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Sierra - Der rote Faden des Lebens

Roman.

Sierra hat alles: einen liebevollen Ehemann, süße Kinder, ein hübsches Haus. Doch alles ändert sich, als ihr Mann einen neuen Job in Los Angeles annimmt und die Familie umziehen muss - aus der geliebten Kleinstadt in die kalifornische Metropole, weit weg von Freunden und Familie ...

Sierras einziger Trost sind die alten Tagebücher ihrer Vorfahrin Mary Katherine, die mit einem Wagentreck nach Westen kam. Langsam beginnt Sierra zu begreifen, dass keine Situation so hoffnungslos ist, dass Gott sie nicht verändern könnte.
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  • Nr. 817122
  • · Gebunden, 352 Seiten
  • · 08/2016
  • · Gerth Medien
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Francine Rivers
Sierra - Der rote Faden des Lebens (eBook)
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  • „Ein wirklich tolles, lesenswertes Buch! Ich fand es faszinierend, in einem Buch zwei so unterschiedliche Geschichten zu lesen, die eine spielt im Heute und die andere vor über 100 Jahren!“ Leserstimme
  • „Jedes Paar, das Probleme hat oder vor einer Scheidung steht, sollte dieses Buch lesen. Eine geniale und sehr realistische Story, die das Thema Versöhnung auf gleich mehreren Ebenen aufgreift.“ Leserstimme
  • „Eine Liebesgeschichte, die einen dazu bewegt, Gott und andere Menschen mehr zu lieben? Ja, das gibt es. Francine Rivers ist es in diesem Buch gelungen. Das ist der erste Roman, den ich kenne, der die Dynamik einer Ehe wirklich realistisch beleuchtet. Mehr noch, er zeigt, wie man seine eigene Verantwortung wahrnimmt und aufhört, anderen die Schuld an allem zu geben.“ Leserstimme

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Smilla507, 10.09.2016

„Wir machen unsere Pläne und treffen unsere Entscheidungen und denken, wir sind die großen Macher, aber in Wirklichkeit ist es nichts als Hochmut und Stolz.“ (S. 350)

 

Sierra ist seit 10 Jahren mit Alejandro verheiratet und hat 2 Kinder. Eines Tages stellt ihr Mann sie vor vollendete Tatsachen: Er hat einen neuen Job in Los Angeles angenommen. Sierra tut sich unheimlich schwer ihre Heimatstadt, das hübsche Häuschen und ihre Freunde zurückzulassen. In Los Angeles steigt Sierras Unzufriedenheit. Während Alejandro in seinem Job aufgeht, steigt ihre Unzufriedenheit. Trost spenden ihr alte Tagebücher ihrer Vorfahrin Mary Katherine, die mit einem Wagentreck unter schweren Umständen in den Westen kam. Sierra lernt, dass es einen roten Faden in ihrer beider Leben gibt bzw. gab, auch wenn sie ihn zeitweise aus dem Blick verloren hatten: Gott.

 

Francine Rivers hat ein Händchen dafür herausfordernde Themen fesselnd zu verpacken. Ich wusste zwar zunächst gar nicht, wohin sie mich führen wollte, aber da man sich in ihren Romanen immer ein Stück weit wiederfindet, habe ich wieder einmal mit einer ihrer Protagonistinnen mitgelitten. Sierra war mir sehr sympathisch und ich konnte ihren Unmut und ihre Unzufriedenheit total nachvollziehen.

 

Es gibt zwei unterschiedliche Schreibstile: Einmal den, der Sierras Perspektive beschreibt, welcher sich sehr flüssig und mitreißend liest. Und dann den von Mary Katherine, die schon in jungen Jahren mit vielen Schreibfehlern ihre Erlebnisse dem Tagebuch anvertraut. Mit der Zeit ändert sich ihr Schreibstil, ist aber etwas knapper formuliert. Man merkt, dass Marys und Sierras Schicksal stellenweise recht ähnlich ist. Francine Rivers entfaltet zum Ende hin eine überaus wertvolle Botschaft, die mir die Tränen in die Augen trieb. Ich empfehle deshalb, auch bei diesem Buch Taschentücher parat zu halten. ;)

 

Fazit: Ein Buch über Vergebung und Loslassen, das mich sehr bewegt hat. Hoffentlich schreibt Francine noch viele, viele Romane...

