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Wenn der Hoffnung Flügel wachsen

Roman.

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  • Nr. 817103
  • · Broschur, 320 Seiten
  • · 02/2016
vergriffen - keine Neuauflage

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Janette Oke
Wenn der Hoffnung Flügel wachsen (eBook)
Nr. 5517103
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Smilla507, 16.03.2016

Nach einem Jahr voller Veränderungen im kanadischen Wilden Westen reist Beth zurück nach Toronto. Dort fühlt sie sich erst einmal erschlagen vom wohlsituierten Leben ihrer Familie. Kaum angekommen plant ihre Familie auch direkt eine 6-wöchige Kreuzfahrt durch Kanadas Osten. Beth bleibt also kaum Zeit zum Verschnaufen und muss gleich wieder die Koffer packen. Während der Kreuzfahrt brodelt es allerdings und die Urlaubsstimmung verfliegt schon bald. Ihre Mutter ist in Bezug auf Beths Liebe zu Jarrick sehr misstrauisch und Beths jüngere Schwester Julie freundet sich mit 2 Mädchen an, die Beth nicht ganz geheuer sind. Und Nick, der charmante junge Mann, der sich so um Julie bemüht, ist ihr ebenfalls suspekt, auch wenn sie das nicht zugeben mag. Bei den Landgängen hat Beth ab und zu die Möglichkeit mit Jarrick zu telefonieren, was für sie aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Ist es wirklich Gottes Wille, dass sie Jarrick heiratet? Sie kennt ihn doch kaum...

 

Ich bin schon seit meiner Jugend ein Janette-Oke-Fan, aber ich muss gestehen, dass mich dieses Buch nicht richtig fesseln konnte. Der Anfang war ganz interessant und das Ende dann noch recht spannend, aber dazwischen zog sich die Handlung wie zähes Kaugummi. Es gibt Besichtigungen und ein paar Verwicklungen an Bord, aber das war mir alles zu oberflächlich. Die Beziehung der frisch Verliebten bleibt dank der Trennung sehr auf der Strecke, da halfen auch Briefe und Telefonate nicht. Irgendwann wünschte ich mir, man hätte Jarricks Perspektive auch lesen können, das hätte der Handlung sicher gutgetan.

 

Das, wofür ich Janette Okes Romane so liebe, ist die Einbeziehung des christlichen Glaubens in die Handlung, was ihr in diesem Buch auch wieder sehr gelungen ist. Es wird oft in Gedanken gebetet und Beth macht sich viele Gedanken über den Willen Gottes. Am Schluss gibt Jarrick ihr einen Rat in Bezug auf den Willen Gottes, der mir sehr gut gefallen hat. Deswegen gebe ich dem Buch 4 Sterne.

 

Da es sich um den zweiten Band der neu geschriebenen Kanada-Serie handelt, ist natürlich klar, dass es sich um einen Zwischenband handelt und so liest sich das Buch auch. Ich kann nur hoffen, dass der dritte Band mehr zu fesseln weiß.

 

ohne Angabe, 17.03.2016

Beth Thatcher ist nach ihrem Jahr in Coal Valley zur ihren Eltern und ihren zwei Schwestern zurückgekehrt. Ihr bleibt kaum Zeit zum auspacken, da geht es mit ihrer Mutter und den Schwestern schon wieder auf große Kreuzfahrt. Den ganzen Luxus hat sie in Kanadas Wildem Westen nicht vermisst, dennoch merkt sie, wie angenehm das Leben mit Geld ist. Soll sie trotzdem endgültig zurück gehen nach Coal Valley um dort zu als Lehrerin zu arbeiten und an Jarricks Seite zu sein? Auch ihre Mutter ist nicht begeistert von Jarrick. Obwohl sie ihn nicht kennt, missfällt ihr, dass er nicht aus reichem Hause ist. Noch während sie überlegt, was das richtige ist, passiert etwas, was alle ihre Gedanken in den Schatten stellt...

