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Der Spiegel des Schöpfers

Roman.

Die ehrgeizige Chirurgin Leonie Brandstätter hat zu viel Alkohol im Blut, als sie auf einer einsamen Landstraße einen jungen Mann anfährt. Um der Polizei zu entgehen, nimmt sie ihr bewusstloses Unfallopfer mit nach Hause. Rasch stellt sich heraus, dass der attraktive Ari in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist: Er spricht eine unbekannte Sprache. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihm fremd. Seine Verletzungen heilen unerklärlich schnell. Und wie sich bald herausstellen wird, hat er mächtige Feinde ...

Thomas Frankes rasanter Roman konfrontiert mit dem Bösen dieser Welt. Gleichzeitig beschreitet er ungeahnte Wege des Glaubens. Eine spannende Geschichte über das Erbe der Menschheit.
  • Nr. 816929
  • · Gebunden, mit Schutzumschlag, 576 Seiten
  • · 01/2014
  • · Gerth Medien
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Thomas Franke
Der Spiegel des Schöpfers (eBook)
Nr. 5516929
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  • „Thomas Franke zieht die Leser mit der temporeichen Geschichte seines dritten Romans sofort in den Bann. Mit Leonie bewegen sich die Leser in einer Welt, in der sie sich Vieles nicht erklären können. Der Autor versetzt sich sehr gut in die Empfindungen und die Ängste der menschlichen Seele und macht so den Vorhang auf für ein wunderbares Leseerlebnis. Thomas Frankes neuer Roman ist auf jeden Fall preisverdächtig!“ sound7.de
  • „Ein tiefgründiger Thriller von einem starken Erzähler: "Der Spiegel des Schöpfers" ist nicht nur geistreiche Unterhaltung, sondern auch ein verblüffender Blick ins Paradies.“ Fabian Vogt, Pfarrer und Bestseller-Autor
  • „Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite. Sehr gelungen, hat großen Spaß gemacht.“ Sylvia Keppler-Albert, Korrektorin
  • „Bei aller Dramatik, in diesem Roman geht es letztlich um das alltägliche Leben eines jeden von uns. Es geht um so wichtige Themen wie Glaube und Hoffnung. Was Thomas Franke uns hier zumutet ist preisverdächtig!“ buecheraendernleben.wordpress.com
  • „Der neue Roman von Thomas Franke ist ein echter Knüller! Er ist brilliant geschrieben, fantasievoll, spannend bis an die Schmerzgrenze - und bietet doch neben all der Action auch Stoff zum Nachdenken.“ Christsein Heute, Sabine Bohn
  • „Die Sehnsucht nach einer besseren Welt spielt im neuen Roman von Thomas Franke eine große Rolle. Das alles großartig verpackt in eine Geschichte, die sich irgendwo zwischen Thriller und Science Fiktion bewegt - lesenswert!“ ERF Pop

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H. Groppe, 24.01.2014

Ohne große Vorrede beginnt der Autor mit der Handlung, die trotz der vergleichsweise geringen Zahl an Akteuren, weder langatmig noch vorhersagbar ist. Die Hauptpersonen - neben dem geheimnissvollen Ari eine Ärztin und ein Polizist - eigentlich ganz normale Menschen - erleben Dinge, die alles andere als alltäglich sind. Dabei lernen sie nicht nur Phänomene kennen, die sie als rational denkende Menschen, bisher für unmöglich hielten, sondern beginnen die Welt insgesamt und schließlich auch sich selbst in einem anderen Licht zu sehen.

Ein besonderer Reiz des Buches liegt für mich auch in der Aktualität der

angesprochenen Themen bezüglich Überwachung und Arbeit der Geheimdienste, sowie in der Tatsache, dass die Handlung nicht irgendwo in Amerika, sondern mitten in Deutschland stattfindet.

 

Ein überaus empfehleswerter Roman voller Spannung von der ersten bis zur letzten Seite.

