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Entführung ins Glück

Roman.

England, 1812: Da für Lady Miranda kein standes gemäßer Ehemann in Sicht ist, vertraut sie ihren Kummer Briefen an, die an einen verschollenen Freund ihres Bruders adressiert sind. Einen Freund, dem sie nie begegnet ist und der die Briefe natürlich nie erhalten soll. Doch als Marlow, der neue, geheimnisvolle Kammerdiener ihres Bruders, unwissentlich einen dieser Briefe verschickt, ist Miranda zunächst schockiert - denn der Verschollene antwortet. Nach und nach entwickelt sich eine tiefe Brieffreundschaft. Ob Miranda doch noch auf die Erfüllung ihres Traumes hoffen darf?
  • Nr. 817640
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, 384 Seiten
  • · 08/2020
  • · Gerth Medien
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Kristi Ann Hunter
Entführung ins Glück (eBook)
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Entführung ins Glück
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  • „Liebenswerte Charaktere und eine geheimnisvolle Atmosphäre verleihen dem Roman Tiefe.“ RT Book Reviews
  • „Insgesamt erwartet den Leser eine berührende Geschichte über Zusammenhalt, Familie, Freundschaft und Vertrauen, in der Glaube eine wichtige Rolle spielt und von tollen Charakteren wunderbar in Szene gesetzt wird.“ Fabehalftbeücher.de
  • „Romantik, spitze Dialoge und eine Prise Abenteuer - Freuen Sie sich auf romantische Lesestunden.“ Bücherplaza.de

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Durchschnittliche Bewertung: 5 11 Stimmen

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S. Degenhardt / Smillas_bookworld, 18.09.2020

Der Klappentext dieses Romans enthüllt nicht viel von dem, was die Handlung sehr stark ausmacht, weswegen ich versuche, den Inhalt des Buches außen vor zu lassen.

Ich war sehr gespannt auf eine für mich neue Stimme der Regency-Literatur, die in der Zeit Jane Austens spielen. Obwohl das Cover es nicht direkt vermuten lässt. ;) Der Anfang liest sich direkt vielversprechend, das „Kuddelmuddel“ mit den Briefen sorgt für romantische Verwicklungen, die einen ganz bestimmten Herrn stark ins Schwitzen bringen.

Aber schon bald kommt es zu spannenden, abenteuerlichen und politischen Verwicklungen, die dem Roman eine neue Wendung geben. Diese führen dazu, dass Lady Miranda mit ins Visier gerät und über sich hinaus wachsen muss. Auch die Entscheidung, ob sie vergeben kann und sich eine Beziehung mit dem Mann, der sie in diesen Schlamassel mit reingezogen hat, vorstellen kann, fällt ihr ziemlich schwer. Sie fühlt sich in den damaligen, einengenden Konventionen und Verhaltensregeln gefangen. Diese Verhaltensregeln fallen ihr in den un-/passendsten Momenten ein, viele Jahre eingetrichtert durch ihre Mutter.

Sehr lange hat mich die Autorin rätseln lassen, wer denn hinter den ganzen „Übergriffen“ steckt, was den Roman für mich fesselnd gemacht hat. Zum Ende hin hätte ich es zwar gern ein bisschen weniger ausführlich gehabt, aber insgesamt konnte ich das Buch schnell und flüssig lesen. Ansonsten zeichnet Kristi Ann Hunter das Leben der höher gestellten Gesellschaft, in der Miranda als Schwester eines Herzogs wandelt, flicht die politischen Ereignisse (Napoleon) mit ein, was in Regency-Romanen ja nicht immer der Fall ist. Der Glaube an Gott kommt eher dezent zur Sprache, mehr zum Ende hin.

Ich wünsche mir sehr, dass noch viele weitere Bände der Autorin übersetzt werden, denn ich finde, dass sie noch mal anders schreibt als Julie Klassen und Carolyn Miller.

