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Größer als der Schmerz

Wie die dramatische Lebensgeschichte einer Mutter den Amoklauf an einer Schule verhinderte.

Antoinette Tuff arbeitet an einer Schule. Eines Morgens sieht sie sich dort dem Lauf eines Sturmgewehrs gegenüber. Vor ihr ein ganz in Schwarz gekleideter Angreifer. Hinter ihr 800 Grundschüler und deren Lehrer. Mutig und im festen Vertrauen auf Gottes Beistand stellt sie sich dem Mann entgegen und geht voller Mitgefühl auf ihn ein. Tatsächlich gelingt es ihr, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. Dieses Buch ist vor allem aber auch der persönliche Bericht einer Frau, die auf ihrem Lebensweg viele Schwierigkeiten und Herausforderungen meistern musste. Und die dadurch gereift und gewachsen ist, um schließlich in kritischen Lebenssituationen das Richtige zu tun. Denn für Antoinette Tuff ist klar: Gott hat sie von langer Hand auf diesen Tag vorbereitet.
  • Nr. 817496
  • · Klappenbroschur, 8-seitiger Bildteil, 240 Seiten
  • · 06/2018
  • · Gerth Medien
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Antoinette Tuff
Größer als der Schmerz (eBook)
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claudi-1963, 02.07.2018

"Gott sieht uns nicht zufällig für eine Aufgabe vor. Er macht etwas anderes: Gott schenkt uns eine Bestimmung und auf diese bereitet uns Gott vor." (Auszug aus dem Buch)

Für Antoinette Tuff ist Dienstag, der 20. August 2013 ein Tag wie jeder andere. Sie steht um 5 Uhr auf, macht ihre Stille Zeit mit Gott, richtet die beiden Essen für ihren von Geburt an kranken Sohn Derrick und geht, dann zu ihren 3 Jobs, die sie zum Überleben braucht. Nichtsahnend jedoch geht sie an diesem Morgen zur Ronald E. Mc Nair Academy an der über 800 Grundschüler sind und bei der sie als Buchhalterin arbeitet. Auch ahnt sie noch nichts, als sie unerwartet einen Anruf vom Rektor bekommt, ob sie am Mittag die Rezeption übernehmen könne. Bis dann ein schwarz gekleideter junger Mann vor ihr steht und sie in den Lauf einer Kalaschnikow blickt. Antoinette weiß nur das sie alles menschenmögliche tun muss, um zu verhindern, dass dieser Amokläufer zu den Kindern vordringt. Gleichzeitig weiß sie aber auch, das Gott bei ihr ist in dieser Situation und so fängt sie an zu beten und bitten, dass Gott ihr die richtigen Worte schenkt. Mit viel Mitgefühl und Liebe für den Täter kann sie ihn schlussendlich zur Aufgabe bewegen, weil sie feststellen muss, dass sie genau weiß wie dieser sich fühlt.

 

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen, als ich den Klappentext gelesen habe. Kaum einmal dringt eine solche Nachricht bis zu uns nach Deutschland, bei dem man von einem Amoklauf mit gutem Ausgang berichtet. Um so eindrucksvoller war es einmal so eine Geschichte zu lesen. Doch dieses Buch ist noch viel mehr, den wir erfahren auch sehr viel über Antoinettes Lebensgeschichte bis zu diesem Amoklauf. Und Antoinettes Leben ist wahrlich kein Zuckerschlecken, den sie hat in ihrem Leben schon viele Schicksalsschläge einstecken müssen. Aber was mich am meisten beeindruckt hat, ist Antoinettes Glaube an Gott, der sie in all ihren Situationen begleitet. Für Antoinette ist Gott, das erste an das sie am Morgen denkt und das letzte, wenn sie zu Bett geht. Selbst als man sie, nach dem Verhindern des Attentats interviewte sieht sie sich nicht als Heldin, sondern als Gefäß Gottes, das für diese Aufgabe vorbereitet wurde. Diese starke Frau hat schon so viele Herausforderungen gemeistert, das es für sie keine Frage war, an diesem Morgen alles zu versuchen, um die Kinder dieser Schule zu beschützen. Aufgebaut ist das Buch mit ihrer Lebensgeschichte in die immer wieder Szenen des Amoklaufs mit einfließen. So das wir selbst als Leser erkennen das, das Leben von Antoinette und dem Täter Michael Hill viele Parallelen aufweisen. Kann es wirklich sein, das Gott Menschen auf solch ein Ereignis vorbereiten, Antoinette ist überzeugt davon. Sollten wir nicht selbst auch öfters mal Gott fragen, was hast du für mein Leben vor? Es muss ja nicht immer ein Amoklauf sein, den Gott möchte das man verhindert. Dieses Jahr wurde Antoinettes Geschichte auch noch verfilmt und ich hoffe, das man diesen irgendwann auch bei uns bekommt. Ein Buch das mich schon allein wegen Antoinettes festem Glauben positiv überrascht hat und dem ich gerne 5 von 5 Sterne gebe.