 

ohne Angabe, 15.09.2016

Alles was Sierra Clinton Madrid sieh als Jugendliche gewünscht hat ist Wirklichkeit geworden. Sie hat mit ihrem Mann Alex ihre Jugendliebe geheiratet, hat zwei wundervolle Kinder und ein hübsches Haus in dem beschaulichen Ort Healdsburg. Da ist es nicht verwunderlich, das sie aus allen Wolken fällt, als Alex ihr am Telefon eröffnet, das er eine Stelle in Los Angeles angenommen hat und der Umzug der gesamten Familie kurz bevor steht.

 

Doch Sierra kann sich mit ihrem neuen Leben in der Großstadt einfach nicht anfreunden. Immer mehr kommt es zu Reibereien und Unstimmigkeiten zwischen ihr und Alex. In dieser schweren Zeit schickt ihre Mutter Sierra das Tagebuch ihrer Vorfahrin Mary Katherine, die seinerzeit mit ihrer Familie quer durch Amerika in den Westen kam. Sierra erkennt, das auch ihre Urahnin sehr schwere Zeiten durchmachen musste, doch man die Hoffnung niemals aufgeben darf.

 

Meine Meinung:

„Sierra – Der rote Faden des Lebens“ ist ein wunderbarer Roman, aus der Feder der kalifornischen Autorin Francine Rivers, über die Macht der Liebe und das wir nie aufhören sollten zu hoffen.

 

Sehr gut gefallen haben mir die sehr charismatisch gezeichneten Protagonistinnen der Autorin. Sierra ebenso wie Mary Katherine sind zwei sehr starke Frauen, die es beide nicht leicht haben im Leben, aber auch beide sehr große Fehler machen. Doch als sie dann endlich ihren Glauben an Gott wiederfinden wendet sich bei beiden alles zum Guten. Wunderschön, war das die beiden Geschichten im Buch, dadurch das Sierra Mary Katherines Tagebuch liest, nahezu parallel laufen. So kristallisiert sich ihr ähnliches Schicksal noch mehr heraus.

 

Die Autorin hat einen solch fesselnden Schreibstil, da man als Leser gar nicht umhin kann, als sich mit den Protagonistinnen zu identifizieren. Man leidet regelrecht mit und möchte vor allem die Eheleute Madrid so manches Mal regelrecht schütteln, damit sie endlich über ihre Gefühle und gegenseitigen Fehler reden. Denn in meinen Augen machen die beiden den gravierendsten Fehler überhaupt: Sie reden nicht wirklich miteinander und leben sich dadurch immer mehr auseinander.

 

Sehr schön fand ich auch kurz vor Ende die Erklärung, was es mit dem „roten Faden“ auf sich hat.

 

Insgesamt ein wirklich wundervolles Buch mit einer sehr eindeutigen Botschaft.

vielleser18, 18.09.2016

Sierra und ihr Mann Alex leben mit ihren Kindern in einer Kleinstadt in Kalifornien. Doch Alex, der mexikanische Wurzeln hat, will mehr vom Leben, mehr Anerkennung, mehr Geld verdienen, endlich mal dazugehören und so nimmt er - ohne Sierra zu fragen - ein Jobangebot in Los Angelos an. Sierra zieht widerwillig mit und kann weder mit der neuen Umgebung noch mit den neuen Bekanntschaften Freundschaft schliessen. Sie hadert mit ihrem Schicksal und mit Alex.

Doch es gibt noch einen weiteren Erzählstrang, die Tagebücher von Sierras Vorfahrin Mary Kathryn, die im 19. Jahrhundert den beschwerlichen Weg des "Oregon Trecks" nach Westen gezogen ist, um mit ihrem Mann neues Land zu besiedeln. Auch hier war es so, dass er umziehen wollte, auch sie folgte ihm widerwillig.