KleinerVampir, 02.10.2020

Buchinhalt:

England zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Während ihre Schwester auf Bällen ihr Debüt gibt und von Männern nur so umschwärmt wird, schreibt Miranda heimlich Briefe an einen Freund ihres Bruders. Die Briefe ersetzen für sie das Tagebuch – einen einzigen auch nur zu verschicken wäre ein Skandal. Doch es kommt schließlich soweit: der Kammerdiener ihres Bruders verschickt einen der Briefe – und der Adressat antwortet! Was Miranda allerdings nicht weiß: ihr Brieffreund ist ihr näher, als sie denkt…

Persönlicher Eindruck:

Mit „Entführung ins Glück“ gelang der mir bislang noch völlig unbekannten Autorin ein atmosphärischer Roman und ein bildhaftes Sittengemälde der Regency-Zeit. Das beginnende 19. Jahrhundert wird in der Geschichte plastisch und lebendig, der Leser wird schon nach wenigen Seiten in eine völlig andere, vergangene Zeit katapultiert.

Was für uns heute selbstverständlich und völlig normal ist, wie Brieffreundschaften zwischen unverheirateten Männern und Frauen, war damals ein schockierender Skandal. Von den Briefen, die Miranda seit Jahren schreibt, darf keiner wissen – und trotzdem gelangt einer in Umlauf. Ohne hier zu viel verraten zu wollen sorgen die daraus resultierenden Verwicklungen für reichlich Kalamitäten, die männliche Hauptfigur betreffend. Das gibt dem Buch eine gewisse Spritzigkeit, auch wenn das Rätsel bereits zu Beginn gelüftet wird.

Ich fand die Beschreibung des Lebens in der damaligen Zeit anschaulich und bildhaft, allerdings ging mir Mirandas Mutter gehörig auf die Nerven mit ihrem „Eine Dame tut dies“ und „Eine Dame tut nicht das“…. Gut, Miranda wurde so erzogen, dennoch war sie mir an manchen Stellen etwas zu hölzern. Sie ist eben eine Frau ihrer Zeit und die Konventionen waren streng und boten nicht viel Handlungsspielraum für eine Frau von Stand.

Schön gemacht war die historische Einordnung, wie der Krieg Englands gegen Napoleon, der den Hintergrund für einige Handlungsfäden bildet. Der Spannungsbogen hält sich konstant bis zum Schluss, wo mit einem ziemlichen Aha-Effekt der Verursacher der Übergriffe auf Miranda und Ryland präsentiert wird. Allerdings hat mich genau dieser Schluss nicht ganz überzeugt und war mir dann doch zu sehr konstruiert.

Der christliche Bezug des Romans war sehr minimal und erst in der zweiten Hälfte des Buches überhaupt vorhanden.

Mein Fazit: ein durchaus anständiger Roman einer neuen Autorin, die sich vom Stil her deutlich unterscheidet von anderen Autoren des Regency-Genres – mit spritzigen Ideen und sympathischen Figuren. Eine solide Leseempfehlung!

Lujoma, 17.10.2020

Lady Miranda und der geheimnisvolle Herzog

Lady Miranda lebt in England zu Beginn des 19. Jahrhundert. Die temperamentvolle junge Frau erlebt nun schon die 4. Saison und noch ist kein standesgemäßer Ehemann in Sicht. Dies und manchen inneren Kampf und Ärger vertraut Miranda seit der Kindheit tagebuchähnlichen Briefen an. Sie sind an einen verschollenen Freund ihres älteren Bruders gerichtet, landen aber alle in einer großen, verschlossenen Truhe. Doch als eines Tages Marlow, der neue und geheimnisvolle Kammerdiener ihres Bruders einen dieser Briefe findet und abschickt, passiert etwas, dass nie sein darf und was Miranda zutiefst schockiert – sie bekommt eine Antwort. Nach und nach entwickelt sich eine Brieffreundschaft zwischen ihr und dem unbekannten Herzog. Doch was wird passieren, wenn Miranda ihm in London begegnet? Besteht Hoffnung, dass Mirandas Traum von Ehe und Familie Wirklichkeit wird?