 

Und wenn am Ende Fragen offen bleiben, so ist das wohl durchaus gewollt, um den Leser zum selbst- und weiterdenken anzuregen.

M. Lahnstein, 04.02.2014

Im neusten Buch des Autors Thomas Franke lernen wir die Chirurgin Leonie Brandstätter kennen, die auf dem Rückweg von einer Party nachts auf einer einsamen Landstraße einen jungen Mann anfährt. Ari ist so ganz anders als andere Menschen, nicht nur, dass er nackt herumläuft, er ist auch äußerst gewandt, spricht eine seltsame Sprache, verfügt über außergewöhnliche Heilungskräfte und hat ein Händchen für Tiere. Als Ari von einer Geheimorganisation gesucht wird und Leonie ins Visier dieser Gruppe gerät spitzt sich die Situation immer mehr zu. Ruben, ein alter Schulkamerad von Leonie und mittlerweile Polizist rettet Leonie und Ari in brenzliger Situation und wird jetzt selbst auch gejagt.

 

Zuerst einmal muss man sagen, verfügt der Autor über einen brillianten Schreibstil. Von der ersten Zeile an ist man gefesselt und kann das Buch kaum aus der Hand legen, bis es beendet ist. Die Spannung steigt auch von Seite zu Seite und von Kapitel zu Kapitel bis zu einem spannenden Finale. Insgesammt hat mir das Buch gut gefallen. Ich vergebe trotz Kritikpunkte volle Punktzahl, weil die Kritikpunkte eher bei mir als beim Autor liegen.

 

Im Normalfall kann ich keine Thriller lesen, die bekommen mir einfach nicht. Bei diesem Buch habe ich es vorher nicht gewußt und erst beim Lesen bemerkt. So gab es dann die ein oder andere Szene, die mir zu brutal war. Das Böse wird schon sehr deutlich dargestellt und wenn man dies nicht verträgt, sollte man von dem Buch Abstand nehmen. Es gibt auch einen gewissen Fantasyanteil. Dazu die Thematik der Geheimorganisation, ein Thema, das auch nicht so meins ist. Die christliche Botschaft ist mir ein wenig in der Action untergegangen. Sie ist vor allem am Ende vorhanden.

 

Der Spiegel des Schöpfers zeigt uns mit Ari einen Menschen, wie er sein konnte vor dem Sündenfall. Bevor Adam durch seine Entscheidung den Fall der Menschheit verursacht hat und er mit Eva das Paradies verlassen musste. Der Kampf zwischen Gut und Böse findet nicht nur zwischen diesen Buchdeckeln statt. Täglich trifft man ihn überall auf der Welt und er hat seinen Anfang im Paradies genommen.

 

Die Überlegung, was hätte sein können, ist ein interessanter Aspekt, über den sich nachzudenken lohnt. Dieses Buch kann ein Gedankenanstoß sein, sich mit dem woher und wohin zu beschäftigen und vielleicht mit der Bibel, die auf viele Fragen eine Antwort für uns hat, wenn man sie dann auch finden möchte.

D. Blum, 05.02.2014

Das neue Buch von Autor Thomas Franke „Der Spiegel des Schöpfers“ gibt Einblicke in die himmlischen und übernatürlichen Dimensionen. Mit dunklen Mächten und engelsgleichen Wesen müssen sich Chirurgin Leonie und Polizist Ruben auseinander setzen.

 

Zur Story:

Leonie fährt alkoholisiert von einer Party nach Hause und ein nackter Mann läuft ihr direkt vors Auto. Panisch nimmt sie ihn mit nach Hause, um ihn dort medizinisch zu versorgen. Doch bald stellt sie fest, seine Wunden heilen besonders schnell und er spricht eine ihr unbekannte Sprache. Dennoch erlernte Ari mit Leonies Hilfe in kurzer Zeit die Sprache. Von einem Engel bekommt sie den Auftrag auf ihn aufzupassen und vor dem Bösen zu beschützen. Der Polizist Ruben, ein Freund aus Leonies Kindheit, hilft ihr dabei.