 

Francine Rivers hat einen ungemein fesselnden Schreibstil. Die abwechselnden Geschichten, die sich immer mehr verweben, die Ähnlichkeiten der Frauen und ihrer Geschichten, die ähnlich, aber nicht gleich sind, werden hier spannend erzählt, so dass mir beide Frauen ans Herz gewachsen sind. Es sind vor allem ihre Gefühle, ihre Gedanken, ihre Ängste, Zweifel und ihr Weg zu Gott, den die Autorin authentisch und lebhaft erzählt hat. Auch für den Leser waren diese Wege, die immer neuen Wendungen, spannend zu lesen.

Vor allem geht es hier um Einsicht, um Gespräche, um Eingeständnise und Zugeständnise. Es ist nicht immer alles schwarz oder weiß. Es geht um Fehler, große wie kleine, um Ehen, die auseinanderbrechen zu drohen, um die Liebe, um die man kämpfen muss, um Hoffnung und Glaube. Eine berührende, ans Herz gehende Geschichte.

 

Fazit:

Der rote Faden des Lebens - die christliche Botschaft, zieht sich durch diese Geschichte und als Leser verfolgt man gebannt diesem Faden und seiner Bedeutung.

Hier in diesem Buch passt einfach alles zusammen: Die zwei verwobenen Geschichten, die christliche Botschaft und das Finale. Der Roman ist sehr emotional und der aktuelle und der historische Teil überaus fesselnd!

ohne Angabe, 26.09.2016

Sierra hat alles: einen liebevollen Ehemann, süße Kinder, ein hübsches Haus. Sie ist glücklich und zufrieden und übersieht dabei, dass ihr Mann nach mehr strebt. Ohne sich mit ihr abzustimmen, nimmer er einen Job in Los Angeles an. Sierra bleibt nichts anderes übrig, als mit ihm umzuziehen, um die Familie nicht zu zerreissen. Während Alex in der neuen Arbeit aufgeht, fühlt sie sich einsam und verlassen. Trost findet sie in alten Tagebüchern ihrer Vorfahrin Mary Katherine, die viele schwierige Situationen meistern musste.

 

In jedem der insgesamt 27 Kapitel erfährt der Leser etwas von Sierra und von Mary Kathryn. Beide Frauen entwickeln sich nach und nach vom „Landei“ zum selbständigen Menschen. Während Sierra so brav und bodenständig wie sie ist, in ein ihr fremdes Luxusleben hineingeworfen wird, beklagt sich ihre Vorfahrin: „Gott, hörst du nicht zu, wenn die Menschen beten? Kümmerst du dich nicht um uns? Mama sagt, du machst es. Aber kann das wirklich stimmen, bei all der Not, die wir haben? Bist du überhaupt noch da?“

 

Auch Sierra hat eine gläubige Mutter an ihrer Seite. Das ist Mary Kathryn nicht lange vergönnt, aber sie erfährt von einer Tante, was Glauben heißt. Doch damit können beide nicht so viel anfangen. Mary Kathryn schreibt sogar in ihr Tagebuch (in dem Sierra immer wieder liest): Tante Martha „ist glücklich in ihrer Ahnungslosigkeit. Ich hoffe, für sie, sie bleibt so blind. Es wäre schlimm, wenn sie merken würde, wie schmutzig und gemein das Leben ist“.

 

Erst nachdem die Probleme der beiden Frauen überhand nehmen und sie an die Grenzen ihrer Existenz führen, finden sie zum Glauben zurück. Der hilft ihnen, das Leben zu ertragen und macht es wieder lebenswert. Gut gefällt mir, dass Mary Kathryn, die den Oregon-Trail mit all seinen Entbehrungen und Ängsten hinter sich bringen musste, nach ihrer Ankunft aus Stoffresten eine Patchworkdecke schuf, die sich Sierra als Wandschmuck aufhängt und darin den roten Faden des Lebens entdeckt.