Mit „Entführung ins Glück“ stellt sich eine neue Autorin vor. Der flüssige Schreibstil, die genauen Beschreibungen, der feine Humor und die Spannung haben mich von Beginn an gefesselt. Das Buch liest sich so gut, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Miranda war mir sehr schnell sympathisch; eine junge Frau, die alles versucht um ihrer gesellschaftlichen Stellung gerecht zu werden und die eigentlich ganz anders sein möchte. Immer hat sie die Ermahnungen ihrer Mutter im Ohr: „eine Dame tut dies nicht!“, „eine Dame zeigt nie ihre Gefühle!“, „eine Dame….“ Mirandas Gedanken, Gefühle und Sehnsüchte sind zumeist sehr genau beschrieben, so dass ich mich gut in sie einfühlen konnte.

Mit Marlow, dem neuen und geheimnisvollen Kammerdiener von Mirandas ältesten Bruder kommt Spannung ins Spiel und politische Hintergründe der damaligen Zeit werden beleuchtet. Im Laufe der Geschichte tauchen dann auch Drohbriefe auf und sorgen für weitere Verwirrung. Der Spannungsbogen ist bis zum Ende hoch.

Für einen Roman, der in einem christlichen Verlag erschienen ist, spielt der Glaube eher eine untergeordnete Rolle und dies auch erst in der 2. Hälfte des Buches.

„Entführung ins Glück“ ist ein sehr schöner historischer Roman, spannend und humorvoll mit sympathischen Charakteren. Ich habe das Buch gern gelesen und kann es uneingeschränkt weiterempfehlen.

Isbel, 20.10.2020

In die Regency Zeit tauche ich gerne ein, besonders wenn sich an den Stilregeln der traditionellen Regency Romance orientiert wird. Was in diesem Buch der Fall ist.

Miranda konnte mich gleich durch ihre Stärke begeistern. Sie ist die Schwester eines Herzog, hat eine sehr strenge Erziehung genossen und rebelliert auf ihre Weise dagegen. Die Briefe am Anfang des Buches zu lesen, war wirklich sehr schön und dann ihre Panik vor dem Skandal zu Spüren, als ihre "Tagebuchbriefe" ausversehen zugestellt worden sind. Es war herrlich.

Die Geschichte beinhaltet aber nicht nur eine sehr süße Liebesgeschichte, sondern auch das Leben und die gesellschaftlichen Werte und Regeln werden dargestellt. Vor allem das Finden eines standesgemäßen Ehemanns und die Angst einer 20jährigen doch noch als alte Jungfer zu enden, sind Thema des Buches. Ebenfalls wird Spannung durch die historische Einordnung geschaffen. 1812 sitzt auf dem Festland Napoleon noch fest im Sattel und dessen Blick streift auch gerne mal nach England. Wenn einer der Protagonisten dann Teil der Verteidigung des Landes ist, darf sich der Leser auf mehr als nur eine Liebesgeschichte freuen.

Der Erzählstil hat mir gefallen. Wir begleiten Miranda auf Bälle, sitzen mit ihr im Salon, um die Verehrer der Schwester zu "ertragen" und flirten beim Whist über die Karten mit einem gewissen Gentleman. Die Gespräche sind mal ernst, mal humorvoll, mal nachdenklich. Auch der Glaube spielt in dem Buch eine Rolle, aber er ist schön in die Geschichte eingewoben und dominiert den Plot nicht.

Fazit: Liebe, Geheimnisse und ein Hauch von Verwirrung - ein wunderschöner Roman, der sich am Stil der traditionellen Regency Romance orientiert.

dorli, 28.10.2020

Hertfordshire, England, 1812. Die 20-jährige Lady Miranda Hawthorne hat sich damit abgefunden, als alte Jungfer zu enden – ihre 4. Saison steht vor der Tür und noch immer ist kein geeigneter Ehemann in Sicht. Dass ihre allseits beliebte Schwester Georgina in diesem Jahr ihr gesellschaftliches Debüt feiert und von männlichen Bewunderern umschwärmt wird, macht Miranda das Leben nicht gerade leichter.