 

Fazit: „Der Spiegel des Schöpfers“ liest sich spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Die Geschichte ist sehr geheimnisvoll aufgebaut und das Rätsel um Ari löst sich erst am Ende des Buches. Ein gelungenes Werk!

S. Janoschke, 05.02.2014

Als die Chirurgin Leonie Brandstätter die langweilige Party einer Freundin verlässt, fährt sie einen Mann an, der plötzlich vor ihr auftaucht.

Der Fremde ist völlig nackt und scheint trotz des schweren Zusammenstoßes nur Kratzer abbekommen zu haben. Da sie ihre ärztliche Zulassung und ihren Führerschein nicht verlieren will, nimmt sie den Mann kurzerhand mit nach Hause statt die Polizei zu rufen. Als diese dann aber gleich zweimal hintereinander bei ihr auftaucht und der Mann, der sich Ari nennt, ihre Sprache aber nicht spricht, plötzlich die Hauswand runterklettert als wäre nichts gewesen, merkt sie dass hier etwas nicht stimmt. Als sie dann noch bemerkt, dass sie verfolgt wird nach der Arbeit und einen mysteriösen Hinweis bekommt, nimmt sie Ari und macht sich auf eine abenteuerliche Flucht. Wer ist dieser Mann, der so ganz anders scheint und wer sind ihre Verfolger? Es beginnt eine atemberaubende Reise auf der Suche nach der Wahrheit.

 

Nachdem ich von Thomas Franke bereits „Das Haus der Geschichten“ gelesen hatte und von seiner Art zu schreiben und seine skurilen Geschichten angetan war, war ich umso gespannter auf diesen Roman. Schon der Einstieg ist sehr ereignisreich und die Handlung rast nur so durch das Buch, dass man kaum zu Atem kommt. Der besondere Schreibstil des Autors macht es einem leicht, der Geschichte zu folgen. Sehr gut passt auch der Perspektivenwechsel, es wird immer wieder aus der Sichtweise einer anderen Person erzählt, so dass die Gedankengänge sehr vielfältig sind.

 

Vor allem Vergangenheitsbewältigung ist ein großes Thema des Buches. Jeder Protagonist hat seine eigenen Päckchen die er tragen muss, jeder auf seine Weise. Dabei ging es auch um den Grundsatzgedanken von Gut und Böse. Kann man eine böse Seele so manipulieren, dass sie sich der Macht des Guten bedienen kann? Nicht immer ist sofort erkennbar wer auf welcher Seite steht oder nicht doch nur Opfer ist.

 

Warum ich dennoch nur 4 Sterne vergebe? Leider haben mir die vielen Fantasyelemente haben nicht gefallen, vor allem am Schluss des Buches. Ich lese eigentlich gern Fantasy, aber hier wurde doch zuviel zusammengewürfelt. An manchen Stellen war auch die Brutalätit irgendwie unpassend, sicher hätte man dabei nicht so ins Detail gehen müssen. Leider blieben bei mir am Ende einfach noch einige Fragen offen bzw. da fehlte mir noch etwas mehr Ausführlichkeit.

 

Dennoch ist es ein spannender und vielschichtiger Roman, der sicher so manchen begeisterten Leser finden wird. Aber vorsicht - es ist schwer das Buch wieder aus der Hand zu legen bis man nicht das Ende erreicht hat.

S. Wink, 05.02.2014

Nach einem Partybesuch fährt die junge Ärztin Leonie Brandstätter, mit zu viel Alkohol im Blut, nach Hause.

Das Wetter verändert sich, Starkregen und Gewitter zwingen sie auf der Landstraße langsam zu fahren. Sie merkt, irgendetwas stimmt nicht, sie fühlt sich unwohl und von dunklen Schatten umgeben. Kurz darauf fährt sie einen jungen Mann an, der nackt und bewusstlos ist. Die Polizei ruft sie nicht, sie versorgt den jungen Mann schnell und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Dort merkt sie, der junge Mann ist in jeder Hinsicht außergewöhnlich, er spricht eine Sprache, die sie nicht kennt und seine Wunden heilen unerklärlich schnell. Leonie versucht sich mit ihm zu verständigen und ist erstaunt, wie schnell er ihre Sprache zu sprechen lernt. Ari, so heißt ihr Unfallopfer, scheint nicht von dieser Welt.

