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INFOS

Die Ankündigung

Auf der Flucht vor der Vergangenheit

Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in Verbindung gebracht zu werden. Doch nun holt sie die Vergangenheit ein, als ein anonymes Gedicht nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Mord von sechs weiteren Menschen ankündigt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hunter versucht sie den Mörder zu entlarven. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

  • Nr. 396053000
  • · Gebunden, 320 Seiten
  • · 12/2020
  • · SCM Hänssler
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claudi-1963, 04.02.2021

"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein." (Friedrich Nietzsche)

FBI-Agentin und Verhaltensanalytikerin aus St. Louis und Tochter eines Serienmörders, die nun unter ihrem Pseudonym Kaely Quinn lebt, bekommt es mit ihrer Vergangenheit zu tun. Dabei wird sie mit einem anonymen, mehrzeiligen Gedicht bedroht, bei dem der Täter sie auf sechs Morde hinweist, die schlussendlich mit ihrem eigenen Tod enden soll. Gemeinsam mit ihrem FBI Kollege Noah Hunter soll sie den Mörder finden, um möglichst viele sowie ihren eigenen zu verhindern. Verdächtig sind erst mal alle Täter, die Kaely in den letzten Jahren aufgespürt hat und inzwischen entlassen wurden. Doch ebenso Freunde, Familienmitglieder und sogar Kollegen kommen in den Focus der Ermittler. Für Noah und Kaely wird es ein Wettlauf gegen die Uhr, den der Täter ist unberechenbar.

Meine Meinung:

Das düstere Cover und der interessante Klappentext hat mich neugierig auf diesen besonderen Krimi gemacht. Speziell der brisante und informative Schreibstil der Autorin war für mich wirklich überrascht. Als ich im Nachwort las, das ihr eine FBI-Agentin behilflich war, war mir klar, woher sie ihre guten Fachkenntnisse hat. Besonders das Katz- und Mausspiel, das der Täter mit Verhaltensanalytikerin Kaely spielt, ist sehr interessant, spannend und hat selbst mich miträtseln lassen. Genauso hat mir das Gedicht über die "Sieben kleine Elefanten" gefallen, ich fand es äußerst gut dargestellt und sehr gut ausgedacht. So habe ich recht schnell schon meine einigen Verdächtige, die sogar ein Motiv hätten, um sie zu töten. Und erst die Thematik rund um den Glauben haben das Ganze dann zu einer Besonderheit gemacht. Beeindruckt hat mich natürlich Kaely Vergangenheit mit ihrem Vater als Serienmörder. Zwar kannte ich das schon von einer anderen Autorin, trotzdem fand ich es gut. Schade nur, dass diese noch sehr verhalten hier in dem Buch gewesen ist. Doch da ich auf weitere Folgen hoffe, nehme ich an das man dort dann Näheres erfährt. Imponiert und gleichzeitig verwundert war ich über Kaelys Gabe, mit den Tätern reden zu können. So war insbesondere bei der Anfangsszene doch recht überraschend und sogar lustig für mich, als sie im Restaurant bei einer dieser Unterhaltungen aufgefallen ist. Imponiert haben mich außerdem die verschiedenen Charaktere, die allesamt ihre ganz eigene Note mitbringen. Sei es der Reporter Jerry Acosta, der unbedingt hinter einer Reportage über Kaelys Vergangenheit her ist. Alex Cartwright, ihr ehemaliger Kollege, den ich mitunter nicht einschätzen konnte. Und ebenso Richard Burton, der väterliche Freund, bleibt für mich suspekt. Genauso hätte Jason Kaelys Bruder ein Motiv. Sehr sympathisch hingegen empfinde ich sofort Noah Hunter ihren neuen Partner. Durch seine Ruhe, seine Fachkenntnis und die Präsenz scheint er mir der Richtige zu sein, um auf sie aufzupassen. Doch mitunter nimmt Kaelys imaginäres Leben sehr eigenwillige und suspekte Züge an, bei dem ich vermute, das es von einem kindlichen Trauma herrührt. Denn gerade solche Eindrücke, wie sie Kaely hat, erlebt man sonst doch eher bei Kindern. Doch vor allem die Idee der Mördersuche zwischen Spiel und Ernsthaftigkeit hat mich absolut überzeugt und so hoffe ich, das es weitere Folgen dieser Ermittlerin geben wird. Wer also einen guten Krimi lesen möchte und selbst vor Glaubensfragen nicht scheut, der ist hier genau richtig. Von mir gibt es dafür eine Empfehlung und 5 von 5 Sterne.

mabuerele, 11.02.2021

„...Ich habe eine neue Aufgabe für Sie, Noah, eine für die ich Sie für besonders qualifiziert halte. Sie sollten wissen, dass ich sie nicht jedem anvertrauen würde...“

Mit diesen Worten leitet Salomon Slattery die Zusammenarbeit zwischen Noah und Kaely ein. Grund ist ein Gedicht, das soeben der Journalist Aosta vorbei gebracht hat. Darin wird die FBI – Agentin Kaely mit dem Tode bedroht.

Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Der Schriftstil lässt sich angenehm lesen. Er unterstützt die teilweise rasante Handlung, lässt aber auch Raum für tiefgründige Gespräche.