Genauso, wie sie schon seit Jahren dem verschollenen Schulfreund ihres älteren Bruders in zahlreichen Briefen - die nie abgeschickt wurden, sondern in einer Truhe versteckt gehalten werden - ihre Sorgen und Nöte anvertraut hat, schreibt sie in einem weiteren Brief an den Herzog von Marshington auch ihren Kummer über die mangelnde Aufmerksamkeit der Männer nieder. Dumm nur, dass Marlow, der geheimnisvolle neue Kammerdiener ihres Bruders, diesen Brief versehentlich zur Post bringt. Miranda ist schockiert – erst recht, als der Herzog ihr antwortet…

Kristi Ann Hunter hat einen sehr humorvollen Schreibstil und ein ausgesprochen gutes Händchen für Situationskomik. Verwechslungen, allerlei Turbulenzen und vor allen Dingen sehr unterhaltsame Wortgefechte zwischen Miranda und Marlow sorgen für eine schwungvolle Handlung und haben mich immer wieder schmunzeln lassen.

Miranda hat mir von der ersten Seite an richtig gut gefallen. Schon als 8-Jährige ist sie lebhaft und ungestüm - ein herrliches Temperament, dass sie zwar mittlerweile hinter einer Fassade salonfähiger Eleganz versteckt hält, aber trotz der zahlreichen Lektionen ihrer Mutter, wie eine Dame von Stand sich zu benehmen hat, nicht verloren hat. Im Gegenteil, als es die Situation erfordert, zögert sie nicht, sich mit Schurken anzulegen oder bäuchlings durch den Matsch zu robben.

Kristi Ann Hunter erzählt die Geschichte im lockeren Wechsel mal aus Mirandas, mal aus Marlows Sicht, so dass man beide Protagonisten sehr gut kennenlernt und ihre vielfältigen Gedanken und widerstreitenden Emotionen intensiv miterlebt. Auch die anderen Akteure, wie zum Beispiel Mirandas Geschwister, spielen die ihnen zugedachten Rollen ausgezeichnet und tragen damit kräftig zur Unterhaltung bei.

Darüber hinaus ist Kristi Ann Hunter das Zeitkolorit ganz hervorragend gelungen. Neben der Mentalität der Menschen fließen auch die Lebensweise, die politische Lage und die gesellschaftlichen Gepflogenheiten in das Geschehen ein, so dass man sich ein gutes Bild von der damaligen Zeit machen kann.

„Entführung ins Glück“ hat mir sehr gut gefallen – die gelungene Mischung aus Humor, Romantik, Spannung und Abenteuer lässt diesen ersten Band der Hawthorne-House-Serie zu einem großartigen Lesevergnügen werden.

 

 

Grace2, 31.10.2020

Romantisch, spannend, unterhaltsam. Ein empfehlenswerter Roman!

In dem neuen Roman „Entführung ins Glück“ der Autorin Kristi Ann Hunter begegnet der Leser/die Leserin Lady Miranda, die auch in ihrer vierten Saison noch nicht den passenden Ehemann gefunden hat. Der Roman spielt in England im Anfang des 19. Jahrhunderts.

Lady Miranda steht kurz davor, als alte Jungfer zu gelten, denn es ist ihr noch nicht gelungen, einen Ehemann zu finden und nun debütiert ihre Schwester, jünger, hübscher und anmutigender. Wie schon in ihrer Kindheit schreibt Lady Miranda einem angeblich verschollenen Freund ihres Bruders Briefe, in denen sie sich all ihren Kummer von der Seele schreibt. Doch diese Briefe sind als Tagebuchersatz und nicht zum Versenden gedacht. Eine Kleinigkeit, die dem neuen Kammerdiener ihres Bruders nicht bekannt ist, und so kommt, was kommen muss, einer dieser Briefe wird verschickt. Und als ob es nicht schon unschicklich genug ist, der Empfänger antwortet Lady Miranda auch noch. Aus einem Brief werden zwei und mit der Zeit entwickelt sich eine enge Brieffreundschaft. Auch der Kammerdiener Marlow scheint Interesse an Lady Miranda zu haben, aber eine standesgemäße Beziehung kann sich hieraus nicht entwickeln, oder doch? Wie wird sich die Zukunft von Lady Miranda entfalten?