Am nächsten Tag steht die Polizei vor Leonies Tür und sucht nach Ari. Es soll sich bei ihm um einen Mann handeln, der ein gefährliches Virus in sich trägt. Doch Leonie ist skeptisch und flieht mit Ari, der ein hervorragender Fassadenkletter ist......

 

Schon nach den ersten Seiten hielt mich das Buch fest in seiner Hand.

Die Protagonisten und Situationen sind sehr bildhaft beschrieben, da spielte das Kopfkino Karussell.

 

Leonie will Ari nicht ausliefern und glaubt nicht an die Viruserkrankung. Doch schon bald werden sie von mächtigen Geheimdiensten verfolgt, die Ari unbedingt in ihre Gewalt bringen wollen und dafür über Leichen gehen.

 

Gut eingefügt ist die Hilfe, die sie von Ruben bekommen, den Leonie auf den Rat eines Engels, der zu ihr sprach, um Hilfe bat.

 

Dunkle Mächte sind allgegenwärtig, Genforschung und Genmanipulation sollen einen Menschen „klonen“, nicht äußerlich, sondern die Seele, Gefühle und Empfindungen sollen übertragen werden.

 

„Der Spiegel des Schöpfers“ zeigt aber bei aller Dramatik auch auf, dass Glaube und Hoffnung eine große Rolle spielen und das „Dunkel“ besiegen können.

 

Auch wenn dieses Buch sich in kein Genre einfügen lässt, da Thriller, Fantasy/Mysterie sich abwechseln, so ist es ein Buch, das man unbedingt lesen muss. Spannend - von der ersten bis zur letzten Seite.

E. Krawietz, 07.02.2014

„…Kann man flammend einen Brand löschen? Kann der Schatten das Dunkel vertreiben?...“

 

Leonie ist Ärztin. Sie verlässt eine langweilige Partie und fährt mit dem Auto nach Hause, obwohl sie Alkohol getrunken hat. Wegen Dunkelheit und Gewitter fährt sie vorsichtig. Doch plötzlich ist eine Person vor ihrem Auto. Sie versucht, auf regennasser Straße den Unfall zu vermeiden, aber der Fremde prallt auf die Windschutzscheibe. Nach kurzem Zögern steigt sie aus. Vor ihr liegt ein nackter Mann. Sie behandelt seine Verletzungen und nimmt ihn im Auto mit in ihre Wohnung.

Der Fremde spricht in einer unbekannten Sprache. Leonie nennt ihn mit seinem Einverständnis Ari.

Er lernt nicht nur erstaunlich schnell Deutsch, auch seine Wunden sind am folgenden Tag fast verheilt.

Doch die Begegnung mit Ari bringt Leonies Leben durcheinander. Schon am nächsten Morgen steht ein Polizist vor ihrer Tür. Er fragt zwar nach dem Unfall, zeigt aber auffallendes Interesse an dem Verletzten. Wenige Stunden später sind Leonie und Ari auf der Flucht. Unterstützung finden sie bei Ruben, einen ehemaligen Schulfreund von Leonie. Gegenspieler von Leonie und Ari ist Hartmann. Er ist ein Machtmensch, nutzt seine Stellung beim BND für persönliche Zwecke und hofft, in den innersten Zirkel der Macht eines uralten Ordens vordringen zu können.

Es fällt mir schwer, das Buch einzuordnen. Über weite Strecken ist es ein rasanter Thriller mit wilden Verfolgungsjagden, heulenden Bestien und grausamen Ritualen.