 

„Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist der zweite Teil einer Reihe, man sollte bereits „Aufbruch ins Ungewisse“ gelesen haben, um dem Buch folgen zu können. Wie bei allen Büchern von Janette Oke, liest es sich locker und leicht, dennoch fehlt dem Buch das gewisse Etwas, damit man beim Lesen dran bleibt. In der Mitte gibt es einige ziemliche Längen, in denen nur wenig passiert und man immer auf das im Klappentext erwähnte Ereignis wartet, was aber erst relativ spät stattfindet. Das letzte Drittel ist dann wieder sehr spannend in gewohnter Oke-Manier. Man mag dem Buch die Längen verzeihen, da es ein Zwischenband ist, ich hoffe darauf, dass der dritte Band wieder spannender wird. Die Liebesgeschichte zwischen Jarrack und Beth tritt in diesem Buch etwas in den Hintergrund, da hier hauptsächlich die Geschichte rund um die Kreuzfahrt erzählt wird. Gut dargestellt wird hier allerdings, wie langweilig das Leben der Reichen war – essen, shoppen, die Welt bereisen. Aber richtige Abenteuer haben sie nicht erlebt. Sie konnten sich zwar vieles kaufen, aber das macht nicht auf Dauer glücklich.

 

Was ich als interessierter Leser schade fand, dass es keinerlei Zeitangabe zu finden ist. Man erahnt zwar anhand der Mode und der Technik, wann es spielt, weiß es aber nicht genau. Das ist mir aber bereits im ersten Band schon aufgefallen und wurde hier konsequent weitergeführt.

 

Ein Lichtblick im Buch ist der christliche Bezug. Es wird viel gebetet, sogar in einer brenzligen Situation wird zuerst einmal zu Gott gebetet. Das hat mir wirklich gut gefallen und ist auch typisch für die Bücher der Autorin.

 

Für den Fortlauf der Geschichte ist das Buch wichtig, wer also den ersten Band gelesen hat und wissen will, wie es weitergeht, der sollte das Buch nicht verpassen. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es mit Jarrick und Beth weitergeht.

ohne Angabe, 09.06.2016

Klappentext

Nach einem aufregenden Jahr im kanadischen Wilden Westen kehrt Beth Thatcher zu ihrer wohlhabenden Familie zurück. Kaum ist sie angekommen, bricht die Familie zu einer luxuriösen Dampfschiff-Kreuzfahrt entlang der Ostküste auf. Schnell wird Beth klar, dass sie sich stärker verändert hat, als sie dachte - aber auch, dass der Lebensstil ihrer Familie durchaus seine Reize hat.

 

Auch die Trennung von Jarrick, dem Mountie, der ihr Herz gestohlen hat, fällt ihr schwer. Doch ist sie wirklich bereit, ganz mit ihm in den Westen zu ziehen - und damit ihre Familie und allen Komfort für immer hinter sich zu lassen? Während Beth noch mit der Entscheidung ringt, passiert etwas, das alles infrage stellt.

 

Die Autorinnen

Janette Oke gilt als die Grand Dame der christlichen Belletristik und hat bereits über 75 Bücher veröffentlicht, von denen einige auch verfilmt wurden. Sie wurde 1935 auf einer Farm in Kanada geboren und lebt heute mit ihrem Mann Edward in Alberta. Sie hat vier erwachsene Kinder und eine wachsende Schar von Enkel- und Urenkelkindern.

Laurel Oke Logon ist die Tochter von Bestsellerautorin Janette Oke.

 

Meine Meinung

 

Story

Bei diesem Buch handelt es sich um den zweiten Band einer Trilogie, der erste Band hieß "Aufbruch ins Ungewisse". Mann muss aber Band eins gelesen haben um die Handlung zu verfolgen. Ich hatte mich gefreut als ich das Buch bekommen habe, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es mit der Liebesgeschichte mit Beth und Jarrick weiter geht. Leider wird dieses Thema aber in diesem Buch in den Hintergrund gestellt, denn Beth ist nachhause gefahren und hat Jarrick vorerst in Cold Valley zurück gelassen. Sie geht mit ihrer Famile auf Kreuzfahrt. Lediglich durch die Briefe die beide sich schreiben, wird ein wenig auf ihre Beziehung, die ja noch in den Anfängen steht, zurückgegriffen, was ich sehr schade fand.