 

Insgesamt ist das Buch mit den vielen Tränen und Unzufriedenheiten sehr realistisch geschrieben. Allerdings ist die Situation, in der die Umkehr bei Sierra eingeleitet wird, für meinen Geschmack zu märchenhaft beschrieben, weshalb ich das ansonsten gut zu lesende Buch nur mit vier Sternen bewerten kann. Es ist keine große Literatur, dafür aber sehr lebensnah und regt seine Leser sicherlich zum Nachdenken an.

ohne Angabe, 30.09.2016

Von Francine Rivers habe ich schon einige Romane gelesen und wusste, dass ich immer bestens unterhalten werde. Doch bei Sierra – Der rote Faden des Lebens, fiel mir der Einstieg etwas schwerer als sonst, es brauchte einfach ein paar Seiten, bis ich ganz in die Geschichte eintauchen konnte. Dann hat mich die Autorin doch noch überrascht. Eigentlich ahnt man den Verlauf der Geschichte schon auf den ersten Seiten, dennoch gab es immer wieder Wendungen, die der Leser so nicht erwartet. Besonders positiv ist natürlich die Wandlung von Sierra, anfangs ist sie meist mürrisch und nörgelt an allem herum, was ihr Mann falsch macht. Doch immer mehr erkennt sie, dass sie so gar nicht sein will. Durch die Umstände hat sie sich immer mehr in sich selbst zurück gezogen. Doch das ändert sich, als sie sich öffnet. Für den Glauben und für Freundschaften die anfangs nicht möglich waren. Aber auch die Parallelgeschichte um Mary Katherine hat mich gepackt. Die Autorin versucht hier, dass sich durch den Tagebuchstil und der etwas anderen Schreibweise die Geschichte von Sierras Geschichte abhebt und das gelingt ihr wunderbar.

 

Der Glaube spielt natürlich eine wichtige Rolle, die aber erst im zweiten Teil der Geschichte so richtig zum Tragen kommt. Die Eheprobleme von Sierra und Alex stehen im Vordergrund und zeigen, wie wichtig Kommunikation und Vergebung ist. Ein Highlight für mich war, dass man am Ende erkannte, warum der Untertitel „Der rote Faden des Lebens“ ist. Das muss der Leser natürlich selbst entdecken, es könnten aber ein paar Taschentücher nötig sein. Die Geschichte ist insgesamt eher ruhig und lebt von dem inneren Monolog von Sierra, darauf muss man sich einlassen, dann wird man mit einer sehr runden Geschichte belohnt, die noch eine Weile nachwirkt.

A. Kaufmann, 09.10.2016

DER PREIS DES ERFOLGES

 

„Gott lässt all die Dinge in unserem Leben zu, weil er sie uns zum Besten dienen lassen kann. Wir machen unsere Pläne und treffen unsere Entscheidungen und denken, wir sind die großen Macher, aber in Wirklichkeit ist es nichts als Hochmut und Stolz. Das ist eine Illusion. Wir können gar nichts kontrollieren.“

 

Sierra, die bislang ein glückliches erfülltes Leben an der Seite ihres Ehemannes „Alex“ Alejandro Luis Madrid führte, wird von einem Augenblick auf den anderen mit der Tatsache konfrontiert, dass man das Leben niemals unter Kontrolle hat. Durch ein lukratives Jobangebot entscheidet sich Alex für den Umzug ins weit entfernte Los Angeles. Sierra lässt schweren Herzens ihr gemeinsames, liebevoll eingerichtetes Heim zurück. Ihre Kinder Clinton Luis und Carolyn Maria werden aus ihrer Schule und dem Freundeskreis gerissen, und auch der Kontakt Sierras zu ihrer Mutter Marianna wird durch die Ortsveränderung eingeschränkt. Marianna als ewige Optimistin gewann allem stets etwas Positives ab und ihr starker Glaube hatte auch positiven Einfluss auf Sierra. Sierras Ablehnung verstärkt sich, als sie in ihrer neuen Umgebung nicht gut zurecht kommt – ein modernes Designerhaus, Geschäftspartner ihres Mannes, die ihr Selbstwertgefühl untergraben und zu guter Letzt die drastische Veränderung von Alex lassen die junge Frau beinahe verzweifeln. Als charismatischer Newcomer voller Feuer und brillanter Kreativität setzt er auch gegenüber seiner Ehefrau seinen Willen durch, kritisiert sie und hat zuletzt kaum noch Zeit für seine Familie. Alex wird zu einem schönen, gut gebauten Fremden im Designeranzug, zwar höflich und distanziert, aber von seiner Arbeit besessen. Und schließlich kommt es zum Eklat… hat die Ehe von Sierra und Alex noch eine Chance?

