausgefeilten Deeskalations-Strategie“ als Streitschlichter agiert, wie er als Spurenleser unterwegs ist oder falsche Eulen jagt, sie zeigt ihn als Tröster und Krankenpfleger oder als völlig tiefenentspanntes Wesen, das einzig im Hier und Jetzt lebt. Diegos Verhältnis zu Katzen ist ein Kapitel für sich, doch seine Halterin gibt aus ihrer eigenen Erfahrung Ratschläge zum Umgang mit dem Jagdtrieb eines Hundes. Durch Diego wurden der Autorin tiefsinnige Einsichten geschenkt. Der Hund lehrte sie, die Welt um sich herum wieder ganz neu wahrzunehmen, zeigte ihr die Bedeutung von Liebe, Achtung und Wertschätzung auf und wies unter anderem auf die Gefahr von vorgefassten Meinungen und Vorurteilen hin. Ganz besonders unterhalten haben mich Ulrike Beckers Gedanken über den unwiderstehlichen Hundeblick, der jedem Hundehalter nur allzu gut bekannt sein dürfte und der bereits unzählige Herzen erweicht hat. Höchst amüsant fand ich auch Diegos Gedanken zum Weihnachtsfest aus seiner ganz persönlichen Sicht, dargestellt in kursiver Schrift. Den Abschluss bilden gute und praxistaugliche Ratschläge der Hundetrainerin Gitte Kuther für ein „gelingendes Hund-Mensch-Miteinander“.

Ich möchte zudem noch auf das äußerst anziehende Coverfoto hinweisen, welches augenblicklich meine Aufmerksamkeit erregte. Der junge Diego in seinen Flegeljahren sitzt dem Betrachter zugewandt, den Kopf ein wenig geneigt, ein Ohr geknickt, und ist mit seinem treuherzigen Hundeblick und der rosafarbenen Zunge ein echter Blickfang. Auch die farbliche Gestaltung fand ich höchst passend und harmonisch.

Fazit: „Vertrauen auf vier Pfoten“ war ein kurzweiliges, amüsantes und höchst unterhaltsames Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich möchte es jedem Tierfreund – und natürlich ganz besonders jedem Hundehalter – ans Herz legen: es könnte durchaus sein, dass das eigene Haustier einige frappierende Ähnlichkeiten mit Diego aufweist.

JDaizy, 30.11.2018

"Bei uns Menschen und Gott ist das ähnlich: Gott bietet uns die ganze Geborgenheit seines Vaterhauses an - und wir benehmen uns weiter so, als müssten wir unter Brücken hausen. Wir kümmern uns lieber selbst um unsere emotionale und materielle Nahrung, statt auf Gottes Versorgung zu vertrauen. Wir beißen im Zweifelsfall lieber mal zu, statt Gott und Menschen vertrauensvoll zu begegnen. Und wir zerren an der Leine der unsichtbaren Führung Gottes, um ihm zu zeigen, wo es unserer Ansicht nach langzugehen hat. Und all das aus Angst, unter die Räder zu geraten."

Als der einjährige Schäferhundmischling Diego bei Ulrike einzieht, stellt er das Familienleben so richtig auf den Kopf. Denn sein neues Zuhause für immer ist für den waschechten ungarischen Straßenhund eine wirkliche Herausforderung. Diego muss noch viel lernen: Kann ich den Menschen vertrauen? Werde ich immer genügend zu Fressen haben? Kann ich mein neues Rudel beschützen oder beschützen sie mich? Doch neben allen diesen Fragen dürfen die Leser in jedem Kapitel erfahren, dass auch wir Menschen viel von dem kleinen Hundejungen lernen können.

In vielen kleinen Episoden nimmt uns die Autorin mit auf eine unterhaltsame Reise durch ihre Mensch-Tier-Beziehung. Dabei verknüpft sie ihre Erlebnisse (fast) immer mit einer wertvollen Botschaft und einem Bibelvers, so dass wir aus ihren Erzählungen auch in Glaubensfragen wachsen können.

Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, sind zum Beispiel die verschiedenen Perspektiven bei der Ankunft von Diego. Seine neuen Besitzer nahmen ihn unbefangen und ohne Vergangenheit an, vergaßen dabei aber, dass Diego neben seinen schlimmen Erfahrungen auf der Straße auch gute Erinnerung, geliebte vertraute Dinge und Personen zurücklassen musste. Diese Sehnsucht konnte man in jeder Zeile spüren. Hier erinnert die Autorin auch kurz und treffend an die aktuelle Flüchtlingsproblematik und das wir nie vergessen dürfen, dass in uns allen eine tiefe Sehnsucht steckt.

Im Gedächtnis geblieben ist mir auch die schwierige, ja gar gefährliche Aktion als sie sich todesmutig einem anderen angreifenden Hund in den Weg warf, während Diego wiederum familiäre Auseinandersetzungen schlichtete.

Wie wir miteinander leben und voneinander lernen können zeigt dieses wirklich gelungene Buch. Freundschaft, Verbundenheit, Vertrauen und bedingungslose Liebe ... mit einem Hund an deiner Seite bist du nie allein und gemeinsam hinterlassen wir Spuren im Sand und erfahren Gottes großartige Welt.

Es gibt nur zwei kleine Dinge, die mir persönlich nicht so gefallen haben: das ist zum einen die sich oft wiederholende Bezeichnung Canide, weil es so sachlich klingt und die Emotion zerstört und zum anderen war es das Kapitel "Mein Hund ist analog", obwohl ich die Intension der Autorin durchaus verstehen kann. Das alles ist aber rein subjektiv und beeinträchtigt das Lesevergnügen nur wenig.

Das Buch wurde 2018 als kleines Hardcover mit 139 Seiten im Verlag GerthMedien veröffentlicht. In vierzig kleinen Episoden - meist über zwei bis drei 3 Seiten - erzählt die Autorin kurzweilig und unterhaltsam über die Erlebnisse mit ihrem Schäferhundmischling. Ihr Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Man muss das Buch auch nicht am Stück lesen, weil die Geschichten in sich abgeschlossen sind und jede eine eigene Botschaft mit sich trägt, über die man gern auch einmal in Ruhe nachdenken kann.

Ab und an musste ich als Hundehalter schmunzeln, weil mir Situationen durchaus bekannt vorkamen. Aber auch für Leser ohne Hund kann ich dieses Buch wirklich empfehlen, denn neben amüsanten Geschichten gibt es durchaus auch nachdenkliche Töne, die unser Leben als Mensch und unsere Beziehung untereinander und zu Gott betreffen. Wir fühlen uns Tieren oft überlegen und spielen uns als Rudelführer und Bestimmer auf. Dabei könn(t)en wir soviel von den Tieren lernen, wenn wir nur genauer hinhören und hinsehen würden.

Besonders schön finde ich das Cover und die schwarz-weiß Fotos im Buch, die ab und an den Kapitelanfängen vorangestellt sind. Immer ist darauf Diego abgebildet und seinen treuen Augen kann man nur schwer wiederstehen. Ich finde, dass diese Bilder beim Leser - zumindest aber bei mir - große Emotionen wecken und die wahren Alltagsgeschichten noch greifbarer und spürbarer machen.

Fazit:

Ein wunderschönes, kurzweiliges Buch über den Alltag mit einem Vierbeiner und darüber, was wir als Menschen in Lebens- und Glaubensfragen von den Tieren lernen können. Meist amüsant, manchmal auch nachdenklich verbindet die Autorin dabei geschickt ihre Erlebnisse mit biblischen Verknüpfungen und zeigt, dass wir alle von Gott geliebt sind.

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