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Der Bibelraucher

Die knallharte Lebensgeschichte eines Ex-Knackis.

Härtetest, schon als Baby: von der Mutter ausgesetzt, vom Vater ins Heim abgeschoben. Als Jugendlicher fährt er einen Mann tot. Jugendarrest, Gerichtssaal, Bewährung - der gewohnte Lebensrhythmus von Wilhelm Buntz. 1983: In einer Zelle greift Buntz zur Bibel. Er liest eine Seite, reißt sie heraus, rollt sich eine Kippe. So qualmt er sich bis zum Neuen Testament. Da packt ihn der Text. Gott sagt: "Ich bin treu wie ein liebender Vater." Ist das möglich? Er wagt den ersten Schritt in eine völlig neue Richtung ...

Wilhelm Buntz arbeitete bis zur Rente im Oktober 2017 im Blindenheim in Freiburg in der sozialen Betreuung. Er ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Der Ex-Knacki lebt heute nach dem Motto: "Wir müssen die Hölle plündern und den Himmel bevölkern."
  • Nr. 395860
  • · Gebunden, 256 Seiten
  • · 08/2018
  • · SCM Hänssler
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Lebensveränderndes Zigarettenpapier, 06.09.2018

Weil Wilhelms Mutter kein weiteres Kind wollte, beachtet sie ihren neugeborenen Jungen einfach nicht. Seine Schwester, nur wenige Jahre älter, versucht ihn notdürftig zu versorgen. Schon bald kann die Mutter das Geschrei des hungrigen, wunden Jungen nicht ertragen. Sie bringt ihn hinaus, und lässt ihn an einem Feld zum Sterben zurück.

 

Zum Glück wird der kleine Junge gefunden, aber seine Versorgung lässt immer noch viel zum Wünschen übrig. Der arme Junge kommt von einem Zuhause ins nächste, und schließlich von einem Heim ins nächste. Schon bald wird er verhaltensauffällig, vermutlich sucht er auf diese Weise Aufmerksamkeit. Trotz einiger guten Wegbegleiter, kommt er innerlich nicht zur Ruhe.

 

Als Jugendlicher verursacht er einen Verkehrsunfall, bei dem ein Polizist ums Leben kommt. So kommt er erstmals ins Gefängnis. Alle Versuche nach der Entlassung Fuß zu fassen scheitern. Ein Leben voller Verbrechen beginnt. Schließlich ist Wilhelm ein Gesuchter. Er wird verraten und muss eine lange Gefängnisstrafe absitzen.

 

Auch im Gefängnis kommt er nicht zur Ruhe, darum landet er oft in der Arrestzelle. Er darf nicht viel mitnehmen, nur eine Bibel. Dazu schmuggelt er Tabak in die Zelle, und entdeckt, dass die dünnen Blätter der Bibel sich hervorragend als Zigarettenpapier eignen. Aus Trotz liest er vor dem Zigarettendrehen jede einzelne Seite. Sechs Jahre dauert es, bis er sich ins Neue Testament hineingeraucht hat. Und eines Tages lassen ihn die Worte der Bergpredigt nicht los. Er erkennt, wie sinnlos und ziellos sein Leben ist, und mit Gottes Hilfe beginnt er allmählich ein neues Leben.

 

Dieses neue Leben bringt, neben unbegreiflichen Wundern, auch Rückschläge und Versuchungen mit sich. Das größte Wunder jedoch ist sein vollkommen umgekrempeltes Leben.

 

Einmal angefangen, fällt es sehr schwer diese spannende Lebensgeschichte aus der Hand zu legen. Schön ist, dass die Erzählung nicht mit der Lebenswende endet. Der Autor berichtet ehrlich über die Herausforderungen und Enttäuschungen in seinem neuen Leben als Christ.

 

Fazit: Ein sehr empfehlenswertes Buch über die unglaubliche Kraft von Gottes Wort, das ein hoffnungsloses Leben völlig verändern kann.

Durch die Lunge ins Herz, 06.09.2018

Wilhelm Buntz hatte es schon als Kind nicht leicht: Ausgesetzt von der eigenen Mutter und anschließend bei seinem Vater aufgewachsen, wurde er schon früh in verschiedenste Heime gesteckt, weil niemand ihn bändigen konnte. Sein Leben wird zu einem Strudel, immer und immer weiter rutscht er ab und landet schließlich im Gefängnis – wo er nach vielen Jahren zum Glauben findet.