Doch das ist nur die eine Seite. Lange bleibt verborgen, wer Ari ist. Der junge Mann verhält sich anders, als es üblich ist. Außerdem hat er ein sehr feines Einfühlungsvermögen. Die Gespräche zwischen ihm und Leonie gehören zu den schönsten Stellen des Romans, wenn man bereit ist, einen philosophischen Ausführungen zu folgen. Leonie übrigens ist es oft nicht. Sie weicht aus und bricht die Dialoge ab, denn Ari stellt viele Dinge unseres Lebens infrage. Auch das oben angeführte Zitat stammt von ihm. Neben Ari wirkt die Weisheit und Ausgeglichenheit von Sophia, der Großmutter von Ruben, wohltuend zwischen den Szenen von Gewalt und Kampf.

Der Roman enthält aber auch eine Reihe von Elementen aus dem Bereich der Fantasy. Die hat der Autor nicht zuletzt geschickt mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpft. Auf diese Weise ist ein äußerst spannender und vielschichtiger Roman entstanden. Obwohl er in einem christlichen Verlag herausgekommen ist, spielt die Religion über weite Teile eher eine untergeordnete Rolle. Sie beschränkt sich auf einige Gespräche und verlangt ein aufmerksames Lesen. Erst am Ende schließt sich überraschend der Bogen.

Der Schreibstil des Romans ist für den Inhalt angemessen. Vor allem die Dialoge wurden sehr exakt ausgearbeitet und enthalten manche Feinheit. Kleine Kabbeleien zwischen Leonie und Ruben lockern die Handlung auf. Der feine Humor von Sophia bringt eine weitere Facette in die Geschichte.

Obwohl ich mir an manchen Stellen weniger Grausamkeit gewünscht hätte, hat mir der Roman sehr gut gefallen. Dem Autor ist es ausgezeichnet gelungen, Naturwissenschaft, Religion und Fantasy zu einer abwechslungsreichen Handlung voller Hochspannung zu verknüpfen. Obwohl ich manchmal nahe daran war, es zu bezweifeln, fand der Großteil der Handlung im hier und jetzt statt. Ari hat mich mit etlichen seiner Worte zum Nachdenken gebracht, zum Nachdenken darüber, welchen Preis wir für die Freiheit zahlen.

Das Cover ist sehr auffallend. Ein Tor voller Licht erlaubt einen Blick in die Ferne.

ohne Angabe, 07.02.2014

Ich muss sagen, ich war sehr überrascht nach den ersten Seiten des Buches. Ich hatte viel erwartet, aber nicht einen so spannungsgeladenen Thriller mit Fantasy-Elementen.

 

Der Schreibstil des Autors ist ein weiteres Highlight dieses Buches. Meisterhaft wird erzählt, die Spannung kontinuierlich gesteigert und über weite Passagen exakt gehalten.

Wunderbare Charaktere bevölkern dieses Buch, man leidet und fiebert mit ihnen und möchte am Liebsten selbst eingreifen, um ihnen gegen das Böse zu helfen.

Leonie, die zuerst allein kämpft, um Ari, den geheimnisvollen Mann vor dem BND, dessen dubiosen Mitarbeitern sie von Anfang an nicht traut, zu beschützen, ist eine wunderbare Protagonistin, die ich auf Anhieb mochte.

Als ihr einstiger Schulfreund Ruben dazu kommt, mittlerweile ein Polizeibeamter und mit einer schweren Vergangenheit behaftet, tritt ein weiterer sehr sympathischer Charakter auf, den ich ebenfalls sofort in mein Leserherz schloß.

Und Ari? Der geheimnisvolle Mann mit Kräften, die mit dem normalen Menschenverstand nicht zu erklären sind? Er ist der strahlende Stern dieses Buches, der in mir sofort einen Beschützerinstinkt wachrief.

Zusammen mit den Mitgliedern von Rubens Familie und den Bewohnern des Hofes seiner Großmutter agieren hier einfach tolle Charaktere.