 

Francine Rivers hat mich bereits in der Vergangenheit mit überwältigenden Romanen verwöhnt. Es ist ihr auch mit „Sierra – Der rote Faden des Lebens“ erneut gelungen. Der wundervolle Schreibstil gepaart mit dem großen Augenmerk auf den Glauben an Gott bereichert die Geschichte von Sierra und Alex. Die handelnden Figuren sind sehr authentisch dargestellt, ich konnte mich augenblicklich in sie hinein versetzen. Francine Rivers konzentriert sich nicht nur auf die beiden Protagonisten, sie hat auch einige exzellente Nebenfiguren in die Handlung eingebracht. Meine Favoriten waren hierbei Sierras tief gläubige Mutter Marianna und Matteo Peirozo, der warmherzige, mitfühlende und unkomplizierte Gründer der Wohltätigkeitsorganisation „Outreach“. Elisabeth Longford verkörpert den amerikanischen Traum – die neue Marketingleiterin von „Beyond Tomorrow“ ist repräsentativ, schön, gebildet, absolut professionell – und eiskalt.

 

In einem Nebenstrang wird in kursiver Schrift die Geschichte einer Vorfahrin Sierras erzählt. Durch alte Tagebucheinträge beginnt Sierra, sich mit Mary Kathryn McMurray zu beschäftigen, die im Jahre 1847 über den Oregon-Trail mit dem Planwagen in Sierras Geburtsstadt Healdsburg kam. Ich muss zugeben, dass ich anfangs große Mühe hatte, Kathryns Geschichte zu lesen – besonders die ersten kursiv geschriebenen Kapitel wimmelten vor Rechtschreibfehlern und sollten die mangelnde Bildung der Protagonistin veranschaulichen. Die unzähligen Fehler sowie der permanente Wechsel zu Mary Kathryn in die Vergangenheit störten jedoch meinen Lesefluss empfindlich und ich konnte mich bis zuletzt nicht mit Sierras Ahnin anfreunden. Schade. Nichtsdestotrotz empfand ich die Lektüre dieses Buches als absolute Bereicherung und bedauerte es, als die Geschichte schließlich zu Ende war und Sierra begriffen hatte, dass Gott stets der rote Faden in ihrem ganzen Leben gewesen war.

 

Fazit: Den Leser erwartet eine hoch interessante Mischung mit tiefgründigem Inhalt, mit Familien- und Beziehungsproblemen, christlichen Werten und dem großen Thema Vergebung. Ein wundervolles Buch, das ich sehr gerne weiter empfehle!

ohne Angabe, 10.10.2016

Ein wunderschönes Buch über Vergebung, Hoffnung und Neuanfang!

ohne Angabe, 20.10.2016

Der Faden, der sich durch unser Leben zieht.

 

Sierra ist glücklich mit Alex verheiratet und lebt in einem wunderbaren Haus. Doch dann nimmt Alex ein Jobangebot in einer anderen Stadt an, und ihr Leben ändert sich komplett. Die Beziehung der beiden scheint daran zu zerbrechen. Sierra sucht Trost in den Tagebüchern einer Vorfahrin, welche nach und nach zu mehr als einer bloßen Flucht aus dem Alltag werden.