Die Personen werden gut charakterisiert. Kaely war noch Kind, als ihr Vater als Serienmörder verurteilt wurde. Viele glauben ihr nicht, dass sie von den Machenschaften des Vaters nicht wusste. Allerdings hat sie ab und zu Alpträume, die sie nicht einordnen kann. Im Prolog kommt derjenige zu Wort, der nun ein perfides Spiel plant. Seine Motivation klingt so:

„...Die Sünden des Vaters mussten an seinem Kind heimgesucht werden. Er würde das Urteil fällen. […] Er hielt den Schlüssel zur Zerstörung von Ed Olifants Tochter in der Hand – der Frau, die sich heute Kaely Quinn nannte...“

Das Problem ist, dass er Kaely als Opfer nach einer Reihe anderer Morde ausgewählt hat. Es gilt also für Noah und Kaely, ihn so schnell wie möglich zu stoppen. Mit jedem Toten läuft ihnen die Zeit davon. Es ist schon eigenartig, dass der Täter Kaely bestrafen will, weil sie einen Serienmörder als Vater hat und dass er dabei selbst zum Serienmörder wird.

Neben der äußerer Spannung gibt es eine innere, die sich unter anderen durch die komplexen Beziehungen der Protagonisten aufbaut. Kaelys Ermittlungsmethoden sind nicht unumstritten. Auch beim FBI sieht man skeptisch auf ihre Vergangenheit. Salomon allerdings glaubt an sie und steht voll hinter ihr.

Zu den sprachlichen Höhepunkten gehört für mich das erste Gespräch zwischen Kaely und Noah. Beide begegnen sich auf Augenhöhe und legen die Grundlage für eine gedeihliche Zusammenarbeit.

Intensiv sind ebenfalls die Glaubensgespräche zwischen beiden. Kaely ist Christ, Noah nicht.

„...Niemand auf der Welt könnte mich davon überzeugen, dass es Gott nicht gibt. Wir sind Freunde, verstehst du. Er antwortet mir, wenn ich bete...“

Sehr detailliert darf ich verfolgen, wie Kaely ein Profil des möglichen Täters erstellt. In ihren Umkreis gibt es einige, die dafür infrage kommen. Es macht Spaß mitzudenken und dann festzustellen, dass es eine handfeste Überraschung gibt.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen.

 

 

Photon, 10.03.2021

Spannende Story und das Versprechen, dass Gott einen Platz in diesem Buch hat. Sehr empfehlenswert!

Es ist der erste Roman, den ich von Nancy Mehl gelesen habe, er wurde mir von einer Bekannten empfohlen. Die ersten Seiten sind düster und ich legte das Buch danach für zwei Tage weg, bis dann meine Neugier siegte und die Lust auf eine spannende Story und das Versprechen, dass Gott auch einen Platz in diesem Buch hat, gewann.

Die Protagonistin des Romans ist Kaely Quinn, FBI-Agentin, Profilerin und Tochter eines Serienmörders. Was für eine Kombination! Sie arbeitet ausgerechnet als Spezialistin für Serienmorde bei der amerikanischen Bundespolizei FBI. Will sie damit die Verbrechen sühnen, die ihr Vater begangen hat? Ihre Arbeitsweise, die der Leser zu Beginn des Buches kennenlernt, ist auch nicht dazu angetan Verständnis bei vielen ihrer Kollegen und Vorgesetzten hervorzurufen. Auch mich als Leser hat das ziemlich verstört. Aber Kaely Quinn hat in einer Außenstelle einen Chef gefunden, der ihr und ihrer Vorgehensweise vertraut und sie unterstützt. Da wird einem Reporter, der sie ohnehin ständig belästigt, eine anonyme Botschaft zugespielt, in der eine Serie von Morden angekündigt wird und das letzte Ziel soll Kaely selbst sein. Ich habe beim Lesen sofort Partei für Kaely ergriffen, so wie sie am Anfang geschildert wird, aber ist sie wirklich schuldlos an den Ereignissen?

Die Autorin lässt die Gedanken der handelnden Personen „sprechen“, so mag ich es sehr, wenn durch die Augen und den Gedanken der handelnden Personen die Story erzählt wird, dadurch wird beim Lesen das Gedankenkino auf das Beste angeregt. Als Leser konnte ich nicht nur der überaus spannenden Story folgen, sondern damit gleichzeitig auch die Gefühle und Gedanken der Menschen erleben. Nach und nach erfahren wir, was Kaely in der Vergangenheit widerfahren ist, denn der Mörder, der wahrscheinlich hinter ihr her ist, will sie dafür bestrafen. In der Geschichte geht es aber nicht nur darum alte Schrecken aufzuarbeiten, sondern auch darum, wie Kaely - auch auf Grund ihrer unkonventionellen Vorgehensweise - von ihren eigenen Kollegen angefeindet wird und trotzdem versucht ihre Talente im Aufspüren von Verbrechnern einzusetzen. Und dass es immer Menschen gibt, die anderen beistehen, auch wenn sie deren Handlungsweise nicht ganz verstehen. Für mich ist es auch wichtig, dass einige, der handelnden Personen aus der Zwiesprache mit Gott immer wieder Kraft schöpfen für ihre Arbeit und ihr Leben. Das sollte aber niemanden, der sich nicht für den christlichen Glauben interessiert, abhalten dieses großartige und empfehlenswerte Buch zu lesen, da es sich nur um kurze Passagen im gesamten Text handelt.

Die Romanfigur Kaely ist mir ans Herz gewachsen und ich werde mir die zwei weiteren Bände unbedingt besorgen.

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