Auch die „Bösen“ sind sehr gut beschrieben und zwar so gut, dass man sie am Liebsten für immer wegsperren würde mit dem anschließenden Wegwerfen des Schlüssels in den St.Andreas-Graben.

Einmal in der Geschichte drin, kann man kaum aufhören zu lesen, ich musste mich richtig losreißen, denn schließlich hat man ja auch noch etwas anderes zu tun, leider, möchte ich bei diesem Buch fast sagen.

Sehr gut beschriebene Örtlichkeiten und Schauplätze geben dem Leser das Gefühl, einen Film vor seinem geistigen Auge ablaufen zu sehen, was das Lesevergnügen nochmal erheblich steigerte.

 

Volle 5 Sterne für ein Buch, das mich von Anfang bis Ende fesselte.

ohne Angabe, 08.02.2014

„Der Spiegel des Schöpfers“ von Thomas Franke wird in der Ausschreibung als „Roman“ bezeichnet und nichts deutet darauf hin, dass es ein spannender Thriller mit Fantasyelementen ist, das ist mein einziger Kritikpunkt am Buch.

In der Geschichte geht es um die junge Ärztin Leonie, die nach einer Party auf einer einsamen Landstraße einen Unfall hat und dabei einen nackten Mann verletzt. Aus Angst, wegen des getrunkenen Alkohols Probleme zu bekommen, packt sie den Mann ins Auto und fährt nach Hause und versorgt ihn dort. Es stellt sich heraus, dass das Opfer, Ari, eine unbekannte Sprache spricht und überraschende Heilkräfte hat. Er scheint aus einer anderen Welt zu stammen und lernt schnell. Am nächsten Tag steht die Polizei vor der Tür und sucht den Angefahrenen, aber da der Polizist zufällig Leonies alter Schulfreund Ruben ist, kann sie sich rausreden. Doch der BND und ein uralter Geheimorden sind Ari auf der Spur und eine wilde Jagd beginnt. Es entwickelt sich eine rasante Geschichte, in der die Verfolger massiver Brutalität und gerissene Taktik einsetzen, doch Leonie und Ari finden unerwartet Verbündete.

Neben der spannenden Handlung und den gut gestalteten Charakteren werden (wie ich es schon aus Thomas Frankes „Das Tagebuch“ kenne) die „großen Fragen“ nach Glaube und Vertrauen, Schuld und Vergebung in Gesprächen und Gedanken der Hauptpersonen thematisiert. Aktuelle wissenschaftliche Themen wie Gentechnik und Quantenphysik werden ebenfalls mit eingebaut. Ganz besonders gut gefällt mir bei „Der Spiegel des Schöpfers“ das Cover, auf dem ein geheimnisvoll leuchtendes Tor zu sehen ist, das eine Öffnung in eine andere Welt zu sein scheint.

ohne Angabe, 10.02.2014

Der Spiegel des Schöpfers ist ein spannender Roman, der sich mit dem Fall der Menschheit beschäftigt und zwar sowohl auf einer realen als auch auf einer fantastischen Ebene.

 

Leonie, eine ehrgeizige Chirurgin, fährt einen jungen Mann an und nimmt ihn mit nach Hause. Ari stellt sich als äußerst ungewöhnlich heraus. Er ist sehr unbedarft, besitzt erstaunliche Kräfte und scheint das Böse überhaupt nicht zu kennen. Schnell erkennt der Leser, dass eine Geheimorganisation hinter Ari und Leonie her ist und eine spannende Verfolgungsjagdt beginnt.

 

Ich würde das Buch eindeutig als spannenden Fantasy-Roman bezeichnen, der sowohl christliche als auch wissenschaftliche Elemente enthält. Der Schreibstil ist einfach klasse. Der Leser wird schnell in die Handlung einbezogen und die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz. Die Handlung klassifiziert die Personen schnell in extrem Gut und extrem Böse. Der Spannungsbogen wird sofort hoch angesetzt und steigert sich bis zum Ende immer weiter. Das Ende enthält nochmal eine Spannungssteigerung und klärt für mich eigentlich alle vorher offenen Fragen auf. Es kommt zum Happy End, was ich persönlich immer am liebsten habe und zur Geschichte auch gut paßt. Und es enhält sogar ein offenes Element, das den Leser sein eigenes Ende weiterentwickeln läßt.