 

Wie alle anderen Bücher von Francine Rivers hat mich auch dieses wieder restlos überzeugt, obwohl es eines ihrer früheren Werke ist. In dem typischen Stil der Autorin entfaltet sich eine komplexe und spannende Geschichte um Menschen, die sich verirrt haben und nicht mehr zueinander finden. Sierra und Alex zeigen uns eindrücklich, wie zerbrechlich eine Beziehung im Grunde ist, und wie schnell sich neben der Liebe Verbitterung und Vorwürfe breitmachen können. Dabei ist keiner der Bösewicht und der andere das Opfer, sondern beide machen ihre Fehler und schweigen, stellen ihre eigenen Bedürfnisse gerne in den Vordergrund und schieben dann die Schuld dem anderen hin. Das kommt mir sehr bekannt vor und ich denke, den meisten wird es genauso gehen. Einfach sehr menschlich und nachvollziehbar, und das macht die Charaktere auch so überzeugend und sympathischEs braucht nicht nur Zeit, sondern auch Demut und den Mut, die eigenen Fehler einzugestehen, um vielleicht die Ehe doch noch zu retten. Und nicht zuletzt ist es Gott, auf den Sierra ihr Vertrauen setzt.

Ein weiterer, nicht unwesentlicher Teil des Buches beinhaltet das Tagebuch der jungen Mary Katherine, die trotz unterschiedlicher Ausgangssituationen einen ähnlichen Weg gehen muss wie Sierra, und deren Erlebnisse daher einen schönen Hintergrund darstellen.

Insgesamt eine runde Geschichte, bei der alles so ist wie es sein sollte: Überraschende Enthüllungen, Spannung, vielschichtige Charaktere und eine Geschichte wie aus unserem Alltag herausgegriffen. Dazu bringt sie einen zum Nachdenken über das eigene Verhalten und die eigenen Erwartungen an andere – kann ich nur weiterempfehlen! Aber etwas anderes hatte ich von Francine Rivers auch nicht erwartet...

ohne Angabe, 12.11.2016

„Sierra – Der rote Faden des Lebens“ ist nach „Die Liebe findet dich“ bereits das 2. Buch, dass ich von Francine Rivers lesen darf.

 

Sierra ist mit ihrem recht beschaulichen Leben in einer amerikanischen Kleinstadt und dem Dasein als Ehefrau und Mutter zweier Kinder vollauf zufrieden. Sie fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Alex ihr eröffnet, dass er einen neuen Job in Los Angeles angenommen hat und deshalb ein Umzug bevorsteht.

 

Mit dem neuen Leben in der großen Stadt kommt Sierra nicht wirklich klar. Die Begeisterung ihres Manns über seinen neuen Job als Spieleentwickler in einer Computerfirma ist ihr suspekt und im Umfeld der Geschäftskollegen und deren Frauen fühlt sie sich wie das graue Heimchen am Herd.

 

Langsam zeigen sich Risse in der einstmals so glücklichen Beziehung zwischen Sierra und Alex und die Beiden werden sich von Tag zu Tag mehr fremd.

 

Sierras Mutter steht ihrer Tochter mit gutem Rat zur Seite und als sie beim Aufräumen des Dachbodens auf das Tagebuch von Mary Kathryn McMurray, einer Vorfahrin, stösst, schickt sie diese ihrer Tochter und hofft, dass sie ihr Trost und Kraft spenden.

 

Sierra und ihre Ahnin verbindet mehr als es anfangs scheint und so finden beide Frauen in dunklen Stunden und nach vielen Irrwegen Kraft im Glauben und gewinnen so einen neuen Blick auf ihr Leben.

 

Ich mag den Schreibstil von Francine Rivers sehr und so hat mir hat „Sierra – Der rote Faden des Lebens“ gut gefallen.

 

Sierra ist eine sympathische Figur. Die Geschichte erlebt man aus ihrer Sicht und spürt ihre Zweifel, Ängste, ihre Unsicherheit, ihre Sorgen und Nöte von der ersten Seite an. So ist sie mir schnell ans Herz gewachsen.

Ihre Entwicklung habe ich durch das gesamte Buch hindurch als sehr authentisch erlebt und die Autorin versteht es glaubhaft und emotional Sierras Weg zu beschreiben.

 

Neben Sierras Geschichte erzählt das Buch auch von Mary Kathryn, einer Vorfahrin der Familie, die 1847 mit einem Planwagentreck in Richtung Oregon gezogen ist. Diese Einträge sind als Tagebucheinträge gestaltet und heben sich in kursiver Schrift von der restlichen Handlung ab.

 

Der Wechsel zwischen beiden Geschichten bringt Abwechslung beim Lesen und mit Voranschreiten der Handlung verbinden sich beide Erzählstränge immer mehr zu einer Geschichte.

 

Das Thema Glauben und welche Rolle dieser anfangs für Sierra und Mary Kathryn spielt und wie sich ihre Einstellung im Lauf der Zeit wandelt, wird schön in die Geschichte verpackt und das Ganze wirkt zu keiner Zeit aufgesetzt oder bemüht.

 

Von mir gibt es 5 Bewertungssterne!

ohne Angabe, 20.12.2016

Meine Meinung

 

Story

Wie immer hat mich die Autorin auch mit diesem Buch in ihren Bann gezogen. Francine Rivers hat hier eine sehr emotionale und tiefsinnige Geschichte erzählt. Sie nimmt einen mit auf einen langen Weg voller Gefühle. Wir erleben mit der Protagonistin viele Herausforderungen, die sie versucht zu meistern. Sie heiratet ihre Jugendliebe und lebt zuerst in einer heilen Welt, die ihr mehr und mehr zu entgleiten droht. Der berufliche Aufstieg ihres einst liebevollen Mannes steigt diesem zu Kopf und Sierra und die Kinder müssen immer mehr zurückstecken. Sierra kann es Alex nie recht machen, egal was sie macht, er ist unzufrieden damit und die beiden leben sich immer weiter auseinander. Doch Sierra gibt nicht auf und kämpft sich an die Oberfläche zurück. Dabei findet sie in den alten Tagebüchern ihrer Vorfahrin Mary Katherine vielen neuen Mut, um ihr Leben wieder selbst in den Griff zubekommen. Die Autorin hat hier zwei wahnsinnig gute Handlungsstränge miteinander verwoben, und erzeugt beim Leser viele Emotionen. Eine spannende und emotionale Geschichte, die von Liebe, Hoffnung, Mut und von einem Neuanfang erzählt.

 

Schreibstil

Francine Rivers hat einen tollen, sehr feinfühligen und leicht zu lesenden Schreibstil. Sie nimmt einen regelrecht mit zu den Schauplätzen so, dass man diese förmlich vor Augen hat. Ihre Bücher zu lesen ist wirklich leicht, auch wenn es teilweise schwere Kost ist, die dem Leser hier geboten wird.

 

Charaktere

Ich mochte die Protagonistin Sierra sehr gerne und hab sie schnell in mein Herz gelassen. Auch Mary Katherines Geschichte fand ich sehr emotional und streckenweise auch sehr düster. Alle Charaktere waren wie aus dem Leben gegriffen. Sie hatten Fehler und Macken aber auch sehr liebenswürdige Seiten. Die Autorin schafft es wirklich so zu schreiben, dass man denkt, man würde die Personen wirklich kennen.

 

Mein Fazit

 

Wieder mal hat mich Francine Rivers mit ihrer Geschichte überwältigt. Als Leserin durchlebt man hier eine Berg und Talfahrt der Gefühle. Man fiebert mit den Protagonistinnen mit. Selbst wenn man das Buch aus der Hand gelegt hat, hat es in einem weiter gebrodelt und ich habe oftmals gedacht, wie mag es wohl weiter gehen. Ich selber habe Taschentücher benötigt, weil mich das Buch teilweise an eigene Verluste erinnert hat.

Ich vergebe für dieses grandiose Buch wieder volle fünf von fünf Leseratten/Sternen mit einem dicken PLUS dahinter und eine absolute Leseempfehlung.

Vielleicht als kleiner Geschenktipp kurz vor Weihachten?

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