Der neue Roman „Entführung ins Glück“ von Kristi Ann Hunter nimmt den Leser/die Leserin in eine Zeit mit, in der Anstand und der gute Ruf einer Lady vorrangig vor der Liebe und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben war. Der Schreibstil der Autorin liest sich leicht und flüssig. Die Handlung fließt so dahin, es ist eine Geschichte ohne großen Tiefgang, aber zur Entspannung und absolutem Vergnügen bestens geeignet. Die Erzählung ist gerade richtig, wenn man sich nach einem anstrengenden Tag in einer Zeit der täglichen Herausforderung in eine Welt zurückziehen möchte, die eine bunte Mischung aus Spannung, Romantik und Humor bietet. Die Charaktere der Protagonisten sind gelungen und liebevoll aufgebaut. Mich hat die Geschichte begeistert und die Basis des christlichen Glaubens gefreut. Wer die britischen Traditionen aus dieser Zeit liebt, wird mit dem Roman viel Freude haben. Ich empfehle ihn daher sehr gerne weiter.

Felicitas, 04.11.2020

Wer hätte gedacht, dass es ein Hindernis darstellen könnte, ein Herzog zu sein, wenn man eine Frau erobern wollte?

Seite 151

Inhalt:

England 1812

Lady Miranda ist Mitglied der Gesellschaft und kommt aus gutem Haus. Aber leider ist kein standesgemäßer Ehemann in Sicht und langsam läuft ihr die Zeit davon. Ihre traurigen Gedanken vertraut sie Briefen an, die sie niemals abschickt. Denn sie sich an einen lange verschwundenen Freund ihres Bruders adressiert, dem sie nicht begegnet ist. Doch dann gelangt einer der Briefe durch mysteriöse Umstände an den Adressanten – und setzt eine gewaltige Kettenreaktion in Gang. Wird Mirandas Traum von einer Familie am Ende wahr werden?

Meinung:

Aufmerksam geworden bin ich auf jeden Fall durch das Cover und dann hat mich der Klappentext neugierig gemacht. Ich hatte Lust auf eine gute Portion historische Geschichte und bin hier auf jeden Fall fündig geworden.

Miranda lebt gemeinsam mit ihrer frisch vermählten Mutter und ihren ledigen Geschwistern Griffin und Georgina auf einem großen Anwesen. Die Familie verfügt über Geld und genießt einen guten Ruf. Miranda ist längst im heiratsfähigen Alter, doch die Männer lassen auf sich warten, haben eher Augen für ihre bildschöne kleine Schwester oder aber für das Geld ihres Bruders. Miranda ist traurig darüber und schreibt ihren Kummer in Briefen nieder, die sie an Mashington richtet, einen alten Freund ihres Bruders, der jedoch schon seit Jahren verschollen ist.

"Ich weiß nicht, was armseliger ist: dass ich noch nicht einmal Tee kochen kann oder dass ich Selbstgespräche führe."

Seite 32

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht, die Fronten waren schnell klar: die unverstande Protagonistin, die überkorrekte Mutter, der beschützende große Bruder und die zickige kleine Schwester. Mirandas verstorbener Vater ist nicht wirklich Thema, was mich gewundert hat.

Die Idee von dem verschwundenen Grafen, dem Spion der sich als Diener ausgibt und der Lady, die Briefe ins Nichts schreibt hat mir unglaublich gut gefallen. Aber in der Umsetzung hat es mich oft verloren.

"Bist du sicher, dass du sie heiraten willst?"

"Musst du nicht irgendetwas putzen?"

Seite 320

Dieses Buch hat mich wirklich ein bisschen zur Verzweiflung getrieben, weil es in einem Moment irre gut und lustig war – und im nächsten kam ich mit dem Kopfschütteln nicht hinterher. Miranda ist für mich meistens wahnsinnig flach. Obwohl sie gegen das System ist und unglücklich in ihrer Rolle, kriegt sie es nicht hin zu rebellieren, nicht innerlich. Selbst, als man ihr gegenüber handgreiflich wird, setzt sie sich nicht zur Wehr und das fand ich wirklich schlimm!