 

Zudem wird die Kreuzfahrtgeschichte zu ausgiebig und zu detailliert beschrieben, was das Buch für mich sehr langatmig gemacht hat. Mir fehlte absolut die Spannung und somit der Antrieb und die Lust weiterzulesen.

Ich hoffe sehr das der dritte Band wieder spannend wird und es endlich mit Beth und Jarrick weiter geht.

 

Schreibstil

Geschrieben ist das Buch wieder sehr gut. E>s lässt sich leicht und flüssig lesen. Zudem haben die Autorinnen den religiösen Aspekt und den Glauben an Gott wieder schön in die Handlung einfließen lassen.

 

Charaktere

Beth mochte ich schon in Teil 1. Sie ist eine taffe sehr sympathische junge Frau, die das Herz des Lesers sehr schnell erobert. Jarrick kam mir wie gesagt zu kurz, dennoch mochte ich seine Briefe. Alle anderen Charaktere waren sehr real und gut dargestellt.

 

Mein Fazit

 

Ich muss leider sagen, dass mir das Buch nicht wirklich so gut gefallen hat, wie erhofft. Es geht an völlig anderer Stelle weiter und die Liebe kommt mir hier einfach zu kurz. Spannung war auch eher selten, im Gegenteil es waren wahnsinnig viele Längen im Buch, die das Lesen erschwert haben. Ich hoffe Band drei wird wieder besser.

 

Ich kann leider nur drei von fünf Sternen geben.

ohne Angabe, 15.06.2016

Kaum ist die junge Lehrerin Beth Thatcher nach einem Jahr im kanadischen Westen wieder in den Kreis ihrer Familie zurückgekehrt, steht auch schon die nächste Reise an: ein luxuriöse Kreuzfahrt entlang der Ostküste soll Abwechslung in den Alltag der Thatcher-Frauen bringen …

 

„Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist die Fortsetzung zu „Aufbruch ins Ungewisse“ und schließt nahtlos an den ersten Band an. Für das Verständnis dieser Geschichte ist das Wissen um die Ereignisse aus dem ersten Teil allerdings nicht unbedingt vonnöten, da in diesem Band sowohl Beths Tätigkeit als Lehrerin als auch ihre Beziehung zu dem Mountie Jarrick Thornton nur im Hintergrund eine Rolle spielen.

 

In „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ steht neben der Reise und den zahlreichen Ausflügen vor allen Dingen das Miteinander der Thatchers und ihr Vertrauen zueinander, zu ihren Mitmenschen und zu Gott im Mittelpunkt.

 

Priscilla Thatcher sorgt sich sehr um das Wohlergehen ihrer Töchter. Mehr noch, sie ist eine Mutter, die nicht loslassen kann und kein Vertrauen in die Fähigkeiten und Entscheidungen ihrer erwachsenen Töchter hat. Die jungen Frauen reagieren ganz unterschiedlich auf die übertriebene Fürsorge.

Margret leidet darunter, sie ihren Sohn nicht so erziehen darf, wie sie es für richtig hält, sondern alles in die Hände des von ihrer Mutter favorisierten Kindermädchens geben muss. Margret fehlt es leider an genügend Selbstverrauen, um sich zu behaupten. Beth weiß, dass ihre Mutter es nur gut meint. Sie versucht, die Beweggründe ihrer Mutter zu verstehen und fügt sich. Ich hatte den Eindruck, dass Beth in dieser Geschichte im Gegensatz zum ersten Band viel gehemmter agiert und das in Coal Valley gewonnene Selbstvertrauen wieder verloren hat. Julie hingegen wehrt sich gegen die schützende Hand ihrer Mutter. Sie ist aufmüpfig und ungestüm und dabei leider Fremden gegenüber viel zu vertrauensselig – ein Umstand, der ihr zum Verhängnis werden soll.