 

Elemente der Bibel finden im Laufe der Handlung immer wieder Anwendung und regt den Leser zum Nachdenken an. Genetik, Physik, Parallelwelten werden gut miteinander verbunden und ein wirklich mitreißender emotionsgeladener Thriller entsteht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

ohne Angabe, 10.02.2014

Leonie fährt einen nackten Mann an. Weil sie nicht will, dass ihre Karriere als Ärztin unter dem Vorfall leidet, nimmt sie den jungen Mann mit nach Hause. Dort versorgt sie seine Wunden und wundert sich in welcher Sprache er spricht. Aber nicht nur das: sein Verhalten ist kindlich unschuldig, er weiß vieles gar nicht und dennoch lernt er rasend schnell, als wenn er von einer anderen Welt stammen würde. Noch während sich Leonie fragt, wer Ari ist und wo er herkommt, findet sie sich mit ihm in einer gefährlichen Verfolgungsjagd wieder. Was wollen der BND und die Kinder der Leviathans von Ihnen? Der einzige Mensch, dem Leonie vertrauen kann, ist Ruben. Ruben ist bei der Polizei und hat erst vor wenigen Tagen mit einer entsetzlich zugerichteten Leiche zu tun gehabt, für die der BND sich interessierte. Schnell merken Leonie, Ruben und Ari das sie nirgends sicher sind vor ihren brutalen Verfolgern und das diese über Leichen gehen.

„Der Spiegel des Schöpfers“ ist in einem christlichen Verlag als Roman erschienen. Das Buch ist aber noch viel mehr: ich würde es als mystischen Thriller mit christlichen, philosophischen und physikalischen Aspekten bezeichnen. Denn es handelt vom Glauben als auch von der Wissenschaft – der Quantenphysik und vielem mehr. Diese Themen waren für mich als Leser nicht immer leicht zu verstehen und zu folgen. Trotzdem konnte ich das 572 Seiten starke Buch kaum aus der Hand legen. Denn die Geschichte ist spannend erzählt und hält viel Aktion bereit. Man braucht also thrillererprobte Nerven, wenn man z. B. liest wie Hartmann, ein Kind der Leviathans, bestraft wird.

Die Geschichte wird immer mal wieder aus der Sicht eines anderen Protagonisten erzählt. Durch diesen Perspektivenwechsel wird nicht nur die Spannung aufrecht erhalten, sondern der Leser lernt die Protagonisten und ihre Beweggründe kennen. Über Ruben z. B. erfährt man, wieso er sich Gott abgewandt und lange Zeit keine Kontakt zu seiner Familie gepflegt hat. Es ist ein Stück Vergangenheitsbewältigung nicht nur für Ruben.

Mein Lieblingscharakter war Sophia, die Großmutter. Sie strahlte für mich eine ungeheure Ruhe und Wärme aus und ihre weisen Sprüche regten mich zum Nachdenken an, wie dieser hier: „Jede Erfahrung verändert uns, und wenn sie unserem Glauben nicht ebenfalls verändern würde, würden wir uns wohl selbst betrügen“, Seite 444.

Am Ende der Geschichte schien der Alltag wieder eingekehrt zu sein, aber dann gab es doch noch eine Überraschung, die die Frage aufwirft: Wird es einen weiteren Band geben?

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Thomas Franke

Thomas Franke im Interview

Was wäre, wenn?

Thomas Franke hat eine besondere Begabung. Was passiert, wenn er dieser Begabung Raum gibt, kann man in seinem Fall in die Hand nehmen. Entstanden ist ein knapp 600 Seiten starker Roman über den Fall der Menschheit. Und über den Weg zurück ins Paradies. Wir haben uns mit ihm darüber unterhalten.

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