Der Schlüssel dazu war tatsächlich die Bibel, der einzige Gegenstand den Häftlinge mit in die Arrestzelle nehmen dürfen und dessen Papier sich hervorragend zum Zigarretten drehen eignet. Um sich die Zeit zu vertreiben, las Wilhelm die Seiten, bevor er sie rauchte und erkannte so, dass auch Leute wie er bei Gott willkommen sind.

Das Cover ist trotz seiner Schlichtheit sehr ansprechend – es strömt eine Art innere Anziehungskraft aus, die neugierig auf den Inhalt des Buchs macht. Gleichzeitig ist es haptisch sehr ansprechend, da die Schrift rau hervorgehorben ist, so dass man sie fühlen kann.

Sprachlich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Auch wenn es keine literarische Extravaganza ist überrascht der Text doch immer wieder durch besonders schöne Formulierungen – auch wenn hier natürlich die Geschichte im Vordergrund steht.

Und die ist wirklich bewegend! Es ist verrückt, was manche Menschen alles erleben und was Gott für Wunder geschehen lassen kann. Für mich persönlich war auch die Beschreibung des Gefängnisses sehr interessant, da ich persönlich bisher noch überhaupt nichts über das Thema wusste und so einiges dazu lernen konnte.

Insgesamt kann ich das Buch nur absolut weiter empfehlen! Hat man einmal mit dem Lesen angefangen, kann man es kaum noch zur Seite legen, weil man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht! Es ist unglaublich bereichernd, miterleben zu dürfen, wie Gott im Leben anderer Menschen wirkt und ich hoffe, dass vielleicht auch der Eine oder Andere durch dieses Buch (zurück) zum Glauben findet.

Maria L., 15.09.2018

Das Cover hat mich erst mal gar nicht angesprochen. Ich bin kein Raucher und beim zwangsweise Rauchen wird es mir immer schlecht. Beim Lesen des Klappentextes erwachte aber die Neugier. Und der Titel des Buches: Bibelraucher hat mich sofort angesprochen. Die Bibel ist das meistgedruckte Buch, bestimmt aber auch das oft ungelesene Buch, das nur im Schrank verstaubt. Der Autor des Buches Wilhelm Buntz hat sich im Gefängnis nach dem Lesen und Rauchen der Bibel bekehrt. Wieso? Das wollte ich unbedingt wissen!

Den Leser erwartet erstmal einige harte Fakten. Die Kindheit und Jugend des Autors vollgespickt mit unschönen Erlebnissen. Zunehmend werden die Delikte schlimmer bishin zum Totschlag. Der Autor wird zu Gefängnis mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt und im Gefängnis geht es munter weiter bis zu einem denkwürdigen Tag, wo der Text der Bibel eine Wirkung auf Wilhelm Buntz zeigt und er radikal sein Leben ändert!

Diese Autobiographie ist sehr ehrlich, mitreißend und eindrucksvoll! Wo andere Bücher aufhören, geht es hier noch weiter. Wie machen sich die Änderungen im Leben des Autors bemerkbar ? Seine Bekehrung hat für viel Erstaunen gesorgt und trotzdem bleibt bei vielen Mißtrauen zurück. Sie können nicht glauben, dass Wilhelm Buntz sich geändert hat. Trotz dieser unschönen Begleitumstände geht der Autor nun seinen Weg und dazu gehört die Bibel, die er jährlich nun zwei- bis dreimal ganz liest. Würden wir alle die Bibel so schätzen, wie der Autor, dann wäre unsere Welt eine andere. Die Bibel, Gottes Wort, kann Menschen verändern, der Autor ist das beste Beispiel dafür. Ein sehr eindrucksvolles Beispiel!

Eine unbedingte Leseempfehlung für dieses Buch und ich würde mich freuen, noch mehr vom Autor zu lesen! Das Buch ist leichtverständlich und für Mann und Frau gleichermaßen geeignet. Selten habe ich so eine spannende und eindrucksvolle Lebensgeschichte gelesen!

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