 

„Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ hat mir gut gefallen, auch wenn die Handlung in sehr ruhigen Bahnen verläuft und erst in letzten Drittel etwas mehr Schwung und Spannung ins Geschehen kommt.

 

- dorli -

ohne Angabe, 17.06.2016

Zum Inhalt:

Endlich kann Beth Thatcher nach einem wahnsinnig aufregenden Jahr, in dem sie im kanadischen Westen unterrichtet hat, ihre Familie wieder in die Arme schließen. Wie sehr freut sie sich darauf, die Zeit in der Heimat zu genießen und sich ein wenig Ruhe im Kreis ihrer Lieben zu gönnen.

Doch Beth Mutter hat andere Pläne für die Familie. Gemeinsam mit ihr und ihren beiden Schwestern, soll Beth eine Kreuzfahrt entlang der amerikanischen Ostküste unternehmen. Obwohl Beth eigentlich lieber zuhause geblieben wäre, auch um Kontakt mit Jarrick, dem Mountie, den sie im Westen kennen gelernt hat, zu halten, bricht sie zu dieser Schiffsreise auf.

Was allerdings als spannendes Abenteuer beginnt, entpuppt sich leider für eine der Thatcher Frauen schon bald als äußerst gefährliches Unterfangen.

Meine Meinung:

„Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist die unglaublich toll und spannend umgesetzte Fortsetzung der Geschichte um die Lehrerin Beth Thatcher, die in „Aufbruch ins Ungewisse“ ihren Anfang nahm. Allerdings muss man den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben, um im vorliegenden zweiten Band die Handlung zu verstehen. Es fehlt zwar einiges an Hintergrundwissen, aber dies tut dem Spannungsbogen keinen Abbruch.

Außer Beth lernen wir hier auch ihre beiden Schwestern Margret und Julie und Beth Mutter Priscilla besser kennen, die alle auf ihre jeweils eigene Art durchweg symphatisch sind. Auch wenn mir Julie zeitweise absolut zu naiv, Margret anfangs zu zurückhaltend und die Mutter definitiv zu behütend waren, habe ich sie eine wie die andere alle ins Herz geschlossen. Ich als Leser konnte gar nicht anders, als mit ihnen zu lachen, zu weinen oder zu beten das alles sich zum Guten wendet.

„Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist in meinen Augen eine durchweg wunderschöne und auch spannende Geschichte um eine tolle Familie, die ihren Glauben selbst in dunkelsten Stunden nicht verliert.

A. Kaufmann, 19.06.2016

WUNDERSCHÖN!

 

Alles im Leben hat seinen Preis. Oft bedeutet die Entscheidung, in eine bestimmte Richtung voranzugehen, dass man gezwungen ist, anderes loszulassen, darunter auch die Menschen, die einem am Herzen liegen.“ (William Thatcher)

 

Janette Oke, die „Grande Dame“ der christlichen Siedler-Romane hat den Nachfolgeband von „Aufbruch ins Ungewisse“ gemeinsam mit ihrer Tochter Laurel Oke Logan geschrieben. Auf den ersten Buchseiten wird dem Leser ein kleiner Überblick über die handelnden Figuren und deren Funktionen gegeben – eine wertvolle Orientierungshilfe, die ich mir im Grunde für jedes Buch wünschen würde.

 

Im vorliegenden Buch „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ kehrt Elizabeth Thatcher nach ihrem ersten Unterrichtsjahr als Lehrerin in der Kleinstadt Coal Valley für die Zeit der Sommerferien zu ihrer Familie nach Toronto zurück. Diese konfrontiert sie mit einer als Überraschung geplanten sechswöchigen Kreuzfahrt entlang der Ostküste, die Priscilla Thatcher gemeinsam mit ihren Töchtern Elizabeth, Margret und Julie unternehmen soll. Hierbei werden die Damen des Hauses Thatcher von Priscillas engster Freundin Edith Montclair und deren Tochter Victoria sowie zwei Bediensteten begleitet. Als Reisebegleiter sorgt William Thatchers Freund Emile Laurent für die Sicherheit der Reisegesellschaft, eine Aufgabe, die der sympathische ältere Herr sehr ernst nimmt.