Das Buch wirkt wahnsinnig gut recherchiert, der Schreibstill ist flüssig und hatte hier und da ein paar Stellen, wo ich mich gefragt habe, ob vielleicht in der Übersetzung etwas verloren gegangen ist. Es gibt super viele Charaktere und ich habe ganz oft den Überblick verloren, was die Geschichte natürlich nicht so interessant gemacht hat. Die Idee der Liebesgeschichte, fand ich großartig, aber auch hier hätte ich mir etwas mehr Herz gewünscht.

"Ich fürchte, die einzigen Männer, die gern mit mir sprechen, sind entweder skandalös ungeeignet oder ein Mysterium."

Seite 161

Fazit: Ein historischer Roman, dessen Handlung mich nicht ganz überzeugen konnte und mit deren Hauptfigur ich einige Schwierigkeiten hatte. Trotzdem war es gut geschrieben und eine wirklich großartige Idee.

Kathrin, 10.12.2020

Ich fand das Buch ausgesprochen unterhaltsam und gut geschrieben. Leider gibt's noch kein zweites Buch der Autorin (jedenfalls ist mir nichts bekannt) - ich hätte mir sofort das nächste bestellt, da ich Inhalt, Schreibstil...sehr erfrischend fand. Auch meine Schwägerin hat es so empfunden!

hannah, 09.02.2021

Ich finde dieses Buch super. Man kann sich in die Personen sehr gut hinein versetzten. Außerdem ist das Buch sehr spannend. Ich könnte das Buch den ganzen Tag lesen. Ich wünsche mir sehr, dass noch mehr Bücher von Kristi Ann Hunter übersetzt werden. LG Hannah

Nicole Pichler, 12.02.2021

Heute stelle ich euch den Roman „Entführung ins Glück“ von Kristi Ann Hunter vor.

Meine Meinung:Miranda ist eine außergewöhnliche junge Frau. Sie ist im heiratsfähigem Alter und nach außen hin versucht sie wie eine Dame zu wirken und sich an die Etikette zu halten, denn so wurde es ihr von ihrer Mutter über all die Jahre eintrainiert. Aber in ihrem Inneren brodelt es. Sie will keinen Mann heiraten, der sie nur wegen ihres Geldes heiraten will. Sie möchte einen Mann der sie so liebt wie sie ist. Gar nicht so einfach in der Gesellschaft von damals. Ihre Schwester Georgina scheint im Gegensatz dazu zufrieden zu sein im Mittelpunkt zu stehen und bewundert zu werden. Miranda will mehr. Darum freundet sie sich auch mit Marlow dem Kammerdiener ihres Bruders an und fühlt sich irgendwie zu ihm hingezogen. Natürlich ist das nicht standesgemäß. Aber Gefühle sind eben Gefühle. Gleichzeitig wird unabsichtlich von Marlow ein Brief von Miranda an einen Herzog verschickt, an den Miranda seit Jahren wie in einem Tagebuch Briefe schreibt, die sie aber nur in einer Kiste aufbewahrt.

Miranda verstrickt sich immer mehr in ihr Gefühlschaos und als sie dann noch die Wahrheit über Marlow erfährt ist das Gefühlschaos perfekt.

Mir hat dieser Roman richtig gut gefallen, denn ich mochte Miranda sehr sehr gerne und bin nach den ersten Seiten sofort in ihr Leben eingetaucht. Ich konnte wunderbar mit Miranda mitfiebern und hatte wunderschöne und spannende Lesestunden. Dieses Buch ist nicht nur romantisch, sondern auch extrem spannend. Gar nicht ohne was Miranda in diesem Buch alles so erlebt und auch ganz schön gefährlich. Ich will aber gar nicht zu viel verraten, kann aber diesen historischen Roman sehr empfehlen. Es ist ein Buch bei dem ich lachen, weinen und auch den Atem vor Spannung anhalten konnte. Eine rundum gelungene Geschichte.

Von mir gibt es für den Roman „Entführung ins Glück“ 5 Sterne.

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