mabuerele, 04.07.2018

„...Aber wie bringt man das Licht des Lebens in einen Raum, der nach Tod riecht? Wie kämpft man gegen Taschen voll Gewehrpatronen, gegen einen Willen, der sich entschlossen hat zu sterben? Was ist stärker in unserem Herzen – Glaube oder Furcht?...“

Der Morgen des 20. August 2013 beginnt für Antoinette Tuff wie immer. Sie liest den Psalm 23 und betet. Dann bereitet sie Mittagessen und Abendbrot für ihren Sohn Derrick vor und begibt sich an ihren Arbeitsplatz als Buchhalterin in die Schule. Dort bittet der Rektor sie, ab 12.30 Uhr die Rezeption als Empfangsdame zu übernehmen. Kurz vorher erhält sie einen Anruf, der sie tief erschüttert. Trotzdem begibt sie sich an die Rezeption. Um 12.45 Uhr geht die Tür auf und ein schwarzgekleideter Mann mit Gewehr betritt das Haus. Das Eingangszitat gibt wieder, was Antoinette wenige Minuten später denkt.

Die Autoren haben einen spannenden und tiefgreifenden Tatsachenroman geschrieben. Antoinette ist eine davon und sie erzählt ihre Geschichte selbst.

Das Buch beinhaltet zwei Handlungsstränge. Zum einen lässt mich Antoinette wissen, wie sich sich in den kommenden knapp zwei Stunden verhalten hat, zum anderen erzählt sie ihre Lebensgeschichte, die sie nach ihrer Sicht genau auf diesen Tag vorbereitet hat.

Der Schriftstil des Buches lässt sich gut lesen. Einerseits unterstützt er die spannende Handlung, andererseits bleibt viel Raum für Antoinettes Gedanken zum Thema Glauben.

Ihr Leben kennt schon manche Niederlage. Sie hat es gelernt, immer wieder aufzustehen. Und sie hat trotz allen Schwierigkeiten ihre Kinder zu selbstständigen Menschen erzogen, und viel Wert auf eine hohe Bildung gelegt. Auch in der Erziehung steht ihr meist unerschütterlicher Glaube im Mittelpunkt. Es gab nur wenige Momente, wo sie darin keinen Halt und keinen Schutz gefunden hat. Dann hat sie aber trotzdem mit Gott im Gebet gerungen.

Für ihre momentane Situation kommen ihr zwei Dinge zugute. Sie will sich absolut auf Gott verlassen und sie betrachtet den Eindringling als Mensch, der in einer kritischen Situation ist. Trotzdem erkennt sie die Gefahr, wie das folgende Zitat zeigt:

„...Was alles veränderte, waren seine Augen. Sie sahen gestört, getrieben und unzurechnungsfähig aus. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Augen lügen nicht...“

Die Gespräche zwischen ihr und dem Amokläufer sind sehr sachlich gehalten. Sie zwingt sich zur Ruhe und versucht, diese auf ihn zu übertragen. Ihr Ziel ist es, ihn in der Rezeption zu halten, bis die Kinder in Sicherheit sind. Auffallend ist es, dass der Täter vor allem den Schusswechsel mit der Polizei sucht.

Vor jedem Kapitel gibt es einen für das Folgende zutreffenden Bibelvers. Außerdem sind einige Bilder von Antoinette und ihrer Familie im Buch abgedruckt.

Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, wie ein einzelner eine Katastrophe verhindern kann, wenn er sich auf die Kraft Gottes verlässt.

"Gott führt uns alle auf unseren Wegen und bereitet uns für etwas vor, das wir nicht immer kennen" (S. 12), 16.07.2018

Cover und Gestaltung:

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Die Autorin sieht den Betrachter direkt an. Sie wirkt sympathisch, lächelt leicht, aber man merkt ihrem Blick auch eine gewisse Entschlossenheit und Lebenserfahrung an. Der handschriftliche anmutende Titel vor rotem Hintergrund springt einem sofort ins Auge. Rot passt gut zum Thema Schmerz, aber auch Kraft und Liebe, um die es in diesem Buch geht. Das Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Sehr gelungen!

Inhalt:

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Antoinette Tuffs hat in ihrem Leben viele Schmerzen erfahren müssen. Doch sie hat zum Glück eine unglaubliche Kraft innewohnend, die gestärkt wird durch ihren unerschütterlichen Glauben an Gott. So schafft sie es, ihre Schmerzen zu überwinden und ihr Leben voranzutreiben. Sie ist der festen Überzeugung, dass dies die beste Vorbereitung war, als der Amokläufer ausgerechnet in ihre Schule kam und sie es von der Rezeption aus schafft, den Täter von seiner Tat abzubringen. Dies ist ihre spannende und berührende Geschichte.

Mein Eindruck:

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Mich hat das Buch von Beginn an gefesselt, ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich gegenseitig immer wieder unterbrechen, bis sie chronologisch schließlich am Ende aufeinandertreffen: Die Lebensgeschichte von Antoinette und die Ereignisse des Amoklaufs. Hierdurch wird eine permanente Spannung erzeugt. Selbst, wenn man weiß, dass der Amoklauf verhindert wurde, liest sich alles wie ein Thriller.

Auch die Erlebnisse, die die Autorin in ihrer Kindheit und später in ihrer Ehe und ihrem Familienleben durchmachen muss und wie sie diese übersteht, sind berührend geschildert. Sie zeugen von einer starken Frau, die es immer wieder schafft, sich aus eigener Kraft aus der misslichen Lage zu befreien, die immer weiter kämpft wie ein Löwe. Ihre Liebe und die Hingabe zu ihren Kindern ist unermesslich und auch die Treue zu ihrem leider nicht so treuen Ehemann zeugt von einer beeindruckenden Persönlichkeit. Doch sie beschreibt auch offen ihre Zweifel und Emotionen in diesen Zeiten und dass es eine Zeit gab, in der sie zu zerbrechen drohte. Sie beschreibt ebenso ungeschönt, wie sich ihr Glaube entwickelte, wie Gott ihr wieder auf den richtigen Weg half und wie sie es mit einiger Übung schaffte, Gott wirklich zuzuhören. Das tut sie jedoch mit keinem erhobenen Zeigefinger. Ihr Anliegen ist lediglich zu zeigen, wie Gott ihr geholfen hat und wie er möglicherweise auch beim Leser Gutes bewirken kann. Sie erzählt ihre Geschichte nicht, um zu belehren, sondern damit jeder für sich etwas daraus lernen kann. Im Nachgang zum Amoklauf fasst sie die Entwicklung ihres Lebens und der des Täters zusammen. Dies hat für mich die Handlung perfekt abgerundet. In der Mitte befinden sich einige Bilder von ihrer Familie und vom Tag des Amoklaufs vor der Schule, die das Erzählte plastischer wirken lassen. Es hätten gerne noch etwas mehr sein können, aber ich vermute, dass aus persönlichen Gründen viele Personen nicht ins Rampenlicht gerückt werden sollten, was gut nachvollziehbar ist.

Sie schreibt: "Meine Geschichte ist nur von Bedeutung, wenn es etwas gibt, das sie davon mitnehmen können." (S. 233)

Ich denke, von dieser fesselnden und berührenden Geschichte kann jeder etwas finden, das ihm hilft, sein Leben besser und erfüllter zu leben. Glaube ist dabei kein Muss, aber er kann sehr hilfreich sein, wenn man sich auf ihn einlässt. Frau Tuff hat dies eindeutig bewiesen: "Wir alle sind befähigt, Gottes Gefäß zu sein - den Zweck zu erfüllen, den Gott für uns vorgesehen hat." (S. 219)

Fazit:

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Spannende und berührend geschriebene Biographie über eine starke Frau und wie sie es schaffte, mit Gottes Hilfe einen Amoklauf zu verhindern

Susanne, 08.11.2018

Das Mitgefühl, das Gott uns zu erweisen gebietet

Wie kam es dazu, dass Antoinette Tuff in der Schule, in der sie arbeitet, eines Tages in den Lauf eines Gewehres blickt? In diesem Buch erzählt sie ihre ganz persönliche Geschichte, die sie schließlich befähigte, voller Mitgefühl zu reagieren, als es darauf ankam. Für sie ist klar: Gott hat sie auf genau diesen Tag vorbereitet.

Ein wunderbares Buch mit einer traurigen, aber auch wunderschönen Geschichte, das mich echt umgehauen hat. Die Autorin, Antoinette Tuff, erzählt sehr bewegend und unglaublich authentisch ihre Geschichte einer letztendlich gescheiterten Ehe, eines behinderten Kindes und von ihrem Wunsch, sich umzubringen. Es ist die Geschichte eines vereitelten Amoklaufes, verknüpft mit Rückblicken und Erinnerungen – definitiv eine Geschichte, die unter die Haut geht, und die doch nichts von mitleidheischender Dramatik hat und auch ganz ohne Selbstmitleid auskommt. Es bleibt das Bild einer starken Frau um Gedächtnis, vor der man nur den Hut ziehen kann. In all dem bleibt sie bescheiden und betont stets, dass dies keine Geschichte über außergewöhnlichen Heldenmut ist, sondern eine Geschichte darüber, wie es ist, ein Gefäß Gottes zu sein. Es spricht ein tiefes Gefühl des Verlorenseins durch ihre Zeilen, bis sie einen Menschen trifft, der genauso verloren ist, und nur deshalb kann sie ihm wahrscheinlich helfen. Deshalb spricht mindestens ebenso viel Hoffnung und Gottvertrauen aus ihr, wenn sie sagt, dass Gott es wirklich tut: Er schickt uns Menschen, die wir brauchen, wenn wir sie brauchen und wie wir sie brauchen. Das Schöne ist, dass in dem Buch klar wird, dass ihr Gottvertrauen nicht einfach so vom Himmel gefallen ist. Es ist durch viele Schmerzen und Kämpfe gegangen.

„Ich versuchte die Würde in denen zu sehen, die Schwierigkeiten hatten und den Funken in denen, die in der Dunkelheit verweilten. Ich versuchte, für die stark zu sein, die schwach waren und ich versuchte, diejenigen aufrecht zu halten, die fallen würden.“

Ein beeindruckendes Plädoyer dafür, nicht immer nur auf sich selbst zu schauen, sodass wir der Mensch sein können, der zu sein Gott uns vorbereiten möchte, jederzeit offen dafür, dass Gott uns bittet, für jemanden ein Engel zu sein.

Fazit: Ich muss ehrlich sagen, auch wenn ich das Buch toll finde, die Sprache hat mich anfangs nicht umgehauen. Sie ist manchmal unbeholfen, stilistisch auf jeden Fall verbesserungswürdig. Doch gerade das macht auch den Reiz dieses Buches aus, denn eines ist die Sprache sehr wohl: Unglaublich ehrlich und genau dadurch berührt sie mich. Ich habe einen wahnsinnigen Respekt davor, wenn jemand so ehrlich seine Geschichte erzählen kann, ohne groß auszuschmücken oder abzuschweifen. Es ist die Geschichte einer Frau, die es schafft, einem anderen Menschen das Mitgefühl zu erweisen, das Gott uns zu erweisen gebietet, wie sie selbst es so schön ausgedrückt hat. Kann ich nur weiterempfehlen.

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