 

Janette Oke beschreibt auf weit über 300 Buchseiten die Vorbereitungen und den Verlauf dieser Reise, bedient sich hierbei exzellent ausgearbeiteter handelnder Personen und besticht mit ihrem unvergleichlich schönen Schreibstil. Die gewählte Ausdrucksweise, die detaillierten und teilweise liebevollen Beschreibungen von Situationen und Landschaften und nicht zuletzt die Tatsache, dass der Glaube an Gott eine bedeutende Rolle spielt, tragen dazu bei, Janette Oke zu einer meiner favorisierten Autorinnen zu zählen. Obgleich ein Großteil der Handlungen ein gemächliches Tempo vorlegt, habe ich diese Lektüre aufgrund der bereits erwähnten Vorzüge des Schreibstils über alle Maßen genossen. Man erfährt zudem auch einiges über die Lebensart der Angehörigen der wohlhabenden Bevölkerungsschicht, wobei durch die vergleichenden Gedanken der Protagonistin Elizabeth Thatcher die Belanglosigkeit mancher „Sorgen“ im Vergleich zu deren Erfahrungen im armen Bergarbeiterort Coal Valley verdeutlicht werden. Man erfährt durch die drei Thatcher-Schwestern zudem einiges über die strenge Etikette, der die jungen Damen der höheren Gesellschaft unterlagen, sowohl was deren Erziehung, deren Auftreten in der Öffentlichkeit, deren Bildung, der Kleiderwahl, aber auch wichtigen Dingen wie der Wahl des zukünftigen Ehemannes betraf.

 

Im letzten Drittel des Buches erhöht sich dann der Spannungsaufbau durch einen eingebauten Kriminalfall, der bis zur letzten Seite für einige Aufregung bei den Thatchers sorgt.

 

Ich bedauerte lediglich, dass der sich anbahnenden zarten Liebesbeziehung zwischen Elizabeth Thatcher und „ihrem Mountie“ Jarrick Thornton äußerst wenig Raum gegeben wurde und sich die Kontakte der beiden lediglich auf Briefe, Telefonate und einen kurzen Auftritt Jacks beschränkte. Eine Tatsache, die den Lesegenuss zwar keinesfalls zu schmälern vermochte, die jedoch meine Erwartungshaltung auf den nächsten Band umso mehr steigerte.

 

Wie auch beim ersten Band ist dem Verlag auch hier die Gestaltung des Buchcovers vortrefflich gelungen. Die sehr authentisch dargestellte Protagonistin Elizabeth Thatcher wird der Beschreibung im Roman voll und ganz gerecht, sowohl ihre Haarfarbe und die Angewohnheit, ihr Haar stets aufgesteckt zu tragen, als auch ihre Kleidung hätte nicht treffender abgebildet werden können. Die elegante junge Frau steht an der Reling eines Kreuzfahrtschiffes, das Gesicht dem Betrachter halb zugewandt, während im Hintergrund ein majestätisches Herrenhaus und ein in warmen Farbtönen gestalteter Himmel zu sehen ist. Allein die Optik verleitet bereits dazu, dieses Buch zur Hand zu nehmen…

 

Fazit: „Wenn der Hoffnung Flügel wachsen“ ist ein Roman einer meiner Lieblingsautorinnen, den ich kaum zur Seite legen konnte und der mir ausnehmend gut gefallen hat. Ich möchte dieses Buch jedem ans Herz legen, der ein Faible für Siedler-Romane hat und für den christliche Werte in einem Buch von maßgeblicher Bedeutung sind.

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