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Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte

Erzählung

Der Musiker Leon befindet sich nicht gerade in einer Hochphase. Nicht nur die Lebensfreude, auch der Sinn des Ganzen ist ihm abhandengekommen. Was für ein Glück, dass Gott Lust hat, mal wieder auf die Erde zu reisen und sich höchst persönlich um den völlig verdutzten Leon zu kümmern.

Leon erhält das beste Geschenk seines Lebens - eine Gesprächstherapie mit dem Schöpfer des Universums. Doch auch Gott hat ein Anliegen: Er ist es leid, mit dem sperrigen Namen "Gott" angesprochen zu werden. Leon soll dabei behilflich sein, dass die Menschen endlich seinen wahren Namen erfahren ...

Eine warmherzige Erzählung über die wunderbare Kraft der Liebe und des heilsamen Glaubens an etwas, das viel größer ist als wir.
  • Nr. 835220
  • · Gebunden, 13,5 x 21,5 cm, mit Schutzumschlag, 288 Seiten
  • · 02/2019
  • · adeo
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  • „Das Buch ist toll gestaltet, tiefgehend und in die Weite führend. [...] Jens Böttcher malt uns in dieser philosophischen Liebesgeschichte auf poetische Art sein Bild von Gott und dem Leben.“ Family

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Susanne, 14.03.2019

Champagner trinken mit Gott

... so fängt alles an. Doch eigentlich hat Leon diese kleine Geschichte ja nur erfunden, oder? Was, wenn er wirklich auf Gott trifft, der in ganz bestimmter Mission auf die Erde gekommen ist? Komische Momente bleiben nicht aus, denn wie redet man mit dem Schöpfer, und darf man ihm nun endlich all die Fragen stellen, die schon so lange auf der Seele brennen?

Ein wunderschönes Buch. Schon der Titel lädt zum Lesen ein und verspricht eine interessante Geschichte. Außerdem hatte ich bereits „Herr Sturm und die Farbe des Windes“ von Jens Böttcher gelesen und das hatte mich ebenfalls schon begeistert. Auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Ein klarer und witziger Schreibstil trifft auf eine einfallsreiche Geschichte, viele Passagen zum Nachdenken und eine wichtige Lektion. Der Autor hat es mal wieder geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Das geht schon damit los, wie das Buch aufgebaut ist: Passagen aus Leons Tagebuch wechseln sich ab mit solchen, die aus Gottes Sicht geschrieben wurden. Eine tolle Idee, die gleichzeitig ein unglaublich liebevolles, humorvolles und augenzwinkerndes Bild von Gott vermittelt. Aber wir sollen ihn ja nicht mehr Gott nennen…

Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen: Klare Sätze, viele lustige Ideen und einprägsame Metaphern – so macht Lesen Spaß. Zu guter Letzt hat mich der Inhalt überzeugt. Viele schöne Gedanken, verpackt in solch eine urkomische und gleichzeitig sehr ernsthafte Geschichte. Viel mehr möchte ich auch nicht verraten, denn das Buch muss man einfach selbst gelesen haben, finde ich. Natürlich möchte ich auch den neuen Namen von Gott nicht verraten. Aber ich kann eines sagen: Das Buch lohnt sich auf jeden Fall. Unterhaltsame Lektüre gepaart mit vielen guten Ideen, schön geschrieben und zum Nachdenken einladend.

Cornelia B. - Lesestern, 23.08.2019

"All you need is love" oder GELIEBT, um zu lieben.

"Der Tag, an dem Gott nicht mehr Gott heißen wollte", erzählt von Jens Böttcher, ist im Frühjahr 2019 im Adeo Verlag erschienen.

Jens Böttcher zählt zu den unkonventionellen christlichen Sängern und Poeten, der sein neuestes Buch dem Thema der Gottesliebe widmet.

Wir lernen Leon, einen begnadeten Klavierspieler kennen, der in einer tiefen Lebenskrise steckt. Seine Ehe ist gescheitert und seine einzige Tochter drogenabhängig. Das Leben hat für ihn an Bedeutung verloren und die Schuld darüber erdrückt ihn. In dieser dunklen Phase seines Lebens begegnet er Gott in Form einer himmlischen Inspiration. Gott kommt zu ihm auf die Erde und somit in die tiefsten Tiefen seines irdischen Daseins. Er offenbart sich Leon, als" der Schöpfer von allem", der sich den Menschen zuwendet und sie mit seiner grenzenlosen Liebe beschenkt. Leon spürt, wie er durch diese Begegnung neue Kraft schöpft und offen wird für all das Schöne und Wunderbare, was das Leben zu bieten hat. Diese Kraft schenkt ihm auch den Mut schwierigen Situationen zu begegnen und totgeglaubten Beziehungen und Sehnsüchten , neues Vertrauen zu schenken.

Fazit:

Ein wunderschönes Buch, das bereits durch sein besonderes Design den Blick des Lesers auf sich zieht. Der Anfang jedes Kapitels ist eine Wohltat für unsere Augen und das Gelesene beflügelt und wärmt unsere Seele. Wir lernen mit Leon zusammen einen Gott kennen, der uns Menschen als kostbar und wertvoll erachtet und uns ermuntert, die von ihm geschenkte Lebensfreude weiter zu geben und seine Barmherzigkeit und Gnade zu leben. Dabei werden nicht alle Fragen, die das Leben an uns stellt, beantwortet. Vieles bleibt in der Schwebe, denn es ist keine theologische Abhandlung, sondern eine Erzählung mit poetischer und bildhafter Sprachkraft, die uns einen kleinen Ausschnitt zeigt, was der Himmel zu bieten hat. Und die inspiriert darüber nachzudenken, was der Name Gottes für uns bedeuten kann.

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