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Briefe an einen Mörder

Meine Reise zur Vergebung. Eine wahre Geschichte.

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  • Nr. 816664
  • · Paperback, 13,5 x 20,6 cm, 144 Seiten
  • · 01/2012
vergriffen - keine Neuauflage

Leseprobe

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  • „Ist es tatsächlich möglich zu vergeben? Diannes Antwort ist ein klares Ja! Ihre Geschichte ist ein Leitfaden von unschätzbarem Wert für eine der schwierigsten Reisen unseres Lebens.“ Elisabeth Mittelstädt, Herausgeberin der Zeitschrift LYDIA
  • „Ein bewegendes Dokument darüber, wie weit Verzeihen und Vergeben in einer verzweifelten persönlichen Situation reichen kann.“ Evangelisch in Ratingen
  • „Das Buch lässt die uralte Frage nach Schuld und Sühne in einem völlig anderen Licht erscheinen, ohne die Schwere der Schuld zu leugnen. Dianne Collard findet selbst zum Frieden - und ermöglicht einem Mörder einen Neuanfang.“ ERF

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M. Lahnstein, 18.07.2013

Dieses Buch beinhaltet eine wahre Geschichte. Eine Mutter verliert ihren 23 jährigen Sohn durch 3 Schüsse. Er wird ermordet während sie in einem anderen Land zeitgleich den Gottesdienst besucht. Wie fühlt sich diese Mutter, welche Gedanken hat sie? Gerade wenn es in der Bibel heißt, dass man 7 mal 70 mal vergeben soll.

 

Am Beispiel von Dianne B. Collard sehen wir, das Vergeben gar nicht so einfach ist. Es bedarf einer Entwicklung. Am Anfang steht allerdings der Wille, vergeben zu wollen. Ohne das geht es nicht. Auch wenn sich erst alles in einem sträubt, muss der Wille/Wunsch da sein vergeben zu wollen. Wie schwer das ist, ist beinahe körperlich zu fühlen, wenn man die Zeilen der Autorin liest.

 

Welche Entwicklungsschritte dann kommen, kann man auch in diesem Buch nachlesen. Es dauert meist eine gewisse Zeit und die Entscheidung muss öfters wiederholt werden, wenn der innerliche Schmerz über die Verletzung wiederkommt. Bis wir irgendwann frei sind, innerlich frei. Ja, bis wir sogar für den, der uns verletzt hat, beten können. Oder bis wir ihm Gutes wünschen können und bereit sind ihm zu helfen. Dianna B. Collard ist diesen Weg gegangen, sie hat dem Mörder ihres Sohnes verziehen, hat am Ende dazu beigetragen, dass er Gott gefunden hat.

 

Ich fand das Buch sehr eindrucksvoll und nach dem Lesen überlegt man, ob es jemanden gibt, dem man auch verzeihen sollte. Es gibt doch eine Menge großer und kleiner Dinge, die man verzeihen kann. Auch wenn es heute oft üblich zu sein scheint, den anderen Schlechtes zu wünschen oder zu sagen, dass man manches nie verzeihen kann. Angesichts dessen, dass Gott uns selbst alles verziehen hat, bleibt doch gar nichts anderes als anderen Menschen auch zu verzeihen. Dazu braucht es aber zuersteinmal das Wissen darum. Leider ist dies vielen Menschen nicht mehr bekannt und so bleibt zu hoffen, dass es manche Menschen durch dieses Buch erfahren oder dass wir es ihnen weitersagen.

 

Vergebung bedeutet Heilung für Körper und Seele und ein besseres Verhältnis zu